Cinefacts

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  1. #61
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von Robinson Beitrag anzeigen
    Ich wüsste im moment "keinen" Bekannten der 15 Euro für eine DVD oder Blu-ray ausgeben würde.
    Das Zeug darf bei denen nicht mehr als eine Kinokarte kosten.
    Filme für den Heimgebrauch bzw. für den Massenmarkt laufen nun mal nicht mit vernünftig kalkulierten Preisen.
    Das war niemals so und wird auch niemals so sein. Da kann man als Sammler nur hoffen, das Firmen wie Camera Obscura erfolgreich sind, weil solche Labels hochwertige DVDs für den Sammlermarkt herstellen aber dementsprechend preislich kalkulieren müssen.
    Leider müssen solche Labels immer wieder mit der Kritik am Preis kämpfen, weil selbst einige Sammler nicht verstehen,
    warum es den 2 Disc Blu-ray Set von Blade Runner für 9,99 gibt und Horror Sex im Nachtexpress 25,-- Euro kostet.
    Ich spare auch gerne und greife zu Schnäppchen aber lege für Frankensteins Horrorklinik von Anolis auch gerne 27,-- Euro hin.
    Man muss halt abwägen "warum" ein Release so teuer ist.
    Die Käufer von "Horror Sex im Nachtexpress" denke ich, wissen warum dieser Titel EUR 20-25 als DVD kostet.
    Es mag auch Sammler geben, denen zu wenig bewußt ist, daß ein Titel wie Blade Runner, der massenhaft im Kaufhaus verkauft werden kann, zu anderen Preisen vertrieben werden kann, als ein Nachtexpress, der nur auf Börsen oder (österreichischen) Onlinleihshops zu Kauf bereit steht. Aber gerade in diesem Segment - denke ich - ist ein Verständnis für höhere Presie vorhanden.
    Der "Massenmarkt" hat dieses Verständnis aber m.E. nicht/kaum. Da wird (so mein EIndruck) eher akzeptiert das ein namhafter aktueller Titel wie Avatar mehr kosten darf, während bei unbekannteren älteren Titel bereits z.B. 15 EUR als viel zu hoch empfunden werden (obwohl es sich um geringere Auflagen handelt). Aber welcher Durchschnittskäufer macht sich schon Gedanken über Fixkosten/Kostenkalkulation?

  2. #62
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von Jack Black 73 Beitrag anzeigen
    Falsch! Nur einen Player von einem Hersteller. Der spielt alle Scheiben ohne Probleme und ist obendrein auch noch sehr schnell. Er heisst Sony PlayStation3.
    Ja genau, was man ja momentan bei dem neuen X-Men bei einigen Usern auch wieder sehr schön mitbekommt. Da werden nun schon Anleitungen dazu veröffenticht, wie man die auftretenden Abspielprobleme möglicherweise beseitigen kann.

  3. #63
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von Jack Black 73 Beitrag anzeigen
    Falsch! Nur einen Player von einem Hersteller. Der spielt alle Scheiben ohne Probleme und ist obendrein auch noch sehr schnell. Er heisst Sony PlayStation3.
    Alle ist gut, hast du auch bestimmt Persönlich getestet. Alle erschienenen BDs zuhause, respekt!

    Die PS3 zickt wohl bei weniger Titeln rum, als viele andere Player, aber für mich ist das Gerät nichts. Wenn es dieses hässliche Teil in anprechendem Design und mit analogen 5.1/7.1 Ausgängen gäbe, wäre es aber sogar eine Überlegung wert.

  4. #64
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von Robinson Beitrag anzeigen
    Das hat auch nichts mit dem technischen Fortschritt zu tun, sondern mit der Bereitschaft älterer Menschen (ab 40) sich darauf einzulassen.
    Das ist es aber nicht allein. Auch die technische Versorgung mit Breitbandleitungen ab DSL 16000 ist hier in Deutschland keineswegs so gut, wie viele anscheinend glauben. Abseits Deutschlands Metropolen gibt es in vielen größeren Städten immer noch nur DSL 6000 oder weniger, in den kleineren Städten oft sogar nur DSL 3000 oder weniger.

    Und damit die Menschen bereit sind, sich Filme oder größere Downloads im Rahmen von regelmäßigen Download- oder auch Flatrateangeboten zu ziehen, sollte man diese Filme dann auch zeitnah übermitteln können, was mindestens eine DSL 16000-Leitung voraussetzt. Warum sonst sollte ich zwischen 3-6 Stunden auf das Ansehen eines HD-Filmes warten, wenn ich das auch innerhalb weniger Sekunden mit einer Blu-ray erledigen kann. Und auch das Streamen ist bei kleinen Leitungen kein Vergnügen, denn da stockt der Film oftmals immer mal wieder für ein paar Sekunden oder auch Minuten.

    Ganz zu schweigen von den völlig überteuerten Preisen für die heutigen Downloads, die nicht wirklich unter den Ladenpreisen liegen, sondern teilweise sogar noch darüber. Und ganz zu schweigen davon, daß ich außer einer Lizenz zum einmaligen/mehrmaligen Ansehen/Anhören keine Wertgegenstände mehr zu Hause habe, welche ich wieder verkaufen, verschenken oder vererben kann. Ich glaube schon, daß ich mit der Zeit gehen kann und es auch tue, wenn ich darin Vorteile sehe. Aber bei einem Filmdownload kann ich zumindest derzeit keinen Vorteil erkennen, nicht mal einen preislichen.


    Zitat Zitat von Robinson Beitrag anzeigen
    Ich habe eine Bekannte (41), die kein Bild auf Facebook stellen konnte.
    Also ehrlich, warum nochmal sollte man das können? Mein erster Computer war ein MSX Sinclair, ich könnte das also schon, obwohl ich über 40 bin - aber ich will es nicht. Und ich habe dabei nicht das Gefühl, nicht mit der Zeit zu gehen.

  5. #65
    High Voltage
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Ausserdem hat nicht jeder Bock, den Film am PC zu schauen (ja, man kann den an den TV anschließen, ist aber auch schon wieder eine technische Hürde).
    Und Apps mit Filmdownloads zu vergleichen geht gar nicht... zwei paar Stiefel.
    Dazu gibt es zu viele verschiedene Anbieter, die zuviele verschiedene Süppchen kochen. Im Grunde müßte man 3-4 versch. Receiver haben oder es eben schaffen, den PC an den TV anzuschließen.
    Der Downloadmarkt und Streams werden sicher wachsen, aber nicht bei den Menschen, für die das eine technisch unüberwindbare Hürden darstellt (und die sind nicht zu knapp).

  6. #66
    Space Metal Maniac
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von Bato Beitrag anzeigen
    Ich lese hier immer "Massenmarkt", dabei schrumpft der Markt von Monat zu Monat immer mehr ein, egal ob Niedrigpreis oder nicht.
    Das ist eine Behauptung, aber keine belastbare.

    Im Gegenteil - der Absatz steigt.

    Hier die Zahlen des ersten Halbjahres 2011:

    51 Millionen Bildtonträger (davon immer noch 84% DVDs)
    Zum Vergleich: 1,7 Millionen legale Downloads

    Der BluRay-Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 26% gestiegen.
    Der DVD-Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 8% gesunken.


    Quelle: Bundesverband audiovisueller Medien

    Macht für mich immer noch ein ordentliches Nachfrage-Wachstum nach Medien. Lediglich der leicht gesunkene Durchschnittspreis sorgte dafür, dass 2011 das Rekordjahr 2010 in Punkto Gewinne nicht nochmal toppen konnte.

    Kein Grund, die Formate ins Grab zu diskutieren.

    Voivod

  7. #67
    ...auf der Flucht
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von Voivod Beitrag anzeigen
    (...)
    Kein Grund, die Formate ins Grab zu diskutieren.
    Ja.
    Und auch kein Grund besteht bei Preisen um 10,- € immer gleich von Ramschpreisen zu sprechen.
    Bei bekannten, aktuellen Titeln werden die Stückkosten einer Blu-ray nicht exorbitant höher liegen als die einer DVD.
    Das kleine Label Bildstörung z. B. bietet DVD und Blu-ray bei geringer Auflage zu identischen Preisen an.

    Das Käufer nach der Veröffentlichung warten, um ein paar Wochen oder Monate später zu günstigeren Kursen einzukaufen, kann man niemanden Übel nehmen.
    Das hat ja auch mit der Konditionierung der Kunden zu tun.

    Neben den Knauserern gibt es ja noch genug, die sich teure Steelbooks, limitiertes Figurenzeugs und anderen Firlefanz in die Regale stellen.

  8. #68
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von Roy Morgan Beitrag anzeigen
    Ja.

    Neben den Knauserern gibt es ja noch genug, die sich teure Steelbooks, limitiertes Figurenzeugs und anderen Firlefanz in die Regale stellen.
    Richtig, solche Leute wurden in der bisherigen Diskussion, wo primär vom Preis der Amerays ausgeagngen wurde ebenfalls nicht oder kaum bedacht.
    Diese Gruppe ist aber offensichtlich nicht zu unterschätzen, sonst würde das Zeug nicht in dem Maß hergestellt, wie es hergestellt wird.

    Zum Thema Downloads: Welcher gesunde, junge Mensch wird wohl viel Geld für einen legalen Download zahlen, wenn er ihn eine Seite weiter illegal und ohne Große Sorge bestraft zu werden downloaden kann? Ich finde außerdem, dass wie richtig gesagt wurde ein Download auch nie an ein physisches Medium rankommt wo man Cover, Hülle und eben ein Medium mitbekommt, welches man eben verkaufen, verleihen und selbst archivieren kann..

    Streams mögen bei Serien evtl punkten, aber bei Streams begibt man sich doch auch komplett in die Hände eines Anbieters-stellt dieser den Betrieb ein, wars das mit dem Filmgenuss; außerdem ist man von dessen Angebot abhängig(die wenigsten werden Niechenfilme wie sie hier viele auch gerne schauen großflächig anbieten).

    Für mich sind das alles keine wirklichen Alternativen-ich will und werde auch in Zukunft meine Sammlung an Filmen haben über die ich selbst verfügen kann, wann und wo ich will und ohne auf irgend einen besonderen Receiver oder einen Anbieter angewiesen zu sein-Autarkie ist hier das Stichwort!

  9. #69
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von Tyler Durden Beitrag anzeigen
    Und Apps mit Filmdownloads zu vergleichen geht gar nicht... zwei paar Stiefel.
    Natürlich sind das zwei paar Stiefel, aber warum sollte sich der App Markt so gut entwickeln und der Downloadmarkt für Filme komplett anders? Mit solchen Digitalen Kopien wird man doch erstmal angefixt, damit der Kunde sieht wie "einfach" das alles ist.

    Evtl sollten wir den Donloadmarkt auch erstmal aus dieser Diskussion rauslassen, denn sonst kommen wir garnicht weiter.

    Edit:
    Das Beispiel mit den Diddi Filmen in HD finde ich zZ recht interessant.
    Für den Preis von 16-18€ haben sich die Discs nur recht schwach verkauft, wenn ich mich nicht irre waren es nur um die 750Stk.
    Jetzt scheints mit dem 10€ Preis zumindest so gut zu laufen, das man den zweiten Diddi Film gleich zum Start weg für nen 10ner bekommen kann.
    Geändert von TV-Junky (16.10.11 um 15:04:17 Uhr)

  10. #70
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Bei den downloads sollte man auch nicht vergessen, das es ein imenses problem darstellt, wenn die festplatte mal den ar... zukneift. Zumal der grossteil der normalen user nie sowas wie backups o.ä. zieht.

  11. #71
    fk
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von Quathuul Beitrag anzeigen
    macht mal eure Portemonaies auf zahlt mal einen angemessenen Preis für Qualität. Der Zug ist bei diesem Medium leider schon abgefahren, aber vielleicht klappt es ja beim Nächsten. Think about it.
    Der Normalverbraucher erkennt weder die Qualität auf der Verpackung noch macht er sich die Mühe, diese vorher zu recherchieren. Es gibt auch ziemlich vermurkste Releases (ich sag mal Copland), die nicht mal die 4,90 wert sind. Wer definiert den "angemessenen" Preis? Gibt es transparente Darstellungen, wie sich die Preisstruktur zusammensetzt?

    Der (Massen-)markt scheint offenbar den Standardpreis zu gestalten (kein Wunder). Die Industrie müßte uns als Konsumenten doch darlegen, dass es releases gibt, die mehr wert sind. Das gelingt ja auch genug. Mit persönlich zählt die Qualität - aber Qualität ist kein Argument für den Massenmarkt.

  12. #72
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von fk
    Wer definiert den "angemessenen" Preis?
    Media Markt.

  13. #73
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Ich finde nicht, dass man den "Ottonormalverbraucher" daran erkennt, wieviel er bereit ist, in € auszugeben. Manche Posts, die diese Aussage haben, finde ich mind. fragwürdig. Im Gegenteil: Der Ottonormalverbraucher kauft seine DVD/BD bei GeizIstGeil oder IchBinDochNichtBlöd und zahlt doch viel zuviel.

    Für DVD's zahle ich momentan teilweise 3€ komplett incl. Versand aus UK (Gebraucht). Max. gebe ich 5€ pro DVD aus. Für BD's bin ich nicht gewollt, mehr als 8€ auszugeben. Ausnahmen und Raritäten bestätigen die Regel. Wenn so der Ottonormalverbraucher denken würde, würden die Scheiben direkt mit einem viel niedrigeren Preis veröffentlicht werden. In der BWL nennt man dies "Cournotscher Punkt" Man geht mit einem viel zu hohen Preis auf den Markt (BD für 15€ z.B.)und senkt schrittweise den Preis, bis noch soeben ein positiver Break-Even zu erziehlen ist.

    Wer zum Beispiel für ein DVD-Regal von 500 Stück 7.500€ bezahlt hat, ist selbst schuld. Hätte er doch mal lieber immer ein bischen länger gewartet.


  14. #74
    Jack Black 73
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von MajorGucky Beitrag anzeigen
    Ja genau, was man ja momentan bei dem neuen X-Men bei einigen Usern auch wieder sehr schön mitbekommt. Da werden nun schon Anleitungen dazu veröffenticht, wie man die auftretenden Abspielprobleme möglicherweise beseitigen kann.
    Keine Probleme mit der X-Men Scheibe. Keine Ahnung was manche Leute mit Ihrer PS3 alles so veranstalten. Bei mir lief bis jetzt jeder Film. Und ich verwende die PS3 seit März 2007.

  15. #75
    Jack Black 73
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von Filmgenießer Beitrag anzeigen
    Alle ist gut, hast du auch bestimmt Persönlich getestet. Alle erschienenen BDs zuhause, respekt!

    Die PS3 zickt wohl bei weniger Titeln rum, als viele andere Player, aber für mich ist das Gerät nichts. Wenn es dieses hässliche Teil in anprechendem Design und mit analogen 5.1/7.1 Ausgängen gäbe, wäre es aber sogar eine Überlegung wert.
    Nein natürlich habe ich nicht alle jemals auf BD erschienen Titel zu hause. Aber alle Titel, auch viele von denen wo es Abspielprobleme geben soll, habe ich zu Hause. Bisher hat meine PS3 nie gestreikt. Da sieht es bei dem Panasonic BDT-100, den ich als Zweitplayer verwende, schon etwas anders aus. Für mich ist die PS3 einfach ein genialer Player. Eben weil er alles, okay fast alles, abspielen kann. Ich kann aber verstehen, dass hier einige Leute gewisse Vorbehalte dagegen haben.

  16. #76
    Jack Black 73
    Gast

    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von Count Grishnackh Beitrag anzeigen
    Streams mögen bei Serien evtl punkten, aber bei Streams begibt man sich doch auch komplett in die Hände eines Anbieters-stellt dieser den Betrieb ein, wars das mit dem Filmgenuss; außerdem ist man von dessen Angebot abhängig(die wenigsten werden Niechenfilme wie sie hier viele auch gerne schauen großflächig anbieten).
    Nein, dass glaube ich nicht. Ich denke, dass Downloads nicht die Zukunft sein werden. Dagegen werden Streams sehr wohl die Zukunft sein. Man bedenke in diesem Zusammenhang auch die ganzen Wolkenpläne der Anbieter. Das hängt doch alles zusammen. Und wenn ich jetzt sehe, dass Stream schon recht gut funktionieren (z.B. Lovefilm), dann ist das sicherlich auch keine Zukunftsmusik. Und gerade bei Lovefilm werden auch viele kleinere, songenannte Nischenfilme angeboten. Es wird sicherlich ein gewisses Risko bestehen, dass es einige, spezielle Filme nicht schaffen werden über diesen Vertriebsweg zu den Usern zu kommen. Aber dafür wird es doch auch weiterhin DVDs und BDs geben. Ich sehe die Streams als grossartige Möglichkeit Filme anzusehen die ansonsten an einem Vorbeigehen. Wichtig ist nur, dass man diese Streams als Komplettangebot anbietet. Also eine Flatrate quasi. Wenn jeder Film direkt bezahlt wird, dann wird das nichts.

    P.S. Zum Ansehen auf dem TV benötigt man keinerlei Receiver. Alles was man braucht ist einen Netzwerkfähigen Fernseher. Alternative noch eine PS3, X-Box 360 oder ähnliches.

  17. #77
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von ozon Beitrag anzeigen
    Für DVD's zahle ich momentan teilweise 3€ komplett incl. Versand aus UK (Gebraucht). Max. gebe ich 5€ pro DVD aus. Für BD's bin ich nicht gewollt, mehr als 8€ auszugeben. Ausnahmen und Raritäten bestätigen die Regel. Wenn so der Ottonormalverbraucher denken würde, würden die Scheiben direkt mit einem viel niedrigeren Preis veröffentlicht werden. In der BWL nennt man dies "Cournotscher Punkt" Man geht mit einem viel zu hohen Preis auf den Markt (BD für 15€ z.B.)und senkt schrittweise den Preis, bis noch soeben ein positiver Break-Even zu erziehlen ist.
    Cournot'scher Punkt, hrrrr, das klingt so herrlich unanständig.

    Die Frage ist nur, ob bei 3€ für eine DVD und 8 € für eine Blu noch ein positiver Break-Even zu erzielen ist, Monsieur Cournot.
    Geändert von Waffler (17.10.11 um 05:30:03 Uhr)

  18. #78
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von ozon Beitrag anzeigen
    Ich finde nicht, dass man den "Ottonormalverbraucher" daran erkennt, wieviel er bereit ist, in € auszugeben. Manche Posts, die diese Aussage haben, finde ich mind. fragwürdig. Im Gegenteil: Der Ottonormalverbraucher kauft seine DVD/BD bei GeizIstGeil oder IchBinDochNichtBlöd und zahlt doch viel zuviel.

    Für DVD's zahle ich momentan teilweise 3€ komplett incl. Versand aus UK (Gebraucht). Max. gebe ich 5€ pro DVD aus. Für BD's bin ich nicht gewollt, mehr als 8€ auszugeben. Ausnahmen und Raritäten bestätigen die Regel. Wenn so der Ottonormalverbraucher denken würde, würden die Scheiben direkt mit einem viel niedrigeren Preis veröffentlicht werden. In der BWL nennt man dies "Cournotscher Punkt" Man geht mit einem viel zu hohen Preis auf den Markt (BD für 15€ z.B.)und senkt schrittweise den Preis, bis noch soeben ein positiver Break-Even zu erziehlen ist.

    Wer zum Beispiel für ein DVD-Regal von 500 Stück 7.500€ bezahlt hat, ist selbst schuld. Hätte er doch mal lieber immer ein bischen länger gewartet.

    Willst du uns verarschen oder meinst du das wirklich ernst? Falls letzteres zutrifft, dann bist du nicht in der Lage simple Sinnzusammenhänge zu erfassen. Passt aber, dass du mit BWL-Fachbergriffen um dich wirfst.

  19. #79
    Spike
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Ich habe es jetzt in rund 10, 11 Jahren auf eine stolze Zahl von ca. 100-120 DVDs und BDs gebracht, ca. die Hälfte davon sind TV-Serien.
    In meinem Fall liegt es aber nicht am Preis sondern einfach an der Tatsache, das ich mir nur dann einen Film kaufe, wenn ich mir sehr sicher bin den mehr als ein mal zu gucken.
    Was ich damit sagen will: der Preis eines Films, den ich unbedingt haben möchte ist mir fast egal, alles andere lasse ich eh liegen und kaufe nicht.
    Niedrige Preise lösen bei mir keinerlei Kaufreflex aus... weil ich nicht genug Geld habe, um billig zu kaufen.

  20. #80
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von Quathuul Beitrag anzeigen
    Habe ich doch geschrieben. Da zu wenig Kunden bereit sind höhere Preise zu bezahlen, muss man leider in den Massenmarkt. Dieser nimmt aber leider Filmkorn als Mangel war, von daher versucht das Label diesen Mangel zu beheben (obwohl es dadurch leider erst einen tatsächlichen Mangel schafft). An der Problematik ist ja nun der Massenmarkt selber schuld.
    Die Blu-ray, wie auch die DVD, musste so oder so zum Massenmarktprodukt werden, besser: sie ist von Tag 1 an bereits ein Massenprodukt (siehe Kino) . Oder sollten die Filme mit Goldrand und Strass verziert bei Douglas für 109 Euro ausliegen?
    Es gibt zuviele Filmgurken und spezielle Genre, mit denen der Publisher nicht reich wird. Ein erfolgreicher Film finanziert einige unbedeutende Filme mit. Geld und Stellraum sind auch bei der Geiz-ist-geil-Fraktion begrenzt. Ich glaube nicht, dass sich z.B. Carpenter's Ding mit Grain schlechter verkauft hätte oder jetzt immer noch für 39 Euro in der "As it was meant to be seen" Grain Edition für auserwählte Filmfreunde im Laden stehen würde.

    Filmkorn, Filmkorn... was war denn früher mit Vollbild? Die Amis wollten primär Pan&Scan Vollbild, damit beim 2.35:1 Film auch auf der kleinen 4:3 Röhre in der Küche noch was zu erkennen war und heute ist 16:9 der Standard für's TV Programm. Filmkorn mag einige Zuschauer vielleicht stören, aber wenn wir eh beim Massenmarkt sind, d.h. theoretisch 10 Euro pro Blu oder weniger und Kunden mit 80-100 cm LCDs, dann wird ein Kauf wohl weniger vom Filmgrain beeinflusst. Irgendwer in der Produktion findet Rauschentfernung schick und/oder ist der Meinung, der Kunde ist auch seiner Meinung. Zumindest denkt er, es gibt mehr Wachsliebhaber als Schneegestöberfreunde. Gibt's dazu handfeste Studien, die belegen, dass die Mehrheit der Massenmarktgesellschaft Filmgrain bei einer handvoll Filmen überhaupt wahrnimmt, bzw. diese mit Nichtkauf strafen würde? Die Masse kauft doch auch noch DVDs und geschnittene Disney und Seagal Filme ...und das soger blind!

    Wie es ja schon erwähnt wurde: Es steht jedem frei, die Bildoptimierungsfunktionen seines Bildwiedergabegerätes zu nutzen, der Blu-ray Hersteller geht aber wohl davon aus, dass diese entweder ungenügend sind oder der Kunde zu doof ist, diese zu aktivieren, falls diese Verschlimmbesserer nicht bereits ab Werk schon eingeschaltet wurden.

    Alles wäre besser, wenn der Mist nur teurer wäre, halte ich für reine Utopie.

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