Cinefacts

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  1. #101
    no remorse. no regret.
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von lucky Beitrag anzeigen
    Ich bin gerne bereit,für eine gute Blu-ray VÖ 20 Euro zu bezahlen,wenn das Preis Leistungverhältniss stimmt. Und wie schon viele hier geschrieben haben,der Preisverfall ist enorm schnell. Einzig und alleine Filme wie "Galerie des Grauens " von Anolis und ähnliches,wird sofort gekauft. Nicht ,weil sie schnell OOP gehen könnten,sondern weil IMHO so einem tolles Label sonst nicht überleben kann.
    Das hab ich mittlerweile fast aufgegeben. Früher waren VÖs die hohen Preise noch wert und stabil im Preis, da konnte man sich bei manchen Limiteds noch Jahre später über angemessene Preise freuen. Heute sucht man sowas vergeblich, da wird entweder gleich verramscht oder die Leute trauen sich genau deswegen nichts mehr zu kaufen, weil sie einen noch weiteren Preisverfall erwarten.

    Das sehe ich bei meinen aktuellen Verkäufen, ich bekomme dann meist irgendwelche Nachrichten mit Preisvorschlägen von 6-7 € pro BD, inklusive Versand für neue Filme. Hallo, wo sind wir denn...und auch bei teureren oder OOP VÖs ist es traurig. Ich versuche z.B. seit Wochen die Dobermann LE zu veräußern, da interessiert sich kein Schwein dafür, bzw nur wenn mans fürn Zehner abgreifen kann am besten.

    Da hat mir das Filme kaufen vor 5-6 Jahren mehr Freude gemacht, da hab ich oft 20-30 Filme ohne Reue im Monat gekauft, wovon noch die Hälfte Bildkäufe waren. Heute kann man das nicht mehr machen, da lauert jeder auf die nächste Amazon/Müller/Metrogruppe-Aktion. Aber ich machs in gewisser Weise auch so, anders gehts ja nicht mehr.

    Das einzige wo ich noch gern Geld ausgebe, das ist Disney, das wars dann aber auch. Nach meinem Capelight-Dobermann-Debakel bei mir weiß ich auch gar nicht ob ich mir Battle Royale holen soll, der soll immerhin 30 € kosten. In meinen Augen auch nicht berechtigt.

  2. #102
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von lucky Beitrag anzeigen
    Ich auch nicht. Da kann ich noch so lange überlegen.

    Außer mir,und einem Häufchen Cinefacts Usern....
    Zumal die Massenmarkt-Käufer ja oft auch schon 20€ und mehr im Kino für den gleichen Film hingeblättert haben, da kann nun wirklich keiner meckern wenn sie nur 7-8€ pro Film auf Disc ausgeben möchten. Sind ja immer noch knapp 30€ für einen Film (wieviel davon jetzt an Warner oder wen auch immer geht sei mal dahingestellt). Da kann ich also fast reiner DVD/BD Käufer (unser Kino zeigt nur selten was in OV weshalb ich einfach nicht viel ins Kino gehe) nicht mithalten. Selbst 15€ für ne BD wären da noch viel weniger Geld für die Produktionsfirma. Von daher sollte die "ich guck Filme eh nur noch zu Hause übern Beamer" Fraktion nicht über den Massenmarkt rumwettern. Die finanzieren im Endeffekt für euch die neuen Produktionen.

  3. #103
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von LJSilver Beitrag anzeigen
    Ich finds ja witzig, wie einseitig hier Betriebswirtschaftlich gedacht wird. Einige Punkte, die hier noch gar nicht erwähnt wurden:
    Dir ist schon klar das deine Punkte beidseitig orientiert sind (also Pro und Contra)?

    - Filmlizenzen, Synchrokosten etc. refinanzieren sich vor allem durch die Fernsehausstrahlungen, DVD-Verkauf ist bei Mainstream-Filmen weit weniger wichtig als vielfach angenommen.
    Das habe ich ja oben auch erwähnt dass diese Kosten einfach außen vor gelassen werden müssen wenns um Preispolitik bei DVDs geht. Sie betreffen nur solche Label die von anderen Rechteinhabern viel Material einkaufen müssen. Aber diese Label (am bekanntestens dürfte hier wohl Koch sein) erzielen ja auch deutlich höhere Durchschnittspreise als Warner & Co. Koch verlangt für die BD Western Mediabooks 19,99€ und verkauft so die Menge durch. Nix mit 8€.

    - Das Budget eines Films umfasst nur die eigentlichen Produktionskosten, nicht das Marketing, Logistik und nicht weiterreichende Kosten wie Filmkopien fürs Kino, Kinomiete etc.
    (Das Gegenargument Merchandise sei hier nur mal am Rande erwähnt)

    Und? Die meisten Filme über die wir hier beim Thema "Niedrigpreise am Massenmarkt" reden haben schon im Kino locker Gewinn eingespielt, auch wenn man alle Kosten einbezieht. D.h. jeder Cent Gewinn (Gewinn hier definiert als das was abzgl. der DVD-Produktionskosten übrig bleibt) aus der Zweit- und Drittvermarktung ist noch mal extra Gewinn oben drauf zusätzlich zum Kinogewinn. Da soll mir hier keiner rumheulen Warner & Co. würden Geld verlieren.

    - Neben der Filmfirma möchten auch noch der Großhändler und der Blödmarkt um die Ecke Gewinn machen. Gut, der Blödmarkt vielleicht weniger, die quersubventionieren sowieso das halbe Sortiment.
    Ja, richtig. Trotzdem bleibt Gewinn übrig, kein Label wird dauerhaft sein Sortiment unter Produktionskosten vermarkten. Zumal viele Aktionspreise bei MM & Co. gar nicht zu lasten des Labels gehen sondern tatsächlich vom Händler getragen werden der trotz 8€ statt 15€ die gleiche Summe an das Label weitergibt. Nicht immer, aber doch des öfteren.

    - Break-Even Punkt: Diese Theorie hat ein Problem. Wenn ein Film Gewinn abwirft ist dabei noch nicht berücksichtigt, dass gleichzeitig immer und überall laufende Kosten für Verwaltung etc. zu bezahlen sind. Außerdem erhalten ja die Schauspieler, die in der Gewerkschaft sind, weiterhin Geld dafür, wenn ein Film veröffentlicht oder ausgestrahlt wird.
    Jein. Natürlich reicht es nicht das jede DVD grade mal Break-Even endet. Aber man muss auch nicht das 10fache der DVD-Produktionskosten einfahren um rentabel zu arbeiten. SO viel Personal haben die jeweiligen Home Entertainment Abteilungen jetzt nämlich auch wieder nicht.

    Der springende Punkt ist nämlich NICHT, OB ein Film Gewinn abwirft, sondern wieviel!
    Das ist korrekt, jedenfalls im Schnitt. Aber genau das ist das Problem. Ich gehe jede Wette ein das ein Label wie Warner das nur eigene Lizenzen verwendet auch bei 10€ VÖ-Preis pro DVD/BD (wieviel teurer sind BDs noch?) genug Gewinn machen würde um dauerhaft rentabel zu arbeiten. Jeder Euro darüber ist meiner Meinung nach nur Extragewinn. Der mag zwar auch zu weitere Filminvestitionen führen, aber darum geht es hier nicht, diese sollten sich ja schon durch die Kinoverwertung tätigen lassen.

  4. #104
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von hydr0x Beitrag anzeigen
    Ja, richtig. Trotzdem bleibt Gewinn übrig, kein Label wird dauerhaft sein Sortiment unter Produktionskosten vermarkten. Zumal viele Aktionspreise bei MM & Co. gar nicht zu lasten des Labels gehen sondern tatsächlich vom Händler getragen werden der trotz 8€ statt 15€ die gleiche Summe an das Label weitergibt. Nicht immer, aber doch des öfteren.
    Ich habe vor ca. 11-12 Jahren fast 2 Jahre im Bereich Service von MM/Saturn gearbeitet und damals wurde praktisch sämtliche Aktionsware unter EK verkauft. Dass muss auch heute noch so sein, denn nachwievor ist das Zubehör maßlos überteuert (damit wird querfinanziert => Margen von mehreren 100%). Und obwohl die Leute MM/Saturn die Bude einrennen, macht das Unternehmen Verlust. Warum wohl?

    Das Problem, was MM/Saturn hat ist, dass mittlerweile die Leute selektiver kaufen. Anstatt mit dem Billig-Player gleich noch das ultrateuer Kabel mitzunehmen, kauft man nur den Player und das Kabel für 2 Euro bei Amazon oder Ebay.
    Geändert von LJSilver (17.10.11 um 16:25:21 Uhr)

  5. #105
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von LJSilver Beitrag anzeigen
    Ich habe vor ca. 11-12 Jahren fast 2 Jahre im Bereich Service von MM/Saturn gearbeitet und damals wurde praktisch sämtliche Aktionsware unter EK verkauft. Dass muss auch heute noch so sein, denn nachwievor ist das Zubehör maßlos überteuert (damit wird querfinanziert => Margen von mehreren 100%). Und obwohl die Leute MM/Saturn die Bude einrennen, macht das Unternehmen Verlust. Warum wohl?

    Das Problem, was MM/Saturn hat ist, dass mittlerweile die Leute selektiver kaufen. Anstatt mit dem Billig-Player gleich noch das ultrateuer Kabel mitzunehmen, kauft man nur den Player und das Kabel für 2 Euro bei Amazon oder Ebay.
    Ich sagte "kein Label", ich sagte nicht kein Markt. Ob die Märkte Geld verdienen oder nicht ist hier doch irrelevant. Wenn das zu deren Politik gehört super billig anzubieten umd Kunden anzulocken dann ist das so, hat aber nichts damit zu tun ob ein Label bei 10€ Geld verdient. Btw, ich habe deutlich mehr MM-Jahre auf dem Buckel, und das nicht im Service

  6. #106
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von LJSilver Beitrag anzeigen
    Ich habe vor ca. 11-12 Jahren fast 2 Jahre im Bereich Service von MM/Saturn gearbeitet und damals wurde praktisch sämtliche Aktionsware unter EK verkauft. Dass muss auch heute noch so sein, denn nachwievor ist das Zubehör maßlos überteuert (damit wird querfinanziert => Margen von mehreren 100%). Und obwohl die Leute MM/Saturn die Bude einrennen, macht das Unternehmen Verlust. Warum wohl?
    Also sitzen bei MM und Saturn lauter Gutmenschen die uns immer ordentlich beschenken?

  7. #107
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von Assassin Beitrag anzeigen
    Nach meinem Capelight-Dobermann-Debakel bei mir weiß ich auch gar nicht ob ich mir Battle Royale holen soll, der soll immerhin 30 € kosten. In meinen Augen auch nicht berechtigt.
    Wenn du den Film in der Version haben willst, dann kaufe ihn.
    Ansonsten versuch's doch mal mit Aktien.

  8. #108
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von Bato Beitrag anzeigen
    Ich lese hier immer "Massenmarkt", dabei schrumpft der Markt von Monat zu Monat immer mehr ein, egal ob Niedrigpreis oder nicht.

    Aktuell wird immer mehr Content aus dem Netz bezogen, das meiste davon illegal, aber auch legal steigen die Downloadzahlen immer mehr an.

    Dahin wird die Reise nun auch mittelfristig gehen, das erkennt die Industrie so langsam auch.

    Daher wird die BD-Kuh nun auch immer heftiger abgemolken, bevor die physischen Datenträger endgültig zum Nischenmedium werden.
    Diese Reise dauert noch locker 15 bis 20 Jahre. Aber spätestens dann,dürftest du(leider) wohl recht behalten.


    Kein Mensch in meinem Bekanntenkreis kauft sich legal teuer einen Film. Die ziehen sich die allesamt aus dem Netz. Und das sind stinknormale Leute,wie du und ich. Der eine arbeitet bei der Bank. Der andere beim Bund usw.
    Es geht nur noch über den Preis.
    Wer kauft sich denn bitte heute noch die Blu-ray eines Silvester Stallones Streifen aus den 80gern? Das sind ein paar wenige Freaks und Fans. Und aktuelle Filme werden erst in großen Mengen verkauft,wenn sie bei MM unter 10 Euro kosten. Schluss, Punkt und aus.
    Ganz ehrlich. So langsam hab ich auch keine Lust mehr,soviel Kohle dafür hinzulegen. Wie gesagt. Dafür fallen die Preise einfach zu schnell.


    Und für einen exklusiven Thor Helm mit Steelbook zahle ich heute garantiert keine 90 Euro mehr. Die Zeiten sind vorbei,wo ich für so einen Nippes umgerechnet 200 DM hingelegt habe.!
    Geändert von lucky (17.10.11 um 18:00:52 Uhr)

  9. #109
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von LJSilver
    Und obwohl die Leute MM/Saturn die Bude einrennen, macht das Unternehmen Verlust. Warum wohl?
    Weil die hippen, flashy Werbekampagnen so teuer sind?

  10. #110
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von lucky Beitrag anzeigen
    Diese Reise dauert noch locker 15 bis 20 Jahre. Aber spätestens dann,dürftest du(leider) wohl recht behalten.

    Das sehe ich auch so.
    20 Jahre noch um noch die starke Kaufkraft, der heute über 40 jährigen mitzunehmen.
    In 20 Jahren hat sich das dann so gut wie erledigt und die heutigen Kids und ganz jungen Leute sind die alleinige Zielgruppe. Dann ist es auch kein Problem mehr einen Film nur noch als Download anzubieten.

  11. #111
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    Weil die hippen, flashy Werbekampagnen so teuer sind?
    und die feudal pompösen Einkaufstempel mit den ganzen Nebenkosten erst...

  12. #112
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von Robinson Beitrag anzeigen
    20 Jahre noch um noch die starke Kaufkraft, der heute über 40 jährigen mitzunehmen.
    In 20 Jahren hat sich das dann so gut wie erledigt und die heutigen Kids und ganz jungen Leute sind die alleinige Zielgruppe. Dann ist es auch kein Problem mehr einen Film nur noch als Download anzubieten.
    Gut erkärt!


    Die heutigen Kids als Zielgruppe. Na denn gute Nacht.

    Zurück zum Thema... Ich bin gerne bereit für einen aktuellen guten Film 20 Euro zu bezahlen,wenn ich bzw.eine vernünftige SE im Digipack bekommen würde.So wie bei den DVDs damals. Da gab es immer 2 Fassungen zb.von Warner .Eine normale Amaray DVD,und eine limitierte SE im Digi.

    Auf der anderen Seite, sind mir die aktuellen Kurse für eine Nightmare Box wieder zu hoch. Das liegt allerdings auch daran,das man diese Filme bereits für viel Geld auf DVD gekauft hat.
    Und ich nicht bereit bin,diese für einen lächerlichen Betrag wieder zu verkaufen. Das gleiche gilt für die HDR Box. Die hab ich nur gekauft,weil ich das Glück hatte bei VÖ eine bei Expert zu ergattern.

  13. #113
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von lucky Beitrag anzeigen
    1. Ob der Zug bei diesem Medium abgefahren ist,interessiert mich nicht mehr. Für mich ist die Blu-ray das letzte Kapitel in Sachen Film. Ich hatte VHS,dann kamen die DVDs,und nun die Blu-rays. Ich mache keinen Umstieg mehr mit,da ich den Rest meines Lebens anderweitig verplant habe,als ständig Filme abzudaten.
    Werden deine Filme schlecht? Scheint ja schwer zu sein, nur neue Filme auf dem neuen Medium zu kaufen. Ehrlich, deine Begründung ist doch Blödsinn.
    Geändert von Quathuul (21.10.11 um 11:44:37 Uhr)

  14. #114
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von TV-Junky Beitrag anzeigen
    Also sitzen bei MM und Saturn lauter Gutmenschen die uns immer ordentlich beschenken?
    Gib den Leuten, das, was sie wollen billig und das, was sie brauchen, teuer. Spricht. Verkauf den Fernseher billig und das HDMI-Kabel teuer. Nennt sich auch Lockangebot.

    Ist doch wie bei den Konsolen. Konsolen werden mit Verlust hergestellt, aber über die Lizenzen für Spiele und Zubehör querfinanziert.

  15. #115
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    Zitat Zitat von Quathuul Beitrag anzeigen
    Werden deine Filme schlecht? Scheint ja schwer zu sein, nur neue Filme auf dem neuen Medium zu kaufen. Ehrlich, deine Begründung ist doch Blödsinn.
    Ich hab nur Bezug auf den Satz "Der Zug ist bei diesem Medium leider schon abgefahren, aber vielleicht klappt es ja beim Nächsten"genommen,und ihn warscheinlich falsch interpretiert. Wollte damit nur zum Ausdruck bringen,das mich auch ein noch bessers Nachfolgemedium nicht mehr reizen würde. Aber eigentlich gehts ja darum auch gar nicht...

    Sondern darum,das die Leute keine Extrawünsche mehr bekommen.Weil sie nicht mehr bereit sind,über 25 Euro für einen Film zu bezahlen,der spätestens in 3 Monaten für unter 10 Euro verjubelt wird. Ich kann's nachvollziehen.
    Geändert von lucky (21.10.11 um 14:24:38 Uhr)

  16. #116
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    Zitat Zitat von LJSilver Beitrag anzeigen
    Gib den Leuten, das, was sie wollen billig und das, was sie brauchen, teuer. Spricht. Verkauf den Fernseher billig und das HDMI-Kabel teuer. Nennt sich auch Lockangebot.

    Ist doch wie bei den Konsolen. Konsolen werden mit Verlust hergestellt, aber über die Lizenzen für Spiele und Zubehör querfinanziert.
    Wie du aber selbst erkannt hast lässt sich der heutige Kunde nicht mehr so einfach hinters Licht führen.
    Bleiben wir mal kurz bei MM, diese "tolle" Anti-Internetwerbung ist zeigt doch mal wieder für wie dumm man den Kunden hält. Es wurden von div TV Magazinen schon div Tests disbez durchgeführt, mit dem Ergebnis, das 75% der Artikel nicht angepasst wurde. Erst nachdem man nen Ausdruck vom billigeren Internetpreis beibrachte wurde der Preis runtergepreist. Das zeigt mir nur wieder wie verzweifelt man schon ist, nur weil man selbst den Internetmarkt verschlafen hat.

    Und jetzt kommen wir wieder zurück zu den Medien, heute ist es doch so, das kurz nach VÖ schon Screenshotvergleiche präsentiert werden und man sofort erkennen kann wie es um die VÖ bestellt ist, hat man zu viel gefiltert, wurde ein alter Transfer genutzt oder macht die VÖ wirklich was her. Und ich glaube deswegen tun sich die Label auch keinen großen gefallen Rotz-VÖs auf den Markt zu schmeißen. Ich glaube auch nicht das sich in Foren nur Freaks rumtreiben. Ich sehs ja in meinem Bekanntenkreis, da sind auch Leute im höheren Alter dabei die noch fit in Sachen PC sind und erst vor kurzem habe ich einem Kumpel die Welt der Foren nahegebracht und jetzt ist er (er ist kein Freak) ebenfalls recht interessiert dabei.

  17. #117
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von Quathuul Beitrag anzeigen
    Werden deine Filme schlecht? Scheint ja schwer zu sein, nur neue Filme auf dem neuen Medium zu kaufen. Ehrlich, deine Begründung ist doch Blödsinn.
    Die Begründung ist doch kein Blödsinn. Ich kann lucky schon verstehen. Wie viele hier habe ich zuerst gedacht, dass ich lediglich meine Lieblingsfilme update. Doch mittlerweile sieht es so aus, dass ich weit mehr austausche. Und lucky hat - so verstehe ich ihn wenigstens - keine Lust mehr, beim Nachfolgemedium zur Blu-ray seine Lieblingsfilme wieder zu kaufen.

    Zum Thema selbst: Scheinbar befinden wir uns in enier Spirale, aus der es wohl kaum mehr eine Ausfahrt gibt. Viele Käufer von Blu-rays haben sich mittlerweile an günstige Preise gewohnt und kaufen vermutlich nur noch selten zu einem höheren Preis. Dadurch sehen viele Labels evtl. keine Notwendigkeit mehr, vor allem bei Backkatalog-Titeln Qualität abzuliefern, die dem Medium gerecht wird. Und das wiederum führt bei den Fans zu Unmut, da nicht für jeden Film eine Restauration und Neuabtastung des Filmmaterials durchgeführt wird - entsprechende Beispiele gibt es ja einige.

    Ich für meinen Teil würde für ein mehr an Qualität auch mehr bezahlen, aber nur wenn ich im Gegenzug wüsste, dass die Preise nicht nach wenigen Wochen einbrechen. Und da ich das eben nicht weiss, kaufe ich auch in Aktionen ein. Zumal ich eh etliche Filme aus meiner Sammlung noch nicht gesehen habe.

    Selbst Filme wie "Didi und die Rache der Enterbten" werden bereits zur Veröffentlichung für 9,99 EUR feilgeboten. Und hierfür wurde meines Wissens ein neuer Transfer erstellt. Und weitere Filme werden wir wohl auf Blu-ray nicht mehr zu sehen bekommen. Schade.

  18. #118
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von PBechtel Beitrag anzeigen
    Die Begründung ist doch kein Blödsinn. Ich kann lucky schon verstehen. Wie viele hier habe ich zuerst gedacht, dass ich lediglich meine Lieblingsfilme update. Doch mittlerweile sieht es so aus, dass ich weit mehr austausche. Und lucky hat - so verstehe ich ihn wenigstens - keine Lust mehr, beim Nachfolgemedium zur Blu-ray seine Lieblingsfilme wieder zu kaufen.
    Muss man ja auch gar nicht. Soweit mir bekannt ist kann man seine alten DVDs auch auf einem Blu-ray Player schauen. Da war also sogar Abwärtskompatibilität gewährleistet. Updates bedarf es also überhaupt nicht zwingend, dennoch könnte man Neukäufe in verbesserter Qualität genießen. Vielleicht sollte man mal lieber an der eigenen Willensstärke arbeiten.

    Ich kann es nachvollziehen, wenn man sagt man sei mit der jetzigen Qualität zufrieden. Die Begründung alles/vieles erneut kaufen zu MÜSSEN ist und bleibt Daher sehr merkwürdig.
    Geändert von Quathuul (22.10.11 um 20:09:34 Uhr)

  19. #119
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Bei einigen ist wohl ein Zwang vorhanden, immer die beste Version haben zu wollen. Daraus wird dann ein Müssen, man redet es sich selbst ein. An den guten Vorsatz nur die Lieblingsfilme auszutauschen, hält sich scheinbar kaum einer. Ich habe auch schon einige Upgrades gemacht, nur weil die Blu-rays gerade billig in einer Aktion waren.

  20. #120
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von Quathuul Beitrag anzeigen
    ... Vielleicht sollte man mal lieber an der eigenen Willensstärke arbeiten. ...
    Da ist sicher was dran. Und ich gebe zu, dass es in diesem Zusammenhang mit meiner Willensstärke nicht so weit her ist.

    Und auch Filmgießer liegt, was mich angeht, nicht so ganz daneben.

    Bei meinen Lieblingsfilmen bin ich natürlich immer darauf aus, sie qualitativ angemessen genießen zu können. Und deshalb tausche ich sicher mehr aus, als ich anfangs dachte.
    Geändert von PBechtel (22.10.11 um 22:48:14 Uhr)

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