Cinefacts

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  1. #1
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    Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Sagt mal liebe Leute, es brennt mir ja schon seit Wochen auf den Nägeln, aber meint ihr nicht, dass hier bei so einigen der Anspruch/dieErwartungshaltung an eine Blu-ray und die Zahlungsbereitschaft dafür arg auseinander liegen?

    Da lese ich immer wieder, dass neue VÖs neu abgetatste Master nutzen sollen, HD Tonspuren am besten in allen Sprachen und nach Möglichkeit in 5.1 oder gar 7.1 besitzen sollen, Auto-Filter Einsätze verpönt sind, alle Extras in allen Sprachen untertitelt sein sollen, Bonusmaterial natürlich massig vorhanden sein soll und das ganze dann am besten noch in einer Sonderverpackung vom Feinsten. Das Ganze darf dann aber eigentlich auch nicht mehr als 15 Euro kosten, sonst wartet man lieber bis der Preis fällt. Wenn ich das lese, dann

    Klar habe ich das jetzt etwas überspitzt formuliert und prinzipiell wünsche ich mir das oben geschriebene auch bzw. wünschte, dass endlich die Finger von Filtern etc. gelassen wird, aber man muss sich halt auch mal vor Augen halten, dass Otto-Normalverbraucher LEIDER Filmkorn als Mangel wahrnimmt. Das ist grausam, aber leider wahr und als Folge des Einzugs des Mediums in den Massenmarkt auch nicht mehr rückgängig zu machen.

    Wer ist denn Schuld an der ganzen Misere? Die Label oder die Kunden? Sicherlich beide, aber der Kunde trägt eine große Portion Schuld mit sich herum. Ich kann mich noch sehr genau daran erinnern, als es mit den HD Medien vor 5 Jahren losging. Wer hat denn die Preise die damals abgefrufen wurden bezahlen wollen. Ein paar Freaks, aber das war es dann auch schon. Was konnte man denn damals immer lesen? "Ich kaufe erst, wenn das Ganze in 'annehmbare' Preisregionen kommt.". Viele dieser Leute kaufen heute viele Titel nicht, weil Sie ihren Erwartungen nicht entspricht. Und das bei 12,90 Euro, da kann man ja wohl schon etwas mehr verlangen.

    Also liebe Nörgler und Kaufverweigerer, macht mal eure Portemonaies auf zahlt mal einen angemessenen Preis für Qualität. Der Zug ist bei diesem Medium leider schon abgefahren, aber vielleicht klappt es ja beim Nächsten. Think about it.

  2. #2
    Eyes Wide Hutt
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Was hat denn Zahlungsbereitschaft von Kunden mit Einsatz von Filtern zu tun, die an sich die Produktion sogar verteuern? Der Grundtenor bei Universal-Scheiben ist es doch, "ach hätten sie doch das ungefilterte HD-DVD Master 1:1 übernommen".

  3. #3
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von Quathuul Beitrag anzeigen
    Klar habe ich das jetzt etwas überspitzt formuliert und prinzipiell wünsche ich mir das oben geschriebene auch bzw. wünschte, dass endlich die Finger von Filtern etc. gelassen wird, aber man muss sich halt auch mal vor Augen halten, dass Otto-Normalverbraucher LEIDER Filmkorn als Mangel wahrnimmt. Das ist grausam, aber leider wahr und als Folge des Einzugs des Mediums in den Massenmarkt auch nicht mehr rückgängig zu machen.

    (...)

    Also liebe Nörgler und Kaufverweigerer, macht mal eure Portemonaies auf zahlt mal einen angemessenen Preis für Qualität. Der Zug ist bei diesem Medium leider schon abgefahren, aber vielleicht klappt es ja beim Nächsten. Think about it.
    Was macht Dich glauben, daß Otto beim Holowürfel oder der GrEeN-RaY das ungefilterte Filmkorn akzeptieren würde?

  4. #4
    High Voltage
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Komsch, aber einige Label schaffen es, deine oben genannten Kiterien zu erfüllen und auch einen ansprechenden Preis zu gestalten.
    Über Filmkorn reden wir besser nicht. Wenn ich da an den TV meiner Schwiegereltern denke, da ist alles an, DNR, dynamischer Kontrast, etc... Die würden eine körnige Blu-ray nicht mal ansatzweise erkennen.
    Aber wie man auch des öfteren sieht, sind auch Kunden bereit für entsprechenden Aufwand, entsprechendes Geld zu zahlen. Beispiele sind M - Eine Stadt sucht einen Mörder oder auch Apocalypse Now.
    Die Preise sind auch so ein Thema. Nach der Wirtschaftskrise waren viele einfach nicht bereit für ein weiteres Medium diese Preise zu zahlen (oft auch noch für den selben Film - wie oft kauft ein Otto-Normalo einen einzigen Film)? Auf der anderen Seite sind aber auch die großen Labels schuld, die die DVD Preise dermaßen in den Keller geballert haben, das sie sich den Geizkunden selber herangezüchtet haben. Einmal daran gewohnt, gibt es kein zurück.
    Ein heftiges Beispiel ist hier auch Warner, die nach ihren Startpreisen teilweise Titel in einem so kurzen Zeitraum in das Low-Price Segment hauen, das man sich als Kunde ziemlich verarscht vorkommt: "WAS, vor 2 Monaten habe ich noch das doppelte dafür gezahlt?!"
    Dazu hat das Medium Film insgesamt schwer abgebaut, Stichworte wie Einheitsbrei, Remakes, Reboots, etc. Auch sind neue Medien, wie z.B. Apps oder VoD auf dem Markt. Der € kann nur einmal ausgegeben werden und Blu-ray muß sich heute gegen mehr technischen Schnick-Schnack durchsetzen, als je ein Medium zuvor. Von illegalen Downloads fangen wir auch besser nicht an...
    (Ach ja und das Märchen von hoher Preis=hohe Qualität ist auch so ein Ding. Weder bei Hard- noch Software trifft das zu. Zu Beginn des Blu-ray Zeitalters gab es auch Gurken und inzwischen sind auch TVs und Player im höherpreisigen Segment nicht mehr so ganz das Gelbe vom Ei).

  5. #5
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von TheHutt Beitrag anzeigen
    Was hat denn Zahlungsbereitschaft von Kunden mit Einsatz von Filtern zu tun, die an sich die Produktion sogar verteuern? Der Grundtenor bei Universal-Scheiben ist es doch, "ach hätten sie doch das ungefilterte HD-DVD Master 1:1 übernommen".
    Habe ich doch geschrieben. Da zu wenig Kunden bereit sind höhere Preise zu bezahlen, muss man leider in den Massenmarkt. Dieser nimmt aber leider Filmkorn als Mangel war, von daher versucht das Label diesen Mangel zu beheben (obwohl es dadurch leider erst einen tatsächlichen Mangel schafft). An der Problematik ist ja nun der Massenmarkt selber schuld.

  6. #6
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    Was macht Dich glauben, daß Otto beim Holowürfel oder der GrEeN-RaY das ungefilterte Filmkorn akzeptieren würde?
    Nichts, aber ich gehöre auch zu der Klasse, die bereit ist etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Ich habe auch schon DVDs für 70 DM und Blu-rays für 35 Euro gekauft. Tun das genügend Käufer, dann wird Otto ja vielleicht gar nicht benötigt.

  7. #7
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von Tyler Durden Beitrag anzeigen
    Ach ja und das Märchen von hoher Preis=hohe Qualität ist auch so ein Ding. Weder bei Hard- noch Software trifft das zu.
    Was aber wohl zutrifft ist: Hohe Qualität = Billigpreis geht auch nicht. Zumindest nicht langfristig. Da sind wir uns ja wohl einig.

    Und was den Geiz ist Geil Schnäppchenjäger anbelangt, so ist es wohl etwas einfach das nur den Labels in die Schuhe zu schieben.

  8. #8
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Das "Problem" ist einfach der Preisverfall. Ich bin jetzt seit ziemlich genau 5 Jahren mit HD-DVD und Blu-ray dabei, habe anfangs meist 25 € pro Titel gezahlt und mich über Schnäppchen von 20 € gefreut wie an Weihnachten. Nach dem Tod der HD-DVD gings ja dann auch mit der BD preistechnisch in den Keller, was ich an sich nur begrüßen kann. Preise über 15-20 € müssen einfach nicht mehr sein.

    Was aber gar nicht geht ist, die Titel nach 2-6 Woche für die Hälfte zu verramschen. Das war bei so vielen Titeln so, Social Network blieb mir zb im Gedächtnis. 19,99 hat er gekostet und ich hab ihn natürlich liegen gelassen. Nach ca 3 Wochen war er für 12,90 im Angebot, bei MM und Amazon. Gleich zugeschlagen und eine weitere Woche geärgert weil er dann für 9,99 rausgehauen wurde. Steht übrigens immer noch verschweißt im Regal.

    Was bleibt: Zum Release kaufen ist seit 1-2 Jahren einfach Schwachsinn. Wer das tut der muss entweder nicht aufs Geld schauen, oder hat nicht mehr alle Latten am Zaun.

    Ich habe anhand meiner Excelliste mal den Durchschnitt meiner letzten 100 BDs genommen, der liegt bei 10,xx € und da sind auch teure dabei wie Apocalypse Now die über 20 € gekostet haben. Insgesamt hab ich nen Durchschnittspreis von 13,3x bei über 300 BDs, stetig sinkend. Danach orientiert sich auch meine Kaufbereitschaft, über 10-12 € kaufe ich keine neue BD mehr, außer Sonderausgaben oder stabile Releases wie Disney. Von mir aus kanns gern so bleiben, die Qualität wird IMHO nicht darunter leiden. Es ist einfach nicht so dass gute Qualität einen hohen Preis braucht/rechtfertigt. Das ist bei den meisten Bereichen so - und spätestens wenn die Angebote kommen, wird das Zeug eh günstig verkauft, da kann die Qualität noch so gut sein.

    Außerdem führt es zu höherer Akzeptanz der BD, denn es wird auch endlich mal Zeit dass die DVD langsam verschwindet.
    Geändert von Assassin (14.10.11 um 09:09:40 Uhr)

  9. #9
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von Quathuul Beitrag anzeigen
    Nichts, aber ich gehöre auch zu der Klasse, die bereit ist etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Ich habe auch schon DVDs für 70 DM und Blu-rays für 35 Euro gekauft. Tun das genügend Käufer, dann wird Otto ja vielleicht gar nicht benötigt.
    Schon klar, aber spätestens, wenn auch das neue Medium den Massenmarkt erreicht hat, geht das bekannte Spiel doch von neuem los.

  10. #10
    High Voltage
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von Quathuul Beitrag anzeigen
    Was aber wohl zutrifft ist: Hohe Qualität = Billigpreis geht auch nicht. Zumindest nicht langfristig. Da sind wir uns ja wohl einig.

    Und was den Geiz ist Geil Schnäppchenjäger anbelangt, so ist es wohl etwas einfach das nur den Labels in die Schuhe zu schieben.
    Habe ich doch oben auch schon erklärt, das es nicht einseitig ist. Der Kunde war nicht bereit so viel zu zahlen, aber auf der anderen Seite haben auch die Labels und Verkäufer mit Billigpreisen gelockt... Teufelskreis. Aber trotzdem ist Warner hier ein herausragendes Beispiel, wie man sich als Kunde beim Kauf am Releasetag "verarscht" vorkommt, da Warner die Preise nach kurzer Zeit gnadenlos in den Keller knallt...

  11. #11
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Ich habe am Anfang 25,-€ für BDs gezahlt. Für Importe bin ich auch immer noch bereit tiefer in die Tasche zu greifen aber bei deutschen VÖs warte ich inzwischen ab bis der Preis unter die 10,-€ Marke fällt. Ich ärgere mich jedes mal wieder wenn ich sehe das ich 20,-€ für eine BD gezahlt habe und heute gibts die selbe Scheibe für 8,97€. Also warte ich bis der Preis fällt.

    Bei Universal VÖs habe ich inzwischen ne Bremse eingelegt. Da habe ich inzwischen selbst die Filme liegen lassen, die ich wirklich in HD haben will. Die kaputt gefilterten Kack-VÖs können die behalten. Da lobe ich mir Warner und Fox. Die bringen wenigstens dauerhaft durchschnittliche Qualität und nicht 50% Schrott, wie Universal.

  12. #12
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Also ich sehe die Schuld schon bei den Labels.

    Ich war auch bereit, anfangs bis zu 30 Euro für eine blu-ray zu bezahlen, aber da gab es (wie bereits erwähnt) auch schon genauso viel Schott wie heute. Ebensowenig ist heute hoher Preis gleichzusetzen mit hoher Qualität. Am Preis liegt es meiner Meinung daher eher nicht. Und am Preisverfall sind die Labels auch eher selbst schuld, zumal ich die momentanen Preise auch für realistisch halte. Bei entsprechender Qualität zahle ich auch heute noch gerne einen höheren Preis.

    Filtereinsatz verursacht nur Kosten, also greift dieses Argument m.M. auch nicht. Die m.M. Mär vom Massenmarkt, den das Filmkorn stört, sehe ich auch nicht so recht.

    Man möge mir mal jemanden aus dem oft zitierten Massenmarkt zeigen, der den Gladiator-ReRelease schlechter findet als die vermurkste Erstauflage.

    Und selbst wenn: Meiner Meinung sollte den Labels solche Kritik dann schlicht am Poppes vorbei gehen, und es sollte stattdessen Wert auf Qualität gelegt werden. Wenn das Joe Six Pack nicht paßt, hat er halt Pech. Die Masse kauft tendentiell doch ohnehin alles bzw. legt keinen Wert auf die Qualität - egal ob es "grieselt" oder Wachsgesichter gibt. Oder die Masse kauft halt grundsätzlich gar nicht. Der Filmfan, der Wert auf ein natürliches Bild legt, wird dagegen vor den Kopf gestoßen, und potentielle Käufer, die auch gerne einen höheren Preis zahlen würden, kaufen versaute Discs dann halt gar nicht.

    Dafür spricht meiner Meinung ja auch, daß nicht alle Labels so einen Schrott veröffentlichen wie z.B. Universal. Die müßten inzwischen ja alle Pleite sein, weil sich der Massenmarkt am Filmkorn stört.

    Hauptsächlich wird ja gefiltert um damit alte Transfers "aufzupeppen" bzw. zu kaschieren. Stattdessen sollte man halt einfach neue machen. Warum filtert man das Korn denn bei aktuellen Filmen nicht weg? Das müßte man ja auch machen, wenn sich der Massenmarkt so sehr daran stört.

    Filmmedien sind teuer. Das teuerste an einem gekauften Film ist m.M. nach wie vor der Film, sprich die Lizenz. Die Lizenz habe ich mit der DVD aber sehr oft schon einmal bezahlt. Wenn ich einen Film jetzt nochmal kaufen soll, dann erwarte ich für mein Geld auch eine Verbesserung, sprich deutlich besseres Bild, wofür bei alten Titeln i.d.R. eben ein neuer Transfer her muß.

    Was rechtfertigt denn sonst den hohen Preis für eine blu-ray bzw. den Neukauf eines Films? Einige Labels wollen offenbar mit null Aufwand einfach nur schnelles Geld verdienen.

    Neue Transfers kosten nun sicherlich Geld. So teuer kann das (da muß man sicher auch je nach Film unterscheiden) aber auch wieder nicht sein, wie beispielsweise diverse Sony (z.B. Taxi Driver) oder auch Fox (recht aktuell z.B. Arizona Junior) Releases zeigen, die dann i.d.R. nicht mal besonders teuer sind. Meist ist das Gegenteil der Fall! Auch bei Lionsgate gibt es z.T. gute neue Transfers zu sehr günstigen Preisen. Aktuelles Beispiel wäre Mimic.

    An mir liegt es jedenfalls nicht. Ich zahle gerne einen hohen Preis für ein gutes Produkt. Den Schrott kaufe ich dagegen konsequent gar nicht mehr, und hoffe stattdessen auf den double dip, und freue mich hier dann über das Abzocke-Gejammer .

  13. #13
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Die Frage ist ob das Label, wenn die Preis denn höher wären wirklich mehr einstreichen würde?! Ich glaube nicht!
    Wenn ich mir anschaue, dass Amazon bei Plitzangeboten den Preis(ohne Verlust zu machen) mal eben um bis zu 70% senken kann, nachdem er vorher evtl schon einmal gesenkt wurde, bin ich eh überzeugt, dass eher die Shops den großen Reibach machen.

    Überlegt mal: Wenn Ama(oder ein anderer Shop; dorts fällts oft Mangels guter aAngebote nur nicht so auf) einen Titel anfangs für 20 und später für 8 verkaufen kann, wer hier die großen Gewinne macht und wer am meisten davon hätte wenn die Preise höher wären.

    Man kann fast davon ausgehen, dass ne Blu die an uns für 8 Euronen abgegeben werden kann für maximal 4 von den Labels eingekauft wird-das geht natürlich nur durch Masse.

    So was das Argument angeht; höhere Preise=hohe Qualität, so halte ich dies für obsolet.
    Wie ich gerade dargetsellt habe, haben von hohen Preisen eher die Shops was, als das Label.
    Dazu kommt, dass zu Zeiten wo die Blu noch teurer war auch viel Schrott rausgehauen wurde-man denke doch mal an The Fog oder Copland, das sind zwei extreme Negativbsp aus den Anfangszeiten.

    Wir als nicht Ökonomen und nicht Beteiligte, haben doch gar keinen Einblick in die Kalkulationen der Labels und den Markt. Die Labels selbst werden schon in etwa (und wenns mitlerweile nur aus Erfahrung ist)wissen, mit welchem Titel sie Kasse machen können und mit welchem nicht. Dann gibts auch noch Prestigeprojekte(vgl bei Warner: Oz, Vom Winde verweht usw), da wird danngezeigt was an Qualie möglich ist.
    Der Normale Backkatalogtitel bekommt halt auch nicht übermässig viel Aufmerksamkeit-das ist schade, aber im Prinzip nichts anderes als wie zu DVD Zeiten; und mal ehrlich hat wer mit einer anderen Handhabe gerechnet?!

    Qualität wird erreicht indem man sich informiert und wo nötig Scheiben liegen lässt und sich beim Label beschwert(vgl Herr der Ringe).
    Nur durch die Bereitschaft mehr Geld auszugeben ändert sich da nichts. Man muss ja auch erst mal über das Wissen über Filtererkennung, Farben, Bildformate usw. verfügen (sowohl als Filmfan als auch die Leute die beauftragt sind von den Labels für die Blu zu erstellen)-für den privaten Fan ist ein Forum wie dies dann eine gute Anlaufstelle und meines Erachtens eines der besten Garanten um sich zu informieren und damit auch letztendlich Qualität einzufordern.

    Ich selbst bin gerene bereit für Qualität auch mal tifer in die Tasche zu greifen, seien es diverse Mediabooks von Capelight oder auch den Majors, sei es für Warners Prestigetitel oder einfach auch für top restaurierte Perlen wie den bereits genannten M. Wenn Qualie und Aufmachung stimmen kann, darf und wird auch ein angemessener Preis dafür gezahlt werden.

  14. #14
    DVD-Inside(r)
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Alle Jahre wieder... (ist ja auch bald wieder Weihnachten )

    Aber an der ganzen Sache ändert sich ja über die Jahre nichts. Die großen Firmen schauen bei Katalogtiteln wo sie am meisten raus holen können und das ist offensichtlich nun mal bei möglichst günstigen Veröffentlichungen über die Masse - schließlich wollen die gerne an möglichst vielen Titeln noch ein wenig verdienen und die "nicht Blockbuster" kauft der Durchschnittskunde eben überwiegend am ehesten so billig wie möglich. Daran werden wir auch nichts ändern - und sollte der BR nochmal was anderes als VOD folgen (was ich eher nicht glaube) wird es da wieder exakt genau so laufen.

  15. #15
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Also ich bin ja erst seit einem Jahr mit BD-Sammeln beschäftigt und besitze NOCH nicht mal nen Beamer bzw. nen entsprechenden TV. Wird sich aber Ende des Jahres ändern. Ich bin trotzdem auf den Zug aufgesprungen, weil ich die Scheiben net zweimal kaufen will. Es ist eh erschreckend wenn ich mir überlege, meine ganze Sammlung jetzt nochmal upgraden zu müssen und das ganze dann mit dem nächsten Medium wieder zu tun.

    Ohne den Preisverfall der BD wäre ich gar nicht aufgesprungen. 30 Euro für einen Film zu bezahlen, egal auf was für einem Medium betrachte ich als absolut Übertrieben. Ich finde Kinopreise schon eine Frechheit und ich gehöre auch zu denen, die bei BDs nicht unbedingt sofort zuschlagen müssen, sondern ich warte bis der Preis in entsprechende Regionen gefallen ist. Ich muss allerdings auch sagen, dass ich zu denen gehöre, denen es vollkommen wurschd ist, ob sich auf den DVDs/BDs irgendwelche Extras befinden. Ich hab 1500 Scheiben zu Hause stehen und Extras hab ich nur zu meinen absoluten Lieblingsfilmen angeschaut (Bei denen war ich auch bereit, dementsprechend mehr zu bezahlen). Einen Audio-Kommentar eines Regisseurs hab ich mir nie angehört und wenn sie das nicht mehr auf Scheiben pressen würden, wärs mir egal. Trailer/DeletedScenes/Dokus ? Wofür denn ? Ich brauch auch keine 10 Sprachversionen auf einer BD/DVD. Mir würde es vollkommen ausreichen, wenn der Film nur auf Deutsch auf der Scheibe liegen würde. Der einzige Vorteil, den die Mehrsprachigkeit bietet ist, dass man manche BDs im Ausland u.U. um einiges billiger bekommt, als in Deutschland. Würden also die Unternehmen sich dafür entscheiden, den ganzen Schnickschnack wegzulassen und die Scheibe nur noch für 8 Euro in entsprechender Bild und Tonqualität verscherbeln, wäre ich sofort dabei.

    Was die Qualität angeht ? Ich hab auch DVDs zu Hause, die bildtechnisch unterirdisch sind. Trotzdem hab ich sie mir gekauft, weil es einfach eine deutliche Steigerung zu VHS-Kopien war. Huch, der Film ist im falschen Format ? Egal, trotzdem besser als auf VHS. Bei BDs bin ich mir da noch nicht ganz sicher und warte erst einmal ab. Die Filme die ich bisher auf der Leinwand gesehen habe waren optisch ein Augenschmaus. Ich weiss dass hier einige Filme wg. schlechten Bildes aufs übelste zerissen worden sind. Ich muss mir davon erst selbst ein Bild machen, wie das ganze auf meiner Leinwand dann im Vergleich zur DVD aussieht, Ich hab ein Haufen Astro/Laser Paradise DVDs aus den Anfangszeiten, die ich mal testweise auf der Leinwand gesehen habe, und das ging gar nicht. Solche Filme schau ich mir dann lieber normal auf dem Röhren-TV an, da fällt es nicht so auf, wie schlecht die DVDs sind. Da ein Großteil dieser Filme noch gar nicht auf BD erschienen ist, und jetzt erst ganz langsam kommt, würde ich bei diesen Filmen auch upgraden, selbst wenn die BD nicht superoptimal ist. (Was ich bei Zombies/Cannibalen) auch nicht erwarte.

    Also Filme in bestmöglicher Qualität und Extras können sein, sind aber für mich kein K.O. Kriterium

  16. #16
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    enJa, das Filme nach einigen Wochen nach Erscheinen, bzw. direkt bei Erscheinen für Discount-Preisen herausgeworfen werden ist doch nicht im Ermessen der Majors. Mal daran gedacht, dass für derartigen Preisverfall nicht die Label, sondern die Einzelhändler zuständig sind. Die legen doch mit ihren Preisen und Aktionen den Wettbewerb fest. Solange Warner und Co ihre Einkaufspreis erhalten, wird denen egal sein, wer was wo zu welchen Preisen verkauft.
    Nach ca einem halben Jahr, bzw. nach langsam sinkender Nachfrage der Kunden sinken dann auch die Einkaufspreise diverser Filme.
    Dann erst gleichen auch die Einzel/Großhändler die Preise der Scheiben einheitlich im Billigsektor an.

    Ich für meinen Teil bin mit Preisen zw. 10-15 Euro vollkommen zufrieden. Aufgrund der riesigen Downloadrate können sich Labels einfach nicht mehr leisten DVDs und Blu-rays für hurente Summean den Mann zu bringen. Denn OTTO-Normal-Verbraucher saugt lieber, anstatt 20€ für eine Bluray-Produktion auszugeben, wobei ich (leider Gottes - ich gebe es zu) das dann auch verstehen kann.
    Habe irgendwie in den letzten Jahren festgestellt, dass Majors mit Vorliebe ihre Produktionen für 2 Zielgruppen auslegen und produzieren. Einmal Scheiben für den OTTO-Normalverbraucher für wenig Geld und in letzter Zeit Doppel-Scheiben mit Schuber (die letztendlich kaum Mehrwert bieten aber für die Majors ordentlich Extrkohle einbringen, und irgendwie in ihrer Gestaltung mehr und mehr liebloser ausgestattet werden) und (mehr oder weniger brauchbaren) Bonus-Schnick Schnack anbieten.

    Abgesehen davon sind wir hier in Deutschland was die Preispolitik der Bluray/DVD-Scheiben angeht noch vollkommen im Rahmen. Wenn ich mal nach Übersee schaue, was da oftmals Filme für den Heimkinomarkt kosten können wir hier in Deutschland nur von träumen.

    Und: wenn ich mir überlege wie wenig Aufwand es damals gekostet hat, eine DVD (mit einschlägiger Software) zu Hause zu produzieren (schaut euch die Bootlegs an, oftmals professioneller erstellt als so manche Major-Backkatalog-Scheibe) kann ich oftmals nicht verstehen, wie dreist (siehe Illusion) manche Indilabel ihre Kundschaft abzocken.

  17. #17
    HD-Troll
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Zitat Zitat von Quathuul Beitrag anzeigen
    Was aber wohl zutrifft ist: Hohe Qualität = Billigpreis geht auch nicht. Zumindest nicht langfristig. Da sind wir uns ja wohl einig.
    Ich als langjähriger Laserdisc-Veteran warte sehnsüchtig auf ein Medium mit 4K-Auflösung. For LAWRENCE OF ARABIA oder 2001-A SPACE ODYSSEY würde ich für eine 4K-Deep-Color-Superbit-Fassung locker einen hohen zweistelligen Betrag investieren. Mir egal, ob das jemals massentauglich wird.

  18. #18
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Also ich lasse mir nicht dieses so genannte "Geiz ist geil" vorwerfen. Zwar suche ich auch immer wieder Schnäppchen, aber Qualität würdige ich. Zum Beispiel blättere ich 30 Euro für die kommende Battle Royale Blu-Ray hin. Ebenso habe ich den Vollpreis für die Apocalypse Now und M Blus berappt. Und ich habe zu Beginn der DVD-Welle auch über 70 DM für DVDs ausgegeben.
    Jedoch bin ich Kunde und der Kunde ist immer noch König. Wenn ich einen bestimmten Preis nicht zahlen will, dann zahle ich auch nicht. Für DVDs ohne Extras und Trailer und in bescheidener Qualität zahle ich keine 20 Euro mehr. Das ist nun mal so.

    Und außerdem: Wie will man ein Medium zum Massenmedium machen? Indem man an der Preisschraube dreht. Die Masse interessiert sich erst dafür, wenn der Preis stimmt. Bei den einen ist 20 Euro schon der richtige Preis, bei anderen 15 und bei der, ich sage mal, Mehrheit ist 10 Euro der angemessene Preis. Und wenn man will, dass ein Medium nur was für die Freaks ist, dann sollten die Preise auch hoch bleiben.
    Und dann habe ich hier immer gelesen, dass die Blu-Ray die DVD ablösen wird. Aber wie denn? Das kann doch nur passieren, wenn der Preis fällt. Ansonsten wird es so sein wie bei der LD. Trotz der besseren Qualität blieb die LD ein Nischen-Medium. Die VHS blieb standhaft das Massenmedium.

    Ich habe in den Läden schon viele solcher Otto-Normalkäufer gesehen. Da fragen sich einige, wo der Unterschied zwischen einer Single Edition und einer Special Edition ist (genau so wirklich erlebt). Manche haben keine Ahnung von Blu-Rays und fragen den Verkäufer, ob man die auch in DVD-Playern abspielen kann. Dann gibt es auch solche, die, wenn sie billige DVDs sehen, generell davon ausgehen, dass die Filme schlecht sind. Und da sind dann auch Klassiker-Perlen darunter oder Oscar-Gewinner, die halt radikal im Preis gesenkt waren (u. a. die Warner-DVDs). Können die Leute ja nicht wissen.
    Die einen wollen also nur billig, billig, billig (oder sogar hyper-billig, siehe tedi) und die anderen sind skeptisch, wenn etwas billig ist.

    So, ich habe weit über 2000 DVDs und Blu-Rays. Ich erlaube mir auch mal Schnäppchen zu suchen. Und da lasse ich mir dieses "Geiz ist geil" nicht gefallen. Außerdem finde ich das ein regelrechtes Totschlag-Argument. Was soll man da denn noch diskutieren, wenn wieder die alte Leier vom "Geiz ist geil" kommt? Was soll das überhaupt?
    Ich bin der Meinung, dass auch nicht so gut betuchte Menschen, und die gibt es en masse, sich mal was gönnen dürfen (ob DVDs oder Blu-Rays). Und da habe ich nichts dagegen, wenn es möglichst billig sein sollte.
    Jedoch bin ich auch dafür, dass Qualität seinen entsprechenden Preis haben sollte (die Criterion-DVDs nehme ich mir hier mal als Beispiel).

    Aber jetzt mal an die Herren: wo sollte eigentlich die Preis-Grenze für Blu-Rays liegen (sowohl oben als auch unten)? Oder sollte es oben offen sein? Ich rede aber nicht von OOP-Discs.
    30 Euro zahle ich nur, wenn ich von der Qualität überzeugt bin (bei Apocalypse Now habe ich ja noch mehr bezahlt, und Blade Runner hat mich auch noch mehr gekostet). 20 Euro ist bei mir aber die eigentliche Grenze. Ich werfe in die Preiskalkulation die Qualität des Films, die Bildqualität, die Tonqualität, das Bonusmaterial und die Verpackung hinein. Wenn alles stimmt, dann sind 20 Euro angemessen. Und 10 Euro für Blu-Rays sind für mich schon ein ordentliches Schnäppchen. Warum sollte ich da eigentlich nicht zugreifen?

    Achja, zuguterletzt was zu dem Label, das ja bekannt war DVDs nach kurzer Zeit recht billig anzubieten: Warner. Manche haben sich ja aufgeregt, dass die Preise bei Warner schneller fallen, als man denken konnte. Was ist aber jetzt mit den Warner-DVDs? Viele sind OOP und werden zu recht hohen Preisen angeboten. Wenn ich dann in meine Sammlung schaue und die Preise sehe, die für einige Exemplare verlangt werden, dann habe ich zahlreiche Schätze zu Hause.

  19. #19
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Wer sagt überhaupt, daß man für mehr Geld automatisch mehr Leistung/Gegenwert erhält? Den meisten Labels liegt nichts am Film oder am Kunden, sondern nur an der Gewinnmaximierung. Selbst, wenn die BDs wieder, wie in der Anfangszeit, 30 € kosten würden, würden sich die Firmen nicht mehr Mühe geben, sondern lediglich die größere Gewinnspanne einfahren.
    Und natürlich sind die Label/Firmen und Elektronik-Ketten zum Großteil auch schuld, weil von jeher probiert wird, ein neues Medium über den Preis schmackhaft und massenkompatibel zu machen.
    Geändert von Andrew Woo (14.10.11 um 15:03:45 Uhr)

  20. #20
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    AW: Grundsatzdiskussion: Anspruch/Erwartungshaltung versus Zahlungsbereitschaft

    Quathuul, ich weiß zwar, worauf du hinaus willst, aber erstens haben wir einen Markt, und zweitens lebt dieser Markt nicht von Filmfans, sondern 08/15-Konsumenten.

    Ich finde Blus überraschend günstig. Ich würde auch etwas mehr zahlen. Aber warum soll ich mich nicht darüber freuen, und Qualität erwarten? Ich verstehe auch nicht, warum sich das eine oder andere ausschließen soll. War heute in der Metro und da standen massenweise BDs für 10 Euro rum. Wenn das die Schuld der Käufer ist, heißt das nichts anderes, dass die Nachfrage einfach zu gering ist, als dass man einen höheren Preis nehmen könnte. Und wenn jetzt noch die Qualität in den Keller geht, dann wird die Nachfrage eben noch geringer.

    Und Qualität ist ein relativer Faktor - mir ist die Qualität des Films wesentlich wichtiger als die Qualität seines Masterings. Was hilft mir eine Bomben-BD, wenn der Film höchstens ärgerliches Mittelmaß ist? Klar ist Haptik ein tolles Argument, wenn sie gelungen ist. Aber würde die Branche nur halb so viel Filme veröffentlichen, die dann aber allesamt wirklich gut sind, dann müsste man keine Ladenhüter querfinanzieren. Ich schreibe mir da als Konsument keine weitere Verantwortung zu, als dass ich von den Angeboten das günstigste rausgreife, dafür aber fairerweise grundsätzlich bei Originalen bleibe.

    Bin mir da keiner Schuld bewusst.

    Voivod

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