Cinefacts

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  1. #61
    Ryuk
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    AW: Sequel zu X-Men: Erste Entscheidung

    Die große Action hat bei X-Men bisher immer gefehlt. Man ist zu sehr darauf aus, ne Pseudo-Charakterstudie zu veranstalten, nur um ja keinen Flop zu riskieren.

    Erste Entscheidung war so mittelmäßig. Hat sich ganz Singer verschrien und es ist mir noch immer nicht klar, was man mit den 60ern bezwecken wollte. Dass er darin spielte, hat man eh nicht gemerkt bei dieser Inzenierung.

  2. #62
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    AW: Sequel zu X-Men: Erste Entscheidung

    Gerade das fand ich an den "X-Men"-Filmen bisher so gut. Das sie neben netter (wenn auch nicht bahnbrechender) Action sich immer viel mit den Figuren beschäftigt haben und versuchten, irgendwie eine Botschaft zu übermitteln. Das gab all den X-Filmen, wie ich finde, eine wesentlich dichtere Atmosphäre als zum Beispiel die "Spider-Man"-Trilogie. Von mir aus kann's gern so weiter gehen

  3. #63
    Ryuk
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    AW: Sequel zu X-Men: Erste Entscheidung

    Zitat Zitat von mikethehero Beitrag anzeigen
    Gerade das fand ich an den "X-Men"-Filmen bisher so gut. Das sie neben netter (wenn auch nicht bahnbrechender) Action sich immer viel mit den Figuren beschäftigt haben und versuchten, irgendwie eine Botschaft zu übermitteln. Das gab all den X-Filmen, wie ich finde, eine wesentlich dichtere Atmosphäre als zum Beispiel die "Spider-Man"-Trilogie. Von mir aus kann's gern so weiter gehen
    Ich sag nicht ohne Grund Pseudo-Charakterstudie. Denn die Figuren bleiben dennoch, außer den großen vier, an denen man einen regelrechten Narren gefressen hat (Wolverine, Magneto, Charles & Mystique) ziemlich blass. Gerade die Trilogie drehte sich fast nur um Wolverine, was bei einem Film namens X-Men doch etwas merkwürdig wirkt.

    Zumindest entsprechen die Farben von der Atmosphäre darin eher meinem Geschmack als bei den vorigen Spider-Mans, die heutzutage alle etwas zu bunt wirken.

  4. #64
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    AW: Sequel zu X-Men: Erste Entscheidung

    Zitat Zitat von Minotaurus Beitrag anzeigen

    Gut, möglicherweise kaut er aufgrund seines Status als homosexuelle, gesellschaftlich stigmatisierte Minderheit echt ETWAS zu ausgiebig auf der "Buhuu, ich bin ein Mutant, was soll ich nur tun"-Nummer rum. Aber dennoch empfinde ich - vielleicht auch gerade aufgrund dieses Umstandes - seine "X-Men"-Filme als hinsichtlich Story und Charaktere wesentlich liebevoller und tiefgründiger umgesetzt als Ratners Krachbumm-Budenzauber.
    Habs mal korrigiert. Der Tiefpunkt dazu war der Besuch bei Pyros Eltern. *brrr* Und ja, die Story läuft etwas holpriger ab bei "X3", aber die Charakterentwicklungen sind hier schließlich in ihrem dritten Akt, von daher empfand ich das weniger schlimm. Ganz abgesehen davon, dass hier eben ENDLICH mal Mutanten nicht immer nur rumheulen. Die Szene mit Ice-Man und Kitty ist eine Wohltat für die ansonsten reichlich EMO-hafte Mutantendarstellung.

    Von daher konnte ich noch nie verstehen, warum sich viele Zicken Fanboys so dermaßen gegen Teil 3 eingeschossen haben. Ursprünglich war sogar die Überlegung von Ratner noch (Extras schauen!), dass man deutlich buntere, farbenfrohere Mutanten hat "um die Vielseitigkeit zu zeigen", was auch gut gewesen wäre, denn dies fiel bei Singer auch komplett unter den Tisch. Anstatt nämlich wirklich "anders" zu sein, waren seine X-Menschen ganz normale, nein, sogar sehr attraktive Menschen mit "geheimen Fähigkeiten", was weiter die Schwulen-Analogie in den Vordergrund gezogen hat. Glückerlicherweise gab es wenigstens Mystique und Nightcrawler. Erstere wurde dazu dann aber auch extrem fetischisiert im Film.
    Und warum gabs keine entstellteren Mutanten, die eben direkt auffallen und so deutlich "ausgegrenzter sind"? Antwort: "Das wäre ein zu großer Schritt zu dem, was Bryan Singer bereits etabliert hat und würde, wenn man es auch nicht weiter erklären würde, zu viele Leute sicherlich irritieren!" Fucking Singer.

  5. #65
    Ryuk
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    AW: Sequel zu X-Men: Erste Entscheidung

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Und warum gabs keine entstellteren Mutanten, die eben direkt auffallen und so deutlich "ausgegrenzter sind"? Antwort: "Das wäre ein zu großer Schritt zu dem, was Bryan Singer bereits etabliert hat und würde, wenn man es auch nicht weiter erklären würde, zu viele Leute sicherlich irritieren!" Fucking Singer.
    Genau man! Wo waren die richtigen Mistgeburten unter den Mutanten? Hat man da als Mutant wirklich nur eine besondere Fähigkeit, die ein normal sterblicher nicht hat?

  6. #66
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    AW: X-Men: Erste Entscheidung [Sequel]

    Naja, im ersten gab es ja noch Sabretooth und Toad. Und auch Cyclops ist ja recht auffällig. Aber ich weiß schon worauf ihr hinauswollt. Dieser Schlag an Mutanten ist beim Singer leider wirklich etwas zu kurz gekommen. Dennoch gefallen mir seine beiden Streifen von allen X-Men Adaptionen bisher am besten.

    Edit: Da fällt mir gerade auf, dass es schon etwas seltsam ist, dass Cyclops so unter den Tisch gekehrt wurde. Von allen auftretenden Mutanten hat der jawohl mit am meisten Grund, sich über seine Kräfte zu beschweren.

  7. #67
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    AW: Sequel zu X-Men: Erste Entscheidung

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Die Szene mit Ice-Man und Kitty ist eine Wohltat für die ansonsten reichlich EMO-hafte Mutantendarstellung.
    Dafür haste dann die neue Emo-Truppe aus Magnetos Lager (abgesehen von Juggernaut) und einen außer der coolen Optik VÖLLIG verschenkten Angel. Und sorry, aber wenn du bezüglich Charakterentwicklung rumnörgelst, vergiss' bitte nicht, dass Ratner gleich dutzendweise neue Charaktere in seinem Film aus dem Hut gezaubert hat, die außer zwei Sätzen plus einmal Kräfte zeigen NULL Charakterisierung bekamen.

    Und dann bringt er auch noch diese geekige "Mutantenkräfte in Klassen einteilen"-Nummer ins Spiel, die imho völlig unnötig war und nur explizit herausstellen sollte, dass Magneto ja mal voll mighty ist und nur von Dark Phoenix in die Tasche gesteckt werden könnte, woraufhin er sich dann natürlich verstärkt bemüht, Madame "Emotionales Minenfeld" flugs seiner Truppe einzuverleiben.

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Ursprünglich war sogar die Überlegung von Ratner noch (Extras schauen!), dass man deutlich buntere, farbenfrohere Mutanten hat "um die Vielseitigkeit zu zeigen", was auch gut gewesen wäre, denn dies fiel bei Singer auch komplett unter den Tisch. Anstatt nämlich wirklich "anders" zu sein, waren seine X-Menschen ganz normale, nein, sogar sehr attraktive Menschen mit "geheimen Fähigkeiten", was weiter die Schwulen-Analogie in den Vordergrund gezogen hat. Glückerlicherweise gab es wenigstens Mystique und Nightcrawler. Erstere wurde dazu dann aber auch extrem fetischisiert im Film.
    Ach Alter, 'ne Horde freakiger Paradiesvogel-Mutanten war GENAU das, was mir bei Singers Filmen immer gefehlt hat . Man muss doch nicht gleich auch körperlich mutieren, nur weil man mutierte Gene hat. Singer wollte seinen Mutanten eben eher durch ihre Kräfte charakterisieren und aus der Masse hervorheben, als durch körperliche Veränderungen. Guck' dir doch mal das Pantheon der Helden und Schurken bei den X-Men oder bei Spider-Man oder Batman an. Da sind doch längst nicht alle auch körperlich entstellt/verändert/deformiert. Außerdem steigert es auch die Identifikationsmöglicheiten mit den Charakteren, wenn das nicht alles irgendwelche "Freakshow Kreaturen" sind, sondern lediglich normale Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten (siehe auch z. B. die Serie "Heroes").

    Einigen wir uns einfach darauf, dass wir in der Hinsicht relativ gegensätzliche Meinungen haben. Und solange wir uns deswegen hier nicht die Köppe einhauen, ist daran ja auch nichts Verwerfliches .

  8. #68
    "I Am The Law"
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    AW: X-Men: Erste Entscheidung [Sequel]

    nennt sich jetzt offiziell ''X-Men: Days of Future Past''


    + YouTube Video
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  9. #69
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    AW: X-Men: Erste Entscheidung [Sequel]

    Das hat "First Class", wie ich finde, besser gemacht als "X-Men 3": Die kleineren Nebenfiguren etwas mehr diffinieren (jedenfalls die auf der guten Seite, während die Sidekicks von Kevin Bacons Figur ja, bis auf die Lady, ja auch ehr flach bleiben). Ich denke aber auch, dass das X-Men-Universum auch mehr interessante Mutanten zu bieten hat, und man sich nicht immer ausschließlich auf Xavier, Magneto, Mystique konzentrieren muss. Im Falle von "First Class" fand ich das aber noch angemessen. Für die Zukunft muss man aber mal den Mutanten-Fundus etwas mehr plündern.

  10. #70
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    AW: Sequel zu X-Men: Erste Entscheidung

    Zitat Zitat von Ryuk Beitrag anzeigen
    Genau man! Wo waren die richtigen Mistgeburten unter den Mutanten? Hat man da als Mutant wirklich nur eine besondere Fähigkeit, die ein normal sterblicher nicht hat?
    Hey, wenn du schon in jedem zweiten Thread völlig unnötig mit diesem Wort um dich schmeisst, dann schreibs wenigstens richtig.

    Und zu X-Men ... auch wenn ich X3 eher mau fand und Erste Entscheidung wirklich gut, würde ich doch langsam gern mal einen X-Men Film sehen in welchem sie mal nicht einfach gegenseitig auf sich kloppen. Eher sowas wie in der Anfangsszene von X3. X-Men vs. Riesenroboter. Das war mal einfach geil.

  11. #71
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    AW: Sequel zu X-Men: Erste Entscheidung

    Zitat Zitat von Minotaurus Beitrag anzeigen
    Ach Alter, 'ne Horde freakiger Paradiesvogel-Mutanten war GENAU das, was mir bei Singers Filmen immer gefehlt hat . Man muss doch nicht gleich auch körperlich mutieren, nur weil man mutierte Gene hat. Singer wollte seinen Mutanten eben eher durch ihre Kräfte charakterisieren und aus der Masse hervorheben, als durch körperliche Veränderungen. Guck' dir doch mal das Pantheon der Helden und Schurken bei den X-Men oder bei Spider-Man oder Batman an. Da sind doch längst nicht alle auch körperlich entstellt/verändert/deformiert. Außerdem steigert es auch die Identifikationsmöglicheiten mit den Charakteren, wenn das nicht alles irgendwelche "Freakshow Kreaturen" sind, sondern lediglich normale Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten (siehe auch z. B. die Serie "Heroes").
    Klaro. War jetzt auch nicht darauf bezogen, dass jeder Mutant nun aussehen muss wie der Elefantenmensch, sondern darauf, dass es eben NUR hüsch aussehende Mutanten gibt und gerade eben bei der Ausgrenzungsthematik das Ganze durchaus positiv hätte verstärkt werden können, indem man eben diesen Aspekt dadurch verstärkt. "Oh nein, ich sehe aus wie ein Supermodel und habe Telekinese oder sonstwas, wie fuuuuuuuuuuurchtbar!" find ich da jetzt nicht ganz so emotional packend wie "Ich sehe aus wie ein mutierter Vogel mit komischem Schnabel samt Zähnen dran und bin unter einem Bierfass in Rotterdamm gefunden worden!"

    Und gerade das Comic-Pantheon der X-Men hätte eben zahlreiche Figuren gehabt, die so etwas außerordentlich gut transportieren und so diesen Thematik eben etwas mehr vertiefen könnten. Dass Jean Grey weiterhin wie eine rattige Rothaarige aussieht und Storm wie Halle Berry, damit kann ich durchaus gut leben.

  12. #72
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    AW: Sequel zu X-Men: Erste Entscheidung

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Klaro. War jetzt auch nicht darauf bezogen, dass jeder Mutant nun aussehen muss wie der Elefantenmensch, sondern darauf, dass es eben NUR hüsch aussehende Mutanten gibt und gerade eben bei der Ausgrenzungsthematik das Ganze durchaus positiv hätte verstärkt werden können, indem man eben diesen Aspekt dadurch verstärkt.
    *Seufz* Okay, in der Hinsicht magst du Recht haben. Aber das ist eine Sache, die du im Prinzip eher Hollywood generell ankreiden kannst, als den Singer-"X-Men"-Filmen im Speziellen. Und zumindest bei "X-Men: Erste Entscheidung" fand ich die Darsteller von Banshee und Hank McCoy optisch jetzt eher durchschnittlich.

    Öhm ... aber diesbezüglich noch mal 'ne Frage. Ich hatte gestern erst mit BlackCatHunter bezüglich der Darstellung von Catwoman in einem möglichen nächsten Reboot von "Batman" eine ähnliche Diskussion. Und da kam eben auch der Punkt zur Sprache, dass die Helden in den Comics ja zumeist generell alle relativ gut aussehen bzw. dass die Männer fast durchgehend recht durchtrainiert und muskulös sind und die Frauen hübsch und mit einer ansprechenden Oberweite gesegnet . Es scheint echt so zu sein, dass du in Superhelden Comics entweder Vollfreaks oder Supermodels hast. Eben alles, was außerhalb des Normalen, Durchschnittlichen liegt und (sowohl in positiver als auch negativer Hinsicht) eben "super" ist . Und so gesehen haben sich Singer und Co. dann doch auch nur an die Comicvorlagen gehalten.

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    "Ich sehe aus wie ein mutierter Vogel mit komischem Schnabel samt Zähnen dran und bin unter einem Bierfass in Rotterdamm gefunden worden!"
    Hihi, in der Tat ein GUTES Negativbeispiel .

  13. #73
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    AW: X-Men: Erste Entscheidung [Sequel]

    Matthew Vaughn Is Out Of X-MEN: DAYS OF FUTURE PAST

    http://www.aintitcool.com/node/59296

  14. #74
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    AW: X-Men: Erste Entscheidung [Sequel]

    er hätte doch gleich selber Kick-Ass 2 machen sollen. Auf jeden Fall sehr schade, da ich Vaughn genial finde.

  15. #75
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    AW: X-Men: Erste Entscheidung [Sequel]

    Hm, das wäre die passende Gelegenheit Brett Ratner zu kontaktieren. So könnte er die X-Men-Franchise ein zweites Mal gegen die Wand fahren!

  16. #76
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    AW: X-Men: Erste Entscheidung [Sequel]

    Sag das nicht zu laut, es steht ja immernoch 20th Century Fox hinter dem Projekt. Auch das Affen-Sequel wurde mehr schlecht als recht ersetzt.

  17. #77
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    AW: Sequel zu X-Men: Erste Entscheidung

    Zitat Zitat von Minotaurus Beitrag anzeigen
    Ach Alter, 'ne Horde freakiger Paradiesvogel-Mutanten war GENAU das, was mir bei Singers Filmen immer gefehlt hat .
    Das Problem ist halt einfach, dass neben dem furchtbaren "Hast du mal versucht kein Mutant mehr zu sein?"-Gedöns bei Teil 2 mir bei Singer, neben dem EMO-Gehabe, besonders auf den Nerv geht, dass es eben alles hübsche Menschen "mit geheimen Fähigkeiten" sind. Das Ausgrenzungsthema hätte da aber viel deutlich angegangen werden müssen und wurde durch das Fehlen von wirklich "Mutanten" leider auch etwas ad absurdum geführt. Wenn Toad und Cyclops die "optischen Ausfälle" sind, Letzterer, weil er *schock* eine Brille tragen muss, dann zeigt das schon, in welche Richtung das Ganze geht.
    Mir fällt als Paradebeispiel der Charakter "Beak" ein, welcher nicht nur "mutiert" aussah, sondern als Bonus-Problem sogar längere Zeit eigentlich kaum etwas sinnvolles anfangen konnte mit seiner Deformierung und auch nicht wirklich fliegen konnte:

    Natürlich muss man die X-Men erst einmal etablieren und darf den Zuschauern das nicht direkt vor die Füße werfen, aber gerade bei dieser "die Welt hasst und fürchtet uns"-Thematik nur hübsche Menschen "mit coolen Fähigkeiten" zu haben und dann trotz allem die Drama-Karte so heftig auszuspielen, ist schon ein extremer Widerspruch.

    Und, klar, X3 hatte auch einige Probleme, aber nach den beiden (siehe oben genannte Gründe) übertrieben depri-gehaltenen Vorgängern, war es eine Wonne endlich einmal Mutanten zu sehen, die Spaß haben beim Einsetzen ihrer Fähigkeiten und zusammen einen drauf machen, so wie es eben nur sie und ihre Kräfte können. Das man jetzt nicht nur Freakshow-Material in die Cast & Crew einbauen kann ist klar, aber die Ausgrenzung bezüglich der Körperlichkeit hat "X-Men - First Class" mit "Beast" besser hinbekommen als Singer während seiner beiden Filme voller hübscher Menschen.

  18. #78
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    AW: Sequel zu X-Men: Erste Entscheidung

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Das Problem ist halt einfach, dass es eben alles hübsche Menschen "mit geheimen Fähigkeiten" sind. Das Ausgrenzungsthema hätte da aber viel deutlich angegangen werden müssen und wurde durch das Fehlen von wirklich "Mutanten" leider auch etwas ad absurdum geführt. Wenn Toad und Cyclops die "optischen Ausfälle" sind, Letzterer, weil er *schock* eine Brille tragen muss, dann zeigt das schon, in welche Richtung das Ganze geht.
    Hmm, nix für ungut, Alter, aber irgendwie zweifle ich, was die ersten beiden "X-Men"-Filme angeht, doch inzwischen ein wenig an deiner diesbezüglichen Objektivität. Denn erstens gab es neben Toad (Cyclops würde ich diesbezüglich nicht mal werten) noch Sabretooth, die "naturbelassene" Mystique ist auch optisch recht extravagant (wenn auch recht gutaussehend), Ian McKellen als Magneto ist auch eher normal gehalten (und nebenbei auch noch steinalt ), im zweiten Teil gab es noch den optisch auffälligen Nightcrawler und Stryker's Sohn Jason, der ja auch eher normal bis hässlich aussah. Senator Kelly war jetzt als Normalbürger und Kurzzeitmutant auch eher durchschnittlich, ebenso wie alle anderen Mutanten außerhalb des Hauptcast. So, what's the point ?? Und mal im Ernst, gerade von DIR als Comicleser hätte ich jetzt eigentlich erwartet, dass du es besser wissen müsstest. Die Mutanten in den Comics sind doch zumeist MINDESTENS genauso gutaussehend, wenn nicht noch hübscher (große Oberweite bei den Damen, dicke Muckies bei den Männern) als die in den Filmen. Nee du, also das "Bööh, die sehen ja alle viel zu gut aus für Mutanten"-Argument zieht imho da nicht ganz.

    Es ist okay und legitim, dass die die starke Fokusierung der Filme auf die Probleme und die gesellschaftliche Ausgrenzung der Mutanten etwas zu depri findest, aber dass der Cast optisch zu gutaussehend ist, kaufe ich dir jetzt nicht ab. Nebenbei bemerkt, es spielt doch auch bei Ausländern, Homosexuellen oder irgendwelchen Randgruppen meist keine Rolle, ob diese nun gutaussehend sind oder nicht, gesellschaftlich stigmatisiert werden sie trotzdem häufig.

  19. #79
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    AW: X-Men: Erste Entscheidung [Sequel]

    Es ist wirklich sehr frustrierend welch Potenzial nicht genutzt wird. Die X-Men Reihe hat die völlig falsche Zielgruppe im Visier, die ganze Darstellung ist schwer zu ertragen und Hugh Jackman steht die Rolle einfach nicht. Man sollte es wie bei Spider-Man machen, einfach eine neue Film-Reihe mit neuer Besetzung produzieren.

  20. #80
    Querdenker
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    AW: X-Men: Erste Entscheidung [Sequel]

    Matthew Vaugh raus? Meine Erwartungshaltung sinkt stark ab Ist echt scheiße, dass die X-Men Reihe bei Fox ist. Die quatschen einfach zu viel rein, und zwar bei jedem.

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