Cinefacts

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  1. #1
    want's his dildo back
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    X-Men: Zukunft ist Vergangenheit [Sequel]

    Simon Kinberg Writing X-Men: First Class Sequel

    ComingSoon.net's SuperHeroHype has learned that Simon Kinberg is writing the sequel to 20th Century Fox's X-Men: First Class, which has earned over $350 million since opening in theaters this June.

    Kinberg produced the first film and was a writer on X-Men: The Last Stand. His other writing credits include Mr. & Mrs Smith, Jumper, Sherlock Holmes and the upcoming This Means War and Abraham Lincoln: Vampire Hunter. He is a producer on the latter two as well and is a producer on Neill Blomkamp's next, Elysium.

    While there is no confirmation, we assume Matthew Vaughn will be returning to the director's chair and the principal cast will reprise their roles, including James McAvoy, Michael Fassbender, Rose Byrne, January Jones and Jennifer Lawrence.

    Ashley Edward Miller, Zack Stentz, Jane Goldman and Vaughn are the credited screenwriters of the first movie.


    Quelle: comingsoon.net

  2. #2
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    AW: Sequel zu X-Men: First Class

    Ich weiß nicht, was ich von dem Schreiberling halten soll. Hat ja mit dem Dritten schon einmal einen X-Men Film total in den Sand gesetzt. Freue mich über eine Fortsetzung, aber nur wenn Vaughn wieder im Regiestuhl sitzt, und die Darsteller wieder alle an Bord sind.

  3. #3
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    AW: Sequel zu X-Men: First Class

    Das stimmt mich jetzt nicht gerade optimistisch, denn bisher fand ich keinen Film gut in dem Simon Kinberg am Drehbuch beteiligt war. Ich hoffe nur das Vaughn nicht nur Regie führt sondern sich auch mit am Schreibprozess beteiligt, ansonsten seh ich schwarz.

  4. #4
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    AW: Sequel zu X-Men: First Class

    Ich seh da sowieso schwarz, weil ich beim Vorgänger irgendwie bis auf Magneto und Xavier alle Charaktere total blass und langweilig fand. Die alte Trilogie hatte einfach bessere Darsteller. Beim nächsten Teil wird das Setting wahrscheinlich nicht mehr soviel rausholen können und dann bleibt da nicht mehr viel übrig. Schaunwa mal.

  5. #5
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    AW: Sequel zu X-Men: First Class

    Zumal ich es ein bißchen schade fand, dass die Charaktere im ersten Teil zu große Schritte in der Entwicklung gemacht haben. Ich hätte es besser gefunden, wenn der zweite sich auf die Differenzen zwischen Xavier und Magneto konzentriert und es zur Mitte oder am Ende zum Bruch zwischen den beiden kommt.

    Simon Kinberg als Schreiber finde ich ebenfalls ziemlich übel. Aber vielleicht ist er ja bloß zum Korrekturlesen da.

  6. #6
    want's his dildo back
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    AW: Sequel zu X-Men: First Class

    Ähm Hallo?! Wenn Vaughn wieder als Regisseur dabei ist wird er schon aufpassen dass das Drehbuch keine Gülle ist.

    Die Idee klingt doch total geil: 1963... Magneto ist sauer auf Kennedey weil er die Mutanten in der Kuba-Krise komplett totschweigt und sorgt deshalb dafür dass ihn die Kugel trifft, was die physikalischen Ungereimtheiten der Flugbahn erklärt.

  7. #7
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    AW: Sequel zu X-Men: First Class

    Das ist eben die Frage: ist er wieder dabei?
    Falls Kinberg wirklich der Hauptverantwortliche für's Drehbuch werden sollte, kann man erstmal nur vom Schlimmsten ausgehen.

  8. #8
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    AW: Sequel zu X-Men: First Class

    Zitat Zitat von leeloo Beitrag anzeigen
    Ähm Hallo?! Wenn Vaughn wieder als Regisseur dabei ist wird er schon aufpassen dass das Drehbuch keine Gülle ist.
    Wenn er dabei ist. Afaik scheint er viel Projekte zur Zeit machen zu wollen u. a. einen Comic von Mark Millar.

  9. #9
    Ryuk
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    AW: Sequel zu X-Men: First Class

    Zitat Zitat von leeloo Beitrag anzeigen
    Die Idee klingt doch total geil: 1963... Magneto ist sauer auf Kennedey weil er die Mutanten in der Kuba-Krise komplett totschweigt und sorgt deshalb dafür dass ihn die Kugel trifft, was die physikalischen Ungereimtheiten der Flugbahn erklärt.
    Wenn es so kommt, muss Magneto unbedingt wieder so eine große Rolle spielen? Der ist echt gleich nach Wolverine die bisher ausgeschlachteste Figur der Reihe.

    Lästert über X-Men 3 ab, wie ihr wollt. Ich verstehs nicht, wie man, wenn man auf die ersten beiden Teile abfuhr, diesen nicht mögen kann. Trotz Regisseur-Wechsel unterscheidet der sich optisch kein bisschen von den vorigen und was die Toten darin angeht:

    Der von Charles hat etwas Dramatik reingebracht, auch wenn Wolverine danach wieder wie ein Weichei wirkte. Und das mit Cyclops war doch nun wirklich scheißegal. Nachdem er in 1 und 2 so minderwertig behandelt wurde, hat man dadurch auf einfache eine, in diesen Filmen, überflüssige Figur entfernt, mit der die Macher wohl von Anfang an nichts anzufanegn wussten. Hätte eigentlich auch schon in der 1 draufgehen können. Hätte keine große Änderung hervorgebracht.

  10. #10
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    AW: Sequel zu X-Men: First Class

    @Ryuk

    Zur Optik:

    Vergleich einfach mal Nightcrawlers Angriff im Weißen Haus mit irgendeiner Kampfszene aus X3 und dir wird auffallen dass dieser stilsicherer und visuell beeindruckender dargestellt wurde. Oder Wolverines Kampf gegen Lady Deathstrike. Sogar bei Wolverines Kampf gegen Mystique in Teil 1 war ihre Tarnung als Wolverine viel gewitzter.
    Obwohl ich X3 erst vor kurzem gesehen habe, kann ich mich an keine gute Kampfsszene darin erinnern. Aus Pyro und Icemans Aufeinandertreffen hätte ein spannender Kampf werden können, doch das ganze dauert nicht mal eine Minute und beiden nutzen ihre Kräfte nur um einen Feuer-Eis-Strahl zu bilden. Als Fan-Service gibt´s dann noch 3 Sekunden Iceman in seiner wahren Form. Yey.

    Aber auch sonst schafft es Rattner nicht einer Szene in irgendeiner Weise emotionale Gewichtung zu geben. Viele Leute - mich eingeschlossen - hat der abrupte Schnitt nachdem Jean Cyclops küsste sogar verwirrt, da man annimmt es würde etwas passieren, dass so geheimnisvoll ist, dass der Regisseur noch nicht am Anfang damit rausrücken will. Es stellt sich aber heraus dass Cyclops tot ist. Es wäre wichtig gewesen dies zu zeigen, damit man sich im Film nicht ständig die Frage stellt ob er nicht noch auftaucht.
    Die Szene mit der Golden Gate Bridge-Verschiebung brauch ich nicht erwähnen. Es war hell am Tag, jetzt ist es finster, Magneto machts möglich. Außerdem sehen die explodierenden Autos bei Nacht cooler aus.
    Ein weiteres gutes Beispiel für Rattners Inszenierungskunst ist die Szene, in der Magneto und Xavier Jean in ihrem Elternhaus abholen wollen (nachdem sie aus Xaviers Schule geflohen ist). Xavier und Wolverine wandern die Strasse entlang zu Jeans Haus und plötzlich steht Magneto vor ihnen. Dann folgt ein Schnitt und wir sehen Magnetos Gothic-Punk-Band bereits vor Jeans Haus stehen. Es wäre unmöglich dass Wolverine und Xavier diese nicht bereits vorher gesehen haben.

    Zu Cyclops:

    Ich finde auch, er wurde in Teil 2 vernachlässigt, was einer meiner wenigen Kritikpunkte an X2 ist. Nichtsdestotrotz kannten ihn alle in Xaviers Schule schon Ewigkeiten und Xavier war sogar bereit ihm das Amt des Schulleiters zu überlassen.
    In X3 gibt es keine Suchaktion, kein Betrauern, gar nichts. Xavier hätte ihn per Cerebro aufspüren können, aber offenbar war er schon mit dem gesamten Drehbuch vertraut und wusste das Cyclops tot ist.
    Ich für meinen Teil fand ihn immer sympathisch, nicht mehr, nicht weniger. Es geht aber viel mehr darum was die Figuren in diesen Universum für ihn übrig hatten und eine Reaktion dieser fehlt im Film.

    Bei Xaviers Abgang sieht es nicht anders aus. Es war unklug diesen schon nach der Hälfte des Films sterben zu lassen. Wenn hier gute Drehbuchschreiber am Werk gewesen wären, dann hätte sein Tod einen riesigen Einfluss auf alle X-Men und Magneto gehabt. Ich meine, es gibt doch nichts Schlimmeres für die X-Men als den Verlust ihres Anführers und nebenbei bemerkt auch noch den Mächtigsten ihrer Art. Magneto hätte sich dann mit dem Verlust seines ehemaligen Freunds auseinander setzen müssen.

    Alles rüstet sich für den letzten Kampf und anstatt das wir eine Palette von X-Men haben mit denen wir mitfiebern können, haben wir nur Wolverine und sogar dieser verhält sich nicht mehr wie ein mürrischer Einzelkämpfer sondern hält plötzliche aufmunterende Reden für die Kids. Halle Berrys Agent wollte eine größere Rolle für Storm, was unklug ist, da sie als Nebencharakter am besten funktioniert.
    Jean ist nur die typische "Seht-mich-an-ich-bin-böse"-Karikatur, nachdem sie in den Vorgängern ein großer Sympathieträger war. Es hätte ein spannender Konflikt werden können, der sie wieder zur "guten" Seite bringt, aber nein, wir müsse zwei Hauptplots in einem 90 Minuten Film reinpacken, damit keiner Zeit hat sich zu entwickeln.
    Cyclops und Xavier sind tot, Rogue ist 3 Minuten im Film sowie nicht im Endkampf und alle neu eingeführten Charaktere werden nur auf ihre Superkräfte reduziert.
    Nice done!

    Sogar Magneto wird vom ausgefuchsten Puppenspieler zum Diktator, der nur als Klischee-Abziehbild dargestellt wird. Vor allem in einer Szene wird das ganze überdeutlich: Mystique wird wieder zum Mensch und Magneto ist eiskalt und lässt sie nackt daliegen. Wäre es nicht interessanter gewesen, wenn Magneto sie in seinem Team behalten hätte, weil er über die Jahre eine "besondere" Liebe zu ihr aufgebaut hatte? Oder Mystique würde dann merken wie sehr sie sich doch wieder zu den Menschen hingezogen fühlt.
    Daraus könnte man spannende Konflikte machen, aber da hier Leute am Werk sind, die so sensibel ans Werk gehen wie Metzger, vermag sich keine Komplexität aufzubauen.
    Sogar Sir Ian McKellen ist machtlos gegen das schwache Skript. Sein finales: "What have I done?" ist die endgültige Demontage seines Charakters.
    Eine Mann, der im KZ war, Pläne hatte die Weltführer in Mutanten zu verwandeln, seinen Freund Charles vor seinen Augen sterben sah, schon von Jean mit den Heilnadeln bedrohte wurde, wundert sich plötzlich warum Frankensteins Monster die ganze Welt pulverisieren will.
    Es tut mir leid, aber ich kauf den Film wirklich gar nichts ab.

    Puh, ist doch länger geworden als ich dachte. Bin kein Fan von X3.

  11. #11
    Ryuk
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    AW: Sequel zu X-Men: First Class

    Zitat Zitat von Pyro 91 Beitrag anzeigen
    Puh, ist doch länger geworden als ich dachte. Bin kein Fan von X3.
    Und ich bin kein Fan der gesamten bisherigen Filmreihe. Wenn ich mal wieder die ersten beiden sehe, werde ich die auch mal zerpflücken. Denn da gibts auch so einiges zu kritisieren.

  12. #12
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    AW: Sequel zu X-Men: First Class

    Der Film ist doch gerade einmal angekündigt worden. Ich weiß noch wie alle skeptisch gegenüber "First Class" waren weil sie von Wolverine enttäuscht waren und dennoch ist "First Class" sehr gut geworden. Erst einmal abwarten.

    BTW: Ich fand Wolverine gut

  13. #13
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    AW: Sequel zu X-Men: First Class

    Zitat Zitat von Ryuk Beitrag anzeigen
    Und ich bin kein Fan der gesamten bisherigen Filmreihe. Wenn ich mal wieder die ersten beiden sehe, werde ich die auch mal zerpflücken. Denn da gibts auch so einiges zu kritisieren.
    Ich freu mich drauf.

  14. #14
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    AW: Sequel zu X-Men: First Class

    Gibt neue Infos zum Sequel zu "X-Men: First Class": Matthew Vaughn wird wieder Regie führen und Bryan Singer wieder als Produzent fungieren. Kann aber noch etwas dauern, bis Vaughn sich an die "First Class"-Fortsetzung setzt, da er mit "The Secret Service" und "Superior" noch zwei Mark Millar-Comicverfilmungen auf dem Terminplan hat.

    Des Weiteren hofft Michael Fassbender, dass es in der Fortsetzung weitere Einblicke in das Verhältnis zwischen Professor X und Magneto geben wird.
    Geändert von Minotaurus (05.02.12 um 00:47:26 Uhr)

  15. #15
    Ryuk
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    AW: Sequel zu X-Men: First Class

    Zitat Zitat von Minotaurus Beitrag anzeigen
    Des Weiteren hofft Michael Fassbender, dass es in der Fortsetzung weitere Einblicke in das Verhältnis zwischen Professor X und Magneto geben wird.
    Wurde das noch immer nicht genug thematisiert?

  16. #16
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    AW: Sequel zu X-Men: First Class

    Nein, wurde es nicht, denn die beiden sind für sich genommen mit DIE Definition dessen, für das die X-Men stehen.
    Natürlich muss da noch etwas Schmuckes drumherum, aber als Kern, gerade bei diesen beiden, großartigen Schauspielern, wäre die erste Stufe der "Feindschaft" der Beiden sicherlich ein interessanter Spielplatz für tausend und eine Möglichkeit.

    Dabei kann man gerne in der Comic-Historie wildern, um sich eben genau wie bei "First Class" einen Gegner zusammenzuschreiben, der diese beiden entgegengesetzte Pole dazu bringt in Aktion zu treten. Der Rest des Streifens dürfte sich dann fast von ganz allein schreiben. Und gut, dass Vaughn wieder mit am Start ist, der endlich mal nach Singer zeigt, dass Mutanten auch durchaus ihren Spaß mit ihrer Existenz haben können. Aber das hatte ja selbst Brett Ratner noch besser verstanden als der Superman-Versenker.

  17. #17
    Ryuk
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    AW: Sequel zu X-Men: First Class

    Müsste dir Magneto nicht mittlerweile selbst als Comicfans aufn Keks gehen und ist es wirklich so unvorstellbar, mal was ohne Charles zu machen? Auf einen Gegner ala Apocalypse braucht man in dieser Interpretation eh nicht mehr warten.

    Wie kann man eigentlich den letzten Film toll finden und dafür die beiden von Singer hassen? Erstens ist er trotz aller Logikfehler die Vorgeschichte zu denen, zweitens war deren Regisseur der Produzent und drittens sagte der Regisseur des letzten mehrmals, dass er ein riesiger Fan der beiden Singer-Filme ist.

  18. #18
    Showdownfetischist
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    AW: Sequel zu X-Men: First Class

    Zitat Zitat von Ryuk Beitrag anzeigen
    Müsste dir Magneto nicht mittlerweile selbst als Comicfans aufn Keks gehen und ist es wirklich so unvorstellbar, mal was ohne Charles zu machen? Auf einen Gegner ala Apocalypse braucht man in dieser Interpretation eh nicht mehr warten.

    Wie kann man eigentlich den letzten Film toll finden und dafür die beiden von Singer hassen? Erstens ist er trotz aller Logikfehler die Vorgeschichte zu denen, zweitens war deren Regisseur der Produzent und drittens sagte der Regisseur des letzten mehrmals, dass er ein riesiger Fan der beiden Singer-Filme ist.
    Es ist ja nicht so, dass ich Singer bei den X-Men hasse (das heb ich mir für seinen Superman-Film auf), aber die übertrieben gedrückte Stimmung mit dem Holzhammer-"Mutanten als Schwulen-Allegorie-Bla" im zweiten Teil ist so lahmarschiges Tristessenkino, dass es schmerzt. Das allein bei Ratner dann zumindest mal ein paar Mutanten etwas mehr Spaß hatten, z.B. bei der selbstgemachten Eisbahn, war dann durchaus willkommen. Ansonsten ist die erste Trilogie natürlich klasse, auch wenn es eher "Wolverines Abenteuer bei den X-Men" ist, als wirklich "X-Men", aber das Problem mit dem Charakter ist hoffentlich bei weiteren Prequels nicht gegeben.

    Und von einem "Apocalypse" als Bösewicht muss man nicht wirklich Abstand nehmen. Mit einigen Änderungen könnte man da durchaus sehr gute Ideen finden, besonders im weiteren Hinblick auf den kalten Krieg. Es gibt da etwa die Storyline von Robert "Walking Dead" Kirkman bei der Reihe "Ultimate X-Men", welche diesen Charakter in etwas veränderter, aber durchaus besser verfilmbarer Form als weitergehende Entwicklung einer weiteren Figur (Mr. Sinister) gezeigt hat.

    Gerade das wäre dann eine durchaus passende Maßnahme:
    Man hat einen Mutanten-Serienkiller, am besten in den 70ern, wo man das Ganze dann "Son Of Sam"-mäßig aufziehen kann, wo dann Magneto und Xavier unterschiedliche Wege beschreiten (Good Cop, Bad Cop, anyone?), um an den Täter zu kommen, bevor im letzten Drittel dann die Bedrohung größer wird und Apocalypse auftaucht. (Falls du die Robert Kirkman-Abenteuer der "Ultimate X-Men" gelesen hast, wirst du verstehen was ich meine. Wenn nicht, dann hast du jetzt noch die Chance diese zu lesen, ohne allzu viel vorher verraten bekommen zu haben. )

    Da gibt es etliche Möglichkeiten. Besonders eben im Hinblick darauf, dass Vaughn nun weiter "in der Vergangenheit" ansetzen muss, was ein überraschend passendes Betätigungsfeld für die X-Menschen ist und sicherlich besser funktionieren dürfte, als all die abgefahrenen SciFi-Abenteuer, welche die bunt gemischte Truppe durchaus des Öfteren erlebt...

  19. #19
    Ryuk
    Gast

    AW: Sequel zu X-Men: First Class

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Es ist ja nicht so, dass ich Singer bei den X-Men hasse (das heb ich mir für seinen Superman-Film auf), aber die übertrieben gedrückte Stimmung mit dem Holzhammer-"Mutanten als Schwulen-Allegorie-Bla" im zweiten Teil ist so lahmarschiges Tristessenkino, dass es schmerzt. Das allein bei Ratner dann zumindest mal ein paar Mutanten etwas mehr Spaß hatten, z.B. bei der selbstgemachten Eisbahn, war dann durchaus willkommen. Ansonsten ist die erste Trilogie natürlich klasse, auch wenn es eher "Wolverines Abenteuer bei den X-Men" ist, als wirklich "X-Men", aber das Problem mit dem Charakter ist hoffentlich bei weiteren Prequels nicht gegeben.
    Wolverine & die X-Men fasst es nochmal etwas kürzer zusammen. Bestimmt wird man aber trotzdem auch in den Fortsetzungen einen Gastauftrit auftischen, der im Gesamtkontext blödsinnig wirkt.

    Ich würde die X-Men zwar da nicht als Schwulen-Gemeinde ansehen, aber man sah ihnen an, das sie ziemlich angepisst darüber sind, dass die Gesellschaft sie verabscheut. Dafür haben sie in der Tat ihre Kräfte im Gegensatz zur 90er-Zeichentrickserie nicht voller freude ausgekostet. Da hast du recht.

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Und von einem "Apocalypse" als Bösewicht muss man nicht wirklich Abstand nehmen. Mit einigen Änderungen könnte man da durchaus sehr gute Ideen finden, besonders im weiteren Hinblick auf den kalten Krieg. Es gibt da etwa die Storyline von Robert "Walking Dead" Kirkman bei der Reihe "Ultimate X-Men", welche diesen Charakter in etwas veränderter, aber durchaus besser verfilmbarer Form als weitergehende Entwicklung einer weiteren Figur (Mr. Sinister) gezeigt hat.
    Du glaubst doch nicht, dass man ausgerechnet jetzt damit kommt, nachdem man die ganze Zeit davon Abstand nahm. Ich glaube ja, dass auch in den beiden Fortsetzungen Magneto der Hauptgegner ist und während er im nächsten die Handlanger aus dem Vorgänger plus ein paar kleine Neuzugänge hat und dazu noch irgendein anderen menschlischer Mutant auftaucht, wird er im dritten bestimmt wieder ne Bruderschaft um sich versammelt haben, die auch wieder aus Mutanten bestehen wird, die aussehen, als wären sie auch der Model- und Schönheitsagentur abgeholt wurden.

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Gerade das wäre dann eine durchaus passende Maßnahme:
    Man hat einen Mutanten-Serienkiller, am besten in den 70ern, wo man das Ganze dann "Son Of Sam"-mäßig aufziehen kann, wo dann Magneto und Xavier unterschiedliche Wege beschreiten (Good Cop, Bad Cop, anyone?), um an den Täter zu kommen, bevor im letzten Drittel dann die Bedrohung größer wird und Apocalypse auftaucht. (Falls du die Robert Kirkman-Abenteuer der "Ultimate X-Men" gelesen hast, wirst du verstehen was ich meine. Wenn nicht, dann hast du jetzt noch die Chance diese zu lesen, ohne allzu viel vorher verraten bekommen zu haben. )
    Da ich nicht so der Comicleser bin, habe ich es also noch vor mir, aber selbst wenn ich es lese sollte, bin ich mir jetzt schon sicher, dass Apocalypse NICHT auftauchen wird.

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Da gibt es etliche Möglichkeiten. Besonders eben im Hinblick darauf, dass Vaughn nun weiter "in der Vergangenheit" ansetzen muss, was ein überraschend passendes Betätigungsfeld für die X-Menschen ist und sicherlich besser funktionieren dürfte, als all die abgefahrenen SciFi-Abenteuer, welche die bunt gemischte Truppe durchaus des Öfteren erlebt...
    Nur blöd, das ich schon gerne mal einen X-Men sehen möchte, der in einem Zukunftszenario spielt und wo der Science-Fiction Faktor größer ist. Man könnte auch das richtig düster umsetzen, solange man die X-Men nicht in bunte Latex-Sachen steckt und den Weltraum nicht mit buntem Neon-Nebel füllt.

  20. #20
    Showdownfetischist
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    AW: Sequel zu X-Men: First Class

    Zitat Zitat von Ryuk Beitrag anzeigen
    Du glaubst doch nicht, dass man ausgerechnet jetzt damit kommt, nachdem man die ganze Zeit davon Abstand nahm. Ich glaube ja, dass auch in den beiden Fortsetzungen Magneto der Hauptgegner ist und während er im nächsten die Handlanger aus dem Vorgänger plus ein paar kleine Neuzugänge hat und dazu noch irgendein anderen menschlischer Mutant auftaucht, wird er im dritten bestimmt wieder ne Bruderschaft um sich versammelt haben, die auch wieder aus Mutanten bestehen wird, die aussehen, als wären sie auch der Model- und Schönheitsagentur abgeholt wurden.

    Da ich nicht so der Comicleser bin, habe ich es also noch vor mir, aber selbst wenn ich es lese sollte, bin ich mir jetzt schon sicher, dass Apocalypse NICHT auftauchen wird.
    Hier geht es ja nicht darum, wer wegen was sicher ist und warum nicht. Deshalb habe ich ja schlicht geschrieben, dass es auch durchaus geerdetere Versionen von "Apocalypse" sind, die man, eingebunden in einen zeitgenössischen Kontext, wie er ja sehr wahrscheinlich für eine weitere Runde "First Class" verausgesetzt wird, durchaus adaptieren könnte.

    Kevin Bacons "Sebastian Shaw" ist ja in seinem Kern auch eine sehr überzeichnete Figur mit noch mehr abstraktem Background in Form des Hellfire-Clubs, welcher gekonnt in einen passend aussehenden High-Society-Puff umgewandelt wurde und wo es eben nun nicht mehr um die bereits im dritten X-Teil vorgekommene "Phoenix-Kraft" geht, sondern der hier eben einem ganz anderen Zwecke dient. In dieser Hinsicht sind manche Elemente durchaus veränderbar und könnten auch in anderen Fällen sinnvoll angepasst werden.

    Zitat Zitat von Ryuk Beitrag anzeigen
    Nur blöd, das ich schon gerne mal einen X-Men sehen möchte, der in einem Zukunftszenario spielt und wo der Science-Fiction Faktor größer ist. Man könnte auch das richtig düster umsetzen, solange man die X-Men nicht in bunte Latex-Sachen steckt und den Weltraum nicht mit buntem Neon-Nebel füllt.
    Das ist eben das Tolle an den Umsetzungen lang laufender Comics: Es gibt verschiedenste Varianten, die man unterschiedlich bedienen kann. Wenn also vielleicht in fünf, zehn Jahren wieder ein "Endzeitfilm-Boom" ausgelöst wird, könnte man durchaus auch die gegebenen X-Geschichten adaptieren.
    Die reinen "SciFi"-Elemente zu übernehmen wäre aber sicherlich wenig ratsam, da sich auch im Comic die einzelnen Geschichte immer wieder gegenseitig widersprechen und gerade dies dann wohl eher dazu führt, dass die generellen Nichtkenner im Publikum das Gezeigte schnell als Quatsch abtun. "Full On SciFi" wären die X-Menschen ziemlich verschwendet, denn gerade in aktuellen Situationen gibt es viel Potential, welches man mit den Mutanten noch nicht genutzt hat.

    Das ist genauso, dass viele Spider-Man-Fans gerne einen "Klonsaga"-Streifen hätten, aber dieser eben zu sehr auf bereits vorhanden und vor allem ausgeloteten Storyideen beruht, als dass man dadurch mit einem Riesensatz bestehendes Kinofilm-Potential zerstören könnte. Wer eine animierte Fassung der zukunftstauglicheren X-Men haben möchte, der kann ja gerne zur alten 90er Serie, wie auch zur aktuellen "Wolverine And The X-Men"-TV-Serie greifen, wo genau diese Elemente dann weiter ausgefahren werden. Auf der großen Leinwand kommt es dann eher auf den größten, gemeinsamen Nenner an, um daraus dann eine gelungene Geschichte zu drehen.

    Wenn die X-Männchen plötzlich durch den Weltall fliegen und sich mit Aliens anlegen würden, wäre da zurecht die Meisten wohl eher auf dem Trip:

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