Cinefacts

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  1. #141
    High Voltage
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    AW: "Deep Red - Profondo Rosso - Die Farbe des Todes" in deutsch als Mediabook



    NEIN, NEIN LEUTE BITTE!
    Nicht schon wieder eine O-Ton vs Synchro Diskussion, die hatten wir schon 1000x!!!
    Bitte schaut eure Filme genauso wie ihr wollt und lasst andere so schauen wie sie wollen!
    Mit Ton, ohne Ton, scheissegal... (was hier sowieso lächerlich ist, denn bei Deep Red gibt es wohl keinen wirklichen O-Ton)!

  2. #142
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    AW: "Deep Red - Profondo Rosso - Die Farbe des Todes" in deutsch als Mediabook

    Zitat Zitat von Tyler Durden Beitrag anzeigen


    NEIN, NEIN LEUTE BITTE!
    Nicht schon wieder eine O-Ton vs Synchro Diskussion, die hatten wir schon 1000x!!!
    Bitte schaut eure Filme genauso wie ihr wollt und lasst andere so schauen wie sie wollen!
    Mit Ton, ohne Ton, scheissegal... (was hier sowieso lächerlich ist, denn bei Deep Red gibt es wohl keinen wirklichen O-Ton)!
    Ich bin mir nicht sicher, ob du meinen Beitrag richtig gelesen hast, denn genau das habe ich geschrieben, wofür du in deinem Post plädierst: Jeder soll es so machen, wie er es für richtig hält, und sich deshalb nirgendswo rechtfertigen müssen.

  3. #143
    High Voltage
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    AW: "Deep Red - Profondo Rosso - Die Farbe des Todes" in deutsch als Mediabook

    Ja eben, ist doch okay.
    Aber es artet hier gerne oft aus und schaukelt sich dann in weit höhere Dimensionen hoch.
    Deshalb muß das Thema auch gar nicht erst angeschnitten werden (und es gibt auch extra Threads dazu).

  4. #144
    Vote for the Wurst!
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    AW: "Deep Red - Profondo Rosso - Die Farbe des Todes" in deutsch als Mediabook

    Lieber Trancer, ich sehe das Ganze genauso wie du und habe zu meinen Anfangstagen im Forum auch immer sehr starken missionarischen Eifer an den Tag gelegt, kannst du an der Chronik meiner Postings seit 2005 gerne nachlesen.

    Muss dir leider aber sagen: es bringt hier nichts.

    Viele Leute können deine Argumente nachvollziehen, wollen ihnen aber nicht folgen. Das ist ihr auch gutes Recht.
    Filme schauen bedeutet für viele hier Vergnügen und Entspannung. Den unbedingten Kunst- oder Authentizitätsanspruch dem Film gegenüber haben viele hier nicht. Und auch das ist ihr gutes Recht.

    Wer sich auf das Synchrongewerbe einlässt, so wie ich es im Verlauf der Jahre gemacht habe, eröffnet sich damit eine ganz neue und sehr interessante Dimension, die häufig etwas mit Nostalgie (damit bin ich aufgewachsen) zu tun hat, oft aber auch ganz viele großartige und künstlerisch hochwertige Dinge zu Tage bringt. Eine gut gemachte, gut erhaltene oder seltene Synchronfassung aus den 50ern/60ern oder gar eine Vorkriegssynchro weiß ich heute z. B. absolut zu Schätzen.

    PS: sehe gerade, dass du natürlich bereits viel länger hier unterwegs bist als ich. Dann müsstest du den Ton hier im Forum ja bestens kennen, wollte dich hiermit natürlich nicht bevormunden...

  5. #145
    steve
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    AW: "Deep Red - Profondo Rosso - Die Farbe des Todes" in deutsch als Mediabook

    Zitat Zitat von kippe Beitrag anzeigen
    Lieber Trancer, ich sehe das Ganze genauso wie du und habe zu meinen Anfangstagen im Forum auch immer sehr starken missionarischen Eifer an den Tag gelegt, kannst du an der Chronik meiner Postings seit 2005 gerne nachlesen.

    Muss dir leider aber sagen: es bringt hier nichts.

    Viele Leute können deine Argumente nachvollziehen, wollen ihnen aber nicht folgen. Das ist ihr auch gutes Recht.
    Filme schauen bedeutet für viele hier Vergnügen und Entspannung. Den unbedingten Kunst- oder Authentizitätsanspruch dem Film gegenüber haben viele hier nicht. Und auch das ist ihr gutes Recht.

    Wer sich auf das Synchrongewerbe einlässt, so wie ich es im Verlauf der Jahre gemacht habe, eröffnet sich damit eine ganz neue und sehr interessante Dimension, die häufig etwas mit Nostalgie (damit bin ich aufgewachsen) zu tun hat, oft aber auch ganz viele großartige und künstlerisch hochwertige Dinge zu Tage bringt. Eine gut gemachte, gut erhaltene oder seltene Synchronfassung aus den 50ern/60ern oder gar eine Vorkriegssynchro weiß ich heute z. B. absolut zu Schätzen.

    PS: sehe gerade, dass du natürlich bereits viel länger hier unterwegs bist als ich. Dann müsstest du den Ton hier im Forum ja bestens kennen, wollte dich hiermit natürlich nicht bevormunden...

    vor allem sollte man bedenken, dass die Manipulation (Schnitt, Mischung usw.) des Filmtons und die Synchronisation mit Originalschauspielern aber auch mit Sprech-Double so alt ist wie der Tonfilm selber. Echte Originalität mit reinen Sprechleistungen und einem Regisseur (außer vielleicht beim Autorenfilm) hinter allem gibt es fast nur im Theater.

    Sich einen Film in einer (zeitgenössischen) Synchro anzusehen ist also sicher nicht so kunstbanausig wie einen Film im Tele5 Quiz-Night Kino (gibt es das noch??)

  6. #146
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    AW: "Deep Red - Profondo Rosso - Die Farbe des Todes" in deutsch als Mediabook

    Zitat Zitat von Robinson Beitrag anzeigen
    Mal abgesehen von den asynchronen, sinnentstellenden Stellen und wechselnden Sprechern, gefällt mir das Fehlen des Kinderlieds beim allerersten Mord nicht.
    Äh, wieso fehlen? Der erste Mord ist doch die Rückblende während des Vorspanns und da war zumindest auf der DRAGON-Dvd das Lied zu hören. Heißt das es fehlt jetzt auf der BD?

  7. #147
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    AW: "Deep Red - Profondo Rosso - Die Farbe des Todes" in deutsch als Mediabook

    Zitat Zitat von Trancer Beitrag anzeigen
    Glaubst du wirklich, wenn Schauspieler sich monatelang auf eine Filmrolle vorbereiten, es völlig irrelevant ist, wie sie ihre Dialoge bringen
    Nur, dass nicht jeder Drittklassige Darsteller aus einem B-Movie ein gut ausgebildeter A-Schauspieler ist, der die Zeir hat sich monatelang vorzubereiten.
    Was du hier schreibst ist doch lächerlich:viele B-Movies wurden in wenigen Wochen runtergekurbelt, die Welt des Films besteht doch nicht nur aus Hollywood Blockbustern und exquisiten Profis! Monatelange Vorbereitung-das ich net lache; die aller wenigsten Produktionen der Filmgeschichte hatten so eine Vorlaufzeit oder boten ihren Darstellern so viel Raum zur Entfaltung.
    Beschäftige dich evtl mal mit der Geschichte des Films und lass dir von Leuten wie Dr. Giessen mal erzählen wie es war als die großen Studios umstellen mussten und überall sparen mussten. Ob da irgendwer Zeit hatte sich MONATELANG auf seine Sprechpassagen vorzubereiten.

    Auch vergisst du, dass deutsche Synchronsprecher oft auch aus dem Film oder Theaterbereich stammen und sich bemühen die Dramatik einer Szene mindestens so gut wie im Original einzufangen; heute ist das freilich etwas anderes, da muss schon eine teurere Synchro her, damit dies gewährleistet ist. Früher war die Qualität in diesem Bereich aber durchgängig sehr hoch.


    Zitat Zitat von Trancer Beitrag anzeigen
    Zweitens: Ich bin überzeugter O-Ton-Schauer, weil ich den Film genauso erleben (und nicht bloß sehen!!!) will wie es der Regisseur beabsichtigt hat und wie die Schauspieler ihre Rollen ausfüllen. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit Großspurigkeit zu tun!
    Doch, hat es! Denn wenn du es nur für dich machen würdest aus Interesse, könntest du uns auch mit deinem missionarischen Eifer verschonen!
    Und nein der Regisseur ist erst mal für die Inzinierung verantwortlich und nicht für die Intonation seiner Darsteller. Man sucht Darsteller in den meisten Fällen auch nicht auf Grund ihrer Stimme aus; Arnold Schwarzenegger, Sly und ko wären sonst wohl nie Stars geworden!

    Ich war schon oft froh und dankbar, dass ich bestimmte Leute nicht im O-Ton hören musste! Es gibt ja nicht nur Sprachvirtuosen wie Christopher Lee! Peter Falk z.B. ist ein Kandidat den ich mir O-Ton gar nicht gerne gebe; bei längerem Grübeln fielen mir da aber sicher noch extremere Fälle ein! Auch machen bei genügend Produktionen aus England z.B auch ausländische Darsteller mit, die nicht alle über ein gutes Englisch verfügen-oft genug müssen die Engländer selbst nachsynchronisieren; ein BSP gefällig?!
    Ingrid Pitt in Comtesse des Grauens, eine Hammerproduktion.


    Zitat Zitat von Trancer Beitrag anzeigen
    Wenn ich gegenüber anderen Filmfans immer mal wieder dafür plädiere, Filme im Original zu schauen, dann geschieht dies aus dem alleinigen Grund, dass ich anderen Filmfans ein noch besseres FIilmerlebnis wünsche!
    Spar dirs; dein "besseres Filmerlebnis" ist nämlich stark subjektiv bestimmt und nicht objektiv als besser zu werten. Du legst nämlich ganz andere Preferenzen an als die Meisten, die ihre Filme mit Synchro schauen.


    Zitat Zitat von Trancer Beitrag anzeigen
    Voraussetzung dafür ist jedoch, dass man die Fremdsprache recht gut beherrscht
    1. Entweder sollte man immer O-Ton schauen, wenn man schon so überzeugt ist wie du und sollte sich nur auf das Englische versteifen, dass immer wieder so bei Wortpielen hervorgehoben wird! Was machst du denn bei Chinesisch? Schaust du das auch O-Ton und verlässt dich auf deine guten Sprachkenntnisse bei Wortspielen?! -Das ich net lache! Kein Mensch kann alle Filme nur im O-Ton schauen; ich kenne niemanden persönlich der mehr als sechs Sprachen fließend spricht!

    2. Glaubst du, dass du ein Sprachvirtuose bist nur weil du fähig bist englischsprachige Filme im Original zu schauen? Können tun das Viele; die Frage ist ob man das auch will oder für nötig befindet!

    3. Sag ich dir, dass ich selbst etliche Fremdsprachen beherrsche und auch mal in den O-Ton schaue, wenn ich es für nötig halte oder bestimmter Darsteller zu liebe-ich käme dennoch nicht auf die Idee alles im O-Ton zu schauen, weil mir dabei der Filmgenuss ein gutes Stückweit abgeht und es meiner Entspannung abträglich ist.
    Man muss auch nicht wie kippe eine Trennlinie ziehen zwischen den Leuten die nur aus Spaß Filme schauen und denen die sie als Kunstwerk sehen. Ich schaue Filme primär zu meinem Vergnügen, aber sehe sie trotzdem auch als Kunstwerk.

    Meine anderen Kritikpunkte wie den Mangel an Respekt der deutschen Sprache gegenüber, den Synchros als Kunstwerk und dem offensichtlichen zu Wohl sein Einiger(andere Länder haben diesen Kompfort wie wir gar nicht, dort wird Voiceover trüber geknallt und fertig) kann ich nur wiederholen!
    Bei Rossa kommt wie richtig gesagt wurde dazu, dass es wie bei vielen anderen ital. Produktionen eh keinen richtigen O-Ton gibt; das Debattieren hier, was nun die beste Sprache zum schauen ist, ist also doppelt müßig.
    Geändert von Count Grishnackh (23.02.12 um 11:32:14 Uhr)

  8. #148
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    AW: "Deep Red - Profondo Rosso - Die Farbe des Todes" in deutsch als Mediabook

    BITTE KEINE O-TON-DISKUSSION!

    Vor allem nicht bei diesem Film...

    Es nervt einfach.

  9. #149
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    AW: "Deep Red - Profondo Rosso - Die Farbe des Todes" in deutsch als Mediabook

    Zitat Zitat von Daywalker1987 Beitrag anzeigen
    Ich kann auf der PS3 den Ton nicht ändern. Weder über das Hauptmenü noch manuell im Film???
    Bin der einizge mit dem Problem?

    Wenn ich im Menü auf den Ton gehe und Enter drücke kommt keinerlei Reaktion.

  10. #150
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    AW: "Deep Red - Profondo Rosso - Die Farbe des Todes" in deutsch als Mediabook

    Zitat Zitat von Bato Beitrag anzeigen
    BITTE KEINE O-TON-DISKUSSION!

    Vor allem nicht bei diesem Film...

    Es nervt einfach.

    Ja, sorry, dass ich auf die Thematik noch einmal eingegangen bin. Ich werde dazu nichts mehr schreiben.

  11. #151
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    AW: "Deep Red - Profondo Rosso - Die Farbe des Todes" in deutsch als Mediabook

    Zitat Zitat von Daywalker1987 Beitrag anzeigen
    Bin der einizge mit dem Problem?

    Wenn ich im Menü auf den Ton gehe und Enter drücke kommt keinerlei Reaktion.
    Ich kann auf Panasonic-Player/Sony-Player und PC (Power DVD) den Ton auch nur im Hauptmenü ändern.
    Dafür kann ich nach Belieben die "Forced Subs" an- und abschalten...

  12. #152
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    AW: "Deep Red - Profondo Rosso - Die Farbe des Todes" in deutsch als Mediabook

    Zitat Zitat von Count Grishnackh Beitrag anzeigen
    Meine anderen Kritikpunkte wie den Mangel an Respekt der deutschen Sprache gegenüber, den Synchros als Kunstwerk und dem offensichtlichen zu Wohl sein Einiger(andere Länder haben diesen Kompfort wie wir gar nicht, dort wird Voiceover trüber geknallt und fertig) kann ich nur wiederholen!

  13. #153
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    AW: "Deep Red - Profondo Rosso - Die Farbe des Todes" in deutsch als Mediabook

    Zitat Zitat von Trancer Beitrag anzeigen
    Und natürlich auch aus dem einfachen Grund, dass jeder tun und lassen kann, was er will, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen.
    Auch wenn es langsam furchtbar ist, dass wirklich jede Entgleisung gleich von manch einem Unbelehrbaren auf den "subjektiven Geschmack" zurückgeführt wird. Gerade im Internetz ist das eine ziemliche Seuche geworden, ganz zu schweigen davon, dass man, wenn man diese Aussage mal zu ihrem Ende denkt und sich vor Augen führt, was dadurch alles gerechtfertigt werden kann, in Teufels Küche kommt.

  14. #154
    High Voltage
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    AW: "Deep Red - Profondo Rosso - Die Farbe des Todes" in deutsch als Mediabook

    Man kann tun und lassen was man will, solang niemand anderes dabei zu Schaden kommt (und Schaden ist nicht alleine auf physische Attribute beschränkt).

  15. #155
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    AW: "Deep Red - Profondo Rosso - Die Farbe des Todes" in deutsch als Mediabook

    Zitat Zitat von Slartibartfast Beitrag anzeigen
    Äh, wieso fehlen? Der erste Mord ist doch die Rückblende während des Vorspanns und da war zumindest auf der DRAGON-Dvd das Lied zu hören. Heißt das es fehlt jetzt auf der BD?
    Der erste Mord nach der Titelsequenz. Das Kinderlied hört man da nicht.





    Ich liebe gute Synchronisationen aber die DEEP RED Synch der Langfassung ist ausnahmsweise mal nicht diskuttierbar.

  16. #156
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    Filme und ihre Fassungen

    Zitat Zitat von steve Beitrag anzeigen
    Echte Originalität mit reinen Sprechleistungen und einem Regisseur (außer vielleicht beim Autorenfilm) hinter allem gibt es fast nur im Theater.
    Keineswegs: Nach der Premiere überlässt ein Theaterregisseur seine Inszenierung in der Regel dem Ensemble. Die Wandlungen, die ein Stück nach der Erstaufführung im Verlauf der folgenden Aufführungen durchmacht, sind zum Teil sehr erstaunlich und übersteigen die Fassungsvielfalt von Filmen eher, als dass sie ihr nachstehen. Es gilt beim Film wie beim Theater: Es existieren nur Fassungen, und es ist müßig, über die einzig wahre, richtige Fassung zu streiten, die jeder, der ernst genommen werden will, gefälligst zu sehen hat. Die Sprechleistung der Darsteller ist künstlerisch interessant, die der Synchronsprecher nicht weniger. Untertitel ermöglichen den Zugang zum Klang der Originalsprache, verkürzen aber die Inhalte und lenken vom Bild ab. Jede Fassung bringt Vor- und Nachteile mit sich, und es liegt im Ermessen jedes Einzelnen, seinen Vorlieben zu folgen. Nur eines kann keine Fassung leisten: den Zuschauer, der sie wählt, über die anderen Zuschauer, die sie nicht wählen, zu erheben.

  17. #157
    Dampfer
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    AW: "Deep Red - Profondo Rosso - Die Farbe des Todes" in deutsch als Mediabook

    @Adam Kesher
    Danke, sehr schön formuliert!

  18. #158
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    Danke für den Dank

    Zitat Zitat von de dexter Beitrag anzeigen
    Danke, sehr schön formuliert!
    Gerne – und danke für den Dank!

  19. #159
    steve
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    AW: Filme und ihre Fassungen

    Zitat Zitat von Adam Kesher Beitrag anzeigen
    Keineswegs: Nach der Premiere überlässt ein Theaterregisseur seine Inszenierung in der Regel dem Ensemble. Die Wandlungen, die ein Stück nach der Erstaufführung im Verlauf der folgenden Aufführungen durchmacht, sind zum Teil sehr erstaunlich und übersteigen die Fassungsvielfalt von Filmen eher, als dass sie ihr nachstehen. .
    Keinesfalls keineswegs! Ich glaube wenn der Regisseur bei einer Aufführung an der Bühne steht und vielleicht noch unterbricht und reinruft, wäre das eher störend

    Aber darum geht es ja hier nicht. Dennoch bleibt es ja seine Inszenierung. Klar gibt es hier Dramaturgen, Beleuchter und Bühnengestalter, die auch alle maßgeblich beteiligt sind. Dennoch ist das Endprodukt nicht durch so viele audiovisuelle und technische Manipulationen gegangen, die wie ein Film. Nur das Beste landet im Film und selbst, wenn ein Schauspieler es nur fertig bringt 2-3 Sätze am Stück ohne Aussetzer rüber zu bringen, dann kann man das filmisch abfangen, oder wenn ein Schauspieler die Sprache nicht richtig kann oder beim Nachvertonen nicht zur Verfügung steht, oder - ganz klassisch - nicht singen kann in einem Musical, dann wird er eben gedoublet (genauso wie er / sie von einem Stuntman/Frau gedoubelt werden kann; Körperdouble sind beim Theater möglich aber eher selten).

    Sonst stimme ich deinem Posting ja 100% zu. Daher kann man einer (v.a. zeitgenössischen Kino-)Synchronisation nicht jegliche Originalität absprechen (schon gar nicht bei einem Europäischen aus der Zeit), denn die Synchronisation, Manipulation der Sprache und Übersetzung gehört zum Medium Film dazu und gab es von Anfang an.

    Natürlich sollte man schon, wenn man sich wirklich tiefer mit einem Film oder auch einem Darsteller beschäftigen und v.a. 100% beurteilen will und der Film primär in einer Sprache gedreht wurde, die man versteht, den Film auch mal in der Originalfassung (wenn es die gibt) ansehen (zwar können Synchros einen Film verfälschen, sie können aber schlechte Darstellerleistungen ausbügeln, Ist auch schon vorgekommen, dass ein Film schauspielerisch im Original nicht so gut ist). Aber wenn man sich jetzt nicht grade als Filmwissenschaftler (oder Kritiker!) betrachtet MUSS man das nicht um „Filmfan“ zu sein. Denn sonst zählt was Spaß macht und erfahrungsgemäß hat man bei seinen Lieblingsfilmen, und das ist ja zum Glück dank DVD / BD meist möglich, früher oder später mal von selbst das Bedürfnis, den Film im Original anzusehen oder zumindest mal rein zusehen.

  20. #160
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    AW: Filme und ihre Fassungen

    Zitat Zitat von steve Beitrag anzeigen
    Ich glaube wenn der Regisseur bei einer Aufführung an der Bühne steht und vielleicht noch unterbricht und reinruft, wäre das eher störend
    Die Theaterpraxis sieht anders aus: Der Regisseur hat nicht die Zeit und wird auch nicht dafür bezahlt, den Aufführungen seiner Inszenierung beizuwohnen. Er kennt sie schlicht nicht. Sehr wohl aber arbeitet das Ensemble im Verlauf der Aufführungen noch am Stück: Lacher zünden nicht, ein Stichwort fällt zu früh oder zu spät, ein Bekannter aus dem Publikum hat auf eine Unverständlichkeit hingewiesen und so weiter und so fort – es gibt vieles, was das Ensemble unter sich ausmacht und ohne Rücksprache mit dem Regisseur in den kommenden Aufführungen ausprobiert, vielleicht wieder verwirft, vielleicht aber auch behält.

    Zitat Zitat von steve Beitrag anzeigen
    Natürlich sollte man schon […]
    Genau daran glaube ich nicht: dass man, wenn man in dieser oder jener Rolle (Filmliebhaber, Kritiker, Analytiker) ernst genommen werden will, natürlich diese oder jene Fassung sehen sollte. Ebenso gut könnte man sagen, dass Kritiker fürs Publikum schreiben und daher die Synchronfassung besprechen sollten, da die meisten Zuschauer diese Fassung sehen werden. (Dass sie in der Praxis ohnehin keine Wahl haben, weil der Verleih die Fassung für die Pressevorführungen wählt, lasse ich an der Stelle mal außen vor.) Ich sehe die Angelegenheit so: Die unterschiedlichen Fassungen zirkulieren und werden gesehen; das allein genügt, um jede von ihnen interessant und besprechungswürdig zu machen.

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