Cinefacts

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  1. #141
    King of Komedy
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    AW: Only God Forgives (Nicolas Winding Refn/Ryan Gosling)

    Ich fand den spitze (8/10), vor allem wegen dem thailändischen Cop. Bin seit jeher Fan von so ruhigen, alles beherrschenden Figuren (wie z.B. Lino Ventura, Takeshi Kitano und Ken Takakura).

    Ich mag auch so Szenen, in denen die Beteiligten die Unausweichlichkeit der Situation akzeptieren und es ruhig hinnehmen. Mein liebstes Beispiel ist Lucy Liu in Kill Bill, die, als sie weiß, daß sie den Kampf mit Uma Thurman verlieren und sterben wird, zu ihr sagt "I apologize for ridiculing you earlier." Ganz großes Samurai-Kino!

  2. #142
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    AW: Only God Forgives (Nicolas Winding Refn/Ryan Gosling)

    Zitat Zitat von omega62 Beitrag anzeigen
    Ich fand den spitze (8/10), vor allem wegen dem thailändischen Cop. Bin seit jeher Fan von so ruhigen, alles beherrschenden Figuren (wie z.B. Lino Ventura, Takeshi Kitano und Ken Takakura).

    Ich mag auch so Szenen, in denen die Beteiligten die Unausweichlichkeit der Situation akzeptieren und es ruhig hinnehmen. Mein liebstes Beispiel ist Lucy Liu in Kill Bill, die, als sie weiß, daß sie den Kampf mit Uma Thurman verlieren und sterben wird, zu ihr sagt "I apologize for ridiculing you earlier." Ganz großes Samurai-Kino!
    Hm, zwischen den von Kitano verkörperten Rollen und dem Cop, der hier immer wieder sein verstecktes Schwert zückt, liegen für mich leider Welten, auch wenn der Cop für mich noch die interesanteste Figur war und ich mehrfach unweigerlich an Kitano denken musste.

  3. #143
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    AW: Only God Forgives (Nicolas Winding Refn/Ryan Gosling)

    Nach „Drive“ der nächste Geniestreich vom Regie-Darsteller Duo Nicolas Winding Refn und Ryan Gosling? So viel sei vorweg genommen, weit gefehlt. „Only God Forgives“ wird manchen mehr faszinieren können wie „Drive“, aber doppelt so viele abschrecken.

    Regie: Nicolas Winding Refn
    Cast: Ryan Gosling, Kristin Scott Thomas, Tom Burke, Vithaya Pansringarm, Byron Gibson, Yayaying Ratha Phongam
    Start: 18.07.2013

    „Drive“ konnte 2011 einen wahren Hype entfachen. Auf der einen Seite der Über-Darsteller zurzeit Ryan Gosling, auf der anderen Seite der, dem großen Publikum, unbekannte dänsiche Regisseur Nicolas Widing Refn. Zusammen schufen sie mit „Drive“ einen Klassiker der Neuzeit. Das sich dies nicht so einfach wiederholen ließ, war wohl den Beteiligten klar, auch wenn mancher Zuschauer sich bei der erneuten Zusammenarbeit dieser beiden Herren genau das erhoffte. Doch Nicolas Winding Refn macht von der ersten Sekunde aus klar, dass er überhaupt nicht vor hat seinen Vorgänger-Film zu übertreffen, sondern etwas völlig anderes auf die Leinwand zu bringen. Ohne Hype, aber einen Film über den zweifelsohne viel geredet wurde und wird. Positives, wie genug Negatives.

    Ryan Gosling betreibt im Film zusammen mit seinem Bruder Billy (Tom Burke) einen Thai-Box-Clubspiel. Dahinter steckt aber mehr ein größerer Drogenhandel. Als Billy ein junges Mädchen ermordert und als Konsequenz selbst getötet wird, kommt deren Mutter Crystal, gespiel von Krisitn Scott Thomas, zu Besuch um den Leichnam abzuholen und den Bruder zur Rache anzustacheln.

    Ein Spalter wie es im Buche steht. Neue Freunde wird sich Nicolas Winding Refn mit diesem Film wohl keine machen, eher alte wieder erwecken. Denn „Only God Forgives“ hat bei weitem mehr mit seinem „Valhalla Rising“ gemeinsam als mit dem Hit „Drive“. Es wird wenig gesprochen, es passiert wenig und wenn gesprochen wird, dann nicht immer klar, sondern verschachtelt und oft auch metaphorisch wie die Bilder selber. Ein Storygerüst ist dabei aber noch klar erkennbar, auch wenn dies dem Film komischerweise teilweise abgesprochen wird. Die Story lässt sich wohl schnell zusammen fassen und mag wenig zu überzeugen, doch bleibt sie nur ein Gerüst, eine äußere Hülle für den Rest des Films. Lynch-eske Wanderungen durch die Gänge wechseln mit harten Gewaltspitzen oder Momenten der Stille powered by Ryan Gosling, der anscheind im gesamten Film nicht mal auf 20 Wörter kommt.

    Über allen Zweifeln erhaben, ist wie schon bei „Drive“ der Score von Cliff Martinez. Zugegebenermaßen erfreute sich der Soundtrack von „Drive“ auch großer Beliebtheit aufgrund der vor allem an die 80er angelegten Songs von u.a. „Electronic Youth“, aber in vorliegendem Film verlässt sich Windig Refn außer zwei Ausflügen in eine Karaoke-Bar völlig den musikalischen Künste von Martinez, der mit seinem mittlerweile typischen und bekannten elegischen ,elektronisch-geprägten Stil einen in die Filmbilder eintauchen lässt.

    Die Freigabe des Films ab 16 ist angesichts der durchgehenden, bedrohlichen Stimmung und der spärlichen, aber dann sehr expliziten Gewaltdarstellung ein Witz. Eine FSK, die z.B. „Drive“ ab 18 freigibt, müsste (!) dies folglich auch bei „Only God Forgives“ nicht anders tun, warum dies dann doch anders kam ist wohl nur ein weiterer schwarzer Fleck der Willkür und Undurchsichtigkeit des Freigabenkontrolleninstituts.

    Love it or hate it! Auf diese einfache Formel lässt sich der Film bringen. Nicolas Windign Refn, wollte keinen weiteren Hype-Film haben oder sich beim Mainstream etablieren. Er wollte einen Film über den man spricht und nachdenkt. Den man mögen kann, aber nicht muss und das ist ihm zweifellos gelungen.

    http://therealneo.bplaced.net/wordpress/?p=202

  4. #144
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    AW: Only God Forgives (Nicolas Winding Refn/Ryan Gosling)

    Zitat Zitat von Zombian Beitrag anzeigen
    Also eine klare Empfehlung aus der Schweiz. Sehr gut!
    LOL so kann mans auch sehen.
    Na ja ich bin ja auch hier weiss gott nicht der einzige der seine Probleme mit dem Streifen hatte.

  5. #145
    King of Komedy
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    AW: Only God Forgives (Nicolas Winding Refn/Ryan Gosling)

    >>>Krisitn Scott Thomas

    So wird sie ganz schnell selbst zur Thailänderin.

  6. #146
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    AW: Only God Forgives (Nicolas Winding Refn/Ryan Gosling)

    Refns Film beginnt stark, die stilisierte Art in Verbindung mit der gelungenen Tonkulisse wussten zu gefallen. Doch mit zunehmender Spieldauer macht es einem der Film immer schwerer. Ich bin sehr zwiegespalten…

    Die Geschichte ist bewusst einfach gehalten, auf das Notwendigste reduziert. Auch die Dramaturgie folgt stets den üblichen Genremechanismen. Rache ist Blutwurst. Familienbande. Unorthodoxe Polizeimethoden als Gegenstrategie. Auf den genreüblichen Wegen blättert sich eine spannungslose Geschichte dem Betrachter auf, die auch das Ende durch Goslings Traum sowie die oftmalige Konzentration der Kamera auf seine Hände überdeutlich vorwegnimmt. Die narrative Ebene liegt demnach nicht im Zentrum des Interesses, sondern dient lediglich als Aufhänger, als Korsett für etwas Anderes, Entscheidendes. Nur…für was?

    Die Charaktere sind archetypisch angelegt: Der stoische Cop. Die prollige Mutter. Lediglich dem Zweitgeborenen wird etwas Entwicklung zugestanden, wenn man seine Handlungsweise letztlich als Aufbegehren und damit auch Emanzipation von der übergroßen Mutterfigur deuten möchte. Wirklich vielschichtige Figuren hat der Film jedoch nicht zu bieten.

    Bleibt die visuelle Ebene: Zeitlupe, Farbfilter, Zeitlupen, einige Auf- und Untersichten, mehr Zeitlupen, vereinzelt kontrapunktische Lichtsetzung, noch mehr Zeitlupen. Erst einmal kann Refns Werk als Gegenentwurf zu einem Großteil des aktuellen Hollywoodkinos gesehen werden: dort wo vieles in hektischer Betriebsamkeit vor sich geht, die Actions- und Effektsequenzen die Dramaturgie bestimmen, darauf hoffend, dass dem Publikum vor lauter lautem Getöse, Gerenne, Geschreie und aller gehetzten, hektischen Inszenierung bloß nicht die Banalität und Leere der Story auffällt. Doch was steckt hinter den entschleunigten, zeitlupengeschwängerten Bildern in „God Only Forgives“?
    Eine Zeitlupe dehnt bekanntermaßen die Zeit im Rahmen der Filmerzählung, und erlaubt es dem Regisseur, mehr Informationen zu geben, als dies in Realzeit möglich wäre. Mehr Details zum Geschehen, mehr zur Übersichtlichkeit, aber auch mehr zu den Charakteren, deren Regungen und Befindlichkeiten. Doch wenn weder die minimalistische, genretypische Geschichte noch die eindimensionalen Charaktere Refns Zeitlupen-Overkill mit Bedeutung ausstatten können, sind sie dann nicht ebenso leer und selbstreferentiell? Stil über Substanz? Stil als Substanz? Stil und des Stils Willen?
    Hier meine ich den Punkt ausgemacht zu haben, an dem der Film sein Publikum spalten wird…

    Ist Refn vor lauter Stilwillen zum selbstverliebten Egowichser geworden? Teilt er damit das Schicksal seines Regiekollegen Gaspar Noe, dem er u.a. im Abspann dankt? Noe hat mit „Irreversibel“ gezeigt, wie durch simple narrative Kniffe und visuelle Überwältigungsstrategien ein „Kino der Selbsterfahrung“ erreicht werden kann, bei dem die Story nicht viel mehr als die Rahmenbedingung für das Zuschauerexperiment darstellt. Und genau dieser Noe war es, der sich mit seinem Opus Magnum (?)„Enter the Void“ auf spirituell-esoterische Wege begab, doch sein Stilprinzip der stetig entfesselten Kamera als subjektive Seelenwanderung im dramaturgisch-selbstverliebten, überlangen Nichts endete. Ist also auch „God only forgives“ nur eine überlange, nichtssagende, optisch hübsch aufgeblasene Banalität?

    Oder bedeuten gerade die emotionslosen Gesichter der Brüder und des Polizisten exakt DIE Aussage des Films? Sind diese Figuren nicht vielmehr auch deswegen so eindimensional, weil sie sich am Ende eines langen Kampfes, ihrer Beschäftigung mit sich selbst, ihren Lebenszielen, ihrer Lebensrealität, ihrer evtl. begangenen Taten, ihrem Milieu und ihrer selbst prognostizierten Zukunftsaussichten befinden. Dies ist spekulativ und rein den Projektionen der Zuschauer überlassen, deutlich macht Refn jedoch das Entscheidende seines Films: Sie alle sind an einem toten Punkt ihrer Entwicklung angekommen und nehmen ihre selbst auferlegte Rolle an. Sie handeln nach einer inneren Agenda, einer gereiften Überzeugung – und sie tun dies konsequent. Ohne Ausflüchte. Ihnen ist klar: Nur Gott vergibt!
    Der ältere Bruder begeht gezielt den Tabubruch und nimmt beabsichtigt noch vor Ort seine Strafe entgegen. Konsequent. Der Polizist geht rigoros, brutal und außerhalb der Gesetzlichkeit gegen die Kriminellen vor, der Zweck heiligt auch bei ihm die Mittel. Er vollzieht dies ohne spürbare Lust, noch ohne Ekel vor sich selbst. Er funktioniert. Konsequent. Damit erklärt sich auch die fehlende Emotionalität in seiner Körpersprache, sein aufgesetzt gestelzter Gang. Als er zu Beginn des Films an den Tatort kommt, schaut er in das Gesicht des Täters und erkennt die konsequente Agenda seines Gegenübers. Die oben beschriebene, emanzipatorische Charakterentwicklung des jüngeren Bruders kann ebenso gedeutet werden als en Weg der Erkenntnis seiner eigenen Rolle in Abhängigkeit seiner existierenden Möglichkeiten. Die Hassliebe zu seiner Mutter führt zu seiner gewählten Agenda. Als er den Polizisten fragt, ob er kämpfen möge, mustert dieser ihn und erkennt, ohne die Gründe dafür zu wissen, dass er seine selbst auferlegte Bestimmung gewählt hat und beginnt, diese in die Tat umzusetzen. Der jüngere Bruder weiß jedoch auch um die unvermeidliche Folge seines Handelns – und nimmt diese am Schluss des Films hin. Konsequent.
    Als Gegenpol zu diesen Figuren ist die Mutter angelegt, die ihre eigene, unvermeidliche, Agenda nicht gefunden hat – oder aber nicht dazu stehen kann. Die sucht nach Ausflüchten. Zuerst einmal im Kleinen hinsichtlich der Gründe für ihren diagnostizierte Neid des jüngeren auf den älteren Bruder, für den sie u.a. sogar akuten Penisneid heranzieht. Hier ringt sie sich im Verlauf des Films zu ihrer eigenen, ehrlichen Agenda durch („ Ich werde dich nie verstehen… Du bist einfach anders.“). Im Großen gelingt ihr dies nicht: Als Drogenboss ist ihre mögliche Konsequenz noch zu abstrakt, zu weit hergeholt, zu viele Wächter und Gefolgsleute stehen dem Gedankengang vlt. im Weg. Auch als sie den Auftrag gibt, ihren Sohn zu rächen, kann sie die Konsequenz ihres Befehls aufgrund ihres Unwissens um die Person des Polizisten noch nicht erkennen. Mit diesem Wissen jedoch will sie die nun unvermeidbare Konsequenz für sich nicht wahrhaben und sucht bis zuletzt Ausflüchte und stirbt daher unter Todesangst.


    Wie die meisten seiner Charaktere, so folgt auch Refn mit dem Film seiner eigenen Agenda. „God only Forgives“ ist minimalistisch, hypnotisierend und schön anzuschauen – und hat als Inhalt nur seine Message. Konsequent. Und ich glaube, er weiß, im übertragenden Sinne wie die beiden Brüder im Film, auch um die Schattenseite, quasi um die Konsequenz seiner gewählten Konsequenz: Für viele Betrachter wird der geringe Inhalt keinen 90-minütigen Film tragen.

    Was also ist „God only Forgives“? Konsequent-minimalistisches, gelungenes Arthousekino oder ein repetitives, künstlich aufgebauschtes Stückchen Langeweile?

    Ich habe mich entschieden: Er ist beides!

  7. #147
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    AW: Only God Forgives (Nicolas Winding Refn/Ryan Gosling)

    Öhm, dat Dingen heisst natürlich "Only God Forgives". Aber immerhin war ich konsequent!

  8. #148
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    AW: Only God Forgives (Nicolas Winding Refn/Ryan Gosling)

    "Only God Forgives"...ich muss leider sagen, der grosse Wurf, ähnlich wie etwa "Drive", ist's nicht geworden. Eher das Gegenteil ist der Fall.
    Aber das Positive zuerst.
    Die Optik und das Spiel mit den Schatten ist grossartig. Mit Optik meine ich hier auch Kristin Scott Thomas, die auf eine abgerissene, verhurte, bitchige Art echt fantastisch ausschaut. Es hat mich begeistert, sie in dieser Rolle, fern ab der Üblichen, die sie so spielt, zu sehen.
    Und dann ist da noch der Score, der mir stellenweise recht gut gefallen hat.
    Auf der anderen Seite...
    ...konnte ich mit der oftmals statischen Kameraführung diesmal nicht viel anfangen...
    ...hat mich die Rage&Revenge-Story, inklusive der Gewaltspitzen, nicht wirklich erreicht...
    ...haben mich die Charaktere allesamt ziemlich kalt gelassen. Selbst Ryan Gosling ist einfach nur...da. Von seiner Ausstrahlung, seinem Charisma, wie er es etwas in "Drive", "The Place Beyond the Pines" oder "The Ides of March" zum Besten gegeben hat, habe ich in diesem Drama leider nichts gespürt. Die einzige Szene, in der er mich letztendlich doch berührt hat, ist die, in der er seine tote Mutter aufschlitzt und seine Hand in ihr Innerstes greift. Eine Szene, von der ich wette, dass nicht viele sie richtig interpretiert haben.
    Ich hoffe dass sich sowohl Gosling (wieder) als auch Winding Refn selbst in Zukunft auch anderen Stoffen, anderen Genres zuwenden und sich nicht ausschliesslich auf derartige Kunstfilme, möchte ich sie fast nennen, beschränken.
    Möglicherweise ist "Only God Forgives" für mich an meinen eigenen hohen Erwartungen gescheitert, die ich nach der letzten Zusammenarbeit von Winding Refn und Gosling in dieses Projekt gesetzt habe. Wer weiss. Aber Einmal ist Keinmal. Insofern...der nächste Film, das nächste gemeinsame Projekt kommt bestimmt.

    6/10

  9. #149
    sɹǝpuɐ
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    AW: Only God Forgives (Nicolas Winding Refn/Ryan Gosling)

    Grade die Szene mit der Mutter am Ende fand ich jetzt eher plakativ als dass dort viel Raum für Interpretation gelassen wurde.
    Der Mutterleib ist doch als Symbol so alt wie die Menschheit.

  10. #150
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    AW: Only God Forgives (Nicolas Winding Refn/Ryan Gosling)

    @ marc666

    Deiner Anlayse kann ich recht gut folgen und vieles was da aufzählst würde ich mal so unterschreiben.

    Nur mit deiner abschließenden (Nicht)Entscheidung, was der Film denn nun wirklich ist, bist du nicht sehr konsequent.

  11. #151
    Hobby-Mobber
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    AW: Only God Forgives (Nicolas Winding Refn/Ryan Gosling)

    Zitat Zitat von yastreb Beitrag anzeigen

    Deiner Anlayse kann ich recht gut folgen und vieles was da aufzählst...
    Oh man, sollte mich selbst in den Funrächtschraiber-Fred eintragen

  12. #152
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    AW: Only God Forgives (Nicolas Winding Refn/Ryan Gosling)

    So, jetzt hab ich es endlich auch geschafft den Film zu sehen. Puh, harte Nuß für mich. Ich denke meine Erfahrung war eher mit einem Besuch einer Kustaustellung zu vergleichen. Am besten einer die Stills aus dem Nachtleben von Bangkok zeigt .

    Man steht vor dem Bild, daß vom Künstler perfekt ins Szene gesetzt wurde, man versucht das Bild auf einen Wirken zu lassen und geht dann zum nächsten usw... Sehr seltsame Erfahrung. Mehr fällt mir da echt nicht ein im Moment. War weder gut noch schlecht.

  13. #153
    Rabid Anteater
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    AW: Only God Forgives (Nicolas Winding Refn/Ryan Gosling)

    Gestern abend gesehen und kann den Treff mit dem Teufel nicht so richtig einstufen.

    Der Score war wieder richtig gut und den Moloch Thailand hätte man zwar kameratechnisch besser einfangen können, aber war i.O. so.

    Vom "Härtegrad" fand ich ihn bis auf die Bestrafungsszene Arm-Bein-Auge-Ohr oder Bauch beim Killer, nicht so wie hart wie Drive (wenn ich z.B. an die Pizzeria Szene oder Motel Szene denke).

    Das gesamte Kino konnte sich das Lachen und Schmunzeln nicht verkneifen, wenn der Punisher danach seine Gesangseinlagen gestartet hat...

    Teilweise zu zäh und für mich nicht so gut wie Drive, 6/10.


    Was mich noch interessieren würde, warum hackt der Julian am Ende die Hände ab, wohlwissend das er seine Tochter verschont hat!?
    Geändert von Rabid Anteater (02.08.13 um 10:21:55 Uhr)

  14. #154
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    AW: Only God Forgives (Nicolas Winding Refn/Ryan Gosling)

    Zitat Zitat von Rabid Anteater Beitrag anzeigen
    Was mich noch interessieren würde, warum hackt der Julian am Ende die Hände ab, wohlwissend das er seine Tochter verschont hat!?
    Meine Interpretation ist die, dass Julien sich am Ende durch das Abhacken seiner Hände von den Taten seiner Vergangenheit im Allgemeinen und den Mord an seinem Vater im Besonderen befreit hat und dass er als Bestrafung vlt. genau darum gebeten hat. Das könnte, imO, durchaus im Off geschehen sein.
    Er hat im Verlauf des Films ja desöfteren auf seine Hände geschaut. Als Crystal dann offenbarte, dass Julien seinen Vater einst getötet hat, auf ihren Befehl, bzw. ihrer Bitte hin, erschien mit dies als die plausibelste Erklärung.

  15. #155
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    AW: Only God Forgives (Nicolas Winding Refn/Ryan Gosling)

    "Als hätte David Lynch einen Rache-Thriller gedreht – ein surreales Meisterwerk!"
    4.5/5

    Unsere ganze Kritik zu ONLY GOD FORGIVES könnt ihr hier lesen:
    [nein, können wir nicht - Spike]
    Geändert von Spike (26.08.13 um 14:15:42 Uhr) Grund: Link entfernt

  16. #156
    sɹǝpuɐ
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    AW: Only God Forgives (Nicolas Winding Refn/Ryan Gosling)

    Boah, gehst du mir auf den Geist.

  17. #157
    Off Duty
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    AW: Only God Forgives (Nicolas Winding Refn/Ryan Gosling)

    +1

  18. #158
    Problembär
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    AW: Only God Forgives (Nicolas Winding Refn/Ryan Gosling)

    Boah, das ist jetzt der gefühlt 20. Beitrag von Derelict, der unauffällig auf sein Blog verweist.

  19. #159
    Let's rock!
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    AW: Only God Forgives (Nicolas Winding Refn/Ryan Gosling)

    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    Boah, das ist jetzt der gefühlt 20. Beitrag von Derelict, der unauffällig auf sein Blog verweist.

  20. #160
    Spike
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    AW: Only God Forgives (Nicolas Winding Refn/Ryan Gosling)

    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    Boah, das ist jetzt der gefühlt 20. Beitrag von Derelict, der unauffällig auf sein Blog verweist.
    Es war der 16. Ich habe gerade alle seine Beiträge editiert und mitgezählt.
    Geändert von Spike (26.08.13 um 14:25:45 Uhr)

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