Cinefacts

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  1. #41
    Bruce Lee Fan
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    Shadow Moses
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    AW: John Carter - Zwischen zwei Welten

    Schreib mal wie dir der Film gefallen hat?! Ich bin auf jeden Fall sehr begeistert von dem Film.

  2. #42
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    AW: John Carter - Zwischen zwei Welten

    Hi zusammen,

    für mich hat der Film folgende Probleme:
    - Drehbuch
    - Dramaturgie
    - Ausrichtung des Films

    Die Regie macht doch viele Dinge richtig, kann aber die Schwächen des Drehbuchs, gerade in der zweiten geschwätzigeren Hälfte, nicht ausbügeln. Zu viel Gelaber von ganz passablen Darstellern was einem aber storytechnisch nicht mitreißt. Mir haben in der zweiten Hälfte auch richtige Höhepunkte gefehlt. Der Affenkampf war für mich an der falschen Stelle und durch die Trailer auch schon viel zu bekannt.
    Hier wollte man viel erzählen, reist aber einiges nur an, ohne einen spannenden Actionreißer daraus zu machen. Richtig gut war der ganze Anfang, schön geschnitten und geschickt den Übergang zum Mars eingeleitet.

    Grundsätzlich ist so ein Projekt bei Disney falsch aufgehoben. JC soll gut aussehen, lustig und für Kinder sein. Eigentlich wäre eine Mischung aus Gladiator (Intrige) und Star Wars (SF Tricks, Humor) besser gesesen.
    Tron Legacy konnte den Nachteil Disney noch geschickt ausgleichen. JC hatte es mit seinen vielen Gewaltdarstellungen und komplexer Handlungsfäden schon viel schwerer. Einen Kriegsfilm auf so ein Kindernniveau zu ziehen ist auch schon echt schräg. Dabei sind die guten Ansätze (Hintergrundintrige mit den Kuttentypen) nicht richtig ausgespielt worden.

    Schönen Gruß,
    santenza

  3. #43
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    AW: John Carter - Zwischen zwei Welten

    Schön zusammengefasst. So ähnlich habe ich das auch empfunden. Die Mängel in der Dramaturgie sind leider nicht schönzureden. Trotzdem war es toll, mal wieder einen großen, aufwändigen SF-Fantasy-Stoff auf der großen Leinwand zu erleben, der nicht nur ein Sequel von irgendwas ehemals erfolgreichen war!

  4. #44
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    AW: John Carter - Zwischen zwei Welten

    Zitat Zitat von santenza Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich ist so ein Projekt bei Disney falsch aufgehoben. JC soll gut aussehen, lustig und für Kinder sein. Eigentlich wäre eine Mischung aus Gladiator (Intrige) und Star Wars (SF Tricks, Humor) besser gesesen.
    Tron Legacy konnte den Nachteil Disney noch geschickt ausgleichen. JC hatte es mit seinen vielen Gewaltdarstellungen und komplexer Handlungsfäden schon viel schwerer. Einen Kriegsfilm auf so ein Kindernniveau zu ziehen ist auch schon echt schräg. Dabei sind die guten Ansätze (Hintergrundintrige mit den Kuttentypen) nicht richtig ausgespielt worden.
    Nein, ich bin nicht ganz deiner Meinung. Ob der Film nun bei Disney oder einem anderen Studio herausgekommen währe, hätte, so glaube ich, keinen großen Unterschied gemacht. Solche Stoffe (epischere Geschichten) kannst Du heutzutage nicht mehr für Erwachsene allein konzipieren. Da würdest Du niemals grünes Licht bekommen. Ich persönlich bin auch kein all zu großer Fan der kindgerechten Filmpolitik der Studios. Ich würde nur zu gerne die Mischung aus Gladiator und Star Wars sehen wollen. Aber so etwas wird es wohl nicht mehr geben?! Dazu sind die Studios generell viel zu sehr auf Risikovermeidung bedacht. Wie gesagt, diese Politik finde ich nicht richtig aber das darf man JOHN CARTER nicht alleine anlasten.

    Was die Geschichte anbelangt, so darf man aber auch nicht vergessen, dass es ja bei Erfolg des Films zwei Fortsetzungen hätte geben sollen. Deswegen haben die Autoren auch nicht alle Bestandteile der Geschichte aufgelöst. Diese Entwicklung finde ich ebenfalls nicht so gut. Das war schon öfters zu beobachten. Anscheinend wollen die Macher die Geschichte nicht komplett erzählen um noch Munition für die Fortsetzungen zu haben. Aber manche Filme wirken dadurch gehemmt und verspielen so ihr Potenzial. Bei JOHN CARTER ist das teilweise auch so. Aber im Gegensatz zu Filmen wie DER GOLDENE KOMPASS entstand trotzdem noch ein guter Film, der es versteht sehr gut zu unterhalten.

    Ich kann Deine Kritik teilweise nachvollziehen aber ich finde den Film trotzdem klasse. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich Filme generell nicht so analytisch anschauen kann und so auch die "schwächeren Filme" gut finde?

  5. #45
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    AW: John Carter - Zwischen zwei Welten

    Hallo Helge 73,

    der Film ist ja nicht total misslungen, nur halt auch nicht total gelungen. Das einem solche Umsetzungen trotzdem zusagen ich völlig in Ordnung. Ich habe auch den einen oder anderen Film, den ich von der Stimmung her sehr mag, in meiner Sammlung, den anderen nicht geschenkt haben wollen.

    Grundsätzlich sind Großproduktionen im Filmbereich immer ein Risiko, wenn die Story, Drehbuch und die daraus resultierende Dramatugie nicht schon im Vorfeld sehr gut sind. Das sind die Eckpfeiler eines Erfolges. Sicher können Starpower und findige Gestalter von Regie bis Schnitt noch viel richten, aber eine schon im Grunde mittelmäßige Story kann nicht unendlich gemolken werden. Obwohl sehr erfolgreich sind Star Wars 1 und Indy 4 von den Grundlagen sehr schwach. Gerade Star Wars 1 verschenkt so viele Möglichkeiten, das es schon wirklich traurig ist.

    Trotzdem sind immer wieder neue Leute am Start die es können und umsetzen dürfen, siehe Nolan mit Inception und Dark Knight.

    Gladiator/Star wars wird schon noch kommen, denn es gibt noch viel im Fantasybereich zu entdecken und heutzutage ist mit dem Computer alles möglich.

    Wir können gespannt sein.

    Schönen Gruß,
    santenza

  6. #46
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    AW: John Carter - Zwischen zwei Welten

    Zitat Zitat von Datirez Beitrag anzeigen
    Schreib mal wie dir der Film gefallen hat?! Ich bin auf jeden Fall sehr begeistert von dem Film.
    OK, werde ich mal machen. Den Film schau ich mir aber erst morgen oder übermorgen an.

  7. #47
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    AW: John Carter - Zwischen zwei Welten

    Zitat Zitat von santenza Beitrag anzeigen
    Hallo Helge 73,

    der Film ist ja nicht total misslungen, nur halt auch nicht total gelungen. Das einem solche Umsetzungen trotzdem zusagen ich völlig in Ordnung. Ich habe auch den einen oder anderen Film, den ich von der Stimmung her sehr mag, in meiner Sammlung, den anderen nicht geschenkt haben wollen.

    So geht es mir auch. Es gibt Filme die von vielen Fans als auch von den Medien schlecht gemacht werden. Ich hingegen liebe diese Filme. Beim Thema Film kommt es eben nicht nur auf die objektiven Punkte an. Mir ist bei Filmen immer wichtig, dass die mich irgendwie packen. Bei einigen ist es über die geniale Geschichte, bei anderen die Atmosphäre, bei wieder anderen die geniale Optik usw.. JOHN CARTER beeindruckte mich vor allem durch die gelungene Optik. Ich mag einfach optisch opulente Filme.

    Grundsätzlich sind Großproduktionen im Filmbereich immer ein Risiko, wenn die Story, Drehbuch und die daraus resultierende Dramatugie nicht schon im Vorfeld sehr gut sind. Das sind die Eckpfeiler eines Erfolges. Sicher können Starpower und findige Gestalter von Regie bis Schnitt noch viel richten, aber eine schon im Grunde mittelmäßige Story kann nicht unendlich gemolken werden. Obwohl sehr erfolgreich sind Star Wars 1 und Indy 4 von den Grundlagen sehr schwach. Gerade Star Wars 1 verschenkt so viele Möglichkeiten, das es schon wirklich traurig ist.

    Natürlich sind Filme immer ein Risiko. Manche Filme werden auch nur erfolgreich, weil sie eben zur rechten Zeit ins Kino kommen. Den Erfolg kann niemand so recht beeinflussen. Umso schlimmer finde ich es aber, dass die grossen Studios der Meinung sind, dass die mit einer kindlichen Optik bzw. Auslegung der Stoffe punkten können. Das nervt mich bei einigen Filmen mehr, bei anderen weniger. Bei JOHN CARTER hat es mich ehrlich gesagt nicht sonderlich gestört. Genauso wie bei SW1 und INDY4. Die fand ich auch klasse. Wobei ich natürlich die objektiven Kritikpunkte durchs verstehe aber eben für mich nicht sonderlich wichtig erachte.

    Trotzdem sind immer wieder neue Leute am Start die es können und umsetzen dürfen, siehe Nolan mit Inception und Dark Knight.

    Und das ist auch sehr gut so. Ich finde es schade, dass gerade Filme eines solchen Kalibers kaum stattfinden. Eben wegen der kindgerechten Ausrichtung der meissten Blockbuster. Nur sein wir auch mal ehrlich. Ohne den grossenartigen Erfolg von BATMAN BEGINS, zumindest in den USA, währe es Christopher Nolan sicherlich nicht möglich gewesen, die geniale Fortsetzung THE DARK KNIGHT und den nicht minder genialen INCEPTION zu drehen.

    Gladiator/Star wars wird schon noch kommen, denn es gibt noch viel im Fantasybereich zu entdecken und heutzutage ist mit dem Computer alles möglich.

    Das währe sehr schön. Aber ich denke mal nicht das es dazu kommen wird. Denn der Focus der Studios liegt leider auf den unter 30 jährigen Kinogängern. Was ich sehr schade finde. Naja, so lange es Filme gibt die es trotz dieses Jugendwahns vermögen gut zu unterhalten, werde ich mir diese auch ansehen.


    Wir können gespannt sein.

    Schönen Gruß,
    santenza

  8. #48
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    AW: John Carter - Zwischen zwei Welten

    "john carter" hat bei geschätzten 250 mio $ produktionskosten in den usa gerade mal 73 mio $ eingespielt, was zur folge hatte, das der disney-chef zurücktreten musste.
    international lief es mit einnahmen in höhe von 210 mio us-dollar deutlich besser, allerdings immer noch zu wenig um finanziell im grünen bereich zu landen, da circa 50% der eintrittspreise an die kinobesitzer gehen.

    in den 80er jahren konnte man noch filme wie "top gun" für 15 mio produzieren und an den kinokassen mit 376 mio dollar mehr als das 20fache einnehmen. von solchen ergebnissen sind selbst erfolgs-franchises wie "harry potter" oder "twilight" trotz pg13-ratings weit, weit entfernt.

    bei den grossen studios gilt inzwischen die faustregel, dass wenn ein film mehr als 100 mio kostet fürs kino ein pg13-rating pflicht ist. risikominimierung - leider.

    kleineren studios hätte ein flop wie "john carter" finanziell das genick gebrochen. man erinnere sich in diesem zusammenhang an das einstige erfolgsunternehmen "carolco pictures" und deren megadesaster "die piratenbraut". anno 1995 ca. 98 mio produktionskosten und dem gegenüberstehend 10 mio kinoeinspiel in den usa.

    gruss, marcel

  9. #49
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    AW: John Carter - Zwischen zwei Welten

    Zitat Zitat von mr pulp fiction Beitrag anzeigen
    "bei den grossen studios gilt inzwischen die faustregel, dass wenn ein film mehr als 100 mio kostet fürs kino ein pg13-rating pflicht ist. risikominimierung - leider.
    Da scheint dann "Prometheus" eine Ausnahme gewesen zu sein.

  10. #50
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    AW: John Carter - Zwischen zwei Welten

    Also ich finde die 3D-Fassung lohnt auf alle Fälle und finde den Film auch klasse!! Hoffe so sehr das eine Fortsetzung kommt! Stoff mit vielen Möglichkeiten.
    Ich hoffe das die BD Verkäufe sehr gut laufen werden!

  11. #51
    Wechselformat-Hasser
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    AW: John Carter - Zwischen zwei Welten

    Zitat Zitat von Pretender1 Beitrag anzeigen
    Also ich finde die 3D-Fassung lohnt auf alle Fälle und finde den Film auch klasse!! Hoffe so sehr das eine Fortsetzung kommt! Stoff mit vielen Möglichkeiten.
    Ich hoffe das die BD Verkäufe sehr gut laufen werden!
    Das Ding war ein Total-Flop aus Sicht von Disney - da kommt zu 99 % nix mehr...

  12. #52
    Deppenapostroph-Hasser
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    AW: John Carter - Zwischen zwei Welten

    Seitdem Fox die "Narnia"-Sage von Disney übernommen hat (war den Hals-nicht-voll-krieg-Disneyanern nicht ertragreich genug) würde ich eher zu 95% tendieren

  13. #53
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    AW: John Carter - Zwischen zwei Welten

    nur mal so zum vergleich die zahlen für den erfolgreichsten r-rated film des jahres 1990 in den usa, denn der kam interessanterweise aus dem hause "disney". es handelt sich um "Pretty Woman", der bei geschätzten 14 mio produktionskosten in ami-land 178 mio und international 285 mio an den kinokassen einspielte, also das 32fache!

    fazit: wenn hauptdarsteller taylor kitsch demnächst in einer fortsetzung zu sehen ist, dann vermutlich eher in "battleship 2".

  14. #54
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    AW: John Carter - Zwischen zwei Welten

    Zitat Zitat von mr pulp fiction Beitrag anzeigen
    fazit: wenn hauptdarsteller taylor kitsch demnächst in einer fortsetzung zu sehen ist, dann vermutlich eher in "battleship 2".
    Hoffentlich/Wahrscheinlich nicht nachdem der erste Teil ja schon durchaus versenkt wurde() in den amerikanischen Kinos...

  15. #55
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    AW: John Carter - Zwischen zwei Welten

    "the avengers" hat in den usa "battleship" mächtig das wasser abgegraben, deswegen nur die 65 mio dollar einspiel in den staaten. international lief es mit 237 mio deutlich besser. die produktionskosten von 209 mio deckt dies zwar nicht, aber die dvd- und bluray-verkäufe dürften im gegensatz zu "john carter" den film dann doch noch deutlich in die gewinnzone bringen.

  16. #56
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    AW: John Carter - Zwischen zwei Welten

    So Leute nun muss ich doch noch meinen Senf zum Film abgeben:

    "John Carter of Mars" ist im wahrsten Sinne Sci-Fi Abenteuerkino der alten Schule. Der Verlauf der Story ist absolut klassisch gehalten und verhindert damit eigentlich jegliche Überraschungen im Plot. Da man dies eigentlich bei fast jeder Großproduktion jenseits der 150 Millionen Dollar Marke hinnehmen muss, sollten wenigstens Effekte und Actionszenen etwas die Einzigkartigkeit hervorheben. Und genau hier enttäuscht mich John Carter leider auf ganzer Linie. Wie gesagt an der klassischen Story hätte ich nichts auszusetzen, aber wenn man eigentlich jede größere Actionsequenz in den sprichwörtlichen Marssand setzt, dann bleibt am Ende wirklich nur gehobene Mittelmäßigkeit übrig. Und das ist für eine Produktion dieser Größenordnung eindeutig zuwenig.

    Stanton schafft es meiner Meinung nach nicht der Action das gewisse Etwas zu verleihen um den Zusschauer, also mich, emotional zu packen. Dies fängt schon an das man in der Tat vieles aus anderen Filmen zu kennen scheint hier nur einige Beispiele: die Sprünge von "Hulk", Arenakampf aus "Star Wars". Die ähnlichen Elemente würden mir auch hier nicht soviel ausmachen wenn man das Ganze originell umgesetzt hätte, aber alles bleibt eben wie die Story komplett vorhersehbar. Somit ist das Urteil gerechtfertigt, dass dies andere schon viel besser zuwege gebracht haben. Was mir aber völlig unverständlich ist, dass sämtliche Actioneffekte sehr billig rüberkommen, z.b. diese ominöse Strahlenwaffe. Sieht furchtbar aus und hat null "Impact". Daneben gibt es dann noch gefakte Gewehreinschüsse zu bewundern. Der endgültige Todestoß kommt dann durch das abrupte Ende vieler Actionszenen. Wenn man als Zuschauer meint jetzt geht es endlich los, ist auch schon wieder alles vorbei. Es gibt für mich trotz großer Armeeaufmärsche keine einzige einprägsame epische Actionszene. Das ist einfach schlecht! Stanton geht sogar soweit, dass er bewusst oder durch andere Einflüsse packende Zweikämpfe vermeidet, denn nur so kann ich mir das "Abhaken" wichtiger Gegner von John Carter erklären, z.B. am Ende des Arenafights, Kampf gegen Sartana. Das ist ebenfalls einfach nur schlecht!

    Was sich mir eingeprägt hat waren die schönen Landschaftsaufnahmen mitsamt den Änderungen für eine Marsatmosphäre im Sinne von John Carter. Daneben waren einige Kulissen toll und die ganzen Kreaturen. Hier sahen auch die Effekte dann mal nicht so sehr billig aus. Und ich war froh das dieser Woola eigentlich ganz knuddelig war und keine Nervensäge.

    Bleibt am Ende zu sagen, dass Fans des Genres einen Blick riskieren können, aber bitte nur ohne etwas innovatives zu erwarten. Die Geschichte ist absolut vernachlässigbar (verständlich wenn man deren Ursprung kennt) und der Rest bietet wenigstens etwas für's Auge. Den cineastischen Kick, den man bei ähnlichen Großproduktionen wie z.B. "Herr der Ringe" erleben kann sucht man aber hier vergebens, deswegen gebe ich: 5/10.

    P.S.: Mir ist absolut schleiherhaft wie man für sowas 250 Millionen Euro ausgeben kann, zumal hier nur die zweite Reihe Hollywoods mitspielt. Das mit dem Ergebnis einige Bosse ziemlich unzufrieden waren/noch sind, kann ich irgendwo verstehen. Absolutes Mittelmaß für mich und wegen mir bedarf es auch keiner Fortsetzung mehr.

  17. #57
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    AW: John Carter - Zwischen zwei Welten

    Zitat Zitat von mr pulp fiction Beitrag anzeigen
    "the avengers" hat in den usa "battleship" mächtig das wasser abgegraben, deswegen nur die 65 mio dollar einspiel in den staaten. international lief es mit 237 mio deutlich besser. die produktionskosten von 209 mio deckt dies zwar nicht, aber die dvd- und bluray-verkäufe dürften im gegensatz zu "john carter" den film dann doch noch deutlich in die gewinnzone bringen.
    Nein, sondern weil der Streifen *** war.

  18. #58
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    AW: John Carter - Zwischen zwei Welten

    @executor:

    sicher nicht "beschissener" als die "transformers"-franchise (vor allem ohne nervige teenie- darsteller für die "clerasil"-zielgruppe, die wenn sie das falsche chromosomenpaar haben auch noch filmischen dünnschiss wie "twilight" zum welterfolg machen). mir sind "battleship" und "john carter" jedenfalls 1000mal lieber als die 100ste superhelden-comic-verfilmung.

    erfolg oder misserfolg an den kinokassen lässt nicht automatisch ein urteil über den unterhaltungswert eines films zu. falls doch muss das der grund sein, warum die menschen 1982 lieber "E.T." als "Blade Runner" in den lichtspielhäusern sehen wollten, sodass der Ridley-Scott-Film übelst gefloppt ist.

    gruss, marcel
    Geändert von mr pulp fiction (06.08.12 um 14:14:45 Uhr)

  19. #59
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    AW: John Carter - Zwischen zwei Welten

    Zitat Zitat von mr pulp fiction Beitrag anzeigen
    @executor:

    sicher nicht "beschissener" als die "transformers"-franchise (vor allem ohne nervige teenie- darsteller für die "clerasil"-zielgruppe, die wenn sie das falsche chromosomenpaar haben auch noch filmischen dünnschiss wie "twilight" zum welterfolg machen). mir sind "battleship" und "john carter" jedenfalls 1000mal lieber als die 100ste superhelden-comic-verfilmung.

    erfolg oder misserfolg an den kinokassen lässt nicht automatisch ein urteil über den unterhaltungswert eines films zu. falls doch muss das der grund sein, warum die menschen 1982 lieber "E.T." als "Blade Runner" in den lichtspielhäusern sehen wollten, sodass der Ridley-Scott-Film übelst gefloppt ist.

    gruss, marcel

    Ja, wie kann es sein das ein kinderfilm von steven speilberg erfolgreicher ist als ein r-rated sci-fi-filmnoir, über den heute noch gestritten wird, was da genau vor sich geht.

  20. #60
    Is' klar ...
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    AW: John Carter - Zwischen zwei Welten

    Einige wissen wohl echt nicht, was sie denn wollen . Einerseits beschweren wir uns immer über die ganzen Big-Budget-Filme. Wie sie immer hohler werden und oft einfach nur eine WTF-Szene oder Actionszene an die nächste reihen. Dann kommt John Carter daher, der es in vielerlei anders macht und einige haben immer noch was zu kacken .

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