Cinefacts

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  1. #61
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    AW: Batman [Reboot] geplant

    Zitat Zitat von BlackCatHunter Beitrag anzeigen
    Es gibt doch mehr als genug Beispiele in der umfangreichen Filmgeschichte, die belegen, daß man auch mit einer weiblichen, sexy Figur schauspielern kann.
    Hihihi, mit so einer Antwort habe ich gerechnet Ich habe auch nie angezweifelt, dass auch Frauen, die von der Natur etwas großzügiger "beschenkt" wurden, schauspielern können.

    Es ist aber imho sehr wahrscheinlich, dass du als langjähriger Comicleser in deinem Bild von Catwoman (und wahrscheinlich auch allen anderen weiblichen Heldinnen/Schurkinnen) nicht unerheblich von den generell meist recht großzügig ausgestatteten Darstellungen der Damen in den eigentlich durch die Bank weg von Männern gezeichneten und von Männern gelesenen Comics geprägt wurdest. Comics sind nun mal (ähnlich wie Pornos) primär ein Produkt von Männern für Männer, d. h. es wird da naturgemäß dann auch wesentlich stärker auf eine möglichst "ansprechende" Gestaltung der weiblichen Charaktere geachtet als bei den männlichen Figuren. Wetten, dass bei Comics von homosexuellen Zeichnern/Autoren für anderen Homosexuelle die männlichen Figuren durch die Bank weg entweder voll die bis in die Haarwurzeln durchtrainierten Adonisse oder aber schlanke, sehnige Jüngelchen, die hart an der Grenze zur Minderjährigkeit langschrammen, wären ??

    Es stimmt schon, Catwoman soll (neben ihrer Darstellung als clevere, verschlagene Diebin) auch eine femme fatale sein und dazu gehört auch schon eine möglichst weibliche Statur, aber imho jetzt nicht zwangsläufig "dicken Titten". Ich denke, ein gut in Szene gesetztes B- oder C-Cup plus eine betont laszive Attitüde reichen da völlig aus. Aber, ich weiß ja, dass du, was Comicverfilmungen angeht, eisern an deinem Tittenfetisch festhälst, darum ... wem erzähle ich das eigentlich ?? Ich schätze, dieselbe Diskussion würden wir hier führen, wenn es um eine "Wonder Woman"-Verfilmung oder um die Darstellung der von dir geschätzten Black Cat in einem der nächsten Spider-Man Filme gehen würde.
    Geändert von Minotaurus (02.08.12 um 21:07:06 Uhr)

  2. #62
    Ryuk
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    AW: Batman [Reboot] geplant

    Dank Dark Knight Rises wird Black Cat beim Spinnchen sowieso erstmal vom Tisch sein. Genau, wie Killer Croc dank Amazing Spider-Man im nächsten Batman sicher nicht auftreten wird.

  3. #63
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    AW: Batman [Reboot] geplant

    Zitat Zitat von Minotaurus Beitrag anzeigen
    Hihihi, mit so einer Antwort habe ich gerechnet Ich habe auch nie angezweifelt, dass auch Frauen, die von der Natur etwas großzügiger "beschenkt" wurden, schauspielern können.

    Es ist aber imho sehr wahrscheinlich, dass du als langjähriger Comicleser in deinem Bild von Catwoman (und wahrscheinlich auch allen anderen weiblichen Heldinnen/Schurkinnen) nicht unerheblich von den generell meist recht großzügig ausgestatteten Darstellungen der Damen in den eigentlich durch die Bank weg von Männern gezeichneten und von Männern gelesenen Comics geprägt wurdest. Comics sind nun mal (ähnlich wie Pornos) primär ein Produkt von Männern für Männer, d. h. es wird da naturgemäß dann auch wesentlich stärker auf eine möglichst "ansprechende" Gestaltung der weiblichen Charaktere geachtet als bei den männlichen Figuren. Wetten, dass bei Comics von homosexuellen Zeichnern/Autoren für anderen Homosexuelle die männlichen Figuren durch die Bank weg entweder voll die bis in die Haarwurzeln durchtrainierten Adonisse oder aber schlanke, sehnige Jüngelchen, die hart an der Grenze zur Minderjährigkeit langschrammen, wären ??

    Es stimmt schon, Catwoman soll (neben ihrer Darstellung als clevere, verschlagene Diebin) auch eine femme fatale sein und dazu gehört auch schon eine möglichst weibliche Statur, aber imho jetzt nicht zwangsläufig "dicken Titten". Ich denke, ein gut in Szene gesetztes B- oder C-Cup plus eine betont laszive Attitüde reichen da völlig aus. Aber, ich weiß ja, dass du, was Comicverfilmungen angeht, eisern an deinem Tittenfetisch festhälst, darum ... wem erzähle ich das eigentlich ?? Ich schätze, dieselbe Diskussion würden wir hier führen, wenn es um eine "Wonder Woman"-Verfilmung oder um die Darstellung der von dir geschätzten Black Cat in einem der nächsten Spider-Man Filme gehen würde.
    Nicht falsch verstehen: Ich rede auch nicht von gewaltigen Glocken. Das sollte vielleicht auch klargestellt werden. Es sollte einfach nur "passen". Wenn da ein Brett in der Gegend herumturnt, welches der Vorlage in absolut keinster Weise entpricht, dann ist das einfach nur entäuschend und nimmt mir in gewissem Rahmen den Spaß an der Freude.
    Das Zeichnungen und Realität immer voneinander abweichen ist glasklar, Proportionen werden in bestimmten Idealformen, ähnlich wie bei den muskelbepackten männlichen gegenstücken überlebensgroß dargestellt - davon leben die Charaktere in den Heften. Als jemand, der bestimmte Charaktere einfach gerne mag, egal ob männlich oder weiblich ist eine Erwartungshaltung von wegen "Ja, die Richtung ist gut getroffen worden" ja wohl nicht so verkehrt. Außerdem muß die Actrice nun mal auch das "Gefühl" des Charakters transportieren können - das haut auch öfters eher schlecht als recht hin. Aber manchmal klappt es auch. Von daher: "Nichts ist unmöglich."

    Beim Casting einer Black Cat schwant mir sowieso Böses. Das sie in einem der nächsten Spinnenmannen-Teilen auftauchen wird, ist eigentlich ziemlich sicher. Nur in welcher (wohl eher angepassten) Form...? Abwarten.

    Was Wonder Woman angeht, hätte es für mich vor ein paar Jahren eine optimale Besetzung gegeben - Jill Wagner, die die zweite Geige in der Blade-Serie gespielt hat. Die wäre toll gewesen (und war sogar damals im Gespräch) - athletisch und dennoch weiblich, markantes Gesicht, und acten konnte die auch noch...
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  4. #64
    Ryuk
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    AW: Batman [Reboot] geplant

    Zitat Zitat von BlackCatHunter Beitrag anzeigen
    Beim Casting einer Black Cat schwant mir sowieso Böses. Das sie in einem der nächsten Spinnenmannen-Teilen auftauchen wird, ist eigentlich ziemlich sicher. Nur in welcher (wohl eher angepassten) Form...? Abwarten.
    Wenn sie nicht scharf drauf sind, unterstellt zu bekommen, dass sie bei Batman klauen, dann muss die einfach vom Tisch fallen. Obwohl, wenn die Stacy tatsächlich schon im zweiten vom ollen Kobold runtergeworfen wird,dann kann es denen ja echt egal sein. Du brauchst aber definitiv nicht auf ne geile schnalle zu hoffen.

    Bei Spider-Man versucht man ja noch immer, irgendeinen Vorbild-Kram abzuziehen. Wäre das nicht, hätte Parker den Flash nicht beim Basketball gedemütigt (und seine Identität aufs Spiel gesetzt), sondern wäre ihm eines Nachts aufgelauert, hätte ihn KO gehauen, ihn irgendwo in ein Kaff New Yorks hingeschleppt, ihn ausgezogen und mit den Sachen abgehauen, um sie zu verbrennen. Wäre sicherlich ziemlich erniedrigend geworden, morgens Nackt durch die Gegend zu rennen.

  5. #65
    Schlangenagent
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    AW: Batman [Reboot] geplant

    2016 kommt ein neuer Batmanfilm, falls es stimmt. http://www.joblo.com/movie-news/not-...eaters-in-2016

  6. #66
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    AW: Batman [Reboot] geplant

    4 Jahre sind eine lange Zeit. Ist also viel zu früh, um heute schon über ungelegte Eier zu diskutieren.

    Dieser Könnte-Müßte-Sollte-Wäredoch-Hättegern-Schwachsinnsthread war sowieso ein Fall fürs Fun Total, der hatte sich schon nicht grundlos in der anfänglichen Art und Weise entwickelt.

  7. #67
    Tyrannosaurus Rex
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    AW: Batman [Reboot] geplant

    Ein neuer Batman-Film kann gerne kommen, allerdings wird der es schwer haben die Größe von Nolans Filmen zu erreichen. Ein weiteres großes Problem dürfte sein, das er so kurz nach der gerade erst beendeten modernen "Batman"-Trilogie erscheint. Selbst wenn man in eine komplett andere Richtung geht, frage ich mich ob das Interesse bei Release noch so groß sein wird. Ein Erfolg wird er vielleicht, aber Nolans Filme haben eine so große Fangemeinde und haben den Kreis jetzt erst mal geschlossen. Ich fand auch, auch wenn ich den Film recht gelungen fand, das der neue Spider-Man-Film recht uninteressant für das Publikum war. Bei Raimis großartiger Trilogie verließ man immer das Kino und unterhielt sich über den gerade gesehenen Film. Der Spinnen-Mann Reboot kam jetzt so schnell und hat mich eher Schulterzuckend zurückgelassen. Unterhaltsam war er, aber rücklickend blieb der "Wow!"-Effekt den ich bei jedem Film der Raimi-Trilogie hatte aus. Man muss sich also beim neuen "Batman"-Film schon etwas verdammt gutes aussdenken um noch mal was zu reißen! Ich bin auch hier der Meinung, genau wie ein Spider-Man 4 besser gewesen wäre, wäre auch ein vierter Teil der nolan'schen "Dark Knight"-Reihe die bessere Wahl.

  8. #68
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    AW: Batman [Reboot] geplant

    executor imminent in 10... 9... 8... 7...

  9. #69
    Tyrannosaurus Rex
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    AW: Batman [Reboot] geplant

    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    executor imminent in 10... 9... 8... 7...
    Ich wollte auch schon einen Countdown an meinen Beitrag anbringen, aber die Funktion gibt es leider noch nicht.

  10. #70
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    AW: Batman [Reboot] geplant

    Zitat Zitat von Tyrannosaurus Rex Beitrag anzeigen
    Ein neuer Batman-Film kann gerne kommen, allerdings wird der es schwer haben die Größe von Nolans Filmen zu erreichen.
    Ach Alter, drüben im "Dark Knight Rises"-Thread werden immer noch regelmäßig "Ich bin doch etwas/maßlos enttäuscht vom Abschluss der Trilogie"-Postings veröffentlicht, das Pacing und dicke Logikfehler des Filmes analysiert, "Batman Begins" als ganz gut, aber nicht überragend bewertet und du kommst hier fanboymäßig mit der "Größe der Nolan-Filme" an . Ist okay, wenn das deine persönliche Meinung zu den Filmen ist, aber Nolan ist bei aller Liebe nun wahrlich nicht der Regiegott, als den ihn viele gerne sehen wollen und ich persönlich bin heilfroh, dass nun endlich mal mit seinem pseudo-realistischen, das "Batman"-Universum imho viel zu sehr limitierenden Konzept Schluss ist und der Weg wieder frei ist für eine neue Interpretation des Dunklen Rächers.

    Zitat Zitat von Tyrannosaurus Rex Beitrag anzeigen
    Selbst wenn man in eine komplett andere Richtung geht, frage ich mich ob das Interesse bei Release noch so groß sein wird. Ein Erfolg wird er vielleicht, aber Nolans Filme haben eine so große Fangemeinde und haben den Kreis jetzt erst mal geschlossen.
    Es sind jetzt erstmal 4 Jahre Zeit (vorausgesetzt, die von viper007 angeführte Quelle stimmt), damit sich die Eindrücke bezüglich Nolans Trilogie setzen können und sich die Autoren/Regisseure eine neue Herangehensweise an Batman überlegen können. Ist also nun nicht so, dass man da jetzt "völlig überstürzt" einen neuen Film aus der Taufe heben will . Aber nee, ist klar, nach Nolans brilliantem Batman-Konzept KANN ja nun eigentlich nichts mehr kommen, da er ja quasi die neuen Maßstäbe festgelegt hat, wie Batman als Comicfigur nur funktionieren kann. Alter, es gibt IMMER NOCH zig Leute, die Burtons Batman-Filme in vielerlei Hinsicht für besser halten als Nolans. Es gibt derzeit 'ne Reihe guter Regisseure da draußen wie Joss Whedon, Bryan Singer oder Matthew Vaughn, bei denen ich gespannt wäre, wie die Batman interpretieren würden. Auch, wenn es für dich vielleicht derzeit unvorstellbar sein mag: Es gibt noch ein Leben nach Nolans Batman .

    Zitat Zitat von Tyrannosaurus Rex Beitrag anzeigen
    Ich bin auch hier der Meinung, genau wie ein Spider-Man 4 besser gewesen wäre, wäre auch ein vierter Teil der nolan'schen "Dark Knight"-Reihe die bessere Wahl.
    Das ist - wie alles im Leben - Ansichtssache. Ein "Spider-Man 4" mit Raimi war nicht möglich, da Raimi zuviel Geld dafür haben wollte (mal abgesehen davon, dass es auch da wieder viele Leute gab, denen Raimis Spider-Man a) zu bunt und problemorientiert und b) Tobey Maguires/Kirsten Dunsts Darstellung der Charaktere in den Filmen zu weinerlich war).

  11. #71
    Ryuk
    Gast

    AW: Batman [Reboot] geplant

    Ich denke nach wie vor, dass Amazing Spider-Man deswegen unter den Erwartungen blieb, weil die meisten einfach keinen bock hatten, jetzt schon nochmal zu sehen, wie aus dem Versager ein Held wird. Wobei, man liest ja mittlerweile ständig, dass für viele Maguire PLÖTZLICH der einzig wahre Spider-Man ist und das viele wieder die heile Welt von Raimi zurück wollen, weil Spider-Man ja aus irgendeinem Grund nicht düster sein darf, sondern gefälligst bunt und witzig sein soll.

    Und zu Spider-Man 4 ist es deswegen nicht gekommen, weil Raimi und Sony sich nicht über den Gegner einigen konnten und das schon beim dritten für Probleme gesorgt hat. Deswegen haben sie sich ihm entledigt und den Rest der Bande gleich hinterher geschoben. Ich heule dem Raimi auch echt nicht hinterher. Denn dafür, dass er immer gesagt hat, was für ein großer Fan der Figur er doch ist, merkt man gerade heutzutage doch kaum was von.

  12. #72
    Showdownfetischist
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    AW: Batman [Reboot] geplant

    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    executor imminent in 10... 9... 8... 7...
    ...11...12....13...14....

    Ich rege mich dann doch lieber über gelegte Eier auf, thank you very much. Und zu Rexys fantastischer Fabuliererei hat der Minotaurus ohnehin alles Nötige gesagt. In vier Jahren sieht die Welt schon ganz anders aus. Wer weiß, ob wir dann alle überhaupt noch leben...

  13. #73
    Tyrannosaurus Rex
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    AW: Batman [Reboot] geplant

    Zitat Zitat von Minotaurus Beitrag anzeigen
    und du kommst hier fanboymäßig mit der "Größe der Nolan-Filme" an . Ist okay, wenn das deine persönliche Meinung zu den Filmen ist, aber Nolan ist bei aller Liebe nun wahrlich nicht der Regiegott, als den ihn viele gerne sehen wollen und ich persönlich bin heilfroh, dass nun endlich mal mit seinem pseudo-realistischen, das "Batman"-Universum imho viel zu sehr limitierenden Konzept Schluss ist und der Weg wieder frei ist für eine neue Interpretation des Dunklen Rächers.
    Vielleicht klang es fanboymäßig, aber ein Fanboy bin ich nicht. Ich finde Christopher Nolans Filme zwar cool, aber als Fan würde ich mich nicht bezeichnen. Deswegen schrieb ich auch die "Größe" der Nolan-Filme und nicht deren Qualität. Das Nolans Batman-Trilogie vom popkulturellen Umfang her gewaltig ist, ist keine Sache der persönlichen Ansicht, sondern eine handfeste Tatsache. Ganz gleich ob man die Filme mag oder nicht.

    Zitat Zitat von Minotaurus Beitrag anzeigen
    Aber nee, ist klar, nach Nolans brilliantem Batman-Konzept KANN ja nun eigentlich nichts mehr kommen, da er ja quasi die neuen Maßstäbe festgelegt hat, wie Batman als Comicfigur nur funktionieren kann. Alter, es gibt IMMER NOCH zig Leute, die Burtons Batman-Filme in vielerlei Hinsicht für besser halten als Nolans. Es gibt derzeit 'ne Reihe guter Regisseure da draußen wie Joss Whedon, Bryan Singer oder Matthew Vaughn, bei denen ich gespannt wäre, wie die Batman interpretieren würden. Auch, wenn es für dich vielleicht derzeit unvorstellbar sein mag: Es gibt noch ein Leben nach Nolans Batman .
    Das es immer noch Leute da draußen gibt die Interesse an einer neuen Verfilmung (die anders ausgelegt sein wird) haben werden, habe ich nie bestritten. Aber da Nolans Trilogie eben einen solchen Umfang hat, wird es schwer sein deren Fans wieder ins Kino zu locken, wenn die neue Verfilmung ganz anders ausfällt. Aber das ist auch nur eine Vermutung, da man absolut nichts über den neuen Film weiß.

    Zitat Zitat von Minotaurus Beitrag anzeigen
    Das ist - wie alles im Leben - Ansichtssache. Ein "Spider-Man 4" mit Raimi war nicht möglich, da Raimi zuviel Geld dafür haben wollte (mal abgesehen davon, dass es auch da wieder viele Leute gab, denen Raimis Spider-Man a) zu bunt und problemorientiert und b) Tobey Maguires/Kirsten Dunsts Darstellung der Charaktere in den Filmen zu weinerlich war).
    Jepp, Ansichtssache. Dafür hatte der neue Spidey einige Sachen die mir nicht sonderlich gefallen haben. Ein recht lahmer Bösewicht ohne wirklichen Plan, und ich konnte nicht wirklich etwas mit den neuen Schauspielern anfangen.

  14. #74
    Showdownfetischist
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    AW: Batman [Reboot] geplant

    Zitat Zitat von Tyrannosaurus Rex Beitrag anzeigen
    Das Nolans Batman-Trilogie vom popkulturellen Umfang her gewaltig ist, ist keine Sache der persönlichen Ansicht, sondern eine handfeste Tatsache. Ganz gleich ob man die Filme mag oder nicht.
    Dem ist so, keine Frage.
    Aber gab es bislang irgend einen Batman-Film, bei dem das nicht der Fall war?
    Selbst die Bat-Nippel aus dem "campy as fuck" Teil 4 sind "vom popkulturellen Umfang her gewaltig", wobei eben durch Nolan vor allem die realistische Optik zum Zuge kam, was gerade auch im Bezug auf das Aussehen des Batkostüms in den Comics gerne verarbeitet wird, um diese "echter" aussehen zu lassen.

    Zitat Zitat von Tyrannosaurus Rex Beitrag anzeigen
    Vielleicht klang es fanboymäßig, aber ein Fanboy bin ich nicht. Ich finde Christopher Nolans Filme zwar cool, aber als Fan würde ich mich nicht bezeichnen. Deswegen schrieb ich auch die "Größe" der Nolan-Filme und nicht deren Qualität.
    Und "die Größe" zu erreichen, ist nämlich eigentlich gar nicht mal so schwer. "Batman" ist und bleibt eben eine Marke für sich und wenn jetzt erst einmal für vier Jahre das Filmfranchise ruht, wird sicherlich auch die nächste Inkarnation etwas finden, was man bei Marketing in den Vordergrund stellen kann (wie das gelbe Bat-Logo bei Burtons Erstling, oder eben die naturalistischere Prämisse bei Nolans Filmen), oder eher unfreiwillig in den Vordergrund gestellt wird. (Bat-Nippel und ... hatte "Batman Forever" eigentlich dahingehend irgendwas? Neon? Das jetzt mal als Frage an alle gerichtet...)

    Klar, die Nolan-Filme funktionieren für sich genommen doll und hatten Erfolg (durch die eine oder andere Sache wie den Hype um Ledger noch mehr, etc.), aber der Punkt, aber es war eben auch "Batman". Eben jetzt "diese Größe" zu erreichen dürfte halt nicht schwer sein.
    Das Budget wird ohnehin groß sein, Cast & Crew bei solch einem Prestige-Projekt eh und die Werbetrommel wird auch satt gerührt. Wenn dann nicht so viel schief geht, gibt es wieder drei bis vier Filme in der Serie und voila, "Größe".

  15. #75
    Ryuk
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    AW: Batman [Reboot] geplant

    @executor:

    Du glaubst wirklich, die Nolans sind wegen Batman so erfolgreich? Man liest doch oft eher Sätze von der Marke "Christopher Nolan ist ein Genie!" und "Heath Ledger als Joker war so umwerfend!". Gerade wenn es um Dark Knight geht, wird irgendwie nur über den Joker geredet. Der Rest, der ja deutlich wichtiger darin ist, bekommt oft überhaupt keine Beachtung geschenkt.

  16. #76
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    AW: Batman [Reboot] geplant

    Warum Nolans Batman nicht weiter führen?
    Es gibt genug Möglichkeiten alte Feinde so einzuführen das sie nicht abgedreht rüber kommen wie in den bunten Schumacher Filmen!
    Ganz ehrlich sollte sich Batman dorthin wieder zurück entwickeln ist die Serie ein für alle mal tot!
    Das muss ich nicht mehr haben!
    Nolan hat den besten Batman von allen geschaffen wobei der erste Burton Batman auch nicht schlecht war (Michael Keaton war ein ausgezeichneter Batman).
    Aber alles andere Kilmer ,Clooney kann man in der Pfeife rauchen. (Das will ich nicht mehr haben...dann lieber die Serie ganz sterben lassen!)

    Und Heath Ledger ist in meinen Augen nicht der beste Joker!
    Jack Nicholson hat ihn auch gut verkörpert und in meinen Augen ist er auch der bessere Schauspieler. Um
    Heath Ledger wird doch ein regelrechter Totenkult veranstaltet! (So gut sind seine Filme nun auch wieder nicht gewesen)
    Geändert von Dark Star (03.08.12 um 16:31:48 Uhr)

  17. #77
    Tyrannosaurus Rex
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    AW: Batman [Reboot] geplant

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Und "die Größe" zu erreichen, ist nämlich eigentlich gar nicht mal so schwer. "Batman" ist und bleibt eben eine Marke für sich und wenn jetzt erst einmal für vier Jahre das Filmfranchise ruht, wird sicherlich auch die nächste Inkarnation etwas finden, was man bei Marketing in den Vordergrund stellen kann (wie das gelbe Bat-Logo bei Burtons Erstling, oder eben die naturalistischere Prämisse bei Nolans Filmen), oder eher unfreiwillig in den Vordergrund gestellt wird. (Bat-Nippel und ... hatte "Batman Forever" eigentlich dahingehend irgendwas? Neon? Das jetzt mal als Frage an alle gerichtet...)
    Klaro, die Marke Batman will ich gar nicht mal in Frage stellen. Wenn ich so durch die Stadt laufe sehe ich viele die das gelb-schwarze Batman-Logo auf ihrem T-Shirt tragen, und bei den Meisten würde ich sogar darauf wetten das sie sich nicht auch nur im geringsten jemals mit dem Thema Batman (sowohl die Filme als auch die Comics) auseinandergesetzt haben. Daher, die Marke Batman u.a. als trendiges Gimmick ist unumstößlich. Jedoch ist es immer so eine Sache. 4 Jahre erscheinen recht lang, andererseits auch wieder nicht. Ich empfand die 5 Jahre Ruhepause von Spider-Man seit Teil 3 (2007) schon arg kurz und plötzlich für einen Reboot.

    Zitat Zitat von executor Beitrag anzeigen
    Klar, die Nolan-Filme funktionieren für sich genommen doll und hatten Erfolg (durch die eine oder andere Sache wie den Hype um Ledger noch mehr, etc.), aber der Punkt, aber es war eben auch "Batman". Eben jetzt "diese Größe" zu erreichen dürfte halt nicht schwer sein.
    Das Budget wird ohnehin groß sein, Cast & Crew bei solch einem Prestige-Projekt eh und die Werbetrommel wird auch satt gerührt. Wenn dann nicht so viel schief geht, gibt es wieder drei bis vier Filme in der Serie und voila, "Größe".
    Die Frage ist nur, wird man es noch mal so hinbekommen das man eine Trilogie oder mehr erreichen könnte? Ich weiß jetzt gar nicht, ist eigentlich ein 2. Teil von The Amazing Spider-Man geplant? Das letzte was ich hörte war das es noch recht unsicher sei weil der Film hinter seinen Erwartungen bleibt. Genug eingespielt hat er auf jeden Fall für einen Teil 2. Ich ziehe immer den neuen Spider-Man heran, weil es vom Schema her (Trilogie, 5 Jahre Pause, Reboot) sehr ähnlich erscheint. Ich sage nicht das man keinen neuen Film machen darf, oder das man um die Nolan-Filme zu toppen mit einer Trilogie langen muss. Ich frage mich nur, ob ein neuer Film dann so gefragt sein wird das er auch Aussichten auf ein neues Franchise hat. Von der Art und Weise her liegen zwischen den alten und neuen Batman-Filmen ja Welten! Ein neues Franchise würde ich auch in eine komplett andere Richtung lenken, und zwar in allen Belangen. Beim neuen Spidey war es so, das der Film relativ gleich zu seinem Raimi-Vorgänger daher kam, aber im dramaturgischen Sinne einen anderen Ton anschlug. Daher, wenn ein neue Batman-Film kommt (und bitte NICHT von Joss "Kaboom-Kaboom!" Whedon) dann bitte etwas komplett Neues!

  18. #78
    Ryuk
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    AW: Batman [Reboot] geplant

    Zitat Zitat von Tyrannosaurus Rex Beitrag anzeigen
    Ich empfand die 5 Jahre Ruhepause von Spider-Man seit Teil 3 (2007) schon arg kurz und plötzlich für einen Reboot.
    Kein Vergleich zu Bond!

    -Übergang Connery zu Lazenby = 1969 (2 Jahre, nachdem ersterer fünfmal von 62-67 Bond verkörperte)
    -Übergang Lazenby zu Connery = 1971
    -Übergang Connery zu Moore = 1973
    -Übergang Moore zu Dalton = 1987 (obwohl ersterer über zehn Jahre dabei war und sein letzter gerade mal zwei Jahre zurücklag)
    -Übergang Dalton zu Brosnan = 1995 (gerade mal ein Jahr mehr als bei Spider-Man später)
    -Übergang Brosnan zu Craig = 2006 (ein Jahr weniger als bei Spider-Man)

    Bei Bond ist das schon so lange Tradition, wieso tun sich viele dagegen gerade bei den Comichelden so schwer, andere Besetzungen zu akzeptieren? Auch die Schauspieler werden jetzt nicht den Rest ihrer Karriere daran hängen. Ein Bale hat neben den Batmans in der Zeit auch anderes wie Yuma, Terminator und Fighter gemacht, während Caine auch bei anderen Nolans (Prestige, Inception) mitmachte und schon lange davor im Geschäft war.

  19. #79
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    AW: Batman [Reboot] geplant

    Zitat Zitat von Tyrannosaurus Rex Beitrag anzeigen
    Ich frage mich nur, ob ein neuer Film dann so gefragt sein wird das er auch Aussichten auf ein neues Franchise hat.
    Das ist doch erstmal vollkommen unerheblich. WB wird nach gegebener Zeit auf jeden Fall wieder einen Versuch starten. Wenn's funktioniert, wird's wahrscheinlich erneut mehrere Teile geben und funktioniert's nicht, so war es ein Versuch und man weiss, in welche Richtung man sich wohl nicht mehr zu entwickeln braucht. Dann wird's eben etwas später anders gemacht.
    Batman wird, imO, auf jeden Fall noch für sehr lange Zeit immer wieder aus der Versenkung auftauchen. Quasi wie der Phönix. Altbekanntes in neuem Gewand.

  20. #80
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    AW: Batman [Reboot] geplant

    Zitat Zitat von Dark Star Beitrag anzeigen
    Und Heath Ledger ist in meinen Augen nicht der beste Joker!
    Jack Nicholson hat ihn auch gut verkörpert und in meinen Augen ist er auch der bessere Schauspieler. Um
    Heath Ledger wird doch ein regelrechter Totenkult veranstaltet! (So gut sind seine Filme nun auch wieder nicht gewesen)
    Ich weiß nicht, so sehr ich die Burton Filme auch vom Flair her mochte (und in der Tat, Michael Keaton war ein großartiger Batman, hätte ich bei so einem eher normalgebauten, sonst eher auf Komödien abonnierten Schauspieler wie ihm NIE erwartet) und so ambivalent mein Verhältnis auch sonst zu den Nolan-Batmans sein mag, aber hier fand ich echt, dass Heath Ledger als Joker die Rolle besser verkörpert hat.

    Dass Jack Nicholson ein guter Schauspieler ist und die Rolle für damalige Verhältnisse verdammt gut umgesetzt hat, daran besteht kein Zweifel. Aber retrospektiv betrachtet war mir Nicholson a) für die Rolle des Jokers etwas zu kräftig gebaut (Joker ist in den Comics ja eher groß und schlaksig) und b) trotz aller Gefährlichkeit etwas zu albern. Der Hand-Elektroschocker, die ausziehbare Pistole, die säuregefüllte Knopflochblume, die Brille beim Kampf auf dem Kirchdach, die Boxhandschuh-Waffe in seinem Versteck, das war alles trotz aller tödlichen Intention dahinter imho noch etwas zu slapstick-/screwballkomödienmäßig angelegt. Klar, die Figur hat nicht umsonst den Beinamen "The Clown Prince of Crime", aber für mich hatte Nicholsons Performance noch etwas zu viel von der Campiness und Albernheit der 60er Jahre Batman-Serie. Irgendwie blieb da trotz aller intendierten Bedrohlichkeit für mich IMMER so ein Rest von "Ach, das ist doch nur der gute alte Onkel Jack, der macht doch nur Spaß!"

    Heath Ledgers Charakter empfand ich dagegen durchgehend als richtig bedrohlich und kaum einschätzbar. Fand's auch - TROTZ meiner generellen Abneigung gegen Nolans Realismus-Konzept - filmisch sehr gut und auch gruselig gelöst, wie Joker zu seinem "breiten Grinsen" gekommen ist. Okay, Jokers Monolog, als er den halb verbrannten Harvey Dent im Krankenhaus "besucht", darüber, dass er ja nur all den "Pläneschmieden" zeigen möchte, wie nutzlos ihre Bemühungen eigentlich sind, obwohl er selber generell immer weiter vorausplant als so mancher Schachprofi und auch zumeist dann recht angefressen ist, wenn Batman oder die Polizei seine Pläne durchkreuzen, war wieder etwas unlogisch, aber ... man kann nicht alles haben . Aber insgesamt war das imho mal echt eine wahrlich denkwürdige Performance von Ledger, die ich ihm so auch NIE zugetraut hätte. Er hat auch für mich im Film SOFORT jede Szene an sich gerissen, in der er auftrat. Darum finde ich - übertriebener Totenkult um ihn hin oder her - keineswegs, dass nun um seine Performance als Joker zu viel Wirbel gemacht wird.

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