Cinefacts

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  1. #901
    High Voltage
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    AW: Disneys „Arielle, die Meerjungfrau“ – ab September 2013 auf Blu-ray

    Zitat Zitat von DVD Schweizer Beitrag anzeigen
    (...)
    Na ja also das hat ja jetzt aber nichts spezifisch mit der Blu Ray zu tun.
    Das ist ein Fehler in der Restauration die genauso gut auch nur für DVD hätte erstellt werden können wie früher üblich.
    Der Fehler in der Schnittfolge ist nun wirklich kein BD spezifisches Problem.
    Wäre es nur wenn die neue DVD diesen Fehler nicht hätte wovon ich mal nicht ausgehe.
    (...)
    Schon klar, das diese "Schnittfolge" kein BD spezifisches Problem ist, "nur" eben, das die Fehleranhäufung bei Blu-ray allgemein (so empfinde ich es) wesentlich höher ist, als noch zu DVD Zeiten.
    Klar, die Zeiten haben sich geändert! Alles muß schnell und für wenig Geld gemacht werden und auch die technischen Anforderungen sind gestiegen.
    Trotzdem verstehe ich nicht, wie verschluckte Silben oder Wörter passieren können. Klar, wenn man neues Material reinschneidet (Uncutfassungen, neue Szenen, etc.) kann ich das noch nachvollziehen.
    Aber wenn bei einer "herkömmlichen" Tonspur plötzlich so was auftaucht, kapiere ich es nicht (Taxi Driver, Stand by me, Leben des Brian, etc.) oder verschobene LFE Spuren (Tribute von Panem) oder stellenweise dessen Komplettausfall (Iron Man).
    Schlimmer noch, das bei der Endabnahme diese Fehler dann nicht entdeckt werden, aber es ist, wie es ist und wir müssen das nehmen, was man uns vorsetzt.

  2. #902
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    AW: Disneys „Arielle, die Meerjungfrau“ – ab September 2013 auf Blu-ray

    Zitat Zitat von Tyler Durden Beitrag anzeigen
    Schon klar, das diese "Schnittfolge" kein BD spezifisches Problem ist, "nur" eben, das die Fehleranhäufung bei Blu-ray allgemein (so empfinde ich es) wesentlich höher ist, als noch zu DVD Zeiten.
    Klar, die Zeiten haben sich geändert! Alles muß schnell und für wenig Geld gemacht werden und auch die technischen Anforderungen sind gestiegen.
    Trotzdem verstehe ich nicht, wie verschluckte Silben oder Wörter passieren können. Klar, wenn man neues Material reinschneidet (Uncutfassungen, neue Szenen, etc.) kann ich das noch nachvollziehen.
    Aber wenn bei einer "herkömmlichen" Tonspur plötzlich so was auftaucht, kapiere ich es nicht (Taxi Driver, Stand by me, Leben des Brian, etc.) oder verschobene LFE Spuren (Tribute von Panem) oder stellenweise dessen Komplettausfall (Iron Man).
    Schlimmer noch, das bei der Endabnahme diese Fehler dann nicht entdeckt werden, aber es ist, wie es ist und wir müssen das nehmen, was man uns vorsetzt.
    Also soweit bekannt, findet wohl das Authoring, bei allen Major-Studios also auch Disney, in den Staaten statt. Entsprechend fehlt dort vermutlich schon mal ein Muttersprachler, dem das vielleicht noch am ehesten auffallen dürfte. Irgendwo stand auch, dass das Blu-Ray-Authoring nicht unkompliziert ist und somit natürlich gar besonders fehleranfällig.
    Wenn dann den Büroleuten (Kaufleute und Nichttechniker) denen man die Checkdisc an den entsprechenden Regionalstandort schickt, dieser Fehler dann durch Unaufmerksamkeit oder schlicht Unwissenheit entgeht, dann bleibt der Fehler drauf.

    Insider mögen mich gerne korrigieren.

  3. #903
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    AW: Disneys „Arielle, die Meerjungfrau“ – ab September 2013 auf Blu-ray

    Zitat Zitat von Stillwater Beitrag anzeigen
    Irgendwo stand auch, dass das Blu-Ray-Authoring nicht unkompliziert ist und somit natürlich gar besonders fehleranfällig.
    Solange es nicht um Java-, PiP- oder Menüspezifische Dinge geht, ist das Authoring auch nicht sonderlich komplizierter als bei einer DVD. Vor allem ändert sich dadurch nicht die Schnittfolge.

  4. #904
    cvs
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    AW: Disneys „Arielle, die Meerjungfrau“ – ab September 2013 auf Blu-ray

    Zitat Zitat von Tyler Durden Beitrag anzeigen
    Schon klar, das diese "Schnittfolge" kein BD spezifisches Problem ist, "nur" eben, das die Fehleranhäufung bei Blu-ray allgemein (so empfinde ich es) wesentlich höher ist, als noch zu DVD Zeiten.
    Klar, die Zeiten haben sich geändert! Alles muß schnell und für wenig Geld gemacht werden und auch die technischen Anforderungen sind gestiegen.
    Trotzdem verstehe ich nicht, wie verschluckte Silben oder Wörter passieren können. Klar, wenn man neues Material reinschneidet (Uncutfassungen, neue Szenen, etc.) kann ich das noch nachvollziehen.
    Aber wenn bei einer "herkömmlichen" Tonspur plötzlich so was auftaucht, kapiere ich es nicht (Taxi Driver, Stand by me, Leben des Brian, etc.) oder verschobene LFE Spuren (Tribute von Panem) oder stellenweise dessen Komplettausfall (Iron Man).
    Schlimmer noch, das bei der Endabnahme diese Fehler dann nicht entdeckt werden, aber es ist, wie es ist und wir müssen das nehmen, was man uns vorsetzt.
    Nun, wie Du Dir schon selbst beantwortet hast, liegt der Grund der zunehmenden Fehlerhäufigkeit wohl zuallererst in der unzureichenden Ausbildung der Mitarbeiter, die dafür entsprechend billiger sind. Und mit dem Preiskampf in direktem Zusammenhang stehend, den immer kleiner werdenden Zeitfenstern pro Veröffentlichung. Das kennen wir ja mittlerweile auch aus allen anderen Bereichen des Lebens.
    Und die Beispiele, die Du für verschluckte Silben oder gänzlich fehlende Passagen anführst, sprechen ebenfalls für sich, handelt es sich doch ausnahmslos um ursprünglich in Mono hergestellte Filme, die ein nachträgliches Update nach 5.1 erhalten haben. Die Stellen mit Dialog in der deutschen Monotonspur werden dabei satzweise in das neu erstellte M&E (Musik- und Effektespur ohne Dialoge in 5.1) eingemischt. Es handelt sich also tatsächlich um einen aufwendigen, von Personen durchgeführten, kreativen Prozess, der ein gewisses Maß an Sorgfalt und Präzision erfordert. Während für die Originaltonspur dafür allerdings viel Zeit investiert wird (und zudem oftmals noch Zugriff auf die einzelnen Sprachtakes besteht), bleibt im allgemeinen für die ausländischen Tonspuren wenig Zeit (und vielleicht auch Lust) übrig. Zumal das Personal am Mischpult der jeweiligen Sprache, die sie hören, im Normalfall gar nicht mächtig ist.
    Man kann sich also vorstellen, wie engagiert unter solchen Bedingungen, wenn da pro Tag ein kompletter Film in einer fremden Sprache durchgeprügelt werden muss, gearbeitet wird. Dass in der Hektik da schon mal ein Off-Satz komplett verschütt geht oder eine Endung wegfällt, weil man ja gar nicht versteht, was da gesagt wurde und deshalb auch nichts vermisst, ist da naheliegend, wenn auch für den Endverbraucher sehr ärgerlich. Zumal für eine Endkontrolle in der jeweiligen Sprache ja auch wiederum kein Geld investiert verschwendet werden soll.
    Das Vertauschen von Kanälen oder der Ausfall beispielsweise der LFE-Spur hängt sicher ebenfalls mit dem Zeitdruck und dem schlecht ausgebildeten Personal zusammen. Das sind ja schließlich auch Fehler, die einem nicht so offensichtlich ins Gesicht hüpfen. Die fremdsprachigen Versionen werden auch nicht zwangsläufig unter perfekten Abhörbedingungen erstellt, sondern ggf. auch mal an einem gerade verfügbaren Schnittplatz, der weder über einen Subwoofer, noch über Surround-Lautsprecher verfügt.
    Abhilfe könnte hier nur geschaffen werden, wenn die fremdsprachigen Synchronversionen im jeweiligen Land nachbearbeitet würden. Das würde zumindest die Fehler, die auf unzureichende Sprachkenntnisse zurückzuführen sind, minimieren. Das wird aber wohl nicht passieren, denn das käme die Auftraggeber in jedem Falle teurer. Genau, wie z.B. einen deutschen Synchroncutter und einen deutschen Mischtonmeister nur für die deutsche Fassung eines Films einfliegen zu lassen, der lediglich fürs Heimkino ein akustisches Upgrade erfährt.
    Und seien wir ehrlich: Zu DVD-Zeiten gab es ebenfalls schon massenhaft ähnliche Probleme, sobald deutsche Tonspuren von einer nachträglichen "Aufwertung" betroffen waren. Da fallen mir auf Anhieb mindestens zehn Titel namhafter Studios ein, die höchst schlampig bei der Sache waren.
    Dass für die Veröffentlichung eines Backkatalog-Titels die nachträgliche Bearbeitung der deutschen Tonspur mit so viel Liebe und Sorgfalt wie bei KRIEG DER STERNE entsteht, wird die große Ausnahme bleiben. Leider!
    Geändert von cvs (27.08.13 um 09:41:52 Uhr)

  5. #905
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    AW: Disneys „Arielle, die Meerjungfrau“ – ab September 2013 auf Blu-ray

    Zitat Zitat von Stillwater Beitrag anzeigen
    Also soweit bekannt, findet wohl das Authoring, bei allen Major-Studios also auch Disney, in den Staaten statt. Entsprechend fehlt dort vermutlich schon mal ein Muttersprachler, dem das vielleicht noch am ehesten auffallen dürfte. Irgendwo stand auch, dass das Blu-Ray-Authoring nicht unkompliziert ist und somit natürlich gar besonders fehleranfällig.
    Wenn dann den Büroleuten (Kaufleute und Nichttechniker) denen man die Checkdisc an den entsprechenden Regionalstandort schickt, dieser Fehler dann durch Unaufmerksamkeit oder schlicht Unwissenheit entgeht, dann bleibt der Fehler drauf.

    Insider mögen mich gerne korrigieren.
    Ich gebe jetzt auch mal meinen Senf dazu (habe bisher nur schweigend mitgelesen).
    Irgendwie kommt mir das Argument bekannt vor.
    Richtig: Das war zu DVD-Zeiten für Seamless-Branching exakt das gleiche. Das konnte anfangs auch angeblich nur ein Mastering-Studio in USA für die ganze Welt.
    Und auch in der Anfangszeit von der DVD gab es jede Menge fehlerhafte Produktionen mit fehlenden LFE, versetztem Ton, fehlende Textpassagen, etc.
    Als Klassiker fallen mir da T2, die Alien Quadriology Box ein oder die Zurück in die Zukunft-Box ein. Auch bei König der Löwen gab es auf deutsch damals irgendein Tonproblem.
    Für T2 gibt es bis heute keinen Umtausch, obwohl da merklich der gesammte Centerkanal mal ausfällt, also nicht nur ein fehlender Dialogfetzen.
    Zu DVD-Zeiten war es nicht besser, und auch damals wurde in den Foren heiß diskutiert und über sich über Pingeligkeit auf geregt.
    Also nicht in nostalgische Verklärung verfallen. Für mich ist das gerade ein großes Deja-vu.

    Ich warte auf jeden Fall erst mal selbst die Bluray ab und bewerte dann, ob mich die Fehler stören, oder nicht.

    Gruß Jafar

  6. #906
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    AW: Disneys „Arielle, die Meerjungfrau“ – ab September 2013 auf Blu-ray

    Zitat Zitat von Tyler Durden Beitrag anzeigen
    Schon klar, das diese "Schnittfolge" kein BD spezifisches Problem ist, "nur" eben, das die Fehleranhäufung bei Blu-ray allgemein (so empfinde ich es) wesentlich höher ist, als noch zu DVD Zeiten.
    Es gibt weder mehr noch weniger Fehler. Es gibt nur mehr Leute die drüber sprechen.

  7. #907
    Eyes Wide Hutt
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    AW: Disneys „Arielle, die Meerjungfrau“ – ab September 2013 auf Blu-ray

    Ich nehme mal stark an, für die 3D Konvertierung musste der Film wieder in seine Einzelteile (Shots) zerlegt werden. Und beim Wiederzusammensetzen sind dann eben diese Fehler passiert. Dazu paßt auch die fehlende Überblendung bei der Möwe.

  8. #908
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    AW: Disneys „Arielle, die Meerjungfrau“ – ab September 2013 auf Blu-ray

    Die fehlende Überblendung bei der Möwe ist aber kein Fehler, sondern ganz klar gewollt. Überblendungen funktionieren in 3D nämlich nicht wirklich gut.

  9. #909
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    AW: Disneys „Arielle, die Meerjungfrau“ – ab September 2013 auf Blu-ray

    Zitat Zitat von scamander Beitrag anzeigen
    Die fehlende Überblendung bei der Möwe ist aber kein Fehler, sondern ganz klar gewollt. Überblendungen funktionieren in 3D nämlich nicht wirklich gut.
    Dann soll das eben auch nur in der 3D-Fassung geändert werden.

  10. #910
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    AW: Disneys „Arielle, die Meerjungfrau“ – ab September 2013 auf Blu-ray

    Prinzipiell könnte die geänderte Schnittfolge dann ebenfalls mit dem 3D-Release zu tun haben, da auch manche Schnitte (sprich: Fokuswechsel) in 3D unangenehm wirken können.

  11. #911
    Mc Guffin
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    AW: Disneys „Arielle, die Meerjungfrau“ – ab September 2013 auf Blu-ray

    Zitat Zitat von scamander Beitrag anzeigen
    Die fehlende Überblendung bei der Möwe ist aber kein Fehler, sondern ganz klar gewollt. Überblendungen funktionieren in 3D nämlich nicht wirklich gut.
    Zitat Zitat von Laserschwert Beitrag anzeigen
    Prinzipiell könnte die geänderte Schnittfolge dann ebenfalls mit dem 3D-Release zu tun haben, da auch manche Schnitte (sprich: Fokuswechsel) in 3D unangenehm wirken können.
    Abwarten, bis es ne offizielle Stellungnahme gibt.

    Viele Grüße
    hitch

  12. #912
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    AW: Disneys „Arielle, die Meerjungfrau“ – ab September 2013 auf Blu-ray

    Zitat Zitat von scamander Beitrag anzeigen
    Die fehlende Überblendung bei der Möwe ist aber kein Fehler, sondern ganz klar gewollt. Überblendungen funktionieren in 3D nämlich nicht wirklich gut.
    Das macht ja nichts - es geht hier nämlich um eine 2D Fassung.

  13. #913
    High Voltage
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    AW: Disneys „Arielle, die Meerjungfrau“ – ab September 2013 auf Blu-ray

    Zitat Zitat von cvs Beitrag anzeigen
    Nun, wie Du Dir schon selbst beantwortet hast, liegt der Grund der zunehmenden Fehlerhäufigkeit wohl zuallererst in der unzureichenden Ausbildung der Mitarbeiter, die dafür entsprechend billiger sind. Und mit dem Preiskampf in direktem Zusammenhang stehend, den immer kleiner werdenden Zeitfenstern pro Veröffentlichung. Das kennen wir ja mittlerweile auch aus allen anderen Bereichen des Lebens.
    Und die Beispiele, die Du für verschluckte Silben oder gänzlich fehlende Passagen anführst, sprechen ebenfalls für sich, handelt es sich doch ausnahmslos um ursprünglich in Mono hergestellte Filme, die ein nachträgliches Update nach 5.1 erhalten haben. Die Stellen mit Dialog in der deutschen Monotonspur werden dabei satzweise in das neu erstellte M&E (Musik- und Effektespur ohne Dialoge in 5.1) eingemischt. Es handelt sich also tatsächlich um einen aufwendigen, von Personen durchgeführten, kreativen Prozess, der ein gewisses Maß an Sorgfalt und Präzision erfordert. Während für die Originaltonspur dafür allerdings viel Zeit investiert wird (und zudem oftmals noch Zugriff auf die einzelnen Sprachtakes besteht), bleibt im allgemeinen für die ausländischen Tonspuren wenig Zeit (und vielleicht auch Lust) übrig. Zumal das Personal am Mischpult der jeweiligen Sprache, die sie hören, im Normalfall gar nicht mächtig ist.
    Man kann sich also vorstellen, wie engagiert unter solchen Bedingungen, wenn da pro Tag ein kompletter Film in einer fremden Sprache durchgeprügelt werden muss, gearbeitet wird. Dass in der Hektik da schon mal ein Off-Satz komplett verschütt geht oder eine Endung wegfällt, weil man ja gar nicht versteht, was da gesagt wurde und deshalb auch nichts vermisst, ist da naheliegend, wenn auch für den Endverbraucher sehr ärgerlich. Zumal für eine Endkontrolle in der jeweiligen Sprache ja auch wiederum kein Geld investiert verschwendet werden soll.
    Das Vertauschen von Kanälen oder der Ausfall beispielsweise der LFE-Spur hängt sicher ebenfalls mit dem Zeitdruck und dem schlecht ausgebildeten Personal zusammen. Das sind ja schließlich auch Fehler, die einem nicht so offensichtlich ins Gesicht hüpfen. Die fremdsprachigen Versionen werden auch nicht zwangsläufig unter perfekten Abhörbedingungen erstellt, sondern ggf. auch mal an einem gerade verfügbaren Schnittplatz, der weder über einen Subwoofer, noch über Surround-Lautsprecher verfügt.
    Abhilfe könnte hier nur geschaffen werden, wenn die fremdsprachigen Synchronversionen im jeweiligen Land nachbearbeitet würden. Das würde zumindest die Fehler, die auf unzureichende Sprachkenntnisse zurückzuführen sind, minimieren. Das wird aber wohl nicht passieren, denn das käme die Auftraggeber in jedem Falle teurer. Genau, wie z.B. einen deutschen Synchroncutter und einen deutschen Mischtonmeister nur für die deutsche Fassung eines Films einfliegen zu lassen, der lediglich fürs Heimkino ein akustisches Upgrade erfährt.
    Und seien wir ehrlich: Zu DVD-Zeiten gab es ebenfalls schon massenhaft ähnliche Probleme, sobald deutsche Tonspuren von einer nachträglichen "Aufwertung" betroffen waren. Da fallen mir auf Anhieb mindestens zehn Titel namhafter Studios ein, die höchst schlampig bei der Sache waren.
    Dass für die Veröffentlichung eines Backkatalog-Titels die nachträgliche Bearbeitung der deutschen Tonspur mit so viel Liebe und Sorgfalt wie bei KRIEG DER STERNE entsteht, wird die große Ausnahme bleiben. Leider!
    Ein weiterer Grund, warum ich Upmixe nicht leiden kann!

  14. #914
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    AW: Disneys „Arielle, die Meerjungfrau“ – ab September 2013 auf Blu-ray

    Zitat Zitat von TheHutt Beitrag anzeigen
    Das macht ja nichts - es geht hier nämlich um eine 2D Fassung.
    Es handelt sich aber um denselben Transfer wie bei der 3D-Fassung.

  15. #915
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    AW: Disneys „Arielle, die Meerjungfrau“ – ab September 2013 auf Blu-ray

    Zitat Zitat von Lujack Beitrag anzeigen
    Dann soll das eben auch nur in der 3D-Fassung geändert werden.
    Ihr redet aber nicht von einer deutschen 3D Fassung,sondern von der UK. Oder hab ich was verpasst?

  16. #916
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    AW: Disneys „Arielle, die Meerjungfrau“ – ab September 2013 auf Blu-ray

    Zitat Zitat von scamander Beitrag anzeigen
    Es handelt sich aber um denselben Transfer wie bei der 3D-Fassung.
    Das macht ja nichts - wenn man Änderungen für eine 3D Fassung macht, dann hat die 2D Fassung gefälligst davon verschont zu bleiben. Und 100% derselbe Transfer ist es eh nicht, bei der 2D Fassung fehlt nämlich die "3D Presentation"-Tafel im Vorspann.

  17. #917
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    AW: Disneys „Arielle, die Meerjungfrau“ – ab September 2013 auf Blu-ray

    Zitat Zitat von TheHutt Beitrag anzeigen
    Das macht ja nichts - wenn man Änderungen für eine 3D Fassung macht, dann hat die 2D Fassung gefälligst davon verschont zu bleiben. Und 100% derselbe Transfer ist es eh nicht, bei der 2D Fassung fehlt nämlich die "3D Presentation"-Tafel im Vorspann.
    Ja klar fehlt der.
    Aber es ist schon mit einer gewissen Seksis zu betrachten, wenn 2D-Filme nachträglich bearbeitet werden, nur damit man ohne Mehrwaufwand eine 3D-Fassung herausbringen kann, die absolut nicht jeder will.
    Ich tue mich bis heute schwer mit 3D-Filmen, eben weil gewisse Kamerastilmittel nicht mehr einsetzbar sind. 3D für Zuhause halte ich sogar für unnötigen Firlefanz, der hoffentlich wieder abflauen wird, so wie JEDE neue Effektorgie irgendwann wieder nebensächlich wurde.
    Hier geht es zudem um einen Eingriff in ein vorhandenes Werk. Das sollte bitte keine Schule machen.

  18. #918
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    AW: Disneys „Arielle, die Meerjungfrau“ – ab September 2013 auf Blu-ray

    Ok, die "Part of your world"-Szene ist ein Fehler. Gehen wir davon aus, dass die beiden anderen Sachen ("Disney presents" und "Überblendeffekt") absichtlich geändert wurden. Wieso für die 3D-Fassung? Aus welchem Grund? Schließlich gibt es ja sicherlich mehrere Überblend-Szenen im Film. Das "Disney presents" sehe ich als künstlerische Freiheit.

  19. #919
    OAB
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    AW: Disneys „Arielle, die Meerjungfrau“ – ab September 2013 auf Blu-ray

    Die Trilogie samt Skizzenbuch...


  20. #920
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    AW: Disneys „Arielle, die Meerjungfrau“ – ab September 2013 auf Blu-ray

    Zitat Zitat von OAB Beitrag anzeigen
    Die Trilogie samt Skizzenbuch...
    Ein wenig zu spät
    http://www.cinefacts.de/Forum/228356...ml#post7858098

    Die Erklärung, was die gehäuften Fehler (generell, nicht nur auf Arielle bezogen) angeht, finde ich übrigens etwas "einfach". Wenn Mitarbeiter unqualifiziert und dadurch günstiger sind, ist das ja schön für die Studios. Genauso schön ist es, wenn sie Geld sparen bei der fehlenden Qualitätssicherung oder durch Pfuscharbeit an sich - dann dürfen die aber von mir auch kein komplettes und einwandfreies Geld erwarten. Das ganze ist eine lapidare Ausrede. Wenn es nur teurer geht, müssen sie halt teurer anbieten - da ich aber an das Märchen der armen Filmindustrie schon lange nicht mehr glaube, gehe ich nicht einmal davon aus, daß diese Sparmassnahmen notwendig sind, sondern schlicht und einfach gewollt, um gleiches Geld für weniger Leistung/Qualität/Ware zu erhalten. Da der Fan/Sammler hier leider nur die Wahl des Kaufens oder Nichtkaufens hat (es gibt ja keien anderen Anbieter für den gleichen Film), bekommen die Labels im Zweifel ja trotzdem ihr Geld. Hier müsste man ansetzen und JEDEN Fehler reklamieren und Wandelung fordern! Aber wer macht das schon?

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