Cinefacts

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  1. #81
    Christian Mueller
    Gast

    AW: Gesprengte Ketten

    Zitat Zitat von RMA Beitrag anzeigen
    Anbetrachts der 4K-Abtastung und der zumindest in den Screenshots relativ intakten Kornstruktur (recht gut zu erkennen im vierten Screenshot) gehe ich persönlich davon aus, dass einfach das abgetastete Material limitiert. Was auch immer dieses sein mag, denn an den seinerzeit verwendeten Optiken dürfte es wohl kaum liegen, wenn man zeitgleiche Filme sieht. Die Farbgebung ist m. E. derweil verbessert und wie bei fast allen jüngeren Transfers weg vom „Videolook“, der bisherige Veröffentlichungen prägte. Ich bin ebenfalls sehr gespannt auf die Meinung von Torsten Kaiser. Vielleicht kann er ja auch mal etwas was zur Materiallage schreiben.
    Und ich tippe darauf, daß man hier ein Positiv mit 4k gescannt hat. Nur was genau soll das bis auf einen Marketinggag bitte bringen? Das ist zirka so wie wenn man von einem 16mm Negativ auf 70mm aufbläst.

    Beim Farbrealismus hatte man bei diesem Streifen immer schon große Probleme. Wieso sollte sich das jetzt ändern? Mit gefallen beide Fassungen von den oben verlinkten Screenshots nicht wirklich.

    mfG
    Christian

  2. #82
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    AW: Gesprengte Ketten

    Zitat Zitat von Christian Mueller Beitrag anzeigen
    Und ich tippe darauf, daß man hier ein Positiv mit 4k gescannt hat.
    Robert Harris scheint sich sicher zu sein, dass hier KEIN OCN abgetastet wurde sondern ein IP.

    Und T.Kaiser hat sich im HTF ganz klar bezüglich der Behauptung, dass das BD Master das gleiche Master sei, welches ihm für die TV Bearbeitung übergeben wurde geäußert:

    http://www.hometheaterforum.com/topi...pe-in-blu-ray/

    Siehe Post 19

  3. #83
    Christian Mueller
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    AW: Gesprengte Ketten

    Zitat Zitat von alterfilmnarr Beitrag anzeigen
    Robert Harris scheint sich sicher zu sein, dass hier KEIN OCN abgetastet wurde sondern ein IP.
    Wozu dann bitte ein 4k Scan?

    Zitat Zitat von alterfilmnarr Beitrag anzeigen
    Und T.Kaiser hat sich im HTF ganz klar bezüglich der Behauptung, dass das BD Master das gleiche Master sei, welches ihm für die TV Bearbeitung übergeben wurde geäußert:

    http://www.hometheaterforum.com/topi...pe-in-blu-ray/

    Siehe Post 19
    Über den Torsten hab ich hier garnichts geschrieben.

    Er verwahrt sich, daß seine Worte von vor zwei Jahren aus dem Zusammenhang gerissen wurden um eine von ihm nicht geteilte und nie getätigte Argumentation zu stützen.

    Unten schreibt er von einem neuen Master, welches auf einem 4k Scan beruht. Wovon hier allerdings gescannt wurde schreibt er nicht.

    Daß das kein Negativscan war kann man schon daran erkennen, daß zum alten IP Scan kaum Auflösungsunterschiede bestehen.

    Daher nochmal die Frage von oben: Wozu ein 4k Scan von einem 35mm Positiv?

    mfG
    Christian

  4. #84
    TLEFilms Film Restoration
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    AW: Gesprengte Ketten

    Zitat Zitat von Christian Mueller Beitrag anzeigen
    Und ich tippe darauf, daß man hier ein Positiv mit 4k gescannt hat. Nur was genau soll das bis auf einen Marketinggag bitte bringen? Das ist zirka so wie wenn man von einem 16mm Negativ auf 70mm aufbläst.

    Beim Farbrealismus hatte man bei diesem Streifen immer schon große Probleme. Wieso sollte sich das jetzt ändern? Mit gefallen beide Fassungen von den oben verlinkten Screenshots nicht wirklich.

    mfG
    Christian


    Zitat Zitat von Torsten Kaiser TLE Beitrag anzeigen
    Bei derartigen Posts wünschte ich mir immer, ich könnte meine Arbeit machen und mich nicht ablenken lassen. Das diejenigen, die so etwas posten, sich vorher wirklich einmal FUNDIERT und VERLÄSSLICH informieren würden anstatt nur aus "der Hüfte zu schießen". Und dann sowas ...
    Nicht nur ist der Vergleich (16mm Neg auf 70mm aufblasen) in diesem Bezug absolut unpassend - weil nicht zutreffend - noch ist 4K bei 35mm OCNs, IPs, INs und sogar unter Umständen Prints "ein Marketinggag". Deshalb nochmals meine Bitte: Man sollte von dem Bereich schon etwas verstehen, bevor man irgendetwas in die Welt postet. Das bringt dannn auch den anderen etwas; Datenmüll will keiner lesen.

    Bei 4K greift nicht nur das Oversampling (Nyquist/Shannon Theorem, wir hatten dies vor kurzem schon mal) zur Reduktion von Artefakten beim Scanning (und nicht nur da) vs einem nativem Signal mit deutlich sichtbaren Verbesserungen in Auflösung, detailzeichnung und Farbstabilität/zeichnung. Alle Tests von Panavision, Fuji und Eastman/Kodak haben eindeutig ergeben, dass 4K in den meisten Fällen bei (korrekt kopierten) IPs und INs eine optimale Ausnutzung der 35mm Quellen bei sauberer Belichtung bietet, auch bei älteren Produktionen. 2K reicht dafür nicht, gerade bei S35 und bei 1.85 Produktionen bei N35.

  5. #85
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    AW: Gesprengte Ketten

    Zitat Zitat von Christian Mueller Beitrag anzeigen
    Über den Torsten hab ich hier garnichts geschrieben.
    War auch als eigener Absatz zu verstehen.

    Zur zweiten Frage hat sich Herr Kaiser ja schon geäußert.

    In der Audiowelt ist die doch ähnliche Fragestellung: wozu ein 24bit/96khz Master für eine CD? Auch hier kann man sich in einem sicheren "Dynamik-" und "Filterumfeld" bewegen und schlussendlich WENIGSTENS eine ECHTE 16bit CD produzieren ohne auf irgendeinen "Headroom" Rücksicht nehmen zu müssen, der dann am Ende eine 12 - 14bit Ausgabe zufolge hat. (Herr Kaiser wird das sicher noch wesentlich genauer erklären können).

    Oder auch die Frage (passt fast besser), warum braucht man ein 24/192 Master für eine alte Analogaufnahme, bei der bei 14khz oft schon Schluss ist? Ganz einfach: weil's am Ende besser klingt...

    Ich persönlich bin ganz fest der Meinung: jede Übertragung in eine "andere Formatwelt" bringt Verluste. Daher: so genau wie möglich arbeiten und alle Möglichkeiten ausschöpfen.
    Außerdem wird 2k sicher nicht ewig das Maß der (Heimkino) Dinge bleiben. Was wird das dann wieder für ein Geheule, wenn für eine zukünftige 4k Scheibe ein 2K Master verwendet wird...
    Geändert von alterfilmnarr (09.05.13 um 13:09:28 Uhr)

  6. #86
    Christian Mueller
    Gast

    AW: Gesprengte Ketten

    Na da dürfte sich beim lieben Torsten inzwischen wohl einiges aufgestaut haben, wie man unschwer erkennen kann.

    Zitat Zitat von Torsten Kaiser TLE Beitrag anzeigen
    Nicht nur ist der Vergleich (16mm Neg auf 70mm aufblasen) in diesem Bezug absolut unpassend - weil nicht zutreffend - noch ist 4K bei 35mm OCNs, IPs, INs und sogar unter Umständen Prints "ein Marketinggag". Deshalb nochmals meine Bitte: Man sollte von dem Bereich schon etwas verstehen, bevor man irgendetwas in die Welt postet. Das bringt dannn auch den anderen etwas; Datenmüll will keiner lesen.


    Beim 16mm Neg auf 70mm Vergleich hast Du mein Smilie übersehen, absichtlich wie ich vermute.

    Zitat Zitat von Torsten Kaiser TLE Beitrag anzeigen
    Bei 4K greift nicht nur das Oversampling (Nyquist/Shannon Theorem, wir hatten dies vor kurzem schon mal) zur Reduktion von Artefakten beim Scanning (und nicht nur da) vs einem nativem Signal mit deutlich sichtbaren Verbesserungen in Auflösung, detailzeichnung und Farbstabilität/zeichnung. Alle Tests von Panavision, Fuji und Eastman/Kodak haben eindeutig ergeben, dass 4K in den meisten Fällen bei (korrekt kopierten) IPs und INs eine optimale Ausnutzung der 35mm Quellen bei sauberer Belichtung bietet, auch bei älteren Produktionen. 2K reicht dafür nicht, gerade bei S35 und bei 1.85 Produktionen bei N35.
    Ja wirklich?
    Und wie hätte ein OCN Scan ausgesehen?
    Was hier mit neuem plus tollen 4k Scan beworben bzw. suggeriert (beste Qualität) und die Quelle natürlich absichtlich nicht genannt wird, entpuppt sich wie man unschwer erkennen kann, als Bearbeitungsvorteil.
    Wieso hier kein Scan vom Kameraoriginal gemacht wurde erklärst Du natürlich nicht.

    mfG
    Christian

  7. #87
    Christian Mueller
    Gast

    AW: Gesprengte Ketten

    Zitat Zitat von alterfilmnarr Beitrag anzeigen
    War auch als eigener Absatz zu verstehen.

    Zur zweiten Frage hat sich Herr Kaiser ja schon geäußert.

    In der Audiowelt ist die doch ähnliche Fragestellung: wozu ein 24bit/96khz Master für eine CD? Auch hier kann man sich in einem sicheren "Dynamik-" und "Filterumfeld" bewegen und schlussendlich WENIGSTENS eine ECHTE 16bit CD produzieren ohne auf irgendeinen "Headroom" Rücksicht nehmen zu müssen, der dann am Ende eine 12 - 14bit Ausgabe zufolge hat. (Herr Kaiser wird das sicher noch wesentlich genauer erklären können).

    Oder auch die Frage (passt fast besser), warum braucht man ein 24/192 Master für eine alte Analogaufnahme, bei der bei 14khz oft schon Schluss ist? Ganz einfach: weil's am Ende besser klingt...
    Es zählt das Endergebnis. Anders gefragt:

    Was nutzt ein 24bit Release einer 16bit Abtastung/Aufnahme welche ursprünglich eigentlich auf hochauflösendem 38cm Studiomaster vorhanden ist? Im Studio kann man die 16bit auf 32bit float aufblasen und dann mit 32bit float arbeiten. Bringt Vorteile bei der Bearbeitung, das Signal bleibt jedoch trotzdem 16bit, selbst wenn man auf 24bit veröffentlicht und mit 32bit "Abtastung" Werbung macht.

    Zitat Zitat von alterfilmnarr Beitrag anzeigen
    Ich persönlich bin ganz fest der Meinung: jede Übertragung in eine "andere Formatwelt" bringt Verluste. Daher: so genau wie möglich arbeiten und alle Möglichkeiten ausschöpfen.
    Aber zuerst bitte die best mögliche Quelle nutzen.

    Zitat Zitat von alterfilmnarr Beitrag anzeigen
    Außerdem wird 2k sicher nicht ewig das Maß der (Heimkino) Dinge bleiben. Was wird das dann wieder für ein Geheule, wenn für eine zukünftige 4k Scheibe ein 2K Master verwendet wird...
    Positive kommen als Quelle dann ohnehin nicht mehr in Frage. Egal in welcher Auflösung man abtastet...

    mfG
    Christian

  8. #88
    TLEFilms Film Restoration
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    AW: Gesprengte Ketten

    Zitat Zitat von Christian Mueller Beitrag anzeigen
    (...)
    Ja wirklich?
    Und wie hätte ein OCN Scan ausgesehen?
    Was hier mit neuem plus tollen 4k Scan beworben bzw. suggeriert (beste Qualität) und die Quelle natürlich absichtlich nicht genannt wird, entpuppt sich wie man unschwer erkennen kann, als Bearbeitungsvorteil.
    Wieso hier kein Scan vom Kameraoriginal gemacht wurde erklärst Du natürlich nicht.

    mfG
    Christian
    Zunächst einmal: Die Vermutung, ein "Positiv" wäre für den Scan (den ich genausowenig kenne wie die Blu-ray) ist reine Spekulation, denn die Begründung "daß zum alten IP Scan kaum Auflösungsunterschiede bestehen" würde voraussetzen, dass Du WEISST, dass es sich damals um ein IP gehandelt hatte. Dem ist aber nicht so. Fakt ist, es kann sich bei beiden Masterversionen ebenso um ein oder mehrere IN, CRI oder sogar SEPs handeln - alles INTERMEDIATE Materialen, die als Preservationelemente absolut taugen, und deshalb ja auch entwickelt worden sind (bis auf IN, dies eher zur Kopierung der Prints). Zudem sagt 4K Scan selbst erst einmal über die Qualität des Scans und über die Materialien ÜBERHAUPT NICHTS AUS. Erst wenn die Qualität des Scans und die Qualität des Materials als Faktoren begutachtet/herangezogen sind, lassen sich Vergleiche wirklich erstellen.

    Wir haben zufälligerweise gerade genau ein Projekt, dass in 4K Scanning erstellt wird und wo als Vorlagen ein IP und Teile des OCN unter den gleichen Umständen gescanned und bearbeitet worden sind. Ergebnis: Das OCN hat (auch sichtbar) mehr Detail. Aber: Der Unterschied ist nur für geübte Augen sofort "augenfällig" sichtbar - und mitnichten auch nur annähernd so krass wie der Vergleich 16mm blowup to 70mm - smilie or not. Die meisten hätten, in der Tat, sogar Schwierigkeiten, die Szenen am Ende auseinanderzuhalten.

    Was den letzten Satz betrifft: Ich wüßte nicht, das TLEFilms Teil von MGM/UA ist, so dass ich diese Frage beantworten könnte. Ein wenig mehr Realismus bitte.

  9. #89
    TLEFilms Film Restoration
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    AW: Gesprengte Ketten

    Zitat Zitat von Christian Mueller Beitrag anzeigen
    (...)Positive kommen als Quelle dann ohnehin nicht mehr in Frage. Egal in welcher Auflösung man abtastet...

    mfG
    Christian
    Absoluter Unsinn. Für solche (ohnehin in dieser generellen Form) aus dem Hut gezaunerten Statements kannst Du keinerlei Belege erbringen, die fachlicher Natur sind.

  10. #90
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    AW: Gesprengte Ketten

    [QUOTE]Es zählt das Endergebnis. Anders gefragt:

    Was nutzt ein 24bit Release einer 16bit Abtastung/Aufnahme welche ursprünglich eigentlich auf hochauflösendem 38cm Studiomaster vorhanden ist? Im Studio kann man die 16bit auf 32bit float aufblasen und dann mit 32bit float arbeiten. Bringt Vorteile bei der Bearbeitung, das Signal bleibt jedoch trotzdem 16bit, selbst wenn man auf 24bit veröffentlicht und mit 32bit "Abtastung" Werbung macht.[QUOTE]

    Ich spreche nicht von einer bereits minderwertig digitalisierten Ursprungsquelle, die aufgeblasen wird, sondern davon, dass man die bestmögliche (analoge) Ursprungsquelle bestmöglichst erhalten soll. Ich glaube wir sind uns auch einig, dass eine analoge Umkopierung von einem Masterband komplett andere Folgen (nämlich deutlich "genießbarere") hat als die Digitalisierung auf 16bit, besonders wenn nicht so tolle A/D Ketten im Spiel sind. Da sind die Verluste doch wesentlich unangenehmer. Damit hinkt der vergleich für mich ein wenig. 24bit Releases eine 16bit Abtastung halte ich auch für Nonsens. Allerdings halte ich eine 24bit Abtastung einer Analogkopie der 3. Generation immer noch für sinnvoll. Übersetzt würde ich mir auch den bestmöglichen Scan z.B. einer Kinokopie wünschen, da sich für mein empfinden auch im Bildbereich ähnliche Dinge abspielen. Kann mir aber vorstellen, dass Herr Kaiser diese Meinung eventuell nicht teilt...

    [QUOTE]Aber zuerst bitte die best mögliche Quelle nutzen.[QUOTE]

    Einverstanden! Was möglich ist bei "Escape" wissen wir aber nicht!



    [QUOTE]Positive kommen als Quelle dann ohnehin nicht mehr in Frage. Egal in welcher Auflösung man abtastet...[QUOTE]

    Dann wird der Katalog allerdings SEHR klein werden

    mfG
    Christian
    Geändert von alterfilmnarr (09.05.13 um 14:12:40 Uhr)

  11. #91
    Christian Mueller
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    AW: Gesprengte Ketten

    Zitat Zitat von Torsten Kaiser TLE Beitrag anzeigen

    Wir haben zufälligerweise gerade genau ein Projekt, dass in 4K Scanning erstellt wird und wo als Vorlagen ein IP und Teile des OCN unter den gleichen Umständen gescanned und bearbeitet worden sind. Ergebnis: Das OCN hat (auch sichtbar) mehr Detail. Aber: Der Unterschied ist nur für geübte Augen sofort "augenfällig" sichtbar - und mitnichten auch nur annähernd so krass wie der Vergleich 16mm blowup to 70mm - smilie or not. Die meisten hätten, in der Tat, sogar Schwierigkeiten, die Szenen am Ende auseinanderzuhalten.
    Richtig. Nur die Experten sehen einen Unterschied bei der Auflösung zwischen Kameranegativ und Positiv.

    Zitat Zitat von Torsten Kaiser TLE Beitrag anzeigen

    Was den letzten Satz betrifft: Ich wüßte nicht, das TLEFilms Teil von MGM/UA ist, so dass ich diese Frage beantworten könnte. Ein wenig mehr Realismus bitte.
    Na sonst weißt Du ja auch immer alles. Ich dachte, daß Du auch hier sicher wieder Einblick hast.

    Zitat Zitat von Torsten Kaiser TLE Beitrag anzeigen
    Absoluter Unsinn. Für solche (ohnehin in dieser generellen Form) aus dem Hut gezaunerten Statements kannst Du keinerlei Belege erbringen, die fachlicher Natur sind.
    Ok. Nehm ich zurück. Man kann schließlich auch SD in 4k veröffentlichen.

    mfG
    Christian

  12. #92
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    AW: Gesprengte Ketten

    Eine Frage zum Abtasttheorem: Ich habe zwar noch nie eine 2D-Fouriertransformation berechnet, aber auch im 2D-Fall (also z. B. bei Bildern) ist das Resultat der Transformation ein Spektrum der Frequenzen, die das Bild enthält. Im Allgemeinen dürfte das Spektrum doch unendlich ausgedehnt sein (und diskret, weil Bildbereich beschränkt), oder? Also dürfte das Abtasttheorem doch in keinem Falle erfüllt sein, woraus dann immer eine Unterabtastung folgt. Warum wird dann immer von Überabtastung im Sinne von Nyquist/Shannon gesprochen? Oder habe ich einen Denkfehler?

  13. #93
    Wonky
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    AW: Gesprengte Ketten

    Zitat Zitat von Christian Mueller Beitrag anzeigen
    Na da dürfte sich beim lieben Torsten inzwischen wohl einiges aufgestaut haben, wie man unschwer erkennen kann.
    Entschuldige, aber wenn man deine Äußerungen den "lieben Torsten" betreffend liest, der sonst "ja auch immer alles" weiß, scheint sich eher bei dir "einiges aufgestaut" zu haben ...

  14. #94
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    AW: Gesprengte Ketten

    Habe gerade gesehen, dass da beim Zitieren alles schief gegangen ist, daher noch einmal "geordnet" :-):



    Zitat Christian Müller: Es zählt das Endergebnis. Anders gefragt:

    Was nutzt ein 24bit Release einer 16bit Abtastung/Aufnahme welche ursprünglich eigentlich auf hochauflösendem 38cm Studiomaster vorhanden ist? Im Studio kann man die 16bit auf 32bit float aufblasen und dann mit 32bit float arbeiten. Bringt Vorteile bei der Bearbeitung, das Signal bleibt jedoch trotzdem 16bit, selbst wenn man auf 24bit veröffentlicht und mit 32bit "Abtastung" Werbung macht.

    Meine Antwort:

    Ich spreche nicht von einer bereits minderwertig digitalisierten Ursprungsquelle, die aufgeblasen wird, sondern davon, dass man die bestmögliche (analoge) Ursprungsquelle bestmöglichst erhalten soll. Ich glaube wir sind uns auch einig, dass eine analoge Umkopierung von einem Masterband komplett andere Folgen (nämlich deutlich "genießbarere") hat als die Digitalisierung auf 16bit, besonders wenn nicht so tolle A/D Ketten im Spiel sind. Da sind die Verluste doch wesentlich unangenehmer. Damit hinkt der vergleich für mich ein wenig. 24bit Releases eine 16bit Abtastung halte ich auch für Nonsens. Allerdings halte ich eine 24bit Abtastung einer Analogkopie der 3. Generation immer noch für sinnvoll. Übersetzt würde ich mir auch den bestmöglichen Scan z.B. einer Kinokopie wünschen, da sich für mein empfinden auch im Bildbereich ähnliche Dinge abspielen. Kann mir aber vorstellen, dass Herr Kaiser diese Meinung eventuell nicht teilt...

    Zitat Christian Müller: Aber zuerst bitte die best mögliche Quelle nutzen.

    Meine Antwort:

    Einverstanden! Was möglich ist bei "Escape" wissen wir aber nicht!



    Zitat Christian Müller: Positive kommen als Quelle dann ohnehin nicht mehr in Frage. Egal in welcher Auflösung man abtastet...

    Meine Antwort:

    Dann wird der Katalog allerdings SEHR klein werden



    Sorry, war gerade auf dem Weg um Sonne zu "tanken"...

  15. #95
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    AW: Gesprengte Ketten

    Wie die etwas aufgeheizte Diskussion hier und ausserhalb zeigt, muss man sich von der Vorstellung verabschieden, dass selbst eine aufwändige digitale 4K-Restauration Ergebnisse wie bei Lawrence von Arabien produzieren muss.
    Ob das geht oder nicht, dazu tragen, wie Herr Harris und Herr Kaiser es ja auch formulieren, unterschiedlichste Faktoren bei.
    Es geht schließlich darum, im Rahmen des zur Verfügung stehenden Materials, der eingesetzten Mittel sowie des technisch Machbaren, eine der Originalvorlage gerecht werdende Restauration durchzuführen und für kommende Generationen zu bewahren. Alles andere wäre auch falsch.
    Wenn das zu optisch überragenden Ergebnissen wie bei "LvA" führt ist das nett, aber daraus eine generelle Erwartungshaltung zu generieren, dass könnte eben, wie die abschätzigen Kommentare zu Screenshots von "Gesprengt Ketten" und anschließende Bewertung durch Fachleute zeigen, auch einfach mal an der Realität vorbeigehen.

  16. #96
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    AW: Gesprengte Ketten

    Schön zusammengefasst! Voll einverstanden...

  17. #97
    fieser Pirat
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    AW: Gesprengte Ketten

    Im direkten Vergleich Blu-ray vs. ARD-HDTV geht die Blu-ray als klarer Sieger vom Platz. Da bleibt nur, voreilige Urteile zum Produkt zu revidieren, was ich hiermit tun will.

  18. #98
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    AW: Gesprengte Ketten

    Zitat Zitat von Platzhalter II Beitrag anzeigen
    Hier ist ein Vergleich zwischen HDTV und BD Fassung:
    http://screenshotcomparison.com/comparison/22698/

    Nach den ersten Unkenrufen bezüglich Filtereinsatz hatte ich Madame Tussaud's vom feinsten befürchtet - aber das sieht doch ganz brauchbar aus. Jedenfalls zieht die BD in Sachen Details und Schärfe klar an der HDTV-Fassung vorbei.

  19. #99
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    AW: Gesprengte Ketten

    Dem kann ich nur zustimmen. Die Screenshots, vorallem aus dem Vergleich, gefallen mir größtenteils ausgesprochen gut. Und für den Preis ist das für mich ein No-Brainer.

  20. #100
    Tafelblinder Dummlaller
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    AW: Gesprengte Ketten

    Zitat Zitat von Heinzelman Beitrag anzeigen
    [...]Im Allgemeinen dürfte das Spektrum doch unendlich ausgedehnt sein[...]
    Mathematisch gesehen, ja. Aber in der Praxis ist das Spektrum doch begrenzt, wenn nicht durch die Quelle, dann eben spätestens durch die Fähigkeiten der Hardware.

    Zitat Zitat von Heinzelman Beitrag anzeigen
    [...]Also dürfte das Abtasttheorem doch in keinem Falle erfüllt sein, woraus dann immer eine Unterabtastung folgt.[...]
    Im Bezug auf die Quelle, in der Realität irgendwann schon. Wahrscheinlich genau dann, wenn jegliches Filmkörnchen zur Gänze abgebildet ist ...aber da kenne ich mich mit Filmmaterial zu wenig aus.

    Zitat Zitat von Heinzelman Beitrag anzeigen
    [...]Warum wird dann immer von Überabtastung im Sinne von Nyquist/Shannon gesprochen? Oder habe ich einen Denkfehler?
    Im Bezug auf die diskrete Abbildung und nicht auf die abzutastende Quelle.
    Bei der diskreten Abbildung, gibt die Auflösung die maximal abbildbare Frequenz vor (also das, was du höchstens bei z.B. 2k darstellen kannst) ...und um diese abzutasten musst du das Abtasttheorem beachten.

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