Cinefacts

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  1. #61
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    AW: Die Maske des roten Todes (Vincent Price)

    Zitat Zitat von Lord Peter Beitrag anzeigen
    Das Problem war wohl, daß 8 Frames Pixelbrei eher wie eine Bildstörung wirken, anstatt den Film zu bereichern. Weniger gut informierte Käufer würden dann vermutlich einen Reklamationsmarathon starten, weil "der Film sich nicht einwandfrei abspielen läßt". Anolis ließ seinerzeit bei "Frankensteins Höllenmonster" ja auch ein paar Frames weg, für die die einzige Materialquelle eine holländische VHS war.

    Ich hätte zwar auch eine Uncut-Fassung begrüßt, aber da die Szene wenigstens als Bonus mitgeliefert wird, kann ich damit leben (das hat Anolis nämlich nicht gemacht). Die Hauptsache ist doch, daß der Film in echtem HD vorliegt, und nicht als Upscale wie "Lebendig begraben" und "Die Folterkammer des Hexenjägers".
    Dass bei Höllenmonster ein paar Frames gegenüber der holländischen VHS fehlen wusste ich; nicht aber dass die Anolis zur Verfügung stand und die sich absichtlich dagegen entschieden habe (weißt du zufällig was da in etwa fehlt?). Die Szene ins Bonusmaterial zu packen wäre wirklich das mindeste gewesen; besser in den Hauptfilm.

    Was du als Grund schreibst ist für mich nachvollziehbar, mit großer Sicherheit war das auch tatsächlich der Grund. Die Frage ist aber ob das Vorgehen richtig war. Wenn die Labels sich nur nach den Gelegenheitskäufer und den Wünschen uninformierten Kunden richten würden, die teilweise ihre Filme nur glattgebügelt (DNR Massaker) und in bestimmten Farben (jenseits der Farbpalette auf der der Film gedreht wurde) wollen, käme nur noch technischer Schrott raus, der weit abseits von Qualität oder einer Restauration/Erhaltung des original Filmmaterials ist, an der uns Filmfreunden vermutlich allen gelegen ist.

    Ich verstehe dass das Label hier eine Gradwanderung machen muss, aber meiner Meinung nach sinnvollere Weg ist der der kompromisslosen Erhaltung. Wenn man Inserts aus schlechterem Material mit rein nimmt, kann man z.B. am Anfang des Films auch eine Infotafel bringen, wo auf den Umstand hingewiesen wird. Das beugt schon einmal einer Reklamation und etlichen naiven Kommentaren vor.

    Wenn wir allerdings nur um homogene Bildqualität zu haben Kürzungen hinnehmen, ist das meines Erachtens ein Rückschritt.
    Die Tage wo Filme im Format beschnitten wurden (um z.B. den Fernseher ganz auszufüllen), oder gekürzt wurden um auf eine VHS zu passen oder wo das Originalnegativ für Trailerspiele verhunzt wurde usw., sollten eigentlich der Vergangenheit angehören.
    Ich sehe aktuell ganz stark die Gefahr, dass sich viele einem einheitlichen HD Bild zu liebe bei elementaren Dingen des Films (Format, uncut-Frage, Farben usw.) geiseln lassen. HD ist etwas feines aber es sollte nicht über der Erhaltung von Filmen stehen, deren Inhalt (nicht die Bildqualität) das Zentrale sein sollte. Umso mehr erstaunen mich Abtastungen von R-Rated Fassungen und bewusstes Weglassen von Filminhalten. Man tut sich als Filmfreund und auch der Nachwelt damit keinen Gefallen.
    Künftige Generationen werden uns evtl mal verfluchen, weil bestimmte Langfassungen gar nicht mehr in anschaubarer Qualität verhanden sind/bzw. weil mehr Material als nötig verschollen ist.
    Bei Metropolis ist man um jeden Schnipsel froh den man findet und mit dem man die Originalfassung wieder herstellen kann. Diese Wertschätzung für die Komplettheit von Filmen vermisse ich aktuell ganz stark; was bei Metropolis angestrebt wird (den Originalfilm in seiner vollen Länge der Nachwelt zu sichern und zur Verfügung zu stellen) sollte eigentlich für jeden Film selbstverständlich sein.

  2. #62
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    AW: Die Maske des roten Todes (Vincent Price)

    Zitat Zitat von Count Grishnackh Beitrag anzeigen
    Was du als Grund schreibst ist für mich nachvollziehbar, mit großer Sicherheit war das auch tatsächlich der Grund. Die Frage ist aber ob das Vorgehen richtig war. Wenn die Labels sich nur nach den Gelegenheitskäufer und den Wünschen uninformierten Kunden richten würden, die teilweise ihre Filme nur glattgebügelt (DNR Massaker) und in bestimmten Farben (jenseits der Farbpalette auf der der Film gedreht wurde) wollen, käme nur noch technischer Schrott raus, der weit abseits von Qualität oder einer Restauration/Erhaltung des original Filmmaterials ist, an der uns Filmfreunden vermutlich allen gelegen ist.

    Ich verstehe dass das Label hier eine Gradwanderung machen muss, aber meiner Meinung nach sinnvollere Weg ist der der kompromisslosen Erhaltung. Wenn man Inserts aus schlechterem Material mit rein nimmt, kann man z.B. am Anfang des Films auch eine Infotafel bringen, wo auf den Umstand hingewiesen wird. Das beugt schon einmal einer Reklamation und etlichen naiven Kommentaren vor.
    Sowas ließe sich prima mit Seamless Branching lösen, da wären dann alle Kunden zufrieden. Da gibts so tolle Features und sie werden kaum genutzt, schade drum. Klar, da kommt dann wieder das (Totschlag)Argument, das wäre zu teuer/zu aufwändig.
    Wobei ich mich da immer frage, wie viel teurer und komplizierter das ist, gibts dazu irgendwelche Infos und nicht nur nebulöse Aussagen?

  3. #63
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    AW: Die Maske des roten Todes (Vincent Price)

    Ja mit der Preiskeule schwingen die Labels oft und dann auch ganz schnell. Und dann schaffen es trotzdem immer wieder gerade auch kleine Firmen wie Winkler Film so tolle Editionen wie jetzt DIE NACHT DER CREEPS zu veröffentlichen. Ich verstehe auch nicht, warum man die technischen Möglichkeiten des Mediums nicht im möglichen Maße nutzt...

  4. #64
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    AW: Die Maske des roten Todes (Vincent Price)

    Zitat Zitat von Count Grishnackh Beitrag anzeigen
    Dass bei Höllenmonster ein paar Frames gegenüber der holländischen VHS fehlen wusste ich; nicht aber dass die Anolis zur Verfügung stand und die sich absichtlich dagegen entschieden habe (weißt du zufällig was da in etwa fehlt?). Die Szene ins Bonusmaterial zu packen wäre wirklich das mindeste gewesen; besser in den Hauptfilm.
    Die betroffene Szene war der Tod des Anstaltsdirektors. Nachdem ihm die Flasche(?) in den Hals gerammt wurde, sieht man den Toten in der holländischen Fassung etwas länger mit den im Hals steckenden Scherben auf dem Sofa liegen. War ähnlich kurz wie bei "Maske des roten Todes", und ein kurzes Drücken der Pause-Taste hätte vermutlich den gleichen Effekt. Die VHS lag Anolis seinerzeit vor, aber man beschied, daß die Szene zu minimal war, um sie in's Bonusmaterial zu packen. Warum man aber nicht einfach ein paar Frames geklont hat, um die ursprüngliche Länge beizubehalten - keine Ahnung.

    Ich will jetzt nicht zu sehr meckern (KOCH hat hier sicher alles versucht, um die ursprüngliche Fassung wiederherzustellen), und ob die Integration einer derart minimalen Sequenz (eine Drittel Sekunde!) in wesentlich schlechterer Qualität hier sinnvoll gewesen wäre? Zumal noch nicht einmal klar ist, ob die Laserdisc nicht eine spezielle Langfassung war, die es anderweitig so nie gegeben hat. Ich freue mich, die MGM-DVD bald ausmustern zu können, gerade die Tonsprünge bei den Cuts waren doch recht störend (den Film kann ich nur auf englisch gucken, da die deutsche Stimme von Vincent Price - Arnold "John Wayne" Marquis - absolut daneben ist).

  5. #65
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    AW: Die Maske des roten Todes (Vincent Price)

    Der Wunsch nach der längsten Fassung ist verständlich, aber in diesem Fall (MotRD) tatsächlich aus technischen Gründen nicht anzuraten. Denn: Die hier angesprochenen 8 Sekunden müssten - wollte man sie integrieren - von der Laserdisc "genommen" werden, da mit Sicherheit kein Mastertape zur Verfügung steht. Das FBAS/Composite Signal ist somit - je nachdem, welcher LD Player verwendet wird, studiotechnisch mehr oder fast nicht schlechter als das Master (sehr wahrscheinlich damals D2 und damit Digital Composite) selbst - aber ich würde sehr stark auf ersteres tippen, da die wenigsten Zugriff auf Hochleistungsgeräte wie den X9 oder X0 haben.

    Dann kommt Punkt zwei ins Spiel: Die Qualität des Masters damals selbst und der Fakt, dass es NTSC ist. Die 8 Frames müssten also integral und reverse telecine konvertiert und dann auch noch skaliert werden - das Master war ohnehin überschärft, also kommt dies noch "tragend" obendrauf.

    In Kurzform: Was bleibt, ist tatsächlich ein Fragment, dass vielleicht den Film vervollständigen würde (wobei die Frage ist, ob der Schnitt nicht lange nach der Uraufführung in eine neue Serie von Prints eingeschnitten/kopiert wurde) - aber in der Qualität gegenüber dem anderen Material einen derarten Sprung nach unten machte, das die Allermeisten, die auch diese Diskussion hier mit Sicherheit nicht verfolgt haben oder auch nur Interesse daran hätten, in der Tat von einem Fehler bei der Bearbeitung ausgehen würden, ja sogar müssten. Die Welle der Rückgaben können sich Manche hier jetzt vielleicht vorstellen.

    Was den Aspekt Aufwand/Geld betrifft re: Seamless Branching: Der Einwand bzgl finanzieller Belastung ist durchaus berechtigt. Denn z.B. SB ist ein zusätzlicher Bearbeitungsschritt, der bei Blu-ray nicht gering ist und auf jeden Fall ZEIT braucht, die ARBEITSZEIT ist und bezahlt werden soll und muss. Jeder hier, der arbeitet, will ja auch nicht plötzlich weniger verdienen, die meisten hier sogar, wenn's irgend geht mehr oder wesentlich mehr. Wie kommt es dann, dass alles immer weniger kosten soll ? Hier wird an einer Schraube gedreht, und dies zieht klare Konsquenzen nach sich, was nicht wirklich allen klar zu sein scheint. Im Englischen gibt es dafür ein klares "Sprichwort": Something's got to give. Ich habe den Eindruck, dass so manche es sogar (ernsthaft) am liebsten hätten, man würde sie noch dafür bezahlen, damit sie "ihre" Filme, die angeblich ihnen doch so wertvoll sind, nach Hause nehmen. Der Eindruck entsteht jedenfalls. Da frage ich mich dann natürlich, ob diese Filme denjenigen wirklich soviel wert sind, wie sie schreiben (bei all den Sachen, die gemacht werden sollen) - oder doch nur einen Bierdeckel darstellen
    ...
    Geändert von Torsten Kaiser TLE (06.06.13 um 18:03:39 Uhr)

  6. #66
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    AW: Die Maske des roten Todes (Vincent Price)

    Ich schreibe es gerne zum x-ten Mal: Von mir aus sollen die Blu-ray-Produzenten adäquat für ihre Leistungen entlohnt werden, niemals habe ich mir gewünscht, dass Blu-ray zum billigen Massenartikel wird und darunter die Qualität des technisch Machbaren leidet. Warner wollte das, und alle anderen mussten dem Marktführer nachfolgen.
    Für meinen Geschmack hätte BD ein teures (ggf. €30,- aufwärts) Luxusprodukt bleiben können, dafür hätte man zurecht ein Produkt am Limit des technisch möglichen erwarten können, in diesem Fall eines mit Seamless Branching. Und generell eine optimale Qualitätskontrolle, stets neue optimale Transfers, korrekte Tonspuren ohne Filter oder Tonhöhenprobleme, stets UT, die Übernahme aller bisher bestehenden Extras, Beibehaltung der anfänglichen Produktionsstandards inkl. kratzunempfindlicher glatter Beschichtung etc.

    Dennoch freue ich mich sehr über die kommende VÖ! :-)

  7. #67
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    AW: Die Maske des roten Todes (Vincent Price)

    Wäre die BD ein teures Luxusprodukt geblieben, hätte es aber auch nie eine breitere Auswahl an Filmen gegeben, und gerade die Klassiker wären unter den Tisch gefallen. Hat alles seine Vor- und Nachteile.

  8. #68
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    AW: Die Maske des roten Todes (Vincent Price)

    Zitat Zitat von Vision-Thing Beitrag anzeigen
    Wäre die BD ein teures Luxusprodukt geblieben, hätte es aber auch nie eine breitere Auswahl an Filmen gegeben, und gerade die Klassiker wären unter den Tisch gefallen. Hat alles seine Vor- und Nachteile.
    Sehe ich nicht so.
    Es hätte nur bei weitem länger gedauert, bis die breite Auswahl verfügbar gewesen wäre. Klar, manche Titel wären nie gekommen, aber auch z. B. auf LD gab es eine große Anzahl von Klassikern und Nischentiteln, so ja auch den hier besprochenen Titel. Oft in kleiner Stückzahl und somit später zu teuren Sammlerstücken werdend, aber immerhin.
    Bei der riesigen jährlichen Anzahl von für mich interessanten Katalog-Neuveröffentlichungen (s. meinen Profiler) komme ich einerseits mit dem Anschauen vorne und hinten zeitlich gar nicht mehr mit. Andererseits verbringe ich viel zuviel Zeit damit, mich über die technischen Unzulänglichkeiten gefühlt jeder dritten BD im Netz zu informieren oder mich darüber zu ärgern.
    Nö nö, für meinen persönlichen Geschmack dürfte die Industrie gerne weniger, dafür qualitativ hochwertigere und dafür gerne teurere Produkte ausstoßen.
    Wird ohnehin niemals passieren, auch bei einem eventl. BD-Nachfolgemedium nicht, lohnt daher nicht, darüber lang zu diskutieren.

    Werde mir natürlich den hier besprochenen Film zulegen, ist neben PREMATURE BURIAL mein Lieblings Poe/Corman.

  9. #69
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    AW: Die Maske des roten Todes (Vincent Price)

    Torsten hat es eigentlich erschöpfend und nachvollziehbar und akzeptierbar beschrieben.
    Es ist nun mal so. Wir Filmverrückten wollen viel und würden auch sicher viel dafür geben, aber eine VÖ muß dem Hersteller in erster Linie das ausgegebene Geld wieder in die Kassen spülen. Und das geht nur über die breite Masse, die oftmals nicht mal den Unterschied zwischen DVD und BD erkennt. Man muss also letzten Endes immer mit Kompromissen leben... leider...

  10. #70
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    AW: Die Maske des roten Todes (Vincent Price)

    Seamless Branching brauche ich nicht; man hat in jüngster Zeit ja oft gesehen dass es anscheinend günstiger ist zwei komplette Fassungen auf eine BD 50 zu machen (Cop Land) oder sogar zwei Discs beizugeben statt den Weg über SB zu gehen-was ich auch absolut legitim finde, wenn die Bildquali dadurch nicht leidet.

    Mir ging es nur darum einmal für das Bewusstsein zu werben Filme komplett zu erhalten.
    Dieses Bewusstsein geht mir bei der breiten Masse, aber auch bei einer Minderheit hier im Forum etwas ab. Man liest doch öfters bei Einigen dass ihnen die Bildqualität wichtiger ist wie eine ungekürzte Veröffentlichung und das finde ich problematisch. Für mich steht der Film als Gesamtkunstwerk mit seinem Inhalt im Fokus. Klar möchte ich den in bestmöglicher Bildqualität haben, aber nicht um den Preis von Kürzungen!

    Was Torsten schreibt ist mit größter Wahrscheinlichkeit richtig. Ich muß mit einem finalen Urteil abwarten bis ich die Badeszene gesehen habe und das Material einschätzen kann. Gegebenenfalls kann man dann immer noch basteln oder stimmt sogar mit der Entscheidung von Koch überein. Es mag Fälle geben wo kleine Materialstücke so kaputt sind, dass eine Integration nicht mehr vernünftig ist (so kann man z.B. mit diversen Workprints kaum mehr was anfangen; eine Integralfassung von The Crow oder wäre mit dem Workprintmaterial unmöglich), aber das sollten die Ausnahmen sein.

    Ganz glücklich wurde es aber nicht gelöst und auch mit dem Feedback hier wurde etwas stiefmütterlich umgegangen. Es wäre wünschenswert gewesen wenn wenigstens die Bonus LD Fassung auch den deutschen Ton bekommen hätte (aus dem OFDB Eintrag schließe ich, dass diese "nur" mit englischem Ton dabei sein wird).

    Wie wir jetzt auf die Preisdiskussion gekommen sind weiß ich nicht. Von mir ging das nicht aus. Ich war einer der Ersten wenn nicht gar der Erste der schrieb, dass der Preis hier excellent ist. Ich hätte für diesen Film (von dem ich weiß, dass er im Laufe der Zeit mehr wie 2X in meinen Player wandern wird) auch mehr bezahlt. Ich würde Koch auch nicht vorwerfen hier generell nicht genug gemacht zu haben; Michaels Beiträgen entnehme ich, dass man sogar viel Leistung in diesen Titel gesteckt hat (Materialsichtungen, Abstastungen, Suche von Bonusmaterial). Aber unnötigerweise sind es in jüngster Zeit bei Koch die Kleinigkeiten über die solche genialen Projekte am Ende dann noch stolpern und die das Ergebnis negativ beeinträchtigen.

  11. #71
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    AW: Die Maske des roten Todes (Vincent Price)

    Zitat Zitat von Count Grishnackh Beitrag anzeigen
    Seamless Branching brauche ich nicht; man hat in jüngster Zeit ja oft gesehen dass es anscheinend günstiger ist zwei komplette Fassungen auf eine BD 50 zu machen (Cop Land) oder sogar zwei Discs beizugeben statt den Weg über SB zu gehen-was ich auch absolut legitim finde, wenn die Bildquali dadurch nicht leidet.
    Wenn der Platz auf der BD50 reicht, wäre ist das wohl freilich günstiger. Zwei Discs ... keine Ahnung.
    Mir kommt diese Pauschale "ist halt teurer"-Aussage manchmal fast schon wie eine Schutzbehauptung der Labels vor. Die wollen halt ihre Lizenzen möglichst günstig verwerten und jeden zusätzlichen Aufwand vermeiden. Wo das bei vielen VÖs hinführt sieht man ja, irgendwoher HD-Master besorgen, auf die BD klatschen und gut, da fehlt oft sogar die Zeit für eine ordentlich Endkontrolle. Wenn man dann da noch zusätzlichen Aufwand für Seamless Branching erwartet, ist man freilich falsch.

    Die BD wird ja auch nicht Unsummen teurer, weil da jemand beim Authoring/Mastering ein paar Stunden (wenn überhaupt) länger sitzt. Und freilich ist das Aufwand und Zeit, das bestreitet doch jiemand. Aber auch bei Labels gilt halt "Geiz ist geil", immer nur den Kunden den Stempel aufzudrücken, ist nicht ganz fair.
    Laßt halt die BD nen Euro teurer werden oder zwei, das interessiert die Masse doch nicht die Bohne. Die meisten Kunden/Fans würden das honorieren (grad bei solchen "Randprodukten" wie uralten Schauerschinken, die zahlen ja selbst schon für ne schicke Verpackung ungesehen 30 oder 40 Euro, ohne je die BD gesehen zu haben )
    Wegen 8 Frames zu diskutieren, ist dann wieder ne andere Frage. Der Kunde fordert immer das Maximum, das Label will das Maximum rausholen, irgendwo muß man sich treffen. 8 Frames sind weniger als ne halbe Sekunde, wenn ich da grad zwinkere, hab ich die "Szene" eh verpaßt
    Ist halt auch mit der Fluch des Internets, da wird schon vorher alles totdiskutiert. Wenn die DB einfach im Laden stehn würde, würden sich viele ein Loch in den A... freuen und kaufen. So wird vorher erstmal diskutiert und grad an Kleinigkeiten zieht man sich gern hoch.

    Ich werd mir den Film auf jeden Fall zulegen (mir ist die Integration dieser 8 Frames nicht so wichtig, man bekommt sie ja bei den Extras).

  12. #72
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    AW: Die Maske des roten Todes (Vincent Price)

    Zitat Zitat von arghmage Beitrag anzeigen
    Wegen 8 Frames zu diskutieren, ist dann wieder ne andere Frage. Der Kunde fordert immer das Maximum, das Label will das Maximum rausholen, irgendwo muß man sich treffen. 8 Frames sind weniger als ne halbe Sekunde, wenn ich da grad zwinkere, hab ich die "Szene" eh verpaßt
    Ist halt auch mit der Fluch des Internets, da wird schon vorher alles totdiskutiert. Wenn die DB einfach im Laden stehn würde, würden sich viele ein Loch in den A... freuen und kaufen. So wird vorher erstmal diskutiert und grad an Kleinigkeiten zieht man sich gern hoch.
    Es geht grudsätzlich ja nicht um 8 Frames sondern um das Prinzip die Filme in voller Länge zu erhalten. Fängt man da an Abstriche zu machen, kommt man wer weiß wo raus.
    Dein Blindselargumt ist für mich keins, wenn du bei einem Film nicht aufpasst ist das dein Bier. Du kannst bei einem vollständigen Film dann aber immer noch zurückspulen und dir das anschauen was du verpasst hast (selbst mit einem Dauerblinzelleiden musst du also nichts verpassen). Bei den 8 Frames hier handelt es sich evtl. auch um eine Zensurmaßnahme-es geht ja um den Busen der Dame in der Badewanne.

    Ich finde auch nicht, dass hier etwas totdiskutiert wird-der Thread ist nach wie vor äußert überschaubar. Wenn du nicht diskutieren willst und dich die ganze Geschichte nicht interessiert, kannst du ja aussteigen. Ich bin im Forum registriert um über Dinge, die mich berühren zu diskutieren, zu schreiben und mich zu informieren. Und mich interessieren sowohl der Film, als auch seine Aufbereitung, so wie die Geschichte seiner Aufbereitung.

    Die Frage ob man der Bildqualität zu liebe Abstriche beim Film selbst machen sollte ist meines Erachtens eine sehr wichtige Grundsatzfrage (mal ganz abgesehen von diesem konkreten Fall hier).

  13. #73
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    AW: Die Maske des roten Todes (Vincent Price)

    Blinzeln/nach jedem Blinzeln zurückspulen...sorry, aber jetzt wirds langsam etwas lächerlich...

  14. #74
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    AW: Die Maske des roten Todes (Vincent Price)

    Zitat Zitat von Count Grishnackh Beitrag anzeigen
    Es geht grudsätzlich ja nicht um 8 Frames sondern um das Prinzip die Filme in voller Länge zu erhalten. Fängt man da an Abstriche zu machen, kommt man wer weiß wo raus.
    Ich meinte das auch eher grundsätzlich und nicht nur auf diesen Film bezogen (auch das mit dem Totdiskutieren, dazu gibts doch Diskussionsforen). Daß mir vielleicht grad die Szene beim Blinzeln durch die Lappen gegangen wäre, war eher scherzhaft gemeint, deswegen der hintendran.
    Ich würde bei der Qualität schon Abstriche machen und dafür eher einen "vollständigen" Film nehmen, kann aber auch verstehen, daß das Label auf Nummer sicher geht (die wollen halt möglichst viel Kohle machen).
    Kommt natürlich auch immer auf den Film an, ob sowas allgemein toleriert wird. Oben fiel ja schonmal das Beispiel Metropolis, da durfte es ja schon gestückelt sein (gestückelt, nicht gerührt und klar ist das ein ganz anderes Kaliber von Film aber wer maßt sich an, da die Grenze zu ziehen?).
    Mal abwarten, wie die Sache hier am Schluß aussieht, da werden wohl kurz nach Release entsprechende Screenshots auftauchen.

  15. #75
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    AW: Die Maske des roten Todes (Vincent Price)

    Zitat Zitat von Lord Peter Beitrag anzeigen
    ... Die Hauptsache ist doch, daß der Film in echtem HD vorliegt, und nicht als Upscale wie "Lebendig begraben" und "Die Folterkammer des Hexenjägers".

    DIE FOLTERKAMMER DES HEXENJÄGERS ist bekanntlich kein Upscale.


    Gruß

    sell

  16. #76
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    AW: Die Maske des roten Todes (Vincent Price)

    Zitat Zitat von sell Beitrag anzeigen
    DIE FOLTERKAMMER DES HEXENJÄGERS ist bekanntlich kein Upscale.
    Nicht? Ich dachte, Black Hill hätte beide Titel versaut. Dann kann man sich "Haunted Palace" ja doch evtl. anschaffen.

    "Maske des roten Todes" wurde von den Amazonen leider soeben auf den 21. Juni verschoben...

  17. #77
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    AW: Die Maske des roten Todes (Vincent Price)

    Und hier kein Koch Statement? Finde ich etwas Schade, dass es nur für den Punisher gelangt hat. Für mich persönlich hat der hier sogar einen höheren Stellenwert.

  18. #78
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    AW: Die Maske des roten Todes (Vincent Price)

    Die DVD lag heute schon im Müller. BD leider nicht...

    Gruss
    Markus

  19. #79
    Zu viele Köche...
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    AW: Die Maske des roten Todes (Vincent Price)

    Zitat Zitat von Count Grishnackh Beitrag anzeigen
    Und hier kein Koch Statement? Finde ich etwas Schade, dass es nur für den Punisher gelangt hat. Für mich persönlich hat der hier sogar einen höheren Stellenwert.
    Doch, hier auch noch: Die Szene ist ja auf der Disc enthalten und man hätte nicht einfach nur die 8 Frames einfügen können (das hätte wirklich ausgesehen, als wäre an der Stelle ein Pixelfehler), sondern man hätte schon die Szene komplett nehmen müssen. Und wer die Szene dann auf der Disc sieht, der weiß was ich meine, irgendwo ist technisch mit dem einfügen auch mal Schluß, das geht dann nicht mehr. Die anderen eingefügten Szenen sehen dafür ziemlich gut aus, finde ich.

  20. #80
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    AW: Die Maske des roten Todes (Vincent Price)

    Zitat Zitat von Lord Peter Beitrag anzeigen
    Nicht? Ich dachte, Black Hill hätte beide Titel versaut. Dann kann man sich "Haunted Palace" ja doch evtl. anschaffen...
    Kann ich bestätigen: DIE FOLTERKAMMER DES HEXENJÄGERS ist KEIN Upscale!

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