Cinefacts

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  1. #21
    Tyrannosaurus Rex
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    AW: R.I.P.D. - Rest in Peace Department (mit Ryan Reynolds, Jeff Bridges)

    Schmiert gerade etwas an den US-Kinokassen ab: http://boxofficemojo.com/weekend/chart/

  2. #22
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    AW: R.I.P.D. - Rest in Peace Department (mit Ryan Reynolds, Jeff Bridges)

    Robert Schwentke gehört zu den wenigen deutschen Regisseuren, die sich in Amerika etablieren konnten. Nun bekam er mal richtig viel Geld und durfte eine Comicadaption realisieren. Doch was reizte ihm an dem „Men in Black“-Verschnitt und ist seine Karriere in Amerika, wie der Film nach dem Flop an den US-Kassen, nun für die Tonne?

    Regie: Robert Schwentke (Tattoo, Flightplan uvm.)
    Cast: Ryan Reynolds, Jeff Bridges, Kevin Bacon, Mary Louise-Parker uvm.
    Start: 29.08.2013

    130 Millionen Dollar hat die Herstellung des Films gekostet und nicht einmal die Hälfte (!) konnte der Film bisher weltweit wieder einspielen und Deutschland ist verhältnismäßig spät dran, was den Kinostart betrifft. Nach solch soliden Erfolgen wie „Flightplan“, „The Time Traveler's Wife“ und „R.E.D.“, kam die Offerte eine Mega-Studio-Produktion zu machen keineswegs aus dem Nichts, aber bisher rechtfertigte der Film alleine nicht, was die Macher an dem Stoff gereizt hat. Umso bitterer für Schwentke übrigens, dass die Fortsetzung zu „R.E.D.“ am gleichen Wochenende wie „R.I.P.D.“ klar besser startete, bei geringerem Budget. Und Ryan Reynolds bleibt bei Comicverfilmungen wohl erst mal weiterhin Kassengift.

    Er spielt den Polizisten Nick Walker der bei einem Einsatz stirbt und fortan für das "Rest In Peace Department" (kurz: R.I.P.D.) arbeitet. Er kehrt in unsere Welt zurück um auf die Jagd nach Dämonen zu gehen. Ihm zur Seite steht dabei der von Jeff Bridges verkörperte Roy Pulsiper, ein ehemaliger Revolverheld. Um unerkannt zu bleiben sieht Walker in der Welt nun aus wie ein Chinese (James Hong) und Pulsiper stolziert mit Marisa Millers Körper über die Leinwand.

    Das ein Flop an den Kinokassen nicht automatisch bedeutet, dass der Film nichts taugt (siehe dieses Jahr meiner Meinung nach bei „The Lone Ranger“ und „Jack and the Giants“) ist bekannt, doch hier hat man es leider nicht mit solch einem Beispiel zu tun. Der Film ist kein Totalausfall, er ist nicht zum fremd schämen oder übertrieben dämlich, er ist einfach nicht besonders überzeugend und das in fast allen Aspekten der Filmherstellung.
    Angefangen beim Drehbuch. Die Prämisse des Films hätte die Macher eigentlich schon abschrecken müssen, anstatt dessen veranlasste sie sie, 130 Millionen Dollar (nach denen der Film nur in wenigen Momenten aussieht) in das Projekt zu stecken. Aus der Idee des „Untote“ jagen wird nicht sonderlich viel gemacht und man merkt schnell, wie wackelig das Ideen-Konstrukt ist und man sich da gerade noch so durch einen Film hangeln kann (der zum Glück gerade mal etwas über 90 Minuten geht). Ganz schlimm ist der Humorlevel des Films. Viel zu viele Gags zünden einfach nicht und die Körperwahrnehmungs-Variationen, dessen Pointe der Trailer blöderweise schon vorweg genommen hat, ist spätestens nach dem zweiten Mal schon ausgelutscht, gehört aber noch mit zum Besten.
    Jeff Bridges (direkt aus „True Grit“ importiert) scheint wohl seine Figur zu mögen, aber schwankt dabei zwischen eigener Persiflage und Möchtegern-Cowboyheld. Manchmal fällt es ihm da sichtlich schwer die vom Drehbuch vorgelegten One-Liner überzeugen rüber zu bringen. Ryan Reynolds, bei weitem kein Unsympath, bekommt einfach viel zu wenig zu tun und wenn dann ist es simples Rumrennen oder auf Kommando traurig oder angepisst sein. Ähnlich geht es da Kevin Bacon. Eine Rolle wie aus dem Bösewicht-einmaleins ohne Ecken und Kanten.
    Auf der positiven Seite haben wir hier und da ein nettes Set-Design, eine solide, ruhige Kameraarbeit mit ein paar netten Spielerein und einen ganz flotten, annehmbaren Score vom viel zu unbekannten und unterbeschäftigten Christophe Beck.
    Was dem Film aber beinahe den kompletten Genickbruch verpasst, sind die Spezial-Effekte. Eigentlich erwartet man ja dann zumindest bei den 130 Millionen einiges überzeugendes aus dem CGI-Zauberkasten (siehe z.B. „Duell der Magier“ vom Piraten-Produzent Bruckheimer mit Nicolas Cage, sehr zwiespältiger Film, aber durch die Bank weg mehr als überzeugende Spezial-Effekte), aber weit gefehlt. Zum einen wäre es interessant zu wissen, warum man komplett auf Masken und Make-Up verzichet hat, denn sobald irgendetwas passiert oder Monsterartiges über die Leindwand schlürft, kommt es komplett aus dem Computer. Das ist hier und da ok, aber mal abgesehen vom mal wieder viel zu lauten und unnötigen großen Finale, sieht das hier meißtens mehr nach 100 Millionen Dollar abwärts aus. Die Frage ist natürlich, ob man mit dem Einsatz von CGI und dem Verzicht auf praktische Effekte mehr einsparen konnte oder erst dadurch das Budget so explodierte.

    Fazit:

    Unterm Strich hätte der Film auch schlechter werden können. Er mag hier und da unterhalten und ganz nett sein, aber das kann bei weitem nicht der Anspruch einer 130-Millionen Dollar Produktion sein. Fürs Heimkino und einen Videothek-Leih ok, ansonsten sollte Robert Schwentke ganz schnell versuchen, diesen Fleck aus seiner Filmografie vergessen zu machen, wenn die Karriere in den USA weitergehen soll...dieser Film hilft ihm aber auch nur zu gut dabei, denn auch ihn wird man schnell wieder vergessen haben.

  3. #23
    Sunny Lax Fanboy
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    AW: R.I.P.D. - Rest in Peace Department (mit Ryan Reynolds, Jeff Bridges)

    Ich finde die Thematik ist viel zu MiB-Ähnlich, dazu Schauspieler, die einen eh nicht unbedingt ins Kino locken. Ich will nicht sage, das es klar war, aber mutig war es auf jeden Fall.

  4. #24
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    AW: R.I.P.D. - Rest in Peace Department (mit Ryan Reynolds, Jeff Bridges)

    Zitat Zitat von TheRealNeo Beitrag anzeigen
    Nun bekam er mal richtig viel Geld und durfte eine Comicadaption realisieren.
    ...und durfte ERNEUT eine Comicadaption realisieren.

  5. #25
    Konsolenopa
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    AW: R.I.P.D. - Rest in Peace Department (mit Ryan Reynolds, Jeff Bridges)

    Jeff Bridges, Oscargewinner, Kevin Bacon, Golden Globe-Gewinner sind also Schauspieler, für die man nicht ins Kino will? Wer muß bei Dir dann bloß vor der Kamera stehen?

  6. #26
    Sunny Lax Fanboy
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    AW: R.I.P.D. - Rest in Peace Department (mit Ryan Reynolds, Jeff Bridges)

    Zitat Zitat von The_Blues Beitrag anzeigen
    Jeff Bridges, Oscargewinner, Kevin Bacon, Golden Globe-Gewinner sind also Schauspieler, für die man nicht ins Kino will? Wer muß bei Dir dann bloß vor der Kamera stehen?
    Ich bin ja schon der Depp aus der Tom Cruise Diskussion, da kann ich ja jetzt nicht schon wieder Schreiben, das die keinen großen Erfolg hatten.

    Aber mal im Ernst: Das Kevin Bacon da mitspielt habe ich nicht mal gewußt. Ich habe den Trailer schon mindestens 2x im Kino gesehen, da muss Bacon wohl unter einer Maske versteckt gewesen sein. ^^

  7. #27
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    AW: R.I.P.D. - Rest in Peace Department (mit Ryan Reynolds, Jeff Bridges)

    Stimmt, war auch überrascht ihn zu sehen, der wird im Trailer völlig ignoriert.

  8. #28
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    AW: R.I.P.D. - Rest in Peace Department (mit Ryan Reynolds, Jeff Bridges)

    Die schlechten Effekte sind wohl damit zu erklären, daß das Studio den Film schon während der Post Production mehr oder weniger abgeschrieben haben könnte. Da fängt man halt schon an zu sparen. Zumindest hatte ich schon bei einigen Filmen wie GHOST RIDER diesen Verdacht.

  9. #29
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    AW: R.I.P.D. - Rest in Peace Department (mit Ryan Reynolds, Jeff Bridges)

    Zitat Zitat von Chrysagon Beitrag anzeigen
    Die schlechten Effekte sind wohl damit zu erklären, daß das Studio den Film schon während der Post Production mehr oder weniger abgeschrieben haben könnte. Da fängt man halt schon an zu sparen. Zumindest hatte ich schon bei einigen Filmen wie GHOST RIDER diesen Verdacht.
    Glaub ich nicht. Spezialeffekte werden schon weit vor der Postproduction angefangen.
    Die schlechten (Computer)Spezialeffekte haben wahrscheinlich eher mit der katastrophalen Überforderung der Effekte-Studios zu tun.

  10. #30
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    AW: R.I.P.D. - Rest in Peace Department (mit Ryan Reynolds, Jeff Bridges)

    Zitat Zitat von The_Blues Beitrag anzeigen
    Jeff Bridges, Oscargewinner, Kevin Bacon, Golden Globe-Gewinner sind also Schauspieler, für die man nicht ins Kino will? Wer muß bei Dir dann bloß vor der Kamera stehen?
    Na wenn es nur um die Trophäen geht, gibt es keinen Grund sich dieses Personen anzusehen. Und wie Shiney Metal schon schrieb, wusste ich ebenfalls nicht das Kevin Bacon mitspielt. Da die Thematik wie MIB ist, lockt mich das gleich noch weniger ins Kino.

  11. #31
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    AW: R.I.P.D. - Rest in Peace Department (mit Ryan Reynolds, Jeff Bridges)

    Zitat Zitat von TheRealNeo Beitrag anzeigen
    Zum einen wäre es interessant zu wissen, warum man komplett auf Masken und Make-Up verzichet hat, denn sobald irgendetwas passiert oder Monsterartiges über die Leindwand schlürft, kommt es komplett aus dem Computer. Das ist hier und da ok, aber mal abgesehen vom mal wieder viel zu lauten und unnötigen großen Finale, sieht das hier meißtens mehr nach 100 Millionen Dollar abwärts aus. Die Frage ist natürlich, ob man mit dem Einsatz von CGI und dem Verzicht auf praktische Effekte mehr einsparen konnte oder erst dadurch das Budget so explodierte.
    Das habe ich mich bei "Jack & the Giants" auch gefragt.

  12. #32
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    AW: R.I.P.D. - Rest in Peace Department (mit Ryan Reynolds, Jeff Bridges)

    Da fand ich die Effekte aber nie auffallend schlecht. Mochte den Film aber auch sehr.

  13. #33
    Grailknight
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    AW: R.I.P.D. - Rest in Peace Department (mit Ryan Reynolds, Jeff Bridges)

    R.I.P.D. ist schon ein eigenartiger Film, aber warum dieser Film eine kommerzielle Bruchlandung war liegt eigentlich auf der Hand. Wer nach dem Trailer ein MIB mit Untoten erwartet, wird nämlich vielleicht enttäuscht werden. Ruhige Stellen gibt es kaum und im Vordergrund des Films steht seine komplett cartoonhafte Inszenierung. Ok es ist ja auch ne Comicverfilmung, aber was hier geboten wird, kann den ein oder anderen sicher schon verstören.

    So sind die Dialoge und vor allem Witze der Hauptcharaktere irgendwo zwischen der Grenze zwischen dümmlich und komplett durchgedreht. Diese Art von Humor ist dann komplett Hit or Miss, da habe ich teilweise gut gelacht, wo der Rest nur kopfschüttelnd im Saal saß. Die CGI des Film ist übrigens alles andere als überzeugend, man sieht sofort was alles aus dem PC kommt. Daher wirken die Untoten dann sehr comichaft und alles andere als bedrohlich.

    Interessant auch warum die Trailer des Films einen komplett Kevin Bacon als Gegenspieler vorenthalten haben. Wie eigentlich bei jedem seiner Filme wirkt er dieser Rolle nämlich sehr überzeugend. Jeff Bridges hingegen scheint ein bisschen mit seinem Charakter zu kämpfen zu haben. Da muss er teilweise so bekloppte Szenen spielen, dass er leider nicht mehr vollends bei der Sache zu sein scheint. Und Ryan Reynolds ist halt er selbst.

    Die Story an sich wird zum Glück mal nicht durch den Trailer verraten. Sie ist eigentlich ganz nett inszeniert und reicht als Mittel zum Zweck. Nur ohne Endspann geht der Film unter 90 Minuten und trotzdem schleichen sich viele Längen ein. Sowas darf bei solchen Filmen echt nicht der Fall sein. Da freut man sich dann echt auf jede grenzwertig erscheinende Idee der Filmemacher, vor allem was den Humor angeht.

    Das 3D ist übrigens recht nett in den Film integriert worden. Es gibt oftmals eine beeindruckende Tiefe zu vernehmen und die Actionszenen wurden genau mit Rücksicht auf den 3D Effekt konzipiert. Allerdings ist es wieder so szenehaftes 3D, d.h. wenn die Macher eine Szene nicht unbedingt für 3D ausgelegt haben, wirkt diese auch eher flach. Ergo ein schwankendes Niveau, aber definitiv besser ausgenutzt als bei den meisten anderen 3D Filmen dieses Jahr.

    Das Drehbuch hat echt deutliche Schwächen und die Hintergründe der Charaktere bleiben leider auch kaum ausgenutzt. Gerne würde man mehr über diese erfahren, so bleiben sie leider etwas leblos. Die eigenwillige Machart des Films ist aber definitiv eine Abwechslung und für den kurzweiligen Abend reicht es allemal, zumindest wenn diese spezielle Art von Humor einen nicht abschreckt.

    6,5/10 Punkten

  14. #34
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    AW: R.I.P.D. - Rest in Peace Department (mit Ryan Reynolds, Jeff Bridges)

    Ich fand den ganz unterhaltsam, habe den aber dennoch als verhunzt empfunden. Viele Gags zünden nicht, die Figuren bleiben blass und vieles funktioniert nicht richtig, z.B. Reynolds Kontaktversuche mit seiner Ehefrau. Positiv überrascht war ich von Kevin Bacon, der gewohnt souverän den Bösewicht gibt.

    Was ich als mies empfunden habe war das 3D. Da gab es ständig Doppelkonturen zu sehen und Unschärfen im Hintergrund. In dieser Form habe ich sowas bei noch keinem 3D-Film wahrgenommen, woran das auch immer lag.

  15. #35
    Eike Kirsch
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    AW: R.I.P.D. - Rest in Peace Department (mit Ryan Reynolds, Jeff Bridges)

    Hallo Community=) Ich habe mich hier soeben angemeldet, weil ich hoffe auf ein paar Antworten zu mir unter den Nägeln brennenden Fragen zu diesem Film den ich gestern mit meiner Freundin angesehen habe zu stoßen. Ich vermute jedoch, dass es gar keine gibt und es sich schlicht und ergreifend um Logikfehler handelt.

    1. Es wurde erklärt, dass die Untoten auf der Erde nicht zu erkennen sind sondern eine andere Gestalt annehmen und auch ihre Sprache nur als Gebrabbel zu hören sei. Warum konnten dann aber der erste Befragte in dem Hotel am Anfang, der dicke Hehler und Kevin Bacon das Duo sehr wohl verstehen?

    2. Die veränderte Erscheinung und das nicht zu verstehende Gebrabbel wurde ja damit gerechtfertigt, dass es unter den Menschen nicht für Verwirrung sorgen sollte..das würde ja einen Anhaltspunkt bieten, weshalb die o.g. Untoten Bösewichte die beiden verstehen konnten, aber dann hätten sie sie ja auch nicht in ihrer Tarnung sehen dürfen oder sehe ich das falsch?

    3. Kevin Bacon war ja die ganze Zeit auch nur getarnt, ergo: Menschen ihn nix verstehen. Hamse aber doch?

    4. Beim sich-zurück-Verwandeln der Untoten sind immer vollwertige Monster dabei herausgekommen. Bei Kevin aber nur er selbst in ein wenig unförmiger und mit gespaltenem Kopf. Y that?

    5. Bei der Befragung am Anfang wurde erklärt, dass aus irgendeinem Grund indisches Essen für die Verwandlung sorgt (hätte erwartet, dass das Essen dieses dafür sorgt und nicht das bloße Zuschauen wie ein anderer es isst, aber gut). Warum müht sich Jeff dann erst noch mit den Fragen ab und was war überhaupt der Zweck dieser? Nur weil sie teilweise auch indisches Essen ansprachen? Dann hätte er doch auch einfach von indischem Essen reden können und nicht noch die Farbe des Wagens nennen, indem der Jugendliche sitzt, der es ihm anbieten soll und dergleichen. Es hat dem Film in dem Moment wirklich Pepp gegeben, aber dass dann anschließend so rein gar keine Erklärung kam war bitter wie ich finde.

    6. Habe ich verpasst, was das für ein Pulver war, das plötzlich ins Spiel kam um die "Hülle" der Untoten zu sprengen? Es schien ja recht handelsüblich zu sein (mehrere Verpackungsgrößen, Aufmachung, etc.). Würde damit nämlich mal gern den Aufräumer unseres Kinos bestreuen, der uns einfach die Cola-Flasche weggenommen hat, die wir mitnehmen wollten

    7. Im Finale berichteten die Reporter von Monstern, die auf dem Commonwealth Building wären. Warum können die denn auf einmal Monster sehen, wenn Menschen doch nur der Untoten Tarnungen sehen können

    Meine 5 Cent: 3D Effekte hauten anfangs vom Hocker, kamen jedoch so rüber, als ob nur kurz gezeigt werden sollte "Das können wir alles", denn nach dem ersten Drittel waren sie meines Erachtens eher gewöhnlich und auf viel plastisches Detail wurde verzichtet. Die Kameraführung hat mich dafür durch die Bank weg begeistert und die Schauspielerische Leistung war im Gros auch völlig okay, wenn auch nicht bestechend. Oh, da fällt mir noch Nummer 8 ein:

    Was waren denn das für seltsame Betonungen von Proctor? "Warnuuuuung" z.B. als sie berichtete, dass die beiden wohl nicht mit einer Suspension (Suspensierung? Wie auch immer, Feuerung halt^^) zu rechnen hätten. Wieder so ein Aspekt der mich gespannt sein liess auf eine Aufklärung, auf die ich aber leider vergebens wartete. Ich weiss wohl, dass es immer mal wieder Filme gibt, bei denen einfach kein Sinn gesucht werden darf, da auch bewusst keiner gegeben wurde. Aber den Eindruck hatte ich hier auf keinen Fall, denn dann wären ja auch keine Erklärungen gekommen und die Story nicht ernstzunehmend gewesen. Ich hoffe jemand hat vielleicht die Comics gelesen und kann mir dadurch sagen, was da der Hintergrund ist?!

    Besten Dank schonmal

  16. #36
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    AW: R.I.P.D. - Rest in Peace Department (mit Ryan Reynolds, Jeff Bridges)

    Zitat Zitat von Eike Kirsch Beitrag anzeigen
    Hallo Community=) Ich habe mich hier soeben angemeldet, weil ich hoffe auf ein paar Antworten zu mir unter den Nägeln brennenden Fragen zu diesem Film den ich gestern mit meiner Freundin angesehen habe zu stoßen. Ich vermute jedoch, dass es gar keine gibt und es sich schlicht und ergreifend um Logikfehler handelt.

    1. Es wurde erklärt, dass die Untoten auf der Erde nicht zu erkennen sind sondern eine andere Gestalt annehmen und auch ihre Sprache nur als Gebrabbel zu hören sei. Warum konnten dann aber der erste Befragte in dem Hotel am Anfang, der dicke Hehler und Kevin Bacon das Duo sehr wohl verstehen?

    2. Die veränderte Erscheinung und das nicht zu verstehende Gebrabbel wurde ja damit gerechtfertigt, dass es unter den Menschen nicht für Verwirrung sorgen sollte..das würde ja einen Anhaltspunkt bieten, weshalb die o.g. Untoten Bösewichte die beiden verstehen konnten, aber dann hätten sie sie ja auch nicht in ihrer Tarnung sehen dürfen oder sehe ich das falsch?

    3. Kevin Bacon war ja die ganze Zeit auch nur getarnt, ergo: Menschen ihn nix verstehen. Hamse aber doch?

    4. Beim sich-zurück-Verwandeln der Untoten sind immer vollwertige Monster dabei herausgekommen. Bei Kevin aber nur er selbst in ein wenig unförmiger und mit gespaltenem Kopf. Y that?

    5. Bei der Befragung am Anfang wurde erklärt, dass aus irgendeinem Grund indisches Essen für die Verwandlung sorgt (hätte erwartet, dass das Essen dieses dafür sorgt und nicht das bloße Zuschauen wie ein anderer es isst, aber gut). Warum müht sich Jeff dann erst noch mit den Fragen ab und was war überhaupt der Zweck dieser? Nur weil sie teilweise auch indisches Essen ansprachen? Dann hätte er doch auch einfach von indischem Essen reden können und nicht noch die Farbe des Wagens nennen, indem der Jugendliche sitzt, der es ihm anbieten soll und dergleichen. Es hat dem Film in dem Moment wirklich Pepp gegeben, aber dass dann anschließend so rein gar keine Erklärung kam war bitter wie ich finde.

    6. Habe ich verpasst, was das für ein Pulver war, das plötzlich ins Spiel kam um die "Hülle" der Untoten zu sprengen? Es schien ja recht handelsüblich zu sein (mehrere Verpackungsgrößen, Aufmachung, etc.). Würde damit nämlich mal gern den Aufräumer unseres Kinos bestreuen, der uns einfach die Cola-Flasche weggenommen hat, die wir mitnehmen wollten

    7. Im Finale berichteten die Reporter von Monstern, die auf dem Commonwealth Building wären. Warum können die denn auf einmal Monster sehen, wenn Menschen doch nur der Untoten Tarnungen sehen können

    Meine 5 Cent: 3D Effekte hauten anfangs vom Hocker, kamen jedoch so rüber, als ob nur kurz gezeigt werden sollte "Das können wir alles", denn nach dem ersten Drittel waren sie meines Erachtens eher gewöhnlich und auf viel plastisches Detail wurde verzichtet. Die Kameraführung hat mich dafür durch die Bank weg begeistert und die Schauspielerische Leistung war im Gros auch völlig okay, wenn auch nicht bestechend. Oh, da fällt mir noch Nummer 8 ein:

    Was waren denn das für seltsame Betonungen von Proctor? "Warnuuuuung" z.B. als sie berichtete, dass die beiden wohl nicht mit einer Suspension (Suspensierung? Wie auch immer, Feuerung halt^^) zu rechnen hätten. Wieder so ein Aspekt der mich gespannt sein liess auf eine Aufklärung, auf die ich aber leider vergebens wartete. Ich weiss wohl, dass es immer mal wieder Filme gibt, bei denen einfach kein Sinn gesucht werden darf, da auch bewusst keiner gegeben wurde. Aber den Eindruck hatte ich hier auf keinen Fall, denn dann wären ja auch keine Erklärungen gekommen und die Story nicht ernstzunehmend gewesen. Ich hoffe jemand hat vielleicht die Comics gelesen und kann mir dadurch sagen, was da der Hintergrund ist?!

    Besten Dank schonmal
    Ich versuche es mal:

    Also das mit dem Gebrabbel habe ich so nicht mitbekommen. Wenn dem so wäre, wäre das in der Tat ein riesiger Logikfehler, da sich ja Kevin Bacon z.B. als Cop gar nicht verständigen könnte in der realen Welt. Wurde das so gezeigt ? Kann mich nur an die Szene auf der Beerdigung erinnern, als der Reynolds in Gestalt des kleinen Chinesen mit seiner Frau reden möchte, aber da gab es aus Sicht der Frau doch kein Gebrabbel zu hören, oder?

    Habe das so gedeutet, dass der gespaltene Kopf da halt Kevin Bacons Monsterinkarnation ist. War für mich in Ordnung und es kam keine Verwunderung auf, dass die anderen ja "viel mehr Monster" sind.

    Zu Frage 7: Ich habe das so verstanden, dass die Menschen die Untoten schon sehen können, wenn sie die Tarnung aufgegeben haben.

    Generell ist das ganze aber nicht sehr durchdacht.

  17. #37
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    AW: R.I.P.D. - Rest in Peace Department (mit Ryan Reynolds, Jeff Bridges)

    Zitat Zitat von Eike Kirsch Beitrag anzeigen
    Hallo Community=)
    Hallo Eike. Als erstes solltest du die SPOILER-Funktion kennenlernen. RIPD läuft zwar jetzt schon eine Weile, aber dein Text beinhaltet schon einige wichtige Details, die man im Vorfeld eigentlich nicht verraten sollte.


    Zitat Zitat von Eike Kirsch Beitrag anzeigen
    1. Es wurde erklärt, dass die Untoten auf der Erde nicht zu erkennen sind sondern eine andere Gestalt annehmen und auch ihre Sprache nur als Gebrabbel zu hören sei. Warum konnten dann aber der erste Befragte in dem Hotel am Anfang, der dicke Hehler und Kevin Bacon das Duo sehr wohl verstehen?
    Ich meine, das mit dem Gebrabbel ist nur der Fall, wenn einer der Toten den noch lebenden Angehörigen erklären möchte, daß er immer noch auf Erden wandelt. So habe ich Jeff Bridges jedenfalls verstanden.


    Zitat Zitat von Eike Kirsch Beitrag anzeigen
    2. Die veränderte Erscheinung und das nicht zu verstehende Gebrabbel wurde ja damit gerechtfertigt, dass es unter den Menschen nicht für Verwirrung sorgen sollte..das würde ja einen Anhaltspunkt bieten, weshalb die o.g. Untoten Bösewichte die beiden verstehen konnten, aber dann hätten sie sie ja auch nicht in ihrer Tarnung sehen dürfen oder sehe ich das falsch?
    Das fällt interessanterweise mit Punkt 3 zusammen.

    Zitat Zitat von Eike Kirsch Beitrag anzeigen
    3. Kevin Bacon war ja die ganze Zeit auch nur getarnt, ergo: Menschen ihn nix verstehen. Hamse aber doch?
    Kevin Bacon trug ja seinen "Glücksbringer". Das wurde aber auch explizit im Film so erwähnt, und man hat auch gesehen, was mit seiner Umgebung passiert, nachdem er ihn abnimmt.

    Ob die untoten Bösewichte die RIPD-ler in Tarnung oder ohne sehen, wurde glaube ich nicht wirklich aufgelöst, aber zumindest Kevin Bacon hätte seinen ehemaligen Partner eigentlich auf der Beerdigung erkennen müssen. Entweder wirkt die Tarnung der Officer auch auf die Untoten oder der Anhänger funktioniert in beide Richtungen.

    Zitat Zitat von Eike Kirsch Beitrag anzeigen
    4. Beim sich-zurück-Verwandeln der Untoten sind immer vollwertige Monster dabei herausgekommen. Bei Kevin aber nur er selbst in ein wenig unförmiger und mit gespaltenem Kopf. Y that?
    Zumindest bei dem dicken Kofferträger kam ja ein Monster raus, daß die Tarnung ja nochmal ins Groteske übertrieben hat, also könnte die Monstergestalt etwas mit den eigenen Eigenschaften zu tun haben. So gesehen macht ein doppelköpfiger Kevin Bacon mit zwei Gesichtern innerhalb der Story natürlich Sinn.

    Zitat Zitat von Eike Kirsch Beitrag anzeigen
    6. Habe ich verpasst, was das für ein Pulver war, das plötzlich ins Spiel kam um die "Hülle" der Untoten zu sprengen? Es schien ja recht handelsüblich zu sein (mehrere Verpackungsgrößen, Aufmachung, etc.). Würde damit nämlich mal gern den Aufräumer unseres Kinos bestreuen, der uns einfach die Cola-Flasche weggenommen hat, die wir mitnehmen wollten
    Das war doch irgendeine handelsübliche Backzutat oder ein Gewürz.

    Zitat Zitat von Eike Kirsch Beitrag anzeigen
    7. Im Finale berichteten die Reporter von Monstern, die auf dem Commonwealth Building wären. Warum können die denn auf einmal Monster sehen, wenn Menschen doch nur der Untoten Tarnungen sehen können
    Solange die Tarnung nicht platzt oder aufgegeben wird. Scheinbar waren sich die Untoten ihrer Sache zu diesem Zeitpunkt sehr sicher.

  18. #38
    Showdownfetischist
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    AW: R.I.P.D. - Rest in Peace Department (mit Ryan Reynolds, Jeff Bridges)

    Das "Pulver" war doch einfach Curry, oder? -> Indisches Essen. Und die untoten Seelen können doch generell von Menschen gesehen werden, nur halt deren Einfluss nicht. Sowohl in normaler wie auch monsterhafter Form werden die Leutchen ja von ihrer Umwelt wahrgenommen. Sonst könnten sie sich ja schlecht eine Wohnung mieten.

    Und nachdem ich jetzt die Vorlage zu RIPD gesehen habe, ist es eine Schande, dass eigentlich gar nichts der fantastischen Welt aus den Comics umgesetzt wurde, welche witzigerweise sogar deutlich weniger "Men In Black" gewesen wäre. Ganz abgesehen davon, dass die aus der Hölle entkommenen Dämonen deutlich interessanter gewesen wären, als die etwas gemorphten Unmenschen. Naja.

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