Cinefacts

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  1. #21
    Showdownfetischist
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    AW: We're the Millers (Jennifer Aniston, Ed Helms)

    Unterschreibe aber mal Kintas Meinung. Die Kuss-Szene war die mit weeeeitem Abstand beste im Film. Der Rest zieht sich.
    Persönlich mache ich dafür die Ami-Tendenz verantwortlich viele Szenen improvisieren zu lassen. Leading Man und Nerd machten das ziemlich gut, die Aniston und das Mädel nicht und ganz, ganz furchtbar war die Frau des Drogenermittlers, wo man quasi gesehen hat, wie sich die Rädchen im Kopf gedreht haben: "Uh, ich muss irgendwas lustiges sagen, hm, was ist denn funny, äh, öh, ah..."
    Der Knackpunkt bei diesen von mir liebevoll "Extended Scheißelaberei-Szenen" genannten Szenen ist schlicht, dass eben oftmals nur ein Bruchteil der Darsteller wirklich gut im Improvisieren ist. Viele sind Null- und manche leider komplette Minuswerte was diesen Vorgang angeht.

    Paradebeispiel: Die Kuss-Szene in "Millers", welche anscheinend so im Buch gestanden hat, da des Öfteren darauf Bezug genommen wurde. Es war also eine wirklich geschriebene Szene mit vielleicht improvisierten Feinheiten, sprich: Lustig schon im Drehbuch.
    Ein Paradebeispiel für Unlustigkeit wären da die Monolog-Momente von Ermittler-Weib, die etwas von Potenzproblemen, ihren zu wenig engen Pussies und sonstigen Bullshit verzapft, damit auch ja diese Ami-Komödie knapp um die zwei Stunden geht. Urch.

    Und apropos "Millers", ich hoffe ich war nicht der Einzige, der die Aniston sowohl extrem hölzern, als auch extrem unheiß fand, oder? Abgesehen davon: Wenn du eine verdammte Stripperin spielst, dann strip verdammt nochmal! Der Streifen ist R-RATED! Und wenn die Aniston das nicht will, Herr Gott, nehmt irgend eine andere Darstellerin die vielleicht sogar lustig und gut beim Improvisieren gewesen wäre.

  2. #22
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    AW: We're the Millers (Jennifer Aniston, Ed Helms)

    Hihihi, exe schmollt, weil es keine Titten zu sehen gab . Ach Kerl, der Film war primär eine Komödie mit familiären Werten als Unterbau, hast du da echt "Full frontal nudity" erwartet ?? Das ist doch nicht "American Pie". Außerdem ist Jennifer Aniston - auch wenn sie allmählich Gefallen an etwas anzüglicheren Charakteren zu finden scheint - in der Tat als Person nach wie vor viel zu brav, als dass sie jetzt knallhart blank ziehen würde.

    Ist schon irgendwie auffällig, wie einseitig du in dem Film die Witzigkeit der Männer gegenüber den Frauen betonst. Das dürfte sich mit psychologischen Beobachtungen decken, wonach viele Männer a) eigentlich nach wie vor keine lustigen Frauen haben wollen, weil Humor und Sich-zum-Horst-machen nach wie vor eher als männliche Domäne gelten und b) sich das Humorempfinden von Männern und Frauen teilweise deutlich unterscheidet. Ich denke, gerade die Frau des Drogenfahnders war scriptmäßig gar nicht darauf ausgelegt, wirklich witzig zu sein, sondern sollte wohl eher nett-bieder mit etwas nervig-freakigen Anklängen rüberkommen. Ihr "Humor" war imho darum auch eher auf Augenrollen ausgelegt. Mich wundert ja, dass du ihre Monologe scheinbar furchtbar fandest, aber mit der imho supergruseligen "Ohrpenetration" durch den Drogenfahnder anscheinend gut zurecht kamst. Hab' davon jetzt noch ein leichtes Trauma .

    Hmm, mir fällt ehrlich gesagt gerade keine Schauspielerin ein, die sowohl optisch sexy als auch lustig ist UND auch noch bereit wäre, sich auch für ihre Rollen nackig zu machen. Hättest du da eine im Blick ??

  3. #23
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    AW: We're the Millers (Jennifer Aniston, Ed Helms)

    Ich fand den Film ganz gut, einige Szenen auch ziemlich deftig für eine solche Komödie. Etwa die Szene mit dem Cop, die Kuss-Szene oder die "Montagsmaler"-Szene bei der ich mich echt weggeschmissen habe. Das ich bei solchen Komödien noch wirklich loslachen muss kommt so gut wie garnicht vor. Mehr als ein müdes schmunzeln kommt mir meist nicht über die Lippen. Bei den Millers war es aber schon bei den 3 genannten Szenen der Fall das ich wirklich gelacht habe, was die Komödie für mich zu einer guten macht.

  4. #24
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    AW: We're the Millers (Jennifer Aniston, Ed Helms)

    Zitat Zitat von Minotaurus Beitrag anzeigen
    Hihihi, exe schmollt, weil es keine Titten zu sehen gab . Ach Kerl, der Film war primär eine Komödie mit familiären Werten als Unterbau, hast du da echt "Full frontal nudity" erwartet ?? Das ist doch nicht "American Pie". Außerdem ist Jennifer Aniston - auch wenn sie allmählich Gefallen an etwas anzüglicheren Charakteren zu finden scheint - in der Tat als Person nach wie vor viel zu brav, als dass sie jetzt knallhart blank ziehen würde.

    Ist schon irgendwie auffällig, wie einseitig du in dem Film die Witzigkeit der Männer gegenüber den Frauen betonst. Das dürfte sich mit psychologischen Beobachtungen decken, wonach viele Männer a) eigentlich nach wie vor keine lustigen Frauen haben wollen, weil Humor und Sich-zum-Horst-machen nach wie vor eher als männliche Domäne gelten und b) sich das Humorempfinden von Männern und Frauen teilweise deutlich unterscheidet. Ich denke, gerade die Frau des Drogenfahnders war scriptmäßig gar nicht darauf ausgelegt, wirklich witzig zu sein, sondern sollte wohl eher nett-bieder mit etwas nervig-freakigen Anklängen rüberkommen. Ihr "Humor" war imho darum auch eher auf Augenrollen ausgelegt. Mich wundert ja, dass du ihre Monologe scheinbar furchtbar fandest, aber mit der imho supergruseligen "Ohrpenetration" durch den Drogenfahnder anscheinend gut zurecht kamst. Hab' davon jetzt noch ein leichtes Trauma .

    Hmm, mir fällt ehrlich gesagt gerade keine Schauspielerin ein, die sowohl optisch sexy als auch lustig ist UND auch noch bereit wäre, sich auch für ihre Rollen nackig zu machen. Hättest du da eine im Blick ??
    Naja. Fand die Aniston noch nie sonderlich witzig und noch nie sonderlich attraktiv, von daher hätte es ruhig "irgend ein Mensch" sein können. Und zumindest die Titten - geht ja heute sogar per CGI - hätte man in so einer Produktion ruhig rausholen können. Ist ja ohnehin eine R-Rated Kömodie und dahingehend fand ich den Humor gar nicht mal sonderlich deftig, eben "die typischen Ami-Zoten", wobei glücklicherweise die Kuss-Szene als Highlight heraussteht. Denn der Gag der "Millers" ist ja eigentlich eben, dass es "total fremde Semi-Assis" sind, die sich als Familie ausgeben. Genau das hätte dann eben Szenen - wie diese - zur Folge haben müssen, in welchen Sachen veranstaltet werden, die sonst "so normale Familien" eben wegen der Normalität und/oder der generell nahen Verwandtschaft nicht durchziehen können. Warum kein Liebedreieck zwischen Nerdy, Weglaufi und Töchterchen, wobei Letztere als Punch-Line der Marke "Oh no, das geht ja alles nicht, das ist deine Schwester!?!" fungiert, nur um sich vielleicht in ihrer Liebe dann sogar damit anzufreuden "was die da so treiben", nur um deshalb schließlich eine Abfuhr von Nerdy zu bekommen, da ihr Gedankengang dahingehend "total sick" ist?!? Eben irgendwie etwas mehr Pfeffer jenseits von verbalem Improvisationsdurchfall, gewürzt mit einer Stripperin die nicht einmal richtig strippt.
    Und ja, mir fällt gerade auch keine hübsche Dame ein die lustig ist und gleichzeitig zumindest oben ohne blank ziehen würde (full frontal wäre natürlich doch besser)... Oh, apropos, da fällt mir ein: Hätten sie doch Rosario Dawson nehmen sollen! Die ist deutlich hübscher, charmanter UND witziger ("Clerks II") als die Aniston UND hätte RICHTIG gestrippt. Yeah, wie gesagt, für sowas gibt es ja dieses Ding namens "Casting".

    Obwohl es nach wie vor interessant ist, wie die FSK in letzter Zeit manch derben Streifen ab 12 und dahingehend gleichzeitig "ab 6 mit Eltern" freigibt. "Millers" ist da sogar noch relativ harmlos, wenn man sich mal die extremen Beispiele "The Watch" und "21 Jump Street" anschaut. "The Watch" wegen ALLEM und "21 Jump Street" wegen der enormen Gewalt. Die "Hangover" Dinger mit ihren "ab 12"-Freigaben sind da natürlich auch jenseits von gut und böse.

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