Cinefacts

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  1. #1
    Ina
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    Hoffnung für alle Filmliebhaber vergangener Zeiten

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    Lässt das hoffen?
    Allerdings frage ich mich wie man das in der Zeit des drohenden Verfalles schaffen will diese Menge an Filmen angemessen zu digitalisieren.

    http://www.bundestag.de/dokumente/te...en-film/474520

  2. #2
    Tafelblinder Dummlaller
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    AW: Hoffnung für alle Filmliebhaber vergangener Zeiten

    Guter Artikel, bei dem die Probleme schon etwas durchscheinen, aber leider auch nicht vollständig.
    Man ist bei der Digitalisierung eigentlich ziemlich hinter dem technischen Stand zurück.
    Die erwägen nur eine Archivierung in 2K.
    Kommerzielle Scanner in 4K sind ziemlich teuer, dabei sind auch sie bereits hinter dem technischen Stand zurück. Bildsensoren in der Größenordnung können mittlerweile 12K und mehr.
    Aus rein technischer Sicht macht das auch durchaus Sinn.
    Man geht bei der Digitalisierung leider nicht mit der Zeit.
    Und leider bedeutet dieses „drohender Verfall“ eigentlich, dass der Verfall längst voranschreitet und täglich Kulturgut verlorengeht.
    Eigentlich sollte auch die hochschulseitige Entwicklung neuer Digitalisierungsmöglichkeiten gefördert werden, denn dort ist noch viel Raum nach oben.
    Mit Laserscannern ließen sich Kornstrukturen wesentlich feiner abtasten als mit dem klassischen „Abfotografieren“, wie es bei jetzigen Scannern üblich ist. Auch könnte man mit Laserscannern Verschmutzungen und oberflächliche Schäden praktisch transparent machen und verfallene Farbschichten rekonstruieren, mit einer Beugungsmuster-Rückberechnung.
    Nur leider wird in dem Bereich kaum geforscht.

    Und leider denkt man auch da wieder kaum, an den deutschen Ton und die Synchronisation als Kulturgut.
    Es wäre hilfreich vielleicht festzuschreiben, dass wenigstens die Dialogspuren aktueller Produktionen separat aufbewahrt werden müssen. So ließen sich viele dieser Tonhöhenprobleme des BD- Zeitalters vermeiden. Viele der Kompromisse, die da eingegangen wurden sind leider faul.

    Leider sind Politiker oft nicht die kompetentesten Leute, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.

  3. #3
    Ina
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    AW: Hoffnung für alle Filmliebhaber vergangener Zeiten

    Frau Brauner spricht doch ganz eindeutig davon in 4K zu scannen. Und das sei auchbei 50-60 Jahre alten Filmen das einzig Sinnvolle.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass es sinnvoll ist in 12K zu scannen. Größer heißt doch nicht immer automatisch besser. Was man heute mit 4 K-DCPs im Kino projeziert ist in meinen Augen auch völlig ausreichend und es wäre demnach auch sinnvoll, mit der Entwicklung irgendwann mal aufzuhören, wo sie keinen wesentlichen Nutzen mehr bringt.

    Ein gutes Beispiel für Limitationen der Vorlage ist für mich "Brücke am Kwai" oder auch "Weites Land".
    Ich habe vor wenigen Tagen beim Media Markt gestanden und 5min versucht an einem umworbenen TV-Schirm den Unterschied zwischen HD / UHD festzustellen. Es gab keinen sinnvollen! Und so wird es im Kino bei evtl. Pixelsteigerungen für den normalen Genuß auch keinen mehr geben. Aber das ist vielleicht auch alles eine Frage der philosophischen Einstellung zur weiteren Entwicklung der Menschheit.

  4. #4
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    AW: Hoffnung für alle Filmliebhaber vergangener Zeiten

    @ Ina

    Du würfelst da Archiv- und Distributionsmedien durcheinander.
    Zwar kann man ein 4k DCP archivieren, es ist deshalb aber noch kein Archivmedium.
    Archivmedien sollten immer Rohdaten enthalt. Und davon wenn es geht so viel wie möglich.
    Weniger weil man irgendwann damit 8k oder 12k Medien erstellen kann. sondern weil ein einziger Fehler weniger ins Gewicht fällt.

  5. #5
    Ina
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    AW: Hoffnung für alle Filmliebhaber vergangener Zeiten

    Hallo Imation!

    Da habe ich mich vermutlich etwas falsch ausgedrückt. Aber irgendwo auf einer Festplatte müssen die FIlme ja als Digisat gespeichert werden um sie dann als DCP zu verleihen.

  6. #6
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    AW: Hoffnung für alle Filmliebhaber vergangener Zeiten

    Dann soll das digitalisierte Erbe aber auch mal vermarktet werden. Wie lange warten wir denn nun schon auf die Schätze (siehe zB Murnau Stiftung)?

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