Cinefacts

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  1. #221
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    AW: Jurassic Park 4

    Insofern würde ich sagen, da Du mit " The Lord of the Rings " natürlich auch Recht hast, dass die Ringe-Trilogie als Ganzes, sowie " Transformers " eine Weiterentwicklung der CGI darstellen.

  2. #222
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    AW: Jurassic Park 4

    Leute habt ihr Beowulf nicht gesehn?Als ich den gesehen habe konnte ich manchmal echt nicht glaueben das die figuren aus dem rechner entsanden sind HAMMER


    Aber ausnahmsweise bin ich mit Thodde mal einer meinung Herr der ringe ist effekt mäßig das neun plus ultra

  3. #223
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    AW: Jurassic Park 4

    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    Sicher, der erste hat den Ruhm und zeigt erstmals revolutionäre Spezialeffekte. Allerdings vergeht einige Zeit, bis man endlich mal Dinosaurier zu sehen bekommt - und mal ehrlich, dafür ist man doch in den Film gegangen.

    Interessant, daß du das erwähnst. Genau das ist nämlich der Hauptpunkt, warum mir Teil 1 wesentlich besser gefällt. Es dauert ewig, bis man endlich einen Dinosaurier zu sehen bekommt. Spielberg spielt ganz bewußt und sehr gekonnt mit der Erwartungshaltung des Publikums und setzt dabei sehr erfolgreich auf die Tatsache, daß das, was man nicht sieht, einen viel größeren Schrecken erzeugt, als das, was man sieht. Mit minimalen Mitteln wird so ein Maximum an Spannung aufgebaut. Gut plazierte Schockmomente (Ziege) und der geschickte Einsatz verschiedener cliffhangerähnlicher Szenen (Zaun) tun ihr übriges.

    Teil 2 hingegen erschlägt den Zuschauer von Angang an fast mit Saurierszenen, die in ihrer Masse schnell langweilen. Die einzige Szene, welche wirklich großartig und dem ersten Teil ebenbürdig ist, ist die Szene mit dem Wohnmobil über dem Abgrund. Der Rest des Films hält sich leider ohne große Umwege an das 10-kleine-Negerlein-Prinzip und präsentiert unzählige farblose Charaktere, die nur dazu da sind, im Dinomaul oder unter Dinostampfern zu enden. Das ist ebenso einfallslos wie langweilig und wird in keiner Weise dem gerecht, was ich als guten Film bezeichnen würde.

  4. #224
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    AW: Jurassic Park 4

    Zitat Zitat von Der Große Coordinator Beitrag anzeigen
    Interessant, daß du das erwähnst. Genau das ist nämlich der Hauptpunkt, warum mir Teil 1 wesentlich besser gefällt. Es dauert ewig, bis man endlich einen Dinosaurier zu sehen bekommt. Spielberg spielt ganz bewußt und sehr gekonnt mit der Erwartungshaltung des Publikums und setzt dabei sehr erfolgreich auf die Tatsache, daß das, was man nicht sieht, einen viel größeren Schrecken erzeugt, als das, was man sieht. Mit minimalen Mitteln wird so ein Maximum an Spannung aufgebaut. Gut plazierte Schockmomente (Ziege) und der geschickte Einsatz verschiedener cliffhangerähnlicher Szenen (Zaun) tun ihr übriges.
    Eben. Spielberg veralbert doch gerade diese Erwartungshaltung noch zusätzlich, in der Szene als Jeff Goldblum in die Kamera sagt "Gibt es auf eurer Dinosaurier-Tour zufällig auch mal einen Dinosaurier zu sehen?". Ich finde der 1. Teil bietet genug Dinosaurier, der Film geht ja zusätzlich (und weitaus gelungener) kritisch mit der Thematik eines Szenenparks und dem menschlichen Eingriff ins Ökosystem um. Der 2. Teil ist nur noch Effekthascherei, die Stampede-Szene, der Raptorenangriff, der T-Rex in San Diego - mit Crichtons Buch (welches nicht unbedingt besser ist) hatte das nicht mehr viel zu tun. Der 3. Teil war dann nur noch doof irgendwie, erstaunlich dass an dem Alexander Payne mitgeschrieben hat.

  5. #225
    12.18.3.13.5
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    AW: Jurassic Park 4

    Zitat Zitat von Anakin Beitrag anzeigen
    [/I]Leute habt ihr Beowulf nicht gesehn?Als ich den gesehen habe konnte ich manchmal echt nicht glaueben das die figuren aus dem rechner entsanden sind HAMMER
    Ich habe " Beowulf " gesehen und, leider, konnte ich die Tatsache, das die "Darsteller" nicht real sind, nicht ausblenden. Man hat deutlich gemerkt, das sich bei den hauptcharakteren mehr Mühe gegeben wurde, als bei den Nebenfiguren. Beowulf selbst, ist zweifellos hervorragend animiert und in einigen Kameraeinstellungen wirkt er durchaus, fast, real, aber die restlichen Charaktere leiden, wie schon die Figuren in " Final Fantasy ", an einem Mangel an Gesichtsmimik. Vor allem die Königin. Ausserdem wirkt die Haut, zumindest auf mich, nicht plastisch genug.
    Nichts desto Trotz, ist " Beowulf " ein gut gemachter Film, der sich aber nicht sonderlich von der Qualität eines " Polarexpress " unterscheidet.
    Als Realverfilmung, eine bessere, als die von '99, hätte der Film wirklich gut funktioniert.
    Geändert von DorianGrey (23.03.08 um 14:04:52 Uhr)

  6. #226
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    AW: Jurassic Park 4

    Also von Beowulf kenn ich jetzt nur den Trailer, aber der sah imo scheiße aus. Von Fotorealismus keine Spur. Eher Polarexpress Teil 2.

  7. #227
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    AW: Jurassic Park 4

    Zitat Zitat von The Corey Beitrag anzeigen
    Der 3. Teil war dann nur noch doof irgendwie, erstaunlich dass an dem Alexander Payne mitgeschrieben hat.
    Teil 3 hat mir besser gefallen als Teil 2. Er war imo ein reines B-Movie und besaß Tempo während Teil 2 ziemlich langatmig und nicht wirklich spannend war (außer der Szene mit dem Trailer über der Klippe).

  8. #228
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    AW: Jurassic Park 4

    Zitat Zitat von Der Große Coordinator Beitrag anzeigen
    Interessant, daß du das erwähnst. Genau das ist nämlich der Hauptpunkt, warum mir Teil 1 wesentlich besser gefällt. Es dauert ewig, bis man endlich einen Dinosaurier zu sehen bekommt. Spielberg spielt ganz bewußt und sehr gekonnt mit der Erwartungshaltung des Publikums und setzt dabei sehr erfolgreich auf die Tatsache, daß das, was man nicht sieht, einen viel größeren Schrecken erzeugt, als das, was man sieht. Mit minimalen Mitteln wird so ein Maximum an Spannung aufgebaut. Gut plazierte Schockmomente (Ziege) und der geschickte Einsatz verschiedener cliffhangerähnlicher Szenen (Zaun) tun ihr übriges.
    Seien wir mal ehrlich, und das ohne jetzt Steven Spielberg oder den Film in die Pfanne hauen zu wollen, die ich beide sehr schätze:

    Der Grund, warum der erste "Jurassic Park" - auch im Vergleich zum Roman - so wenige Dinosaurierszenen enthält, hat weniger mit dem Schrecken des Unsichtbaren zu tun, sondern eher damit, daß damals Computeranimationen dieser Art noch in den Kinderschuhen steckten und wahnsinnig teuer und aufwendig waren.

    Spielberg ist ein großes Kind, das 1993 sicher genauso auf die (Dino-)Kacke gehauen hätte wie im Nachfolgefilm, wenn die Technik es ermöglicht hätte.

    P.S.: Die ganze Diskussion ist ziemlich off-topic, aber interessant.
    Geändert von Waffler (23.03.08 um 16:54:13 Uhr)

  9. #229
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    AW: Jurassic Park 4

    Ich habe nicht den geringsten Zweifel, daß es noch zig Jurassic Park Fortsetzung geben wird. Oder jede Menge Ableger. Die Dinos sind zum einen vielfältiger als ein Godzilla, von dem es ja auch einige Filme gibt. Zum anderen werden die Filme immer billiger herzustellen. Außerdem waren die ersten drei Teile gut, erfolgreich und sind gut angekommen, da täuschen auch nicht die paar Miesmacher hier.

  10. #230
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    AW: Jurassic Park 4

    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    Seien wir mal ehrlich, und das ohne jetzt Steven Spielberg oder den Film in die Pfanne hauen zu wollen, die ich beide sehr schätze:

    Der Grund, warum der erste "Jurassic Park" - auch im Vergleich zum Roman - so wenige Dinosaurierszenen enthält, hat weniger mit dem Schrecken des Unsichtbaren zu tun, sondern eher damit, daß damals Computeranimationen dieser Art noch in den Kinderschuhen steckten und wahnsinnig teuer und aufwendig waren.
    Das eine Theorie, allerdings eine, an die ich nicht glaube.

  11. #231
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    AW: Jurassic Park 4

    Zumindest war der Aufwand hinter den Szenen der Grund dafür, dass Spielberg sich bereits vor Drehbeginn entscheiden musste, welche Effectshots er haben wollte und welche nicht, ob sie nun zur finalen Version das Drehbuchs (die, wie so oft, noch nicht stand) passen würden oder nicht. Ich denke, hätte er mehr haben wollen, hätte er sie genommen.

  12. #232
    trippy
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    AW: Jurassic Park 4

    Waffler

    Der Grund, warum der erste "Jurassic Park" - auch im Vergleich zum Roman - so wenige Dinosaurierszenen enthält, hat weniger mit dem Schrecken des Unsichtbaren zu tun, sondern eher damit, daß damals Computeranimationen dieser Art noch in den Kinderschuhen steckten und wahnsinnig teuer und aufwendig waren.

    Spielberg ist ein großes Kind, das 1993 sicher genauso auf die (Dino-)Kacke gehauen hätte wie im Nachfolgefilm, wenn die Technik es ermöglicht hätte.

    Zitat Zitat von Teichinator Beitrag anzeigen
    Zumindest war der Aufwand hinter den Szenen der Grund dafür, dass Spielberg sich bereits vor Drehbeginn entscheiden musste, welche Effectshots er haben wollte und welche nicht, ob sie nun zur finalen Version das Drehbuchs (die, wie so oft, noch nicht stand) passen würden oder nicht. Ich denke, hätte er mehr haben wollen, hätte er sie genommen.
    Das stimmt.
    Dies hatten der Drehbuch-Autor David Koepp + der Effect-Meister Stan Winston bestätigt in Interviews.

    Es konnten einige Szenne aus den Büchern von Michael Chrichton damals noch nicht verwirklicht werden, da die visuelle Technik damals noch nicht soweit war bei der Umsetzung (Steven Spielberg hätte gerne mehr Buch-Szenen im 1. Teil usw. eingesetzen wollen, da dies aber nicht ging, musste er sogar stellenweise seine Drehbücher ständig umschreiben - auch im Nachhinein - das sagte ebenfalls auch Joe Johnston zum 3. Tei.)

    1. So musste Spielberg und die Drehbuch-Autoren damals eine Mischung finden, das sowohl die Wissenschaftlichen Aspekte des Buches/Bücher rübergebracht werden konnten, nämlich das die Menschheit selbst einen Angriff auf das Öko-System rein-fuscht - aber die Evolution sich nicht "betrügen" lässt (im Prinzip gibt es immer das Schicksal zur Folge bzw. als Auswirkung!).
    2. aber auch eine Adventuere-Story "erfunden bzw. gefunden" werden, die man den Film massentauglich anbieten konnte

    zu den Effecten:
    Wo ist der Zenit erreicht?
    Gibt es noch eine revolutionäre Steigerung nach "Herr der Ringe"?

    Es hiess einmal: "Mit Final Fantasy wurde der Beginn der animierten Charakter-Schauspieler-Rollen-Figur" erschaffen. Dieser wird irgendwann mal den echten Schauspieler ersetzen. Dann braucht ein Film nur noch einen Regisseur, Produzenten und die Leute von der Effect-Abteilung."

    Wo kommen wir denn da hin - irgendwann mal?

    Was ist in 10 Jahren? Gibst da noch Revolutionäres?
    Geändert von trippy (23.03.08 um 18:53:03 Uhr)

  13. #233
    Andy-Samberg-Pusher
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    AW: Jurassic Park 4

    Zitat Zitat von trippy Beitrag anzeigen
    1. So musste Spielberg und die Drehbuch-Autoren damals eine Mischung finden, das sowohl die Wissenschaftlichen Aspekte des Buches/Bücher rübergebracht werden konnten, nämlich das die Menschheit selbst einen Angriff auf das Öko-System rein-fuscht - aber die Evolution sich nicht "betrügen" lässt (im Prinzip gibt es immer das Schicksal zur Folge bzw. als Auswirkung!).
    Naja, ich fand beim Buch besonders die Szene geil, als die beiden Kinder (Alex & Tim) an dem PC rumspielen und das T-Rex Geräusch erzeugen, woraufhin ihr Großvater draußen im Park vor Angst einen Abhang hinunter rutscht und verstirbt. Die hätte man bsp. problemlos übernehmen können

  14. #234
    trippy
    Gast

    AW: Jurassic Park 4

    Zitat Zitat von The Corey Beitrag anzeigen
    Naja, ich fand beim Buch besonders die Szene geil, als die beiden Kinder (Alex & Tim) an dem PC rumspielen und das T-Rex Geräusch erzeugen, woraufhin ihr Großvater draußen im Park vor Angst einen Abhang hinunter rutscht und verstirbt. Die hätte man bsp. problemlos übernehmen können
    Das ist vergleichbar eigentlich ja auch mit dem Charakter/Rolle des Ian Malcolm, der ja ebenfalls im Buch stirbt bzw. "angeblich nicht überlebt hat".
    (Michael Chrichton hat ihn dann im 2. Buch "überleben lassen und war nur lebensbedrohlich verletzt und konnte überleben. Aber ob diese "Idee" des "Wieder-Belebens" von Chrichten selbst ist oder von Spielberg gewünscht wurde, das Chrichton die Buch-Story so schreiben sollte oder im Anregungen für das Buch gab, wäre ja auch möglich, zumal Buch 2 und Drehbuch 2 ja gleichzeitig abgestimmt wurden - will sagen, Chrichton hatte das Buch noch nicht mal veröffentlicht zu dem Zeitpunkt als Spielberg ebenfalls schon die Planungen und Produktion für den 2. Film began.... - genaues wie bzw. von wem nun diese Ideen sind ist alles möglich)

    Oder dachte Spielberg schon vor der Übernahme des Film-Projektes daran, das er eine mehrteilige Film-Reihe daraus machen würde?
    Also schon 1993, bevor der Erfolg da war und er noch nicht mal mit der Pruduktion begonnen hatte.
    Bekannt ist nur, das er während der Dreharbeiten feststellen musste, das einige Buch-Szenen nicht "technisch film-drehbar" waren, wie er sie sich wohl vorgestellt hatte - wie die Buch-Atmosphäre rüberkommen könnte - und es ihm nicht gefiel, und dann dachte: "Gut, dann müssen wir die Geschichte so umschreiben, das wir einen 2. Teil drehen."
    (und hierfür war wohl noch einige Anschluss-Geschichten für ein 2. Buch dabei)
    Aber liess sich jetzt Chrichton inspirieren - für eine Fortsetzungs-Geschichte?
    Oder Spielberg?

    Nun, warum genau Spielberg aber die Film-Rolle am Leben lässt, wissen wir ja nicht.

    Vllt. ein Tribut an die "Film-Adventure-Story" (die ja ständig umgeschrieben wurde im 1 + 2. Film) Hm.
    Im 3. Teil war er ja schon eine "Ehre, Richard Attenborogh schon eine Gastrolle zu schreiben". Man wollte ihn einfach dabei haben als Teil der "kompletten Geschichte des Schicksals".
    Oder er könnte auch als Mahnmal dafür sinnbildlich erkoren sein für die Macht an der Evolutions-Manipulation (mit der DNA der Zeiten zu spielen). Letztendlich hat er ja seinen Fehler im 2. Film eingesehen und wollte Wiedergutmachung (so weit sowas eben zu vergeben ist).

    Aber ob der Grossvater
    nun gestorben ist, als er einen Abhang hinterunterfällt, kommt auf die Höhe an und auf dem was man aufprallt. Im Wasser kann man überleben, was durchaus möglich ist.
    An einem schmallen Berg kann man auch überleben. Man zieht sich aber lebensbedrohliche verletzungen zu.
    Ich weiss jetzt gar nicht mehr ob der Tod von Dr. Hammond auch klar und deutlich dargelegt war? (hab ich glatt vergessen, kann ich leider nicht mehr an alle Einzelheiten und Details erinnern. Hm)


    Buch-Szenen komplett in Film-Szenen umzuwandeln dürfte allgemein sehr schwierig sein. Die Seele und der Charme eines Buches kann man schlecht gefühlsmässig auch film-technisch umsetzen und inszenieren. Zu 100 % hab ich das noch nicht mitbekommen, das ein Buch genauso wie der dazugehörige Film die Seele verkörpern kann.
    Ich glaube nicht mal bei Herr der Ringe. Ich hatte mal gelesen, das sich viele Fans der Bücher beschwert hatten, das viele Szenen aus den Büchern nicht übernommen wurden.
    Das ist also ganz normal, das man nicht oder eher seltens 1:1 - Buch-Seite für Buch-Seite - verfilmen kann.
    Oder gibt es da echte Beispiele?

    Ein Versuch/Experiment bzw. 2 Beispiel-Experimente:wurde mal mit Krieg der Welten - dem Buch "War of the Worlds" von 1898 versuchen.
    Steven Spielberg selbst wollte aus einem "Blockbuster" mal einfach einen Genre-Film erstellen, den er nach seinen Wünschen verfilmte - ohne dabei auf die Aspekte des Massenpublikums zu achten - die natürlich "mehr Blockbuster-Action" voraussetzend erwarten. Naja.
    "Blockbuster" kann man wohl selten mit "Genre-Filme" vereinbaren.
    Blockbuster sind und müssen massen-publikums-tauglich sein.
    Genre-Filme sind halt mehr was für Liebhaber, die gerne die Thematik näher kennenlernen möchten und es hinterfragen aus philosophischer und wissenschaftlicher Sicht und gerne hinter die Fassade schauen möchte und nachdenken.

    Aber ich wollte ja einen anderen VERGLEICH näherbringen:
    Ich meinte jetzt die Version die man so selten hört: der Produktionsfirma "Pentragon Pictures" mit dem Film-Titel "H. G. Well's War of the World". Diese Version wurde sogar vom Dialog her wortwörtlich im Film-Dialog übernommen und die Szenen von Kapitel für Kapitel übernommen und es entstand eine Version von 180 Minuten.
    Aber trotzdem gab es was zu kritisieren: Es gefielt nicht die "original-getreue Technik der Imperial-Zeit" - die Technik stand damals noch in den Anfängen - und die "Menschen von heute" konnten mit dieser Technik-Art nichts mehr anfangen, zumal es ebenfalls mit der Effect-Technik von heute gemischt wurde, um den "alten Flair" bildhafter darstellen zu können. Aber wie üblich es ist: als anspruchsvoller Mensch muss man natürlich auch auf Logikfehler und Filmfehler hervorheben, denn sonst wäre ja kein Film "perfekt" - egal welche Technik versucht wird darzustellen (ob Retro, Stop-Motion, visuelle Effecte, usw.)
    Geändert von trippy (23.03.08 um 21:13:42 Uhr)

  15. #235
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    AW: Jurassic Park 4

    Zitat Zitat von trippy Beitrag anzeigen
    Aber ob der Grossvater
    nun gestorben ist, als er einen Abhang hinterunterfällt, kommt auf die Höhe an und auf dem was man aufprallt.
    Er ist ja nicht am Sturz gestorben, sondern wurde von den Compis gefressen.
    BTW im Buch war Hammond nicht so der nette Opa wie im Film.

  16. #236
    trippy
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    AW: Jurassic Park 4

    Zitat Zitat von Count Dooku Beitrag anzeigen
    Er ist ja nicht am Sturz gestorben, sondern wurde von den Compis gefressen.
    BTW im Buch war Hammond nicht so der nette Opa wie im Film.
    Ohje, hab ich soviel vergessen? *peinlich* *buch mal wieder lesen muss zur Auffrischung*
    Hab das Buch damals kurz vor dem Film gelesen, ca. 1993. Man wielange ist das her? Wie die Zeit vergeht ...
    Man vergiesst sovieles mit der Zeit.
    Irgendwie ist mir der Film-Inhalt länger in Erinnerung geblieben
    (ok, dann hat sich meine Überlegung wohl erledigt)
    Geändert von trippy (23.03.08 um 21:19:29 Uhr)

  17. #237
    Andy-Samberg-Pusher
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    AW: Jurassic Park 4

    Zitat Zitat von trippy Beitrag anzeigen
    Das ist vergleichbar eigentlich ja auch mit dem Charakter/Rolle des Ian Malcolm, der ja ebenfalls im Buch stirbt bzw. "angeblich nicht überlebt hat".
    Wirklich sterben tut er ja nicht, der Unfall ist im Prinzip derselbe wie im Film, man könnte jedoch natürlich annehmen, dass er stirbt.

    Zitat Zitat von trippy Beitrag anzeigen
    Das ist also ganz normal, das man nicht oder eher seltens 1:1 - Buch-Seite für Buch-Seite - verfilmen kann.
    Oder gibt es da echte Beispiele?
    Die Coens haben bei No Country For Old Men so ziemlich 85% des Buches 1:1 abgefilmt.

    Zitat Zitat von trippy Beitrag anzeigen
    Ein Versuch/Experiment bzw. 2 Beispiel-Experimente:wurde mal mit Krieg der Welten - dem Buch "War of the Worlds" von 1898 versuchen.
    Steven Spielberg selbst wollte aus einem "Blockbuster" mal einfach einen Genre-Film erstellen, den er nach seinen Wünschen verfilmte - ohne dabei auf die Aspekte des Massenpublikums zu achten - die natürlich "mehr Blockbuster-Action" voraussetzend erwarten.
    Für mich ist Spielbergs War of the Worlds ein totaler Blockbuster und eine miserable Adaption der Vorlage - krankt einfach an den typischen Spielbergschen Makeln.

    Zitat Zitat von Count Dooku Beitrag anzeigen
    Er ist ja nicht am Sturz gestorben, sondern wurde von den Compis gefressen.
    Die konnten ihn jedoch nur fressen, weil er eben durch den Sturz sich Beine oder Hüfte gebrochen hatte (was davon weiß ich nicht mehr).

  18. #238
    trippy
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    AW: Jurassic Park 4

    Zitat Zitat von trippy
    Das ist vergleichbar eigentlich ja auch mit dem Charakter/Rolle des Ian Malcolm, der ja ebenfalls im Buch stirbt bzw. "angeblich nicht überlebt hat".
    Zitat Zitat von The Corey Beitrag anzeigen
    Wirklich sterben tut er ja nicht, der Unfall ist im Prinzip derselbe wie im Film, man könnte jedoch natürlich annehmen, dass er stirbt.
    ---->Eben. manches kann man variieren - aber auch fantasie-reich einsetzbar "machen/umsetzen" - ob ihm Buch oder Film-Inszenierung.


    trippy
    Das ist also ganz normal, das man nicht oder eher seltens 1:1 - Buch-Seite für Buch-Seite - verfilmen kann.
    Oder gibt es da echte Beispiele?
    The Corey
    Die Coens haben bei No Country For Old Men so ziemlich 85% des Buches 1:1 abgefilmt.
    --->ich meinte ja eher eine "perfekte" Umsetzung, und dies wäre dann in Augen angspruchsvoller Menschen wohl zu 100 %.
    Aber dies ist ja kaum durchführbar.
    Es mag schon einige sehr gute Filme gehen, die bis zu 80-90 % das "Soll" erreichen.
    Aber selbst bei ca. 90 % wäre das schon das Mass aller messbaren Dinge (im Vergleich zu den 1:1 Buch-Szenen).


    Count Duko
    Er ist ja nicht am Sturz gestorben, sondern wurde von den Compis gefressen.
    Die konnten ihn jedoch nur fressen, weil er eben durch den Sturz sich Beine oder Hüfte gebrochen hatte (was davon weiß ich nicht mehr).
    --->das erinnert mich daran, das doch im 2. Teil einer der Assistenten doch von den kleinen Compis gefressen wurde, nachdem DIESER einen Unfall hatte und gestürzt ist und sich am Bein/Knie verletzt hat - weil er auf der Flucht wor denen war (vorher wollte er ursprünglich doch nur mal "für kleine Leute gehen" )
    Anscheinend oder evtl. wurde diese "Buch-Szene" im Film eben einer "weiteren neu eingeführten Figur" - für den Adventure--Kino-Blockbuster-Teil eingeführt .....

    Es ist wohl allgemein für alle Regisseure/Produzenten schwer, Buch + Film in Einklang zu bringen.
    Oft spoielen mehrere Faktoren eine Rolle.
    Das Massenpublikum will oft eine Geschichte sehen.
    Die Genre-Fans wollen mehr von der Sache sehen.
    Unterhaltung und Spass muss ebenfalls koordiniert mit eingeplant werden, usw.
    Und so wird kreiert sich oft eine "eigene Film-Story", die aufgrund des Massen-Geschmacks, das ja für alle etwas dabei sein sollte/muss,
    weicht dies oft vom ursprünglichen Buch-Aspekt (was sich ja oft auf eine bestimmte Thematik konzentriert) weicht dies aufgrund des Unterhaltungs-Wertes für die Masse oft ab.
    Das gilt aber allgemein für alle Sparten und Filme.
    Geändert von trippy (24.03.08 um 10:57:49 Uhr)

  19. #239
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    AW: Jurassic Park 4

    Zitat Zitat von trippy Beitrag anzeigen
    Es hiess einmal: "Mit Final Fantasy wurde der Beginn der animierten Charakter-Schauspieler-Rollen-Figur" erschaffen. Dieser wird irgendwann mal den echten Schauspieler ersetzen. Dann braucht ein Film nur noch einen Regisseur, Produzenten und die Leute von der Effect-Abteilung."
    Aber die Leute wollen nicht nur "ihre" Schauspieler auf der Leinwand bewundern, sondern über diverse Klatschmagazine, Hochglanzheftchen und Fernsehsendungen an deren privaten, greifbaren Leben teilhaben. Digitale Figuren mögen zwar bequem, praktisch und - im gewünschten Maße - perfekt sein, aber bewegen sich eben auch nur innerhalb ihres Mediums und sind darüber hinaus uninteressant. Lara Croft mag zwar eine Popikone gewesen sein, aber sie ist nie über einen roten Teppich gelaufen, hat nie irgendwelche Skandale verursacht oder über Kolleginnen gelästert.

  20. #240
    Der einzig wahre !
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    AW: Jurassic Park 4

    anscheinend übernimmt Herr Spielberg selbst Regie. Quelle: Filmstarts

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