Cinefacts

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  1. #1
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    Cannes 2003: News

    Hi, hier einige Infos und News zu den Filmfestival in Cannes 2003:

    "Ozon erweckt Cannes aus dem Dornröschenschlaf

    Mit Francois Ozons erotisch geladenem Psychothriller "Swimming Pool" hat das Festival de Cannes am fünften Tag seinen ersten uneingeschränkten Favoriten. Die Geschichte einer von Charlotte Rampling gespielten Krimi-Autorin, die im Süden von Frankreich nach Eingebungen sucht und selbst in einen Strudel aus Obsessionen und Mord gerät, gefiel ob ihrer Vielschichtigkeit, perfekten Dramaturgie und der ausgezeichneten Darstelllerleistungen von Rampling und Ludivine Sagnier und erhielt enthusiastischen Applaus.
    Gus Van Sants "Elephant" über eine deutlich auf dem Schülermassenmord von Littleton basierende Katastrophe an einer amerikanischen Highschool sorgte indes als erster Titel des Wettbewerbs für leidenschaftliche Diskussionen - auch oder gerade weil er Antworten oder Lösungsansätze verweigert.
    Arthouse-Freunde begeisterten sich indes für den türkischen Beitrag "Uzak" und dessen Antonioni- und Takrowski-Referenzen.
    Ebenso wohlwollend, aber doch ohne große Begeisterung aufgenommen: André Téchinés "Les égarés"- Eine herbe Enttäuschung war der außer Konkurrenz gezeigte Medizin-Thriller "Qui a tué Bambi?", der zunächst sehr geschickt sein Horrorszenario aufbaut, dann aber zusehends auf der Stelle tritt und schließlich ins Leere läuft.
    Als Entdeckungen dürfen die in der Nebenreihe Un certain régard aufgeführten "American Splendor" über einen kauzigen Comicautor und "Young Adam" mit Ewan McGregor gewertet werden, während Enfant terrible Takashi Miike in der Quinzaine mit "Gozu" einmal mehr nachhaltig verstörte."
    (Quelle: Blickpunkt Film)

    Na da kann man doch nicht meckern!?

    ThanXXX

  2. #2
    Todestalgrüßender.
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    Schön, dass sich endlich mal was tut in Cannes. Bislang waren die Berichte der Kollegen ja eher verhalten.

    By the way, wie bei jedem größeren Filmfestival macht angelaufen.de auch wieder einen tagesaktuellen Pressespiegel, erreichbar unter:

    http://angelaufen.de/Cannes2003.html

    Pflicht für alle!

  3. #3
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    Original geschrieben von Immo
    http://angelaufen.de/Cannes2003.html
    Pflicht für alle!
    Hi, und was liest man gleich im 1. Newsblock:

    "Adriano Sack von der Welt am Sonntag litt unter "noch mehr Effekten, Action und leider auch zäher Trivial-Philosophie" in Matrix Reloaded. "Leider, leider" gebe es eine "ganze Reihe von Zitaten, die sich die Wachowski-Brüder ein wenig genauer hätten überlegen sollen" - Joseph Goebbels, Mad Max und Asterix sind hier sie Stichworte."

    Goebbels Reloaded!?

    Oh Lord!

    ThanXXX

  4. #4
    Stuntman
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    Matrix in Cannes???

  5. #5
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    Original geschrieben von Howie Munson
    Matrix in Cannes???
    Ja, aber außer Konkurrenz!

  6. #6
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    Auf den neuen Ozon bin ich auch schon sehr gespannt. Schön, dass der in Cannes gute Kritiken bekam, da wird er in Deutschland hoffentlich eine ausreichende Kino-Präsenz bekommen, die auch mir das Schauen möglich macht!

  7. #7
    Stuntman
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    Ja, aber außer Konkurrenz
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  8. #8
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    Original geschrieben von Howie Munson
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    Das beste dazu finde ich ja folgender Kommentar auf www.angelaufen.de: Hanns-Georg Rodek ( Die Welt) glaubt sich in einer Matrix gefangen, denn ein richtiges Festival würde nicht soviele "Bücklinge" vor dem Kommerz - sprich Matrix Reloaded - machen: http://www.welt.de/data/2003/05/16/95599.html plus der zugehörige Artikel in der Welt (s. Link)

  9. #9
    Sof' Boy
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    Original geschrieben von Howie Munson
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    O-)

  10. #10
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    Original geschrieben von Howie Munson
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    Hi, das da Wenders & Konsorten noch keine Quote gefordert haben...tzzz tzzz tzzz!
    ThanXXX

  11. #11
    Stuntman
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    Original geschrieben von Sof' Boy
    O-)
    O-)

  12. #12
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    Howie,

    ein Filmfestival ist ein Filmfestival und kein Teekränzchen für Geschmackserlesene. Sprich: es geht darum, das Filmgeschehen zu portraitieren. Und selbstverständlich zeigt das wichtigste Filmfestival der Welt dann auch Filme wie Matrix:Reloaded (was aber auch schon seit langem bekannt ist, fang doch einfach mal an Zeitung zu lesen ), denn das Matrix auf dem internationalen Filmgeschehen eine größere Rolle spielt als, sagen wir mal, "Herr Wichmann von der CDU" liegt doch - ungeachtet der Qualitäten von Dresens neuem Film - auf der Hand.

    Dieses Gejaule - ich mein damit jetzt nicht spezifisch Dich, sondern ganz konkret diesen allgemeinen Duktus, dass das ja wohl nicht angehen könne, dass deutsche Filme bei Cannes angeblich generell draußen bleiben müssen - kann ich aber ehrlich gesagt nicht ganz ab. Warum muss denn unbedingt ein deutscher Film in Cannes zu sehen sein? Geht es um Nationalitäten oder geht es nicht vielmehr allgemein um die Qualität der Filme, bzw. deren internationale Rolle? Jan Schulz-Ojala, den ich ansonsten eher mau finde, hat das vor ein paar Tagen in seiner Berichterstattung im Tagesspiegel ganz prägnant (und, was die Verhältnisse in den hiesigen Feuilletons angeht recht erfrischend) auf den Punkt gebracht: " Und, so bitter es aus deutscher Sicht klingen mag: Welcher heimische Regisseur könnte sich mit Namen wie André Techiné, Gus van Sant, Peter Greenaway, Alexander Sokurow oder Clint Eastwood messen, allesamt mit neuen Filmen im Wettbewerb präsent? Vielleicht Tom Tykwer; nur hat der leider keinen neuen Film."

    Ich sehe es jedenfalls nicht als nationale Verpflichtung an, dafür einzutreten, dass Deutschland im Wettbewerb zu Cannes präsent sein müsse, solange keine dementsprechende Qualität, die auch international vermittelbar ist (ein Film wie Halbe Treppe funktioniert in Cannes schätzungsweise gar nicht), abgeliefert wird. Eine "Deutschenquote", wie sie sich mancher Feuilletonist und empörter Kleinbürger hierzulande offenbar klammheimlich wünscht, halte ich für Größenwahn. Daraus spricht der ewige Komplex der Deutschen, historisch im Phänomen der "zu spät gewordenen Nation" begründet, von allen benachteiligt, ausgebeutet und klein gehalten zu werden. Langweilig.

    Cheers,
    IMMO

  13. #13
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    Original geschrieben von Howie Munson
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    Hallo Howy,

    ich hoffe du fängst jetzt nicht schon wieder mit der brachial Rehtorik an, mit der du erst vor kurzen einen Kaffeeklatsch losgetreten hast, dessen Wogen sich immer noch nicht ganz geglättet haben. Deine Meinung zu Matrix kennen wir bereits, deshalb musst sie nicht zu jedem gegebenen Anlass zur Provokation anbringen.

    Zum Grundtenor deines Posts kann ich dir nur beipflichten, es wäre wirklich schön wenn mehr deutsche Beiträge in Cannes jetzt und in Zukunft vorhanden wären.

    Gruss Green

  14. #14
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    Original geschrieben von Immo
    Howie,

    ein Filmfestival ist ein Filmfestival und kein Teekränzchen für Geschmackserlesene. Sprich: es geht darum, das Filmgeschehen zu portraitieren. Und selbstverständlich zeigt das wichtigste Filmfestival der Welt dann auch Filme wie Matrix:Reloaded (was aber auch schon seit langem bekannt ist, fang doch einfach mal an Zeitung zu lesen ), denn das Matrix auf dem internationalen Filmgeschehen eine größere Rolle spielt als, sagen wir mal, "Herr Wichmann von der CDU" liegt doch - ungeachtet der Qualitäten von Dresens neuem Film - auf der Hand.

    Dieses Gejaule - ich mein damit jetzt nicht spezifisch Dich, sondern ganz konkret diesen allgemeinen Duktus, dass das ja wohl nicht angehen könne, dass deutsche Filme bei Cannes angeblich generell draußen bleiben müssen - kann ich aber ehrlich gesagt nicht ganz ab. Warum muss denn unbedingt ein deutscher Film in Cannes zu sehen sein? Geht es um Nationalitäten oder geht es nicht vielmehr allgemein um die Qualität der Filme, bzw. deren internationale Rolle? Jan Schulz-Ojala, den ich ansonsten eher mau finde, hat das vor ein paar Tagen in seiner Berichterstattung im Tagesspiegel ganz prägnant (und, was die Verhältnisse in den hiesigen Feuilletons angeht recht erfrischend) auf den Punkt gebracht: " Und, so bitter es aus deutscher Sicht klingen mag: Welcher heimische Regisseur könnte sich mit Namen wie André Techiné, Gus van Sant, Peter Greenaway, Alexander Sokurow oder Clint Eastwood messen, allesamt mit neuen Filmen im Wettbewerb präsent? Vielleicht Tom Tykwer; nur hat der leider keinen neuen Film."

    Ich sehe es jedenfalls nicht als nationale Verpflichtung an, dafür einzutreten, dass Deutschland im Wettbewerb zu Cannes präsent sein müsse, solange keine dementsprechende Qualität, die auch international vermittelbar ist (ein Film wie Halbe Treppe funktioniert in Cannes schätzungsweise gar nicht), abgeliefert wird. Eine "Deutschenquote", wie sie sich mancher Feuilletonist und empörter Kleinbürger hierzulande offenbar klammheimlich wünscht, halte ich für Größenwahn. Daraus spricht der ewige Komplex der Deutschen, historisch im Phänomen der "zu spät gewordenen Nation" begründet, von allen benachteiligt, ausgebeutet und klein gehalten zu werden. Langweilig.

    Cheers,
    IMMO
    Lieber Immo,

    diesmal würde ich sagen, dass deine rehtorische Allmacht zum Kotzen der Wahrheit geführt hat !

    Gruss Hanno

  15. #15
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    Original geschrieben von Green_Destiny
    Zum Grundtenor deines Posts kann ich dir nur beipflichten, es wäre wirklich schön wenn mehr deutsche Beiträge in Cannes jetzt und in Zukunft vorhanden wären.
    Aber wem genau bringt denn das ganz begrifflich was?



    Und wie sähe denn so ein Filmfestival aus, wenn jedes international filmisch weitgehend unbedeutende Land der Welt auf eine Quote im Wettbewerb pocht, diese gar umgesetzt wird?

    Nönö, lasst ma' stecken, laissez-faire und so. Und lieber weniger rumgreinen hierzulande, sondern einfach mal machen und sich wenig von solchen Wettbewerbsentscheidungen beeindrucken lassen.

  16. #16
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    @ Immo
    Natürlich ist es egal, welche Nationalitäten in Cannes vertreten sind, nur ist es schon ein wenig auffällig, wie sehr der dt. Film nicht nur dieses Jahr, sondern generell ignoriert wird. Diese Ignoranz ist imho unangebracht und so schlecht wie der dt. Film immer gemacht wird, ist er gar nicht. Du sagstest, dass außer Tykwer kein Regisseur für Cannes geeignet sei. Ich denke, da sollte zumindest Caroline Link noch erwähnt werden, deren letztjähriger Film ja selbst die Academy überzeugen konnte

    Dass ein Dresen für Cannes nicht unbedingt geeignet ist, ist mir allerdings schon klar.

    Zu Matrix: ich will jetzt hier weißgott nicht wieder was lostreten und deshalb werde ich dazu auch nix weiter sagen, zumal ich Reloaded ja nicht kenne und ihn auch nicht beurteilen kann

    Ich finde es aber schön, dass du wenigstens argumentierst, was Sof'Boy anscheinend abzugehen scheint...

  17. #17
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    Original geschrieben von Immo
    Aber wem genau bringt denn das ganz begrifflich was?



    Und wie sähe denn so ein Filmfestival aus, wenn jedes international filmisch weitgehend unbedeutende Land der Welt auf eine Quote im Wettbewerb pocht, diese gar umgesetzt wird?

    Nönö, lasst ma' stecken, laissez-faire und so. Und lieber weniger rumgreinen hierzulande, sondern einfach mal machen und sich wenig von solchen Wettbewerbsentscheidungen beeindrucken lassen.
    Du vermutest einen Dissens, wo gar keiner ist. Aber, deshalb habe ich dir ja auch zugestimmt. Es bringt mir sowieso nichts, wenn einer deutscher Beitrag in Cannes laufen würde, genauso wenig wie es mir was bringt, wenn ein türkischer Beitrag in Cannes läuft. Habe mir darüber bis Howys Post ehrlich gesagt auch noch keine Gedanken gemacht und wollte einfach noch etwas versöhnliches an mein Post dranhängen. Ich habe geschrieben es wäre schön, aber ehrlich gesagt muss ich dir zustimmen, es ist mir eigentlich scheißegal ob ein Beitrag aus Deutschland auf der Berlinale zusehen ist. Genauso war es mir auch scheißegal, dass Caroline Link einen Oscar bekommen hat, war eh mehr für Hero!

    Gruss Hanno

  18. #18
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    Naja, n bissel Patriotismus ist aber doch noch erlaubt, oder

  19. #19
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    Original geschrieben von Howie Munson
    Naja, n bissel Patriotismus ist aber doch noch erlaubt, oder
    Das Wort Patriotismus löst bei mir immer Asoziation zu Idiotismus aus. Ich wüsste mal gerne woran dass liegt !

    Gruss Hanno

  20. #20
    Stuntman
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    Naja, man muss den Patriotismus ja auch nicht übertreiben (siehe Amis ) Aber man freut sich doch, wenn ein dt. Beitrag, der es zudem verdient, einen wichtigen Preos einheimst oder wenn die Deutschen sportlich (mal) was reißen...

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