Cinefacts

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  1. #2681
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Zitat Zitat von drakir Beitrag anzeigen
    Für mich eine sehr gute Umsetzung des Buches. Der Ton der Vorlage wurde getroffen und fast nichts dazu erfunden. Wer sich über die vielen Actionszenen beschwert und gleichzeitig sagt, er hätte das Buch gelesen, sollte nochmal nach dem selbigen greifen. Denn die Actionszenen sind so im Buch enthalten, wenn auch nicht in der Ausführlichkeit beschrieben. Genrell muss man sagen, dass der Hobbit zwar dünner als der Herr der Ringe ist, aber eine viel höhere Ereignisdichte hat, so dass drei Filme locker machbar sind. Nicht von der Seitenanzahl täuschen lassen.
    WIe gesagt, wre sich über die Action aufregt, sollte sich ausnahmsweise mal beim Autor beschweren und nicht beim Regisseur.
    !

  2. #2682
    through the Looking-Glass
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Zitat Zitat von Mr.Brown-1602 Beitrag anzeigen
    Selbst wenn das so in der Vorlage ist, finde ich es gut, dass das nicht gezeigt wurde,
    so kann man sich wenigsten noch vorstellen dass die Adler Gandalf helfen weil er naturverbunden ist und mit den Adlern kommunizieren kann.
    Die Sequenz mit den Adlern ist mir allerdings durch die absolute Teilnahmslosigkeit aller Protagonisten negativ aufgefallen. Niemand ist verwundert nach der Rettung durch die Adler oder stellt irgendwelche Fragen. Keine dankbare Geste Gandalfs oder auch nur ein Winken zum Abschied nach dem Absetzen auf dem Berggipfel. Die Sequenz kommt mit einer lethargischen Selbstverständlichkeit daher, wie ein morgendlicher Toilettengang. Das auf erklärende Erläuterungen verzichtet wurde warum die Adler die Gemeinschaft retten oder das diese nicht wie im Buch sprechen, kann ich nachvollziehen und ist nicht mein Kritikpunkt. Aber ein Mindestmaß an Anteilnahme und Interaktion wäre schon wünschenswert gewesen.

  3. #2683
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Zitat Zitat von Mr.Brown-1602 Beitrag anzeigen
    Selbst wenn das so in der Vorlage ist, finde ich es gut, dass das nicht gezeigt wurde,
    so kann man sich wenigsten noch vorstellen dass die Adler Gandalf helfen weil er naturverbunden ist und mit den Adlern kommunizieren kann.
    Immer dieses "Ich-hasse-N*gger-die-einem-einen-Gefallen-machen-und-dann-selbst-einen-Gefallen-wollen-aber-ich-bin-selbst-so-ein-N*gger"-Gehabe
    Also so würde ich das nicht sehen. So wie es sich bisher in den Filmen darstellt, kann Gandalf die Adler nach belieben rufen und gerade beim Hobbit sollte man da vielleicht etwas näher darauf eingehen. Als Zuschauer, der die Bücher nicht kennt, muss man sich doch fragen, wieso die Zwerge den weiten Weg bis zum einsamen Berg latschen, wenn man doch einfach auf den Rücken der Adler in kürzester Zeit dorthin kommen könnte oder wieso die Adler die Gruppe nur bis zum Rand des Nebelgebirges bringen und nicht gleich zum einsamen Berg, der ja schon in Sichtweite ist.

    Das alles würde vielleicht etwas mehr Sinn ergeben, wenn man zeigen würde, dass die Adler ein intelligentes Volk sind, die sogar sprechen können und Gandalf in äußersten Notfällen helfen, er deren Hilfe aber nicht überstrapazieren will.

    Zitat Zitat von Thorwalez Beitrag anzeigen
    Nein, das war kein subjektiver Eindruck. Ich habe das auch so empfunden, also stimmt das.
    Dann bin ich froh, dass es nicht nur mir so geht. Na ja, beim Hobbit kann man das nochmal durchgehen lassen, schlimmer hätte ich es gefunden, wär's beim HdR auch schon so gewesen. Beim weißen Ork fand ich es allerdings schade, dass er komplett CGI ist... ein richtiger Schauspieler mit Maske wäre mir da lieber gewesen.

    Zitat Zitat von drakir Beitrag anzeigen
    [...]Denn die Actionszenen sind so im Buch enthalten, wenn auch nicht in der Ausführlichkeit beschrieben. Genrell muss man sagen, dass der Hobbit zwar dünner als der Herr der Ringe ist, aber eine viel höhere Ereignisdichte hat, so dass drei Filme locker machbar sind. Nicht von der Seitenanzahl täuschen lassen.
    Die Actionszenen an sich, will ich gar nicht kritisieren, aber die von dir richtig erkannte Ausführlichkeit. Die Zeit die dafür drauf geht, hätte man auch besser nutzen können. Mich hat z.B. auch gestört, dass die Szene mit Gollum mehrmals durch das Kampfgetümmel mit den Zwergen/Orks unterbrochen wurde. Ja, die Sachen kamen auch im Buch vor, waren da aber nicht so penetrant.

    Was die Ereignisdichte angeht, so wurde ja auch wieder einiges Eingebaut, was im Buch gar nicht vorkam (wo ich auch nichts dagegen habe). Allerdings hoffe ich, dass dadurch nicht wieder zuviel vom Buch weggelassen wird. Bei der HdR-Verfilmung war es ja ähnlich, da wurden dann viele Dinge gar nicht gezeigt, dafür aber die Schlachten ausschweifend abgefeiert. Ist eben Jacksons Stil und ich habe mir auch schon gedacht, dass beim Hobbit wieder irgendwie mehr Action eingebaut wird (obwohl eigentlich schon im Buch vorhanden gewesen wäre).

    Zitat Zitat von drakir Beitrag anzeigen
    WIe gesagt, wre sich über die Action aufregt, sollte sich ausnahmsweise mal beim Autor beschweren und nicht beim Regisseur.
    Na ja, wenn der Regisseur auch am Drehbuch mitgewirkt hat, dann darf man sich auch ruhig mal bei Erstgenannten beschweren. Tolkien selbst kann man's ja nicht anlasten, da er wie oben beschrieben, nicht so stark auf die Action eingegangen ist.

  4. #2684
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Zitat Zitat von drakir Beitrag anzeigen
    Für mich eine sehr gute Umsetzung des Buches. Der Ton der Vorlage wurde getroffen und fast nichts dazu erfunden. Wer sich über die vielen Actionszenen beschwert und gleichzeitig sagt, er hätte das Buch gelesen, sollte nochmal nach dem selbigen greifen. Denn die Actionszenen sind so im Buch enthalten, wenn auch nicht in der Ausführlichkeit beschrieben. Genrell muss man sagen, dass der Hobbit zwar dünner als der Herr der Ringe ist, aber eine viel höhere Ereignisdichte hat, so dass drei Filme locker machbar sind. Nicht von der Seitenanzahl täuschen lassen.
    WIe gesagt, wre sich über die Action aufregt, sollte sich ausnahmsweise mal beim Autor beschweren und nicht beim Regisseur.
    Ich hab das Buch vor zehn Jahren gelesen. Und: Mir isses völlig wurscht, ob die Steinriesen mal auf ner halben Seite erwähnt werden. Ein Buch ist keine Performance, Dramaturgie funktioniert da einfach anders. Ich habe den Hobbit-Film als Nummernrevue empfunden. Ob das jetzt eine 1:1-Nummernrevue der Buchvorlage ist, entkräftet ja diese Aussage nicht, oder? Ja, der letzte Einsatz von Bilbo für Thorin war nötig, weil er da über sich hinauswächst. Ja, die Trolle waren aus ähnlichem Grund nötig (nicht aber, dass sich vorher die Zwerge fünf Minuten mit ihnen prügeln). Und sonst? Wenn ich die Actionszenen rausschneide, versteht immer noch jeder alles von dem Film. Zumal die ja auch nur mittelspannend sind, da für die Figuren nie eine glaubwürdige Bedrohung besteht.

    Diese Checklisten-Verfilmungen sind doch Quatsch. Buch anschauen, schauen, was gebraucht wird, und klug reduzieren. Dann kommt ein schlüssiger Film raus. Stattdessen einen völlig überladenen Beinahe-Dreistünder klöppeln, dessen Erzählstruktur eher an ein Jump'n'Run erinnert. Well done.
    Geändert von djmacbest (19.12.12 um 16:13:33 Uhr)

  5. #2685
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Zitat Zitat von djmacbest Beitrag anzeigen
    Buch anschauen, schauen, was gebraucht wird, und klug reduzieren. Dann kommt ein schlüssiger Film raus. Stattdessen einen völlig überladenen Beinahe-Dreistünder klöppeln, dessen Erzählstruktur eher an ein Jump'n'Run erinnert. Well done.
    Und wer entscheidet, was gebraucht wird?

    Die Steinriesen sind halt ein Bestandteil der Reise und darüber hinaus ein ziemlich beeindruckender, weil es eine tolle Idee ist, Naturgewalten und potenzielle Gefahren auf diese Weise zu visualisieren.

    Zudem liegt es PJ offenbar am Herzen, auch Details von Mittelerde zu zeigen, die die Geschichte nicht zwingend vorantreiben. Das war im übrigen bei etlichen Sequenzen in den Herr der Ringe Filmen auch der Fall.

    Viele Tolkien-Anhänger wirds freuen und nochmal: Der Roman "Der Hobbit" hat auch beim Lesen etwas Jump'n'run mäßiges. Es folgt Abenteuer auf Abenteuer und Ereignis auf Ereignis, zum Durchschnaufen bleibt kaum Zeit. Das kann man bei einer Verfilmung nicht einfach ignorieren. Wenn schon ne Verfilmung, dann bitte auch werkgetreu, sonst kann man es bleiben lassen.

    Das vielen die Hobbit-Story nicht unbedingt gefällt, steht auf einem anderen Blatt. Zum Glück ist PJ aber ein Fan der Werke, was man auch dieser Verfilmung anmerkt.

  6. #2686
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Zitat Zitat von drakir Beitrag anzeigen
    Für mich eine sehr gute Umsetzung des Buches. Der Ton der Vorlage wurde getroffen und fast nichts dazu erfunden. Wer sich über die vielen Actionszenen beschwert und gleichzeitig sagt, er hätte das Buch gelesen, sollte nochmal nach dem selbigen greifen. Denn die Actionszenen sind so im Buch enthalten, wenn auch nicht in der Ausführlichkeit beschrieben. Genrell muss man sagen, dass der Hobbit zwar dünner als der Herr der Ringe ist, aber eine viel höhere Ereignisdichte hat, so dass drei Filme locker machbar sind. Nicht von der Seitenanzahl täuschen lassen.
    WIe gesagt, wre sich über die Action aufregt, sollte sich ausnahmsweise mal beim Autor beschweren und nicht beim Regisseur.
    Mitnichten ist der Autor Adressat für Kritik was die extrem ausgedehnten und teilweise selbstzweckhaften Actionszenen im Indiana-Jones-Stil anbelangt wie sie Peter Jackson in "Der Hobbit" umgesetzt hat. Es geht hier um die Frage "Wie" etwas umgesetzt wurde und welchen Stellenwert die Sequenzen in der Verfilmung einnehmen. Im Buch ist bspw. die Sequenz in der Orkhöhle fast nur ein kurzes Scharmützel und der Part mit den Steinriesen (den Jackson zu einer fetten Actionsequenz ausgebaut hat) kommt in dieser Form so gar nicht vor. Natürlich ist es legitim Dinge ausführlicher zu zeigen, da der Hobbit in seiner schriftlichen Form einen äußerst verknappten erzählerischen Stil aufweist. Das rechtfertigt aber noch lange nicht alles bis an die Grenzen (und darüber hinaus) aufzumotzen und aufzublasen. Das wär ja noch schöner, wenn man die Art und Weise wie etwas in der Verfilmung umgesetzt wurde nicht mehr kritisieren darf, weil es im Buch rein formal/inhaltlich vorkommt.

    Der Ton der Vorlage wurde in der Auenlandsequenz tatsächlich ziemlich gut getroffen, aber auf den gesamten Film bezogen kann ich das nicht behaupten. Allein durch die Einbeziehung des Backgrounds aus den HDR-Anhängen ensteht schon eine tonale Verschiebung und Jacksons übersteigerter Fokus auf die Actionelemente tut sein übriges. Der Hobbit (das Buch) ist eine humoreske Geschichte voller Charme, Witz und Nonsens in deren Zentrum die Entwicklung Bilbo´s steht der sich vom bequemen, auenländischen Couchpotato zu einem Charakter entwickelt der über sich selbst hinauswächst und Dinge vollbringt die er sich vorher selber nicht zugetraut hat. Der Hobbit (der Film) ist in erster Linie ein Action-Movie.

  7. #2687
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Zitat Zitat von paleiko Beitrag anzeigen
    Der Hobbit (das Buch) ist eine humoreske Geschichte voller Charme, Witz und Nonsens in deren Zentrum die Entwicklung Bilbo´s steht der sich vom bequemen, auenländischen Couchpotato zu einem Charakter entwickelt der über sich selbst hinauswächst und Dinge vollbringt die er sich vorher selber nicht zugetraut hat.
    Öhm, genau das bringt der erste Teil des Films aber trotz der vielen Action, wie du es nennst, ziemlich gut zum Ausdruck. Von der Anfangsphase des Films, in der Bilbo nichts mit dem Abenteuer zu tun haben will, über seinen stetig wachsenden Mut bis zur Endsequenz, in der er Thorin gegen Azog zur Hilfe eilt, der (Thorin) dies in seiner Dankesrede auch am Ende des Films betont und so den Bogen zu seiner kritischen Haltung gegenüber Bilbo am Anfang schließt. Die dramaturgische Klammer sowie eine der Roman-Intentionen (nämlich die Charakterentwicklung des Hobbits) werden meiner Meinung nach überdeutlich erkennbar.

    Und über eine mangelnde humoreske Note im Film braucht man nun wirklich nicht zu diskutieren, denke ich

  8. #2688
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Zitat Zitat von paleiko Beitrag anzeigen
    Der Ton der Vorlage wurde in der Auenlandsequenz tatsächlich ziemlich gut getroffen, aber auf den gesamten Film bezogen kann ich das nicht behaupten. Allein durch die Einbeziehung des Backgrounds aus den HDR-Anhängen ensteht schon eine tonale Verschiebung und Jacksons übersteigerter Fokus auf die Actionelemente tut sein übriges. Der Hobbit (das Buch) ist eine humoreske Geschichte voller Charme, Witz und Nonsens in deren Zentrum die Entwicklung Bilbo´s steht der sich vom bequemen, auenländischen Couchpotato zu einem Charakter entwickelt der über sich selbst hinauswächst und Dinge vollbringt die er sich vorher selber nicht zugetraut hat. Der Hobbit (der Film) ist in erster Linie ein Action-Movie.
    Kann ich so unterstreichen. Die Action ist spätestens in der zweiten Hälfte des Films im Vordergrund, während die Bilbo-Story fast nur noch nebenbei mitläuft. Wobei es bei Hobbit-Film auch nicht nur darum gehen sollte, das Buch 100%ig zu treffen. Stilistisch sollte man sich auch durchaus an den HdR halten, wenn schon die selben Schauspieler/Charaktere und Locations gezeigt werden bzw. man sich in ein und der selben Welt bewegt, damit am Ende ein kohärentes Gesamtwerk entsteht.

    Weiter oben habe ich ja schon erwähnt, dass durch den massiven Einsatz von CGI teilweise schon ein leichter Comic-Touch entsteht, leider betrifft das aber auch die Action. Z.B. die Szene wo die Zwerge in der Orkhöhle auf der Holzbrücke den Abgrund hinterschrammen und unten dann auch noch die Leiche des Orkkönigs auf sie fällt, wenn das in den HdR-Filmen passiert wäre, wären wahrscheinlich alle beteiligten tot gewesen. Da ist man ja schon vom Schlimmsten ausgegangen als Aragorn von einem der Warge in einem Abgrund gerissen wurde, an dessen Boden sich ein Fluss befand. Im Rahmen des Hobbits ist das in der Orkhöhle ja ok, aber bezogen auf die das Ganze eher unpassend und mehr an Comic-Action orientiert.

    Mir kam es auch so vor, als ob der Film teilweise nicht weiß, wohin er will. Die Szene mit dem Hexenkönig und dem Nekromanten war schön düster und ging mMn auch in Richtung HdR, der ernste Unterton wurde dann allerdings von dem mit Vogeldung beschmierten Radegast zunichte gemacht. Ansonsten gab es da einerseits so Sachen, wie die Trolle, bei denen ich anfänglich kurz mal an die drei Stooges denken musste, inkl. Rotz-Humor und andererseits Köpfungsszenen oder die Bauchaufschlitzaktion von Gandalf beim Orkkönig. Bin allerdings schon gespannt, wie sich Teil 2 und 3 des Hobbits sich noch entwickeln werden.

  9. #2689
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Zitat Zitat von paleiko Beitrag anzeigen
    ... Der Hobbit (der Film) ist in erster Linie ein Action-Movie.
    Jump'n'run Action!

    Die Adler sind ja auch kein Taxi-Unternehmen, von daher...
    Ist halt Fantasy, da muss man sich auch mal was ausschmücken und sollte nicht alles als komplett erklärt und gegeben ansehen.

  10. #2690
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Zitat Zitat von drakir Beitrag anzeigen
    Für mich eine sehr gute Umsetzung des Buches. Der Ton der Vorlage wurde getroffen und fast nichts dazu erfunden. Wer sich über die vielen Actionszenen beschwert und gleichzeitig sagt, er hätte das Buch gelesen, sollte nochmal nach dem selbigen greifen. Denn die Actionszenen sind so im Buch enthalten, wenn auch nicht in der Ausführlichkeit beschrieben. Genrell muss man sagen, dass der Hobbit zwar dünner als der Herr der Ringe ist, aber eine viel höhere Ereignisdichte hat, so dass drei Filme locker machbar sind. Nicht von der Seitenanzahl täuschen lassen.
    WIe gesagt, wre sich über die Action aufregt, sollte sich ausnahmsweise mal beim Autor beschweren und nicht beim Regisseur.
    !!

    Ich hab den Film jetzt zum zweiten mal gesehen. Man muß sich ja notgedrungen immer an etwas "Neues" gewöhnen, aber der Hobbit fühlt sich bereits 100% für mich nach Mittelerde an. Man merkt, dass die gleichen Macher wie bei der ersten Trilogie am Werke sind. Ich hab zum Glück die 2D-Fassung gesehen. Und deswegen stört mich auch kein Soap-Effekt oder schlechte F/X. Versteh ich das eigentlich richtig der Igel soll einer der ersten Opfer vom Sauron sein? Sehr schön. Auch hier wieder das Öko-Motiv von Tolkien.
    Geändert von Tres Cojones (19.12.12 um 17:46:23 Uhr)

  11. #2691
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Zitat Zitat von lynx Beitrag anzeigen
    Die Adler sind ja auch kein Taxi-Unternehmen, von daher...
    Ist halt Fantasy, da muss man sich auch mal was ausschmücken und sollte nicht alles als komplett erklärt und gegeben ansehen.
    Gerade im Zusammenhang mit Tolkien lässt mich der letzte Satz schmunzeln. Man wird kaum eine Fantasy-Welt finden, die dermaßen ausgearbeitet wurde und so wenig Raum für Spekulationen lässt wie Ea bzw. Mittelerde. Klar, wenn im Film irgendwas nicht erklärt wird, muss man sich halt selbst was zusammenspinnen, auch wenn es dann höchstwahrscheinlich das Falsche ist.

  12. #2692
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Zitat Zitat von NegCon Beitrag anzeigen
    Gerade im Zusammenhang mit Tolkien lässt mich der letzte Satz schmunzeln. Man wird kaum eine Fantasy-Welt finden, die dermaßen ausgearbeitet wurde und so wenig Raum für Spekulationen lässt wie Ea bzw. Mittelerde. Klar, wenn im Film irgendwas nicht erklärt wird, muss man sich halt selbst was zusammenspinnen, auch wenn es dann höchstwahrscheinlich das Falsche ist.
    stimmt natürlich.
    ich bezog mich eher auf Fantasy als Kinounterhaltung. Gegen ein Buch kommt ein Film nie wirklich an, da würden auch keine 5 Stunden Laufzeit helfen.

  13. #2693
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Zitat Zitat von paleiko Beitrag anzeigen
    Der Hobbit (das Buch) ist eine humoreske Geschichte voller Charme, Witz und Nonsens in deren Zentrum die Entwicklung Bilbo´s steht der sich vom bequemen, auenländischen Couchpotato zu einem Charakter entwickelt der über sich selbst hinauswächst und Dinge vollbringt die er sich vorher selber nicht zugetraut hat.
    Zitat Zitat von AndYpsilon Beitrag anzeigen
    Öhm, genau das bringt der erste Teil des Films aber trotz der vielen Action, wie du es nennst, ziemlich gut zum Ausdruck.
    Da muss ich Dir zustimmen. Das kommt in der ersten Hälfte des Films tatsächlich gut zum Ausdruck. Aber wie bereits von NegCon geschrieben, spielt das in der zweiten Hälfte praktisch keine Rolle mehr (während dies im Buch die ganze Zeit weitaus mehr im Fokus steht) und diverse Charakterszenen werden zwischendurch nur noch "abgearbeitet". Ich schreibe ganz bewußt "abgearbeitet" weil mir im Hobbit-Film diesbezüglich diverse Sachen negativ aufgestoßen sind, die sich tendentiell auch bei Jacksons letzten Filmen schon unangenehm bemerkbar gemacht haben. Die Charakterszenen wirken besonders in der zweiten Hälfte des Werks äußerst plump und plakativ. Aus heiterem Himmel haut bspw. Thorin dem Hobbit in ziemlicher Härte vor dem Kopf, das dieser keiner von Ihnen sei und siehe da kurze Zeit später offenbart sich uns Bilbo´s große Rettungsaktion und anschließend kommt natürlich die absolut vorhersehbare Szene in der Thorin kundtut wie falsch er den Hobbit eingeschätzt hat. Dies ist meinerseits keine inhaltliche Kritik, sondern Kritik an der Art und Weise wie es präsentiert wird. Diese Charaktermomente werden äußerst plump, wie einzelne Positionen auf einem Einkaufszettel, "abgehakt" ohne insgesamt eine wirklich glaubhafte Entwicklungskurve aufzuzeigen. Diese Art des Filmemachens hat Jackson bereits bei seinen letzten beiden Filmen (King Kong/Loveley Bones) bei diversen Rezensenten den Vorwurf des "Button-Movies" beschert. Ich persönlich fühle mich bei dieser Art des Filmemachens als Zuschauer überhaupt nicht ernst genommen und reagiere da ziemlich empfindlich. In Ansätzen war diese Entwicklung bereits bei der HDR-Trilogie erkennbar (aber nicht in dem Maße). Etwa wenn Jackson in einer Szene der Schlacht um Minas Tirith (Rückkehr des Königs) versucht den Zuschauer stärker emotional zu involvieren, indem er mal schnell ein paar (dem Publikum vollkommen unbekannte) jammernde Mütter mit Baby´s auf den Armen aus dem Hut zaubert und durch das Bild laufen läßt. Ich soll jetzt als Zuschauer auf diesen plakativen Reiz emotional reagieren? Mutter mit Baby läuft durch´s Bild „Knöpfchen AN“ und nun bin ich emotional involviert „Knöpfchen AUS“. Nö. Nicht mit mir.

    Darüber hinaus habe ich bei dem Regisseur auch immer öfter das Gefühl, das die Charakterszenen ein notwendiges Übel darstellen und wenn diese „erledigt“ sind kommt der Teil der ihm insgeheim am meisten Spaß macht. Bezeichnend finde ich beispielsweise die Kong vs. T-Rex(e)-Sequenz aus seinem „King-Kong-Remake“. Wenn ich mich recht erinnere erstreckt sich allein der Kampf auf fast 15(!) Minuten, was Jackson in einem Inverview damit rechtfertigt, das am Ende dieser Sequenz ja auch ein wichtiger Charaktermoment zwischen Anne und Kong folgt. Stimmt auch, aber dazu hätte es vorher nicht einer Action-Orgie in dieser Länge bedurft. Da stimmt für mich einfach die Gewichtung nicht mehr.
    Geändert von paleiko (19.12.12 um 20:10:15 Uhr)

  14. #2694
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Zitat Zitat von paleiko Beitrag anzeigen
    ... In Ansätzen war diese Entwicklung bereits bei der HDR-Trilogie erkennbar (aber nicht in dem Maße). Etwa wenn Jackson in einer Szene der Schlacht um Minas Tirith (Rückkehr des Königs) versucht den Zuschauer stärker emotional zu involvieren, indem er mal schnell ein paar (dem Publikum vollkommen unbekannte) jammernde Mütter mit Baby´s auf den Armen aus dem Hut zaubert und durch das Bild laufen läßt. Ich soll jetzt als Zuschauer auf diesen plakativen Reiz emotional reagieren? Mutter mit Baby läuft durch´s Bild „Knöpfchen AN“ und nun bin ich emotional involviert „Knöpfchen AUS“. Nö. Nicht mit mir.
    Ich war emotional involviert, aber ich kann mich nicht ansatzweise an irgendwelche jammernden Mütter mit Babys erinnern?!?

    Verstehe ansonsten was paleiko meint, auch wenn ich es selbst nicht so empfunden habe. Bei anderen Werken stimme ich der Jackson-Wirkung zu, aber beim "Hobbit" wirkten die Charakterszenen für mich nicht "abgearbeitet" und die restliche Action war eben ... öhm ... episch, wie auch der gesamte Rest des Films und war so inhaltlich durchaus stimmig, auch wenn hier und da die Schwankungen zwischen den "neuen" und den eigentlichen Hobbit-Szenen nicht ganz 100 pro waren, aber ich denke, dass da beim Extended Cut noch alles einen Tick ausgewogener sein wird (besonders in Bruchtal) und somit auch diese letzte Kritik von mir verschwinden dürfte.

  15. #2695
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Naja, dass Du den Film so wahrnimmst paleiko, ist natürlich Dein gutes Recht. Ich sehe das insgesamt positiver, aber nichts ist so subjektiv wie die Wahrnehmung von Filmen und Musik.

    Ich bin aber weiterhin der Meinung, dass viele bei "Der Hobbit" zu sehr nach Negativ-Aspekten suchen. Wäre man in der Art und Weise an die Herr der Ringe Filme herangegangen und hätte kritisiert, dass bestimmte Charakterentwicklungen/-eigenschaften nicht einhundertprozentig wie im Buch dargestellt werden, hätte man da etliche Kritikpunkte anbringen müssen (erstes Beispiel wäre Boromir).

    Zitat Zitat von paleiko Beitrag anzeigen
    Etwa wenn Jackson in einer Szene der Schlacht um Minas Tirith (Rückkehr des Königs) versucht den Zuschauer stärker emotional zu involvieren, indem er mal schnell ein paar (dem Publikum vollkommen unbekannte) jammernde Mütter mit Baby´s auf den Armen aus dem Hut zaubert und durch das Bild laufen läßt. Ich soll jetzt als Zuschauer auf diesen plakativen Reiz emotional reagieren? Mutter mit Baby läuft durch´s Bild „Knöpfchen AN“ und nun bin ich emotional involviert „Knöpfchen AUS“. Nö. Nicht mit mir.
    Auch wenn das jetzt ein bisschen OT ist: Diese Interpretation überzeugt mich nicht. In Minas Tirith wird die Emotionalität des Zuschauers durch ganz andere Szenen angesprochen, so dass PJ das gar nicht mehr nötig hat. Etwa durch Pippins Lied, während Faramir sinnloserweise gen Osgiliath reitet. Oder durch Gandalfs Gespräch mit Pippin, in dem er versucht, Pippin die Angst vor dem Tod zu nehmen. Das sind Emotionen pur.

    Die Frauen, Kinder und Babies haben imo die Funktion zu zeigen, dass in Minas Tirith bzw. Mittelerde nicht nur Soldaten leben, sondern es auch Frauen und Kinder gibt (ähnlich ist bei in der Schlacht um Helms Klamm und den Übergriffen von Orks in Rohan). Denn bei den ganzen Schlachten gerät allzu leicht in Vergessenheit, dass dort auch Unbeteiligte bzw. ganz normale Bewohner leben. Wäre doch sehr merkwürdig, wenn man die nie sehen würde. Dass die völlig unbekannt sind, ist doch völlig egal. Schließlich werden die ganzen Rohirrim oder Soldaten Gondors ja auch nicht persönlich vorgestellt.
    Geändert von AndYpsilon (19.12.12 um 21:08:03 Uhr)

  16. #2696
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    @ AndYpsilon

    Es geht mir nicht um eine zwangshafte 100% Übertragung der Charaktere ins Medium Film. Wenn die Änderungen schlüssig sind und glaubhaft präsentiert werden habe ich damit überhaupt keine Probleme. Die Änderungen bspw. bezüglich des Charakters von Faramir in Jackson´s HDR-Verfilmung, die so viele Puristen erzürnte, fand ich ganz gelungen. Im Buch lehnt dieser den "Einen Ring" praktisch sofort ab ohne in Versuchung zu geraten, während weitaus mächtigere Figuren wie Gandalf und Galadriel ihre Versuchung kaum verbergen können und sich teilweise nicht mal trauen den Ring zu berühren. Tolkien wollte Faramir als besonders edle und charakterfeste Figur etablieren, aber die Filmversion in der Faramir aus Liebe zu seinem Vater und auf dessen Wertschätzung hoffend zuerst auch der Versuchung des Ringes erliegt (aber letztendlich doch seinen edlen Charakter beweist in dem er den Ring und dessen Träger ziehen läßt) finde ich in diesem Punkt interssanter, menschlicher und nachvollziehbarer.

    Zu Minas Tirith: Die von Dir genannten Szenen kritisiere ich auch nicht und ich sage auch nicht, dass ich ganz allgemein nicht berührt war von ROTK bzw. der Minas-Tirith-Sequenz. Es ging mir nur um die expliziet von mir beschriebene Szene. Du schreibst Jackson wollte nur zeigen, dass auch Frauen und Kinder dort leben. Dies ist aber bereits vorher ausführlich gezeigt worden als MT noch nicht im Belagerungszustand war. Mit den schreienden Frauen samt Babies auf den Arm (während der Belagerung) hat Jackson meiner Meinung nach eine bestimmte emotionale Reaktion hervorrufen wollen.
    Geändert von paleiko (19.12.12 um 21:39:46 Uhr)

  17. #2697
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    Zitat Zitat von paleiko Beitrag anzeigen
    Aber wie bereits von NegCon geschrieben, spielt das in der zweiten Hälfte praktisch keine Rolle mehr (während dies im Buch die ganze Zeit weitaus mehr im Fokus steht) und diverse Charakterszenen werden zwischendurch nur noch "abgearbeitet". Die Charakterszenen wirken besonders in der zweiten Hälfte des Werks äußerst plump und plakativ.
    @paleiko: Unsere Diskussion zu RotK lasse ich jetzt einfach mal so stehen, das würde ansonsten hier den Rahmen sprengen

    Zum Hobbit und der Charakterentwicklung Bilbos:

    1.) Zunächst spielt das natürlich im zweiten Teil des Films sehr wohl eine Rolle und ist absolut nicht plakativ. Die Rätselszene mit Gollum ist wohl ein, wenn nicht der zentrale Moment des zweiten Filmteils, trägt entscheidend zu Bilbos Chrakterentwicklung bei und ist darüber hinaus absolut gelungen und kurzweilig inszeniert.

    Und etwas später kommt einer der wichtigsten und entscheidendsten Szenen im gesamten Hobbit. Nämlich, dass Bilbo Gollum nicht tötet, obwohl er die einfache Gelegenheit dazu gehabt hätte. Mit dieser Szene lässt PJ sich Zeit, man kann als Zuschauer die Hin- und Hergerissenheit des Protagonisten förmlich spüren und die Szene fügt sich nahtlos in die Handlung sowie die Entwicklung Bilbos ein.

    Und eine weitere Sequenz veranschaulicht (neben seiner Kampfszene gegen Azog) den neuen Charakter Bilbos: Nach seiner erfolgreichen Flucht aus der Höhle verrät er Thorin bewusst nicht, wie er entkommen ist.Er nimmt seine Rolle als fähiger und geheimnisvoller Meisterdieb bewusst an und präsentiert sich auch so vor den anderen. Auch diese Sequenz ist schlüssig inszeniert.

    2.) Man bedenke, das ist nur der erste Teil des Romans. Und dafür gibt es im gesamten Film mehr als reichlich "Charakterszenen" Bilbos. Dennoch steht er bei seiner Entwickling noch am Anfang.

    3.) Die Entwicklung Bilbos ist ein wichtiger Aspekt des Romans, aber nicht der alleinentscheidende. In erster Linie ist "Der Hobbit" eine kurzweilige Fantasy-Abenteuer-Geschichte mit humoreskem Unterton, in der ein Schatz vom Drachen zurückerobert wird. Das Bilbos Entwicklung da zwangsläufig abundan in den Hinergrund geraten muss, sollte einleuchten. Schließlich handelt es sich hier bei weitem nicht um eine Biographieverfilmung oder Charakterstudie.

    Die Erzählweise PJ's ist dramaturgisch korrekt ohne dass er etwas "abarbeitet" und er erfüllt gleichzeitig die Vorgaben und den Ton der Vorlage. Dass Dir und einigen anderen der Stil des Regisseurs nicht gefällt, ist natürlich eine andere Sache, liegt aber einzig und allein an persönlichem Geschmack.

  18. #2698
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Hier liest man immer wieder, daß man sich den Film lieber mit 24 fps anschaut. Aber ist das nicht gerade ein Nachteil, sich den HFR-Film in herkömmlicher Kinogeschwindigkeit anzusehen?

    Schließlich wurden schnellere Bewegungen durch die 48 Frames flüssig und ohne Bewegungsunschärfe fotografiert.

    Beim auf 24 Frames runterkonvertierten Film bleiben diese Bilder von schnellen Bewegungen aber trotzdem scharf und ohne "Motion Blur", lediglich die Flüssigkeit der Bewegung leidet.

    Das muß dann doch erst recht völlig irritierend und unnatürlich aussehen.

  19. #2699
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Ich habe bei 24 fps keinen Unterschied gesehen. War einfach ein tolles Bild und sah "filmisch" aus.

  20. #2700
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Zitat Zitat von Waffler Beitrag anzeigen
    Hier liest man immer wieder, daß man sich den Film lieber mit 24 fps anschaut. Aber ist das nicht gerade ein Nachteil, sich den HFR-Film in herkömmlicher Kinogeschwindigkeit anzusehen?

    Schließlich wurden schnellere Bewegungen durch die 48 Frames flüssig und ohne Bewegungsunschärfe fotografiert.

    Beim auf 24 Frames runterkonvertierten Film bleiben diese Bilder von schnellen Bewegungen aber trotzdem scharf und ohne "Motion Blur", lediglich die Flüssigkeit der Bewegung leidet.

    Das muß dann doch erst recht völlig irritierend und unnatürlich aussehen.
    Ich habe keinen Unterschied zu normalen 24fps gesehen. Da es für 24fps ja auch ein komplett anderes Master gibt, ist es ja nicht so, dass die 48fps-Version abgespielt und nur jeder 2. Frame gezeigt wird. Wie auf einer der vorigen Seiten in der Podiumsdiskussion erwähnt, wo man am liebsten von 120fps ausgehen würde, muss man auf die anderen Frameraten "runterrechnen", was in diesem Fall evtl. das Zusammenfassen von je 2 Frames zu einem (mit entsprechendem Blur) bedeuten könnte.

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