Cinefacts

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  1. #2841
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Mal 'ne doofe Frage, da ich mich echt nicht mehr dran erinnern kann:

    Der Nekromant: Ist das Sauron? Der Hexenkönig? Oder irgendein anderer?

  2. #2842
    want's his dildo back
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Ersterer.

  3. #2843
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Wo war das in den Bücher erwähnt ? in den Anhängen ? wenn ja welcher Bücher?

  4. #2844
    Is' klar ...
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Erinnerte mich optisch eher an diesen Geisterkönig aus Die Rückkehr des Königs. Obwohl ich auch eher an den Hexenkönig gedacht hatte.

  5. #2845
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    War er auch , es war ja auch nach dem Schattenmann gefragt der den Untoten heraufbeschwor,dem Nekromanten.
    Der anscheinend der geschwächte Sauron ist der noch keine richtige Gestalt annehmen kann, wird wahrscheinlich auch
    von Benedict Cumberbatch dargestellt, der auch die engl Stimme von Smaug ist.
    Hab mal bei Wikipedia und Ardapedia gegoogelt

  6. #2846
    hottentotte
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Zitat Zitat von RMA Beitrag anzeigen
    Meines Erachtens haben viele eine falsche Erwartungshaltung, wobei das natürlich auch der Tatsache geschuldet ist, *dass* beim Herrn der Ringe von den Drehbuchschreibern ganz erhebliche Zugeständnisse an einen modernen pace gemacht wurden – kein Wunder bei dem finanziellen Risiko, das die Filme darstellten – und beim Hobbit nun eine nahezu 1:1-Buchverfilmung realisiert wurde.

    Ich finde es recht interessant, dass viele sich über die Längen des Films beschweren, dabei ist er viel näher am Stil Tolkiens dran als der Herr der Ringe es jemals war. Mal ganz ehrlich, erwartet tatsächlich jemand von einem 180 Minuten-Film, der von einem 75 Jahre alten Kinderbuch herrührt, den pace eines epischen Herrn der Ringe?

    Bei einer Sache muss ich aber zustimmen, die Spezialeffekte habe ich auch als subjektiv schlechter empfunden (bis auf Gollum), was ich eigentlich gar nicht glauben kann. Werde allerdings nochmal sowohl die HFR- und die 2D-Variante gucken, vielleicht stellt sich das da anders dar als bei der reinen 3D-Version.
    In diesem Beitrag von dir habe ich mich absolut wieder gefunden:
    Die Herr der Ringe-Bücher habe ich nie gelesen,
    Aber die Filme waren für mich das NonPlusUltra, rein aus filmischer Sicht.

    Und vom Hobbit nun war ich absolut enttäuscht, wäre fast nach der Hälfte der Spielzeit rausgegangen.

    Der Begriff "Pacing" trifft es ganz gut. Beim HdR waren Jackson und seine Co-Autoren gezwungen die mächtige Buchvorlage hinsichtlich der Dramaturgie in ein Drehbuch zu pressen und viele Nebenstränge wegzulassen. Aus rein filmischer Sicht sehe ich das eher als glückliche Fügung an.

    Beim Hobbit (auch dort kenne ich das Buch nicht) merkt man dem Film an, wie sehr er aufgeblasen wurde. Für mich war der Film eigentlich immer dann noch am stärksten, wo der Herr der Ringe zitiert wurde (Charaktere oder Locations).

    Der Film hat es bei mir in keinster Weise geschafft eine ähnliche Magie beim Schauen auszulösen, wie es seinerzeit "FotR" geschafft hat.

  7. #2847
    RMA
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Tja, und paradoxerweise ist das wahrscheinlich der Tatsache geschuldet, dass der Herr der Ringe so ein Erfolg war und Jackson nun praktisch völlig freie Hand hatte. Insofern können wir uns wohl glücklich schätzen, dass nicht erst der Hobbit verfilmt wurde, wer weiß, was man dann aus dem Herrn der Ringe gemacht hätte. Denn der hat, wenn man die Anhänge chronologisch bzw. historisch richtig einbindet, auch gelinde gesagt Längen. In der Hinsicht bin ich mal sehr vor allem auf den dritten Hobbit-Film gespannt.

  8. #2848
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Zitat Zitat von RMA Beitrag anzeigen
    Tja, und paradoxerweise ist das wahrscheinlich der Tatsache geschuldet, dass der Herr der Ringe so ein Erfolg war und Jackson nun praktisch völlig freie Hand hatte. Insofern können wir uns wohl glücklich schätzen, dass nicht erst der Hobbit verfilmt wurde, wer weiß, was man dann aus dem Herrn der Ringe gemacht hätte. ...
    Dann wären vermutlich aus jedem der drei Buchteile (Gefährten, Zwei Türme, Rückkehr des Königs) mindestens drei einzelne Filme entstanden (also neun Filme in Summe).

  9. #2849
    hottentotte
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Zitat Zitat von RMA Beitrag anzeigen
    Tja, und paradoxerweise ist das wahrscheinlich der Tatsache geschuldet, dass der Herr der Ringe so ein Erfolg war und Jackson nun praktisch völlig freie Hand hatte. Insofern können wir uns wohl glücklich schätzen, dass nicht erst der Hobbit verfilmt wurde...
    Naja, sooo eingeengt war Jackson beim HdR ja auch nicht. Er konnte ja auch auch dort vieles nach seinen Vorstellungen verfilmen und die sogenannten "Buchfestischisten" mit den Extended Versionen zufrieden stellen. Irgendwo hat Jackson doch sogar mal gesagt, daß die Kinofassungen eigentlich sogar eher seinen "Wunschfassungen" entsprechen, zumindest aus Regisseurssicht.

    Insofern habe ich beim Hobbit auf den "Regisseur" Peter Jackson vertraut, der weiss wie er mit dem Stoff umzugehen hat.

    Umgekehrt ist glaub ich eher ein Schuh drausgeworden, dass er nun beim Hobbit 3 Filme drehen muss/darf (hat er das eigentlich entschieden oder das Filmstudio?) noch bevor eigentlich genau fest stand, wie diese mit Inhalt zu füllen sind.

    Eine weitere Facette die mir beim Hobbit nicht gefiel ist die Atmosphäre bzw. der Stimmungswechsel während des gesamten Films.
    Dort ist der Hobbit einfach völlig inkonsequent. Anfangs kindisch/albern, zwischendurch mal gewollt/episch, danach wieder Slapstick-Action (Trolle/Orcs/Radagast) und gegen Ende hin betont düster mit dem Orc-Obermotz, wo Jackson seine Horror-Elemente ausspielt und versucht das Ganze in eine ernsthaftere Richtung zu treiben. Das Endergebnis fand ich ich sehr unausgegoren, wie als wenn zuviele Köche das Drehbuch versalzen hätten.

    "Fellowship" hatte natürlich auch Konstraste in der Atmosphäre (Auenland/ Reise danach), aber da war ein deutlicher roter Faden erkennbar.

  10. #2850
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Ob im zweiten wohl wieder sowas wie eine Boss-Spinne kommt ? Wäre womöglich ja eher unüblich da es ja in den Büchern wohl nur Kankra als "Hilight" gab.

    Denke aber das wir tonnenweise Spinnen im zweiten erleben werden.
    Geändert von ShineyMetalAss (07.01.13 um 13:17:34 Uhr)

  11. #2851
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Zitat Zitat von hottentotte Beitrag anzeigen
    Umgekehrt ist glaub ich eher ein Schuh drausgeworden, dass er nun beim Hobbit 3 Filme drehen muss/darf (hat er das eigentlich entschieden oder das Filmstudio?) noch bevor eigentlich genau fest stand, wie diese mit Inhalt zu füllen sind.
    Es war tatsächlich so, dass ein zweiter und dritter Teil erst während des Drehbuchschreibens bzw. der dritte Teil erst nach Beginn der Dreharbeiten beschlossen wurden. Begründet wurde das damit, man habe
    zuviel Material bzw. Ideen, als dass man das alles in einen oder zwei Teile hineinpressen könnte.

    Zitat Zitat von hottentotte
    Für mich war der Film eigentlich immer dann noch am stärksten, wo der Herr der Ringe zitiert wurde (Charaktere oder Locations).
    Witzig, denn genau das sind die Handlungsstränge, die den Film "aufblähen", wie du es sagst, weil sie nicht zur eigentlichen Handlung des Hobbit gehören.

    @standcheck: Weil du nach der Quelle für den Nekromanten gefragt hast: Der wird im Hobbit-Roman bereits erwähnt, ich glaube von Thorin.

  12. #2852
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Habe den Hobbit kurz nach Weihnachten in 3D in unserem Provinzkino gesehen. Für unschlagbare 7,50€. Fand den Film wirklich gut, an ein paar Stellen hatte er Längen, die einzige Stelle die ich nennen kann ist die Stelle mit den Rätseln zwischen Bilbo und Gollum. Witzigerweise sind diese im Buch genau so enthalten. Also kann ich da PJ keinen Vorwurf machen.
    Hab mir anschließend das Buch geholt und bin gerade fleißig am lesen. Bin echt überrascht, dass sich weitesgehend an die Vorlage gehalten wurde. OK, manches was im Buch ein kleiner Absatz ist wird über Minuten ausgebreitet. Geschenkt. Vieles wurde auch deutlich aufgebläht, um HDR gerecht zu werden. Z. B. die Ork-Höhle. Die ist im Buch aber auch wirklich mickrig beschrieben.
    Nur 3D war wirklich für die Katz. Das hätte man sich sparen können. Leider gabs nur eine Vorstellung in 3D.

    Insgesamt trotzdem starke 8/10 Hobbits.

  13. #2853
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Mittlerweile auch gesehen. In Brüssel auf Englisch und HFR.

    Zum HFR:

    Da hatte ich arge Probleme mit. Ich hatte das Gefühl eine Starcraft Zwischensequenz zu sehen und nicht einen Kinofilm. Konnte mich auch im Laufe des Films nicht wirklich dran gewöhnen.

    Zum Film:

    Peter Jackson ist Fluch und Segen zugleich. Er kann nahtlos an die optische Welt anknüpfen. Das wirkt logisch unfd angenehm vertraut. Es ist aber gleichzeitig ein sehr starker Abklatsch. Die Story, dass eine Gruppe aufbricht und Abenteuer erlebt ist nahezu gleich wie bei Herr der Ringe. Da ist es gefährlich, wenn man teilweise noch die gleiche Musik, oder gleiche Instrumentierung verwendet etc. Bei mir stellte sich das Gefühl ein, dass schon in der Herr der Ringe gesehen zu haben. Dazu kommt das Buch als Vorlage, dem doch etwas das bedrohliche und dunkle aus der Herr der Ringe fehlt. Für meinen persönlichen Geschmack war das teilweise zu albern, zu oberflächlich. Die Zwerge bleiben fast alle blass. Es gab kaum WOW Momente. Die Steinriesen wirkten total deplaziert und albern. Kurzum: Es war nicht der erhoffte Knaller, sondern ein auf Nummer sicher gehender Durchschnittsfilm. Hoffentlich wird es noch ein bischen besser in den zweit weiteren Teilen.

    Fazit: 6,5 / 10

  14. #2854
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Zitat Zitat von hottentotte Beitrag anzeigen
    ...

    Eine weitere Facette die mir beim Hobbit nicht gefiel ist die Atmosphäre bzw. der Stimmungswechsel während des gesamten Films.
    Dort ist der Hobbit einfach völlig inkonsequent. Anfangs kindisch/albern, zwischendurch mal gewollt/episch, danach wieder Slapstick-Action (Trolle/Orcs/Radagast) und gegen Ende hin betont düster mit dem Orc-Obermotz, wo Jackson seine Horror-Elemente ausspielt und versucht das Ganze in eine ernsthaftere Richtung zu treiben. Das Endergebnis fand ich ich sehr unausgegoren, wie als wenn zuviele Köche das Drehbuch versalzen hätten.
    ...
    Das ursächliche Problem ist, daß auch in der literarischen Vorlage Der Hobbit und Herr der Ringe von der Atmosphäre nicht wirklich zusammen passen. Ich hatte damals den Fehler gemacht und zuerst den Herrn der Ringe gelesen und erst späte rder Hobbit (Ich habe halt erst im nachhinein erfahren, daß der Hobbit die Vorgeschichte ist). Während ich vom Herrn der Ringe komplett begeistert war, habe ich mich im Anschluß förmlich durch den Hobbit gequält. Gandalf war so überhaupt nicht der Gandalf den ich kannte. Bilbo und die Hobbits waren so anders und die Zwerge reine Witzfiguren. Auch die gesamte Atmosphäre war locker und leichtfüßig und es war klar, daß eigentlich keiner sterben würde.
    Ich war schon im Vorfeld der Hobbitverfilmung recht skeptisch wie Peter Jackson dieses Problem lösen wollte, da er die Atmosphäre und die Figuren von Mittelerde ja in seinem Herrn der Ringe recht ernst eingeführt hatte. Die Zwerge hatte er wohl in weiser Vorraussicht schon ein bißchen alberner angelegt als im Buch. Das hat mich in den Herr der Ringe Filmen anfangs auch ein bißchen gestört. Im Zusammenhang mit dem Hobbit ergibt es jetzt jedoch mehr Sinn.
    Gemessen an den erheblichen Unterschieden zwischen den jeweiligen Buchvorlagen, hat Peter Jackson den Spagat bis auf wenige Ausnahmen recht gut hinbekommen. Die Atmosphäre ist insgesammt nicht ganz so einheitlich und stimmig wie beim Herrn der Ringe, aber im Gesamtkontext wüßte ich nicht, wie er das besser hätte machen können. Die erste Hälfte vom Hobbitbuch war für mich inhaltlich auch eher eine Qual. Das ist halt eine recht gradlinige von einem Abenteuer ins nächste Abenteuer ohne viel Komplexität und auch im Buch bis auf die Gollumszene eher langweilig.
    Gestört haben mich im Film eigentlich nur 2,5 Sachen:

    1. Raddagahst (Ich hoffe ich habe den jetzt richtig geschrieben, habe gerade keine Lust nachzuschlagen):
    Dieser Karnickelschlitten war ja nur noch dämlich und oberpeinlich. Die Figur des Magiers war in seiner Darstellung zwar grenzwertig, aber das war gerade noch so akzeptabel. Aber bei den Schlittenszenen wäre ich am liebsten im Kinosessel verschwunden. Wer oder was hat den Jackson den da geritten oder was hat der geraucht.

    2. Die Ork-Höhle:
    Das war auch ein wenig zuviel der Slapstick, die nicht hätte sein müssen. Der comichafte Absturz mit der Holzbrücke war etwas zuviel des Guten

    3. Die Adler:
    Der zählt nur halb, weil er in der Wirkung nicht so schlimm und krass war wie die anderen beiden Punkte. Grundsätzlich waren die Adler wieder Klasse inszeniert. Absolut erhaben. Aber spätestens hier hätte ich mir dann doch mal eine Erklärung gewünscht, warum sie Gandalf in ausgewählten Situationen helfen, aber nicht die ganze Zeit helfen. Im Herrn der Ringe war das noch OK, da das auch dort in den Büchern nicht mehr groß erklärt wird. Aber im Hobbitbuch wird schon etwas dazu gesagt und die stehen nun mal nicht ständig zu Gandalfs Verfügung. In den Filmen hat man jedoch den Eindruck, daß sie schon fast eine Selbstverständlichkeit sind. Nicht mal Bilbo, der diese Adler noch nie gesehen haben dürfte, war wenig überrascht. Das macht diese tollen Charakter leider im Film etwas weniger Erhaben, als sie eigentlich sind. Man hat hier nämlich den Eindruck, daß es Gandalfs Hausadler sind, die ihm wie Haustiere gehorchen und jederzeit zur Verfügung stehen. Und das ist leider überhaupt nicht so, denn ansonsten müßte man sich in beiden Verfilmungen fragen, warum die diese ganzen gefährlichen Reisen mühsam zu Fuß erledigen, anstatt sich von Gandalfs Geschwader direkt nach Mordor oder Erebror bringen zu lassen.

    Ansonsten bin ich mit der Verfilmung recht zu frieden. Aufgrund der sehr durchwachsenen Buchvorlage haber ich weitaus schlimmere befürchtet.

    Gruß Jafar

  15. #2855
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Zitat Zitat von Jafar Beitrag anzeigen
    ...
    3. Die Adler:
    Der zählt nur halb, weil er in der Wirkung nicht so schlimm und krass war wie die anderen beiden Punkte. Grundsätzlich waren die Adler wieder Klasse inszeniert. Absolut erhaben. Aber spätestens hier hätte ich mir dann doch mal eine Erklärung gewünscht, warum sie Gandalf in ausgewählten Situationen helfen, aber nicht die ganze Zeit helfen. Im Herrn der Ringe war das noch OK, da das auch dort in den Büchern nicht mehr groß erklärt wird. Aber im Hobbitbuch wird schon etwas dazu gesagt und die stehen nun mal nicht ständig zu Gandalfs Verfügung. In den Filmen hat man jedoch den Eindruck, daß sie schon fast eine Selbstverständlichkeit sind. Nicht mal Bilbo, der diese Adler noch nie gesehen haben dürfte, war wenig überrascht. Das macht diese tollen Charakter leider im Film etwas weniger Erhaben, als sie eigentlich sind. Man hat hier nämlich den Eindruck, daß es Gandalfs Hausadler sind, die ihm wie Haustiere gehorchen und jederzeit zur Verfügung stehen. Und das ist leider überhaupt nicht so, denn ansonsten müßte man sich in beiden Verfilmungen fragen, warum die diese ganzen gefährlichen Reisen mühsam zu Fuß erledigen, anstatt sich von Gandalfs Geschwader direkt nach Mordor oder Erebror bringen zu lassen.

    Ansonsten bin ich mit der Verfilmung recht zu frieden. Aufgrund der sehr durchwachsenen Buchvorlage haber ich weitaus schlimmere befürchtet.

    Gruß Jafar

    Die Adler haben eine wichtige Rolle und tauchen auch noch in der Schlacht der 5 Heere auf. Ich kann deine Kritik nicht ganz nachvollziehen. Bedenke das es auch ein Kinderbuch ist, ich hab der Hobbit bereits mit 12 Jahren gelesen, das ist mittlerweile über 20 Jahre her. Für mich war die Adler Szene sogar eine der stärksten im ganzen Film. Es ist wie mit den Harry Potter Filmen. Dort sind auch lächerliche Szenen, aber das macht doch diesen Stoff aus. Der Adler Gwaihir ist eine der Schlüsselfiguren, der Oberadler ist eines der mächtigsten und ältesten Geschöpfe Mittelerdes.

    Es ist und bleibt Fantasy. Für jemanden der die Bücher gelesen hat ist das Gänsehaut pur, ich war so überrascht wie weit unsere heutige Technik ist. Im Vorfeld habe ich mich schon gefragt wie man die Adler darstellen würde.

    Und diese Absturz Szenen gibts ja auch in anderen Filmen, man erinnere sich an King Kong als dieser mit dem T-Rex kämpft. Für mich bleibt der Film ein Highlight, sowas will ich im Kino sehen. Bildgewalt genialer Soundtrack, ich freue mich schon auf die SEE. Die geht dann hoffentlich nochmal 75min länger^^

    Da kann man einen Samstag einplanen für einen Film.

  16. #2856
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Kann man nicht verallgemeinern. Was in Film A okay geht, kann in Film B wieder fehlplatziert wirken. Liegt auch nicht selten daran, wie die jeweilige Szene in den Handlungsverlauf integriert wurde. Wo Jackson bei den HDR-Filmen noch ein recht gutes Timing bei den Actionszenen und den Anteil selbiger bewies, wirkte der erste Teil des Hobbits über weite Strecken künstlich auf Action getrimmt. Die einzige Actionszene, die mir so wirklich zusagte, war eigentlich nur die mit den Adlern. Die mit dem Karnickelschlittenheini war wenigstens noch halbwegs amüsant aber das Meiste andere wirkte alles so lieblos dahingeschludert.

  17. #2857
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Die inhaltliche Kritik bezüglich Adler-Sequenz kann ich schon nachvollziehen. Zunächst einmal ist die fast schon lethargische Teilnahmslosigkeit der Gemeinschaft ziemlich befremdlich. Niemand ist verwundert nach der Rettung durch die Adler oder stellt irgendwelche Fragen. Keine dankbare Geste Gandalfs oder auch nur ein Winken zum Abschied in Richtung der gefiederten Retter nach dem Absetzen auf dem Berggipfel. Die Aktion kommt mit einer schnöden Selbstverständlichkeit daher wie ein morgendlicher Toilettengang. Des Weiteren werden sich bestimmt Teile der buchunkundigen Zuschauerschaft fragen, warum die Adler die Gemeinschaft nicht direkt bis zum „Einsamen Berg“ befördert haben. Das die Adler keine immer zur Verfügung stehenden Transportmittel sind und der Adlerkönig durch die Rettungsaktion lediglich eine frühere Schuld gegenüber Gandalf abgegolten hat, wird innerhalb der Filmlogik ja gar nicht deutlich. Visuell finde ich die Sequenz aber gelungen.

  18. #2858
    RMA
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Das mit der Abgeltung der Schuld des Adlerkönigs erwarte ich eigentlich von einer Extended Edition des ersten Teils.

  19. #2859
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Zitat Zitat von Headshot Beitrag anzeigen
    Die Adler haben eine wichtige Rolle und tauchen auch noch in der Schlacht der 5 Heere auf. Ich kann deine Kritik nicht ganz nachvollziehen. Bedenke das es auch ein Kinderbuch ist, ich hab der Hobbit bereits mit 12 Jahren gelesen, das ist mittlerweile über 20 Jahre her. Für mich war die Adler Szene sogar eine der stärksten im ganzen Film. Es ist wie mit den Harry Potter Filmen. Dort sind auch lächerliche Szenen, aber das macht doch diesen Stoff aus. Der Adler Gwaihir ist eine der Schlüsselfiguren, der Oberadler ist eines der mächtigsten und ältesten Geschöpfe Mittelerdes.

    Es ist und bleibt Fantasy. Für jemanden der die Bücher gelesen hat ist das Gänsehaut pur, ich war so überrascht wie weit unsere heutige Technik ist. Im Vorfeld habe ich mich schon gefragt wie man die Adler darstellen würde.

    Und diese Absturz Szenen gibts ja auch in anderen Filmen, man erinnere sich an King Kong als dieser mit dem T-Rex kämpft. Für mich bleibt der Film ein Highlight, sowas will ich im Kino sehen. Bildgewalt genialer Soundtrack, ich freue mich schon auf die SEE. Die geht dann hoffentlich nochmal 75min länger^^

    Da kann man einen Samstag einplanen für einen Film.
    Ich glaube bzgl. der Adler hast Du mich komplett falsch verstanden.
    Also noch mal einfach und in kurz:
    1. Ich kenne das Buch.
    2. Ich finde die Adler auch total geil
    3. Der Auftritt der Adler ist genial inszeniert.
    aber
    4. Die Reaktion von Gandalf, Bilbo und den Zwergen ist sowas von selbstverständlich, als wären das Gandalfs Diner, die ihm jederzeit Beifuß sind und das wohl so selbstverständlich, daß die Zwerge und Bilbo sich nicht ansatzweise beeindruckt zeigen. Die haben ihnen schließlich gerade das Leben gerettet.

    Die Szene fand ich auch in keinster Weise lächerlich. Aber da Du das Buch ja offensichtlich auch kennst, sollte Dir die Abweichung schon aufgefallen sein.
    Im Buch hat Bilbo sogar erstmal Schiß, weil er der Meinung ist vom Regen (Ork- und Wargenangriff) in die Traufe (Beute der Adler) gekommen zu sein.
    Daß er durch die Adler gerettet wurde, wird ihm erst später bewußt.
    Im Film ist mir das eine Spur zu beiläufig und selbstverständlich und das wird den Adlern, die ich aus dem Buch kenne nicht wirklich gerecht.


    Aber wie ich auch schon geschrieben habe, werte ich diesen Kritikpunkt nur halb, da mir die anderen beiden wesentlich schlimmer vorkamen.

    Ich hoffe, daß das in der Extended Version vielleicht ein wenig ausführlicher dargestellt wird.
    Wenn ich es mir recht überlege, ist das wahrscheinlich so gar eine ziemlich offensichtliche Kürzung zugunsten der Kinofassung:


    Im Buch wir die Gruppe von den Adlern direkt nach der Rettung ja erst mal zu ihrem Horst gebracht, wo Bilbo dann ja auch der Arsch auf Grundeis geht.
    Nach der Erklärung, warum ihnen die Adler geholfen haben wird ja erst mal ein Abendessen veranstaltet, da die Gruppe seit Tagen auf der Flucht kurz vor dem Verhungern ist. Erst am nächsten Morgen bringen die Adler die Gruppe zu dem Felsplateau, was dann auch im Film wieder zu sehen ist.
    Vermutlich wird die ganze Szene am Adlerhorst inkl. Abendmahl für die Kinofassung geschnitten worden zu sein.


    Gruß Jafar

    PS: Ich bin einer der größten Fans von Gwaihir dem König der Lüfte .

  20. #2860
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    AW: Der Hobbit [Trilogie] (von Peter Jackson)

    Ja entweder das kommt in der Extended Edition oder als Einleitung für den nächsten Film. Beim HdR waren ja auch immer Flashbacks die Einleitung und es hat immer super geklappt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Gwaihir und sein Volk Gandalf, Thorin & Co. einfach so auf dem Carrock absetzen und wieder abziehen. Da wird es schon noch eine Erklärung geben.
    Nur hoffentlich keine sprechenden Adler, das wäre mit das schlimmste, was passieren könnte !

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